Dampf ablassen!

Ärger abbauen. Frust loswerden. Darüber diskutieren.

anonym

Wofür wache ich noch auf?

Ich werde systematisch fertiggemacht und kann es nicht mehr ertragen. Heute hatte ich wieder einen Nervenzusammenbruch, ich weiß einfach nicht mehr, was ich machen soll, ich bin allein und würde so gern alles beenden, aber ich habe Angst. Wenn ich doch wenigstens jemanden hätte, der mich kurz in den Arm nehmen könnte. Ich bin so verdammt wütend, traurig und verzweifelt, weil ich das alles nicht mehr will, ich will nicht mehr aufwachen. [Melden]


Kommentare (17)

Fisch

Man sollte niemals auf die Idee kommen, sich selbst etwas anzutun, nur weil das Umfeld einem das Leben zur Hölle macht. Manchmal muss man einfach raus da, einen Neuanfang wagen. Es liegt tatsächlich nicht immer an einem selbst. Man kann komplett der selbe Mensch sein und an einem Ort wirst du geliebt, an einem Ort wirst du gehasst.
Nichts und niemand ist es wert, dass du dir davon dein wertvolles Leben vermiesen lässt. Das Leben ist manchmal, wie wenn man tief im Meer taucht. Man versucht an die Oberfläche zu schwimmen, während die Luft immer knapper und knapper wird und man denkt, man schafft es nichtmehr. Aber dann irgendwann hat man die Oberfläche erreicht und kann seine Luft mit frischer Luft füllen.
Sorry, das ist mir nur so eingefallen, weil ich gerne tauchen gehe.

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Fussel

Telefonische Seelsorge, mein Tipp... Gibt's auch konfessionslos UND Professionell.
So allein, wie Du gerade denkst, bist Du nicht. Du hast Dich selbst immer noch. Und auf Arschloch - Menschen, die einen alle machen wollen, kannst Du auch verzichten, oder?

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anonym

@Fisch: Danke für deine Antwort, den Satz über das Schwimmen fand ich sehr schön . Der Neuanfang ist für mich leider erst in einem Jahr möglich und ich weiß nicht mehr, wie ich das alles noch ertragen soll. Heute habe ich wieder zu spüren bekommen, wie sehr ich gehasst werde, ich verstehe es nicht, ich habe ihnen nie etwas getan. Ich möchte schon gar nicht an morgen denken, ich empfinde gerade nur Hass, Wut und Trauer. Seit sechs Stunden versuche ich schon, auf andere Gedanken zu kommen, aber nichts hilft. Die negativen Gefühle wechseln sich ab, mal bin ich unglaublich wütend und Minuten später weine ich nur, jetzt gerae fühle ich mich einfach nur leer.

@Fussel: Danke auch an dich. Ich würde diese Arschlöcher so gern aus meinem Leben streichen, aber das ist nicht möglich, gezwungenermaßen muss ich täglich mit ihnen interagieren.

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Leute

Mitglied [10]

@TE https://www.telefonseelsorge.de/

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Regel Nr.1 Dikator kitty hat niemals Recht! Regel Nr.2 Sollte Dikator kitty mal Recht haben tritt Regel Nr.1 in kraft.

Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [2534]

Wer macht dich denn fertig und weshalb?

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UND DAS IST MEIN KLINGELTON... https://www.youtube.com/watch?v=DUmq1cpcglQ

anonym

@Lärmgeplagte: Kollegen. Das ''weshalb'' wüsste ich auch gern, ich habe niemanden etwas getan, bin höflich und ruhig, trotzdem versuchen diese Arschlöcher, mich fertigzumachen.

Ein Beispiel für den heutigen Tag: Eine Kollegin hat dem Chef Lügen erzählt, ich würde sie angeblich von der Arbeit abhalten und sie belästigen, das führte dazu, dass mein Schreibtisch in ein anderes Büro verlegt wurde. Mir glaubte der Chef nicht, er hat mir auch nicht zugehört und meinte nur, ich solle den neuen Platz positiv sehen, warum auch immer? In der Mittagspause liefen dann drei andere Kollegen zu dem Kollegen, der nun neben mir arbeitet und riefen immer wieder: ''Du hast jetzt (mein Name)'' in einem angeekelten Tonfall, als wäre ich eine ansteckende Krankheit.

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Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [2534]

@anonym: Bist du noch in der Ausbildung? Selbst wenn ja, kann man auch dann den Betrieb wechseln. Oder geh zum Betriebsrat und melde alle bisherigen Vorfälle. Das ist Mobbing am Arbeitsplatz und dein Arbeitgeber hat dir gegenüber eine Fürsorgepflicht.

Ansonsten hilft auch die direkte Konfrontation mit den Mobbern, damit du nicht mehr als allzu leichtes Opfer dastehst.

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UND DAS IST MEIN KLINGELTON... https://www.youtube.com/watch?v=DUmq1cpcglQ

kittian
★★★★★

Moderator [1644]

@anonym:
Arbeitest du vielleicht zu effizient? Legst du durch zu produktive Arbeit die Messlatte für die anderen zu hoch?

Es kann aber auch sein, dass du für irgendeinen Psycho ein leichtes Opfer bist, das er unbedingt braucht und die anderen nur aus Angst davor mitmachen, selbst zum Opfer zu werden.

In der Regel haben solche Mobber mit sich selbst genügend Probleme und können irgendetwas an dir nicht ausstehen, warum auch immer.

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Das Leben ist wie ein Furz. Du weißt nie, wonach es dir bald stinken wird.

Fussel

@anonym: kittian sagt die Wahrheit, Der Mobber hat selbst ein Defizit und versucht, sich künstlich zu erhöhen - um die Realität zu kaschieren.

Bei der Arbeit sowas als Umfeld zu haben ist gelinde gesagt so GAR nicht gut für die Produktivität... Mit so einem Team kann man als Parteiischer Chef doch nur vor die Wand fahren... Und die Arbeiter, Angestellten leiden manchmal noch Jahre später an Depressionen und Vertrauensverlust... Mensch, mit Deinen Fähigkeiten findest Du bestimmt auch früher eine bessere Stelle... Nicht den Kopf unterm Arm einklemmen! Du machst das schon. 😼

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Fisch

@anonym:

Immerhin in einem Jahr. Halt solange durch! Stell dir vor, du hast irgendwann dann ein wirklich schönes Leben.Und das hättest du alles nie erlebt, wenn du aufgegeben hättest.
Ich habe mal früher als Kind die Schule gewechselt. Und als ich in das neue Umfeld kam, hat keiner wirklich Interesse daran gehabt, mit mir zu reden oder mich aufzunehmen. Das waren alles komplett geschlossene Cliquen und ich war etwas schüchtern. Und dann gab es einen Lehrer, der etwas Persönliches über mich rausgefunden hat und dann immer meinte ,,Oh, sieh an. Der feine Herr, du hälst dich wohl für was Besseres?'' Obwohl ich selbst nie ein Wort darüber gesagt habe. Das ging dann immer so weiter. Der Typ hat angefangen, mich richtig fertig zu machen und bloßzustellen. Immer so einen dummen Spruch parat. Die Klasse fand das super witzig und ich bin mit der Zeit immer mehr gemobbt worden. Ich hatte in der ganzen Schule keine Freunde, außer ein paar wenige aus der Paralelklasse, die ich dann jedesmal in der Pause im riesigen Schulgebäude verzweifelt gesuch habe. Manchmal habe ich mich einfach von Beginn der Pause, bis zum Ende in der Toilette eingeschlossen. Meine Mitschüler haben jedesmal angefangen zu grölen und Beleidigungen zu rufen, wenn sie mich in der Schule oder privat irgendwo gesehen haben. Haben mich beklaut und meine Sachen und Schulbücher kaputt gemacht, haben beleidigungen in meine Schülbücher geschrieben, haben mich bespruckt, mit Sachen beworfen, die Treppe runtergeschubbst, gewürgt, Geschagen, in den Bauch getreten, ins Gesicht geboxt... Es wurde mit der Zeit immer schlimmer. Einer der Lehrer hat gesehen, wie ich ins Gesicht geboxt wurde, von einem Typen, der 2 Köpfe größer war, sodass ich auf den Boden gefallen bin hat dann zu mir gesagt ,,Naja, der Junge wird schon seine Gründe gehabt haben.''
Und ich hab irgendwann angefangen, die Schule zu schwäntzen. Bin Wochen am Stück nicht gekommen. Monate. Es kamen blaue Briefe nach Hause, die ich abgefangen habe. Es kamen Anrufe, ich habe den Stecker des Telefons gezogen und meine nicht sehr Technikbewanderten Eltern dachten, es wäre kaputt. Ich habe mich im Keller versteckt, im Wald, irgendwo auf der Straße rumgegammelt. Bin wegen Nichtanwesenheit sitzen geblieben, obwohl ich früher ein Einserschüler war und in der neuen Klasse war es nicht besser. Und der Lehrer ließ mich auch nicht in Ruhe. Hat sich irgendwann noch 3 weitere ins Boot geholt, die mitgemacht haben. Habe Selsbtmordgedanken bekommen, hab angefangen mich selbst zu verletzen. 4,5 Jahre ging das so. Jeden Tag. Und irgendwann habe ich gedacht, es geht nicht mehr. Kurzschlussreaktion. Dann habe ich mich auf die Bahngleise gestellt und gewartet und gewarten. Aber ich habe echt lange gewartet und es kam kein Zug. Und in der Zeit habe ich mir überlegt, was das eigentlich für eine Scheißaktion dem Zugführer gegenüber wäre und ich bin weggegangen. Wenig später habe ich versucht mir die Pulsader aufzuschneiden. Mir ist schwinelig und schlecht geworden, hab gelutet wie Sau. Aber ich hatte scheinbar nicht den Mut wirklic tief genug zu schneiden, oder die falsche Stelle erwischt. Jedenfalls habe ich sowas erlebt, wie wenn man einfach denkt: Okay, das wars jetzt. Und das ist ein echt komisches Gefühl! Ein sehr starkes Gefühl. Gleichzeitig komplette Verzweiflung, die aber mit dem Bewusstsein, dass es nichtmehr zu ändern ist, kompensiert wird und komplette Selbstaufgabe. Gleichzeitig merkt man plötzlich ganz stark, was einem WIRKLICH wichtig ist im Leben und was eigentlich nicht so schlimm und das alles nicht Wert ist.
Jedenfalls habe ich dann selbstständig in die Wege geleitet, die Schule zu wechseln. Meine Eltern wollten das nicht, weil sie keine Ahnung hatten, was abgeht und ich darüber auch nicht geredet habe, weil es mir peinlich war.
Meine neuen Lehrer haben dann meine Schulakte erhalten, mit allen blauen Briefen die ich nach Hause bekommen habe und haben gesagt: ,,Diese Lehrer machen sich total lächerlich. Das ist eindeutig komplette Schikane und Mobbing.'' Die neuen Lehrer waren von der ersten Sekunde an auf meiner Seite. Haben mit meinen Eltern geredet und die haben es dann auch endlich begriffen was abging. Ich habe zum Beispiel solche blauen Briefe bekommen wie: ,,Beim Guten Morgen Gruß in der Schule, schaut mich (Name einfügen) böse an.'' (was ich selbst nichtmal gemerkt habe?!). Also einfach nur hauptsache blaue Briefe schreiben.
Ich war dann sehr aufgeregt, als ich in die neue Klasse kam. Dann hat sich gleich am ersten Tag so eine Situation ergeben, dass ich spontan einen Witz gemacht habe und alle angefangen haben zu lachen. Dann kamen sie auf mich zu, meinten ich sei echt lustig und mit der Zeit habe ich mich mit jedem in der Klasse angefreundet und war echt beliebt. Es gab immernoch Leute aus der alten Schule, die mich gestalked haben und als meine neuen Freunde das mitbekommen haben, sind sie von sich aus in Gruppen zu den Leuten gegangen und haben sie gefragt, was die Scheiße soll. Also nicht so als ,,bedrohen'' aber die Leute haben schon gemerkt, dass jetzt viele Leute hinter mir stehen. ihnen war ihr Verhalten teilweise dann sogar peinlich und sie haben aufgehört.

Lange Rede, kurzer Sinn. Jetzt gerade, momentan, bin ich echt glücklich. Und ich habe danach noch vieles sehr Schönes erlebt, was ich nie erlebt hätte, wenn ich mir was angetan hätte. Und ich kann sogar ruhigen Gewissens von mir behaupten, dass ich auch das ein oder andere erreicht habe und die ein oder andere wirklich schöne Erfahrung gemacht habe, was die Anderen von damals wohl nie erfahren werden.
Bei mir war das Umfeld echt toxisch und wäre ich da geblieben, wäre mein Leben echt den Bach runter gegangen. Aber ich habe mich gut gefangen und kann momentan eigentlich zufrieden mit meinem Lebenslauf sein.

Und denk immer daran: Wenn du dir wegen irgendwem etwas antust, dann haben sie gewonnen. Und niemand ist das Wert! Mach dich nicht wegen anderen kaputt! Lass es nicht zu, das die schlechte Seite gewinnt.
Wenn das Leben ein Märchen wäre, dann gäbe es auch immer die Bösen, die den Guten das Leben zur Hölle machen. Aber die Guten überstehen das alles, auch wenn es schwer ist und sie eine Zeit leiden. Klingt es nicht viel schöner, das Leben wie ein Märchen zu sehen?

So, ich hoffe, dass dir das alles irgendwie weiterhilft, dass du dich hier von jemanden verstanden fühlst, der Ähnliches erlebt hat.
Ich denke an dich und drücke dir die Daumen, dass du durchhälst! Wann immer es dir schlecht geht, fühl dich von mir virtuell in den Arm genommen!
https://st3.depositphotos.com/3580719/15345/v/1600/depositphotos_153450596-stock-illustration-illustration-in-stained-glass-style.jpg

Liebe Grüße,
Fisch...

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Rachegedanke

@anonym: Ich hoffe für Dich, das das verlegen Deines Büros jetzt etwas besser für Dich ist, die Sache auszustehen.Es muß Gründe haben warum die so zu Dir sein ( Neid ??? ) Eifersucht auf Dich ? ) meine Kolleginnen sind alles Reinigungskräfte die untereinander auch ziemlich fies sind, kriegen aber oft auch die Gäste ab.
Aber es geht ja hier um Dich, tu Dir bitte nix an, niemand ist es wert das man sich selber kaputt macht.
Zieh den Urlaub von der restlichen Zeit ab, und sehe es als kürzer an, ich hoffe Du verstehst.... Versuche die Zeit neutral zu überbrücken, wenn einer was will ARBEITE !! sag freundlich das DU nicht kannst Du bist beschäftigt ! Versuch allen aus den Weg zu gehen, aber mach bitte keinen Scheiß !!

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anonym

@Lärmgeplagte: Danke für die Tipps, ich habe auch schon mehrfach meinem Chef von den Vorfällen erzählt. Der hat dann mit den Kollegen ein Gespräch geführt und dann war kurz Ruhe. Es fing aber immer wieder an und ich merke, dass mein Chef mich nicht mag, sonst würde er mir zuhören und mehr gegen die Kollegen unternehmen. Ich werde diese Vorfälle auf jeden Fall melden, ich habe es nämlich satt, mich wie Dreck behandeln zu lassen. Danke für die Hilfe!

@kittian: Nein, eigentlich nicht. Ich arbeite wie jeder andere auch,

Ich weiß auch gar nicht, warum genau ich gemobbt werde, vielleicht, weil ich eher ruhig und zurückhaltend bin und ich dann, wie du sagtest, ein leichtes Opfer bin. Ich reagiere auf dieses Mobbing sehr sensibel, ich war heute den gesamten Tag lang traurig und habe sogar auf der Arbeit geweint, was mir peinlich war, gerade als Mann. Ich hoffe, niemand hat es gesehen. Es gab heute aber auch Momente, in denen ich eine extreme Wut und Rachegedanken verspürt habe. Und dann der Nervenzusammenbruch. Und das alles wegen diesen Arschlöchern.

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kittian
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Moderator [1644]

@anonym:
Ich kann dir da nicht mehr zu sagen, aber es könnte damit zu tun haben, dass jemand Opfer braucht.

Eine andere Hypothese von mir: Jemand oder direkt ein paar Leute könnten zu deiner Sensibilität "in Resonanz gehen". Das was du verkörperst, wollen sie in sich selbst unterdrücken und du wirst dafür auch eine Projektionsfläche, an der sie es bekämpfen können, weil du sie an diese Seite erinnerst.

Ich denke mir einfach, dass der Kollegenkreis leider nicht zu dir passt, auch wenns in der heutigen Zeit nicht für die allermeisten so einfach ist, sich mal eben ein anderes Unternehmen zu suchen. Du kannst nur dich irgendwie ändern und überlegen, obs so noch einen Sinn macht. Allerdings besteht trotz allem die Gefahr, dass es dir woanders genauso geht und das ist nicht allzu unwahrscheinlich. Es gibt ja die abenteuerlichsten Hypothesen. Auch, dass der Gemobbte selbst negative Emotionen wie zB Neid und Eifersucht ausstrahlt. Zu letzterem hat beispielsweise ein Robert Betz mal etwas vermutet. Jedenfalls stoßen unverträgliche Temperamente aufeinander und du kannst nicht die anderen ändern.

Edit: Ich wollte es eigentlich lieber umschreiben, aber hör dir das Vid selbst an, was der eher esoterisch orientierte Robert Betz dazu sagt, den ich aber für meinen Teil für sehr hilfreich halte. Halte dir bei dem fürchterlichen Intro bitte die Ohren zu. Er hat auch viele andere Videos und bei seinen neueren gibt es zum Glück dieses Intro nicht mehr. Naja, seine Hypothese halte ich durchaus für treffend:

Bearbeitet von kittian: Ergänzung

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Das Leben ist wie ein Furz. Du weißt nie, wonach es dir bald stinken wird.

anonym

@Fisch: Vielen Dank für deine Geschichte, sie hat mich wirklich berührt. Was du an der Schule erlebt hast, ist schrecklich und zeigt, dass viele Lehrer nichts gegen Mobbing unternehmen und es sogar unterstützen, wenn sie den Schüler nicht mögen. Es tut mir wirklich leid, dass dir viereinhalb Jahre deines Lebens genommen wurden und du wegen diesen Psychopathen beinahe Selbstmord begangen hättest. Ich bin von deinen Worten zu Tränen gerührt und ich danke dir sehr, dass du mir so viel Mut mit deiner Antwort gegeben hast, ich fühle mich definitiv verstanden und wünsche dir weiterhin, dass du so glücklich bleibst. Du hast es verdient!

@Rachegedanke: Leider gar nicht. Ich wurde natürlich an den miesesten Platz verlegt und der Chef hat noch so getan, als ob ich froh darüber sein sollte. Du arbeitest als Reinigungskraft? Respekt, das ist ein Knochenjob.
Ich versuche morgen, anständig mit meinem Chef zu sprechen, aber langsam wächst die Wut. Vielleicht ist das auch gut so und ich bekomme dadurch mehr Rückgrat. Für die verlogene Kollegin habe ich mir etwas ausgedacht, sollte sie mir noch einmal dumm kommen. Mir reicht es.

@kittian: Das kann ich gar nicht so direkt sagen, weil ich die Sensibilität nicht oft zeige, eben nur in Situationen, in denen ich nervlich am Ende bin. Ich kann sagen, dass ich mittlerweile nicht mehr so eingeschüchtert bin, früher wäre es für mich undenkbar gewesen, den Chef überhaupt zu konfrontieren. Aber ich möchte mich einfach nicht mehr so behandeln lassen, ich meine, selbst wenn unverträgliche Temperamente aufeinandertreffen, ist das keine Entschuldigung, um jemanden zu mobben. Ich glaube, diese Arschlöcher halten sich für die Größten und erkennen gar nicht, wie erbärmlich ihr Verhalten ist.

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anonym

@Fussel: Sorry, dein Kommentar ist untergegangen. Danke für die aufbauenden Worte. Mein Chef ist bestimmt genauso so ein Arschloch, nur zeigt er das nicht so offen wie die anderen Kollegen.

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Rachegedanke

Was für eine miese Art, ich dachte es wäre ein abgelegendes büro.So wie sich es anhört bist Du auch kein krankmacher, andere würden sich Wochenlang krank melden.
Ja als Zimmermädchen, aber es ist ein Knochenjob,meine Füsse brennen nach der Arbeit.ich brauche die Kohle,den job macht kaum ein deutscher, deswegen bekommt man ""so was"" schnell, bez liegt über Mindestlohn.
Gibt genug Mobbing, auch da. Die Weiber untereinander, auch die Fraudamencrew. Manche bekommen viel mehr Zimmer wie andere.nicht weil sie schnell sind, sonden um zu schikanieren.

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Ein erfundene...

@anonym
Ich glaube, jeder wird in seinem Leben mal auf der Arbeit gemobbt. Mein früherer Chef hat mich gestalkt. Er hat Kontakt zu einer Bekannten von mir aufgenommen, die im selben Unternehmen arbeitete, und diese hat ihm hinter meinem Rücken fröhlich von meinem Privatleben erzählt, und wo ich mich gerade bewerbe. Er hat dann während der Arbeit nicht nur dauernd Anspielungen auf mein Privatleben gemacht (Ich fragte mich stets, ob das Zufall ist und woher er das wissen konnte), sondern dafür gesorgt, dass mir andere Arbeitgeber abgesagt haben.
Ich war dann lange krank und habe die Zeit genutzt, um mich woanders zu bewerben. Mit Erfolg.
Wenn du in einem Jahr diese Abteilung verlassen kannst, solltest du darauf hinarbeiten. Mach ggf. Fortbildungen (dann kannst du an deinem neuen Arbeitsplatz punkten) oder bewirb dich auch in anderen Unternehmen. Und wenn die Belastung zu hoch ist, geh ab und zu zum Arzt und lass dich beraten, wie du damit zurecht kommst. Wenn er feststellt, dass es deiner Gesundheit schadet, wird er dir vielleicht Therapiemöglichkeiten anbieten, eine Kur verordnen oder dich krank schreiben damit du neue Kräfte sammeln kannst.
Auf jeden Fall scheinen deine Kollegen ihrem Verhalten nach neidisch auf dich zu sein, ein Problem mit ihrem eigenen Leben zu haben oder schlichtweg unreif zu sein. Hättest nämlich DU einen Fehler begangen, hätten sie - wie es sich für normale Leute gehört - erstmal ein sachliches Gespräch mit dir gesucht. Also zweifele nicht an dir selbst, sondern an den Kompetenzen der Mobber. Ich kann deine Wut und Traurigkeit echt verstehen... aber irgendwann wird es für dich sicher wieder aufwärts gehen wenn du dich bemühst.

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