Dampf ablassen!

Ärger abbauen. Frust loswerden. Darüber diskutieren.

EinMensch

Selbsthass

Heute schaue ich in den Spiegel und sehe nur noch sowas wie "Mann", und das ist alles was von dem Menschen übrig geblieben ist. Ich fühle mich entfremdet. Wie ein Stümmel. Ja ich versage. Ich fühle mich benutzt, und reduziert. Ich habe keine Möglichkeit, trotz Therapie und Gesprächen, mich aus diesem Zustand zu befreien. Es ist zu tief. Ich habe mir geschworen, dass so lange ich diesen Zustand erlebe, keine Beziehung mehr anfangen werde, und ich auch keinen Sex mehr haben möchte. Ich fühle mich betäubt. Ich fühle mich aus mir herausgestoßen, weis nicht was das für nen Zustand ist. Aber wenn ich in den Spiegel sehe, bekomme ich heftige Aggressionen und Hass auf mich selbst. Ohnmacht. Ich spüre nicht mehr die innere Würde.


Angefangen hat alles mit diesen "Isla Vista killings" als das damals seine Runde machte. Bin dann aus Langeweile und Neugierde über solche feministischen Blogs, Twitter und diese ganzen Social-Platforms in eine tiefe Spirale der seelischen Qualen abgerutscht. Einen Fehler, den ich so tief bereue. Habe angefangen wie ein Schwamm alle diese Konzepte und Behauptungen in mich aufzusaugen und einfach alles zu glauben, was dort geschrieben wurde. Es hat einfach resoniert. Ich weiß auch noch, dass ich mich herunter gezogen gefühlt habe und dachte, wenn ich etwas dagegen sage wie z.b Kritik, Fragen oder Ähnliches habe, dass ich dann auch nur nen "Mistkerl" wäre. Also ein Mann, der etwas dagegen sagt, weil er ja nen Mann ist. Also habe ich mich nicht dagegen gewehrt.

Ich stelle fest, dass ich mich in der Vergangenheit auch nie mit "Geschlechtlichkeit" beschäftigt habe. Aber nach dieser doch zu langen Auseinandersetzung mit Feminismus, ist das nicht mehr so. Es hat sich alles verändert. Ich finde nicht mehr zurück zu dem Menschen, der ich früher war. Ich sehe nur noch ein Spiegelbild verbunden mit tiefen Selbsthass und ein darauf reduziertes Stümmel von dummen Geschlecht. Nach tausenden Zeilen von feministischen Texten bin ich an diesem Punkt angekommen, wo es mich überkommen hat, auch wenn ich das nicht will. Auch wenn ich heute weis, dass es nur Manipulation ist. Mein Kopf sieht das anscheinend anders. Wie ein Traum, aus dem man nicht aufwacht. Ich würde niemals solche Behauptungen unterstützen oder weiter verbreiten. Nein, es ist einfach nur Selbsthass und das lesen solcher Texte. Ich lese diese Texte nicht mehr, aber ständig kommen sie dir entgegen gesprungen, durch News oder so. Oder du wirst konfrontiert mit einem solchen Menschen, der so herablassend über dicht denkt.

Mir wurde erst sehr spät klar, also heute, dass diese Feministen auch nur manipulieren. Sie können es eben halt nur sehr gut. Sie haben mich halt getäuscht und innerlich zersetzt. Ihre scharfen Worte können wie ein Messer durch Butter schneiden, wenn deine Psyche an diesem Punkt so weich ist. Diese perfekte Kunst einen Menschen so einfach in seinen Selbsthass zu drängen, in dem man nur Texte und Behauptungen über sie aufstellt. In dem man verhindert Fragen zu stellen. In man Antwortet, "so fühlen sich auch Frauen". In dem man alle diese perfekt erscheinenden Argumente aufstellt. In dem man sich unterlegen fühlt, weil eine Masse anderer Feministen solchen Argumenten zustimmt. Weil es alles so perfekt erscheint. Weil alles so glaubhaft ist. Weil sie so aggressiv in deine Seele eindringen.

Das perfekte Mobbing. Du stellst keine Fragen und du darfst keine Gefühle haben. Du bist nur ein "Mann".

Ich habe vergessen, dass ich mal ein Mensch war. Und ich finde diesen Menschen nicht mehr. Nur noch ein scheiß Stümmel und scheiß Schmerzen. [Melden]

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Kommentare (8)

Bernard
★★★★

Mitglied [572]

Ja, bei solchen Dingen muss man vorsichtig sein, durch Texte kann man leicht manipuliert werden ohne, dass man etwas merkt. Je glaubwürdiger ein Text geschrieben ist, desto leichter wird es den Verfassern, deine Ansichten zu ändern. Führe dir vor Augen, dass das, was dir eingeredet wurde, nicht wahr ist. Auch eine Therapie könnte helfen, aber ich bin kein Arzt.

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Wer sich mit Elzappo angelegt, hat schon verloren. Smile.

wertfred

Ich würde gerne einen Link schicken, wie Feministinnen mit Ihren männlichen Kinder umgehen, aber das zeigt sicher zu viel Gewalt oder Gehirnwäsche.

Ich weiß nicht, ob jemand Mal gesehen hat, wie eine Femi ihren zwei Jahre alten Sohn verprügelt, mit den Worten - "Ich wünschte, du wärst niemals geboren worden. Hätte ich dich nur abgetrieben."

Das geht zu weit...

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wertfred

* Der Junge wurde mit einem Ledergürtel und einer Eisenstange getrimmt, weil er ein Glas Wasser umgeschüttet hat.

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Wahrheit

@wertfred: Ich habe nur mal gelesen, dass eine Feministin ihr künstlich befruchtetes Kind abgetrieben hat, weil es ein Junge geworden wäre. Wie wenig Hirnmasse muss ein Mensch haben. Die Wahrscheinlichkeit wäre eh mindestens 50/50 gewesen. Es gibt mehr Männer als Frauen.

Unter den Feministinnen gibt es noch die ,,Non-Binary'' Leute. Die finde ich fast noch schlimmer. Deren Meinung zur Folge, muss jeder jedes Geschlechterklische 100% erfüllen. Wenn nicht, ist er kein richtiger Mann mehr oder keine richtige Frau. Sondern ,,Non-Binary''. Das ist so sexistisch wie es nur irgendwie geht. 1. erfüllt kein Mensch auf der Welt jedes Klischee. Strenggenommen wäre nach deren definition jeder Mensch auf der welt non-binary 2. sollte doch jeder das machen, was er möchte. Ein Mann ist ein Mann egal ob er Pink mag und Ballett tanzt oder nicht. Das ändert nicht das Geschlecht. Ein Mann kann sich 100% richtig in seinem Körper fühlen auch wenn er weibliche Dinge mag.
Diese non-binary feministinnen tun auch immer so, als wenn ..Non-Binary'' ein Geschlecht wäre. Ist es aber nicht. Es gibt nur 2 Geschlechter, Mann und Frau. Es gibt nur 2 verschiedene Genitalien, Geschlechtshormone, Fortpflanzungsorgane usw. Das geschlecht ist das, womit wir uns Fortpflanzen. Dafür braucht man immer einen Mann und eine Frau. Nicht mehr und nicht weniger. = 2 Geschlechter- Alles andere funktioniert nicht. Auch für künstliche Befruchtung bruachst du mindestens einen Mann als Samenspender oder eine Frau als Eizellenspenderin. Es ist immer genau ein mann und genau eine Frau beteiligt.

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-Penner-
★★★

Mitglied [451]

Dann hasse dich weiter selber.Das bringt niemanden etwas.

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EinMensch

@ Bernard: "Ja, bei solchen Dingen muss man vorsichtig sein, durch Texte kann man leicht manipuliert werden ohne, dass man etwas merkt."

Stimmt, das ist total wahr, und genau das hätte mir vielleicht früher klar werden sollen. Ich kannte ja zu diesem Zeitpunkt leider noch keine Feminismus-Kritik. Ich vergleiche das mit dem "Kulturschock" aus der Psychologie. Du triffst auf eine Menge von Personen, die in ihrem Verhalten völlig anders drauf sind, wie solche, die du gewohnt bist., d.h. wie eine Reise in eine fremde Kultur. Das kann sogar heftige Folgen für die Psyche haben.

"Auch eine Therapie könnte helfen". Danke, ich hoffe das es mir hilft. Hatte bisher ein paar Therapeuten gesucht und mich dort vorgestellt, auch schon Gespräche geführt. Die Wartelisten sind leider groß.

Und außer von den Portalen im Internet weg zu bleiben, die diese giftige Ansichten aufstellen, bleibt mir jetzt erst mal nichts anderes übrig. Der Feminismus ist momentan einfach nicht freundlich zu Männern als bio. Klasse. Klingt zwar extrem oberflächig, aber richtungsweisend.

@wertfred "Ich weiß nicht, ob jemand Mal gesehen hat, wie eine Femi ihren zwei Jahre alten Sohn verprügelt, mit den Worten - "Ich wünschte, du wärst niemals geboren worden. Hätte ich dich nur abgetrieben." "Der Junge wurde mit einem Ledergürtel und einer Eisenstange getrimmt, weil er ein Glas Wasser umgeschüttet hat."

Das ist extrem Menschen verachtend und stellt strafrechtlich Kindesmissbrauch dar. Das ist Abartig. Das ist Gender-Essentialismus. Ich glaube dir das auch ohne das Video zu sehen, solche Videos wären nichts für meine Psyche. Und das ist auch Kindesmissbrauch.


@Wahrheit "Ich habe nur mal gelesen, dass eine Feministin ihr künstlich befruchtetes Kind abgetrieben hat, weil es ein Junge geworden wäre. Wie wenig Hirnmasse muss ein Mensch haben. Die Wahrscheinlichkeit wäre eh mindestens 50/50 gewesen. Es gibt mehr Männer als Frauen. "

Oh je wie gestört das ist. Sie dachte wohl, dass es als Junge ein bestimmtes Verhalten bekommen wird. Das ist Destruktiv. Also der Feminismus scheint außer seinen Mitgliedern selbst echt keinen Nutzen mehr darzustellen. Weil ja das Eigentliche schon erreicht ist, die Gleichberechtigung. Was den Sexismus gegen Frauen angeht, denn kann man nur angehen, wenn Männer und Frauen gleichzeitig beide den Sexismus, also sowohl gegen Frauen sowie auch gegen Männer, ablegen. Aber solange nur als einzige Option die Bestrafung und das Abwerten von Männern in Frage kommt, kann sich nichts ändern. Stelle dir vor, ich würde alle Frauen über einen Kamm scheren weil eine etwas doofes zu mir gesagt hat. Aber bei Feministen ist das oft eine Grundlage ihrer Ideen. Nur der Unterschied ist, dass sie es quasi korrekterweise tun dürfen. Es wird von akademischer Seite her zu wenig kritisiert. Und nach Aussage von Feministen kann ja nur eine Frau Feminist sein. Während die andere Hälfte wieder das Gegenteil behauptet. Und da fühlst du dich verwirrt. Ich zumindest bin nicht überrascht über teilweise Anti-Feministische Haltungen in unserer Gesellschaft. Schutzreaktion. Männer sind eben auch Menschen, und die dürfen auch Aggressionen haben, finde ich.

"Unter den Feministinnen gibt es noch die ,,Non-Binary'' Leute. Die finde ich fast noch schlimmer. Deren Meinung zur Folge, muss jeder jedes Geschlechterklische 100% erfüllen. Wenn nicht, ist er kein richtiger Mann mehr oder keine richtige Frau. Sondern ,,Non-Binary''. Das ist so sexistisch wie es nur irgendwie geht. 1. erfüllt kein Mensch auf der Welt jedes Klischee."

Und ob das sexisitisch ist! Ich möchte kein Geschlecht aufgezwungenen bekommen. Auch wenn Feministen jetzt meinen, dass man das tun darf, weil ja nen paar korrupte Männer wie Weinstein da draußen das auch so machen. Ich stehe echt nicht auf diesen Masochismus. Wenn man denen helfen möchte, heißt es, sie brauchen keine Hilfe und lässt man sie auf sich selbst überlassen, dann heißt es, warum die Männer so "ruhig" bleiben. Ach das klingt so schizophren. Ich glaube die haben viel dazu beigetragen wieder alles schlimmer zu machen. Sie lassen es ja nicht zu, als Mann auch nicht -nicht-stereotyp sein zu können. Eine große Hirnwäsche. Ein Masterplan lol

@ -Penner- "Dann hasse dich weiter selber.Das bringt niemanden etwas." Natürlich bringt das ja nichts :D deshalb muss ich wieder Selbstbewusstsein bekommen. Aber das ist die Absicht von denen, sich selbst zu hassen. Und mit meiner Erfahrung kann ich anderen Zeigen, dass sie sich nicht herunterziehen lassen sollen von den Gender-Diskursen.

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Bernard
★★★★

Mitglied [572]

@-Penner-: Deine Ratschläge sind wirklich für den Allerwertesten.

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Wer sich mit Elzappo angelegt, hat schon verloren. Smile.

ManniDerMann

Versuch es mal mit Selbstliebe. Ich liebe es ein Mann zu sein. Manchmal stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn ich eine Frau wäre. Dann müsste ich den ganzen Tag darauf warten, dass mich irgendein ungepflegter hässlicher Heteromann heiratet und schwängert, bevor ich in die Wechseljahre komme und dann den ganzen Tag arbeitet, während ich das Haus putze (Zugegeben, dass ist jetzt zwar nur eine Klischeevorstellung. Aber dennoch läuft es bei den meisten Familien die ich kenne, genau so und nicht anders). Wie kacke. Nein, ich bin wirklich glücklich ein Mann zu sein.

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