Dampf ablassen!

Ärger abbauen. Frust loswerden. Darüber diskutieren.

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Dampf a blassen

Hallo Liebe Community

Vorab konnte ich mich für keinen richtigen Themen-Titel einigen da ich ziemlich vom eigentlichem Thema abscheife,

Ich habe in einem Zeitraum von 2 Jahren intensiv Animes geschaut und mein Alltag bestand darin animes zu schauen und Videospiele zu spielen. Ich habe Animes geschaut, weil ich ziemlich einsam war. Ich hatte vielleicht einen Freund mit dem ich was machen konnte, aber si wirklich hat es dann auch nicht funktioniert. Ansonsten war ich meist alleine und schaute Animes. In der Schule war ich meistens alleine ruhig und habe wenig gemacht. Zwar hatte ich gute Noten und so, aber ich fühlte mich einfach nicht Gut. Da kamen Animes zur Hilfe und ich konnte wie fliehen und wollte teils meine Persöhnlichkeit ändern. Ich wollte unbedingt so sein wie in den Animes, ich wollte einfach in einer Fantasiewelt leben. Dadurch, dass ich so viele Animes geschaut habe, konnte ich mich in den Animes reinsteigern und so auch mit dem Protagonisten reinsteigern. Ich konnte so teils miterleben was sie miterlebt haben. Als diese Zeit vorbei war und ich aufgehört habe, weil mich die Animes rein psychisch kaputt machten muss ich immer noch an diese Zeit denken. Ich konnte mich bessern, weil ich eine Ausbildung angefangen habe und so mehr Freunde schliessen konnte und ich diese Zeit verdrängen konnte. Mittlerweile wenn ich Zuhause alleine bin und mit niemanden rede, muss ich immer an diese Zeit denken und wie einsam ich war. Vielleicht ist es übertrieben wenn ich sage, dass ich depressiv war, aber das war ich auch und bin es teils noch immer. Das Problem ist das ich mich ziemlich einsam fühle auch wenn ich freunde um mich herum habe. Trotzdem fühlt es sich an als ob es einfach kein Sinn macht. Die Animes haben mich damals nur verstärkt das Gefühl gegeben das es eigentlich keinen Sinn macht. Jede Tat die ich tätige beeinflusst Menschen egal welche Art sei es jetzt positiv oder negativ. Wenn ich einem Mensch das Leben rette, rette ich es dann wirklich? Oder zöger ich den Tot heraus. So rein logisch und ohne Empathie. Ich lebe, werde alt, habe vielleicht eine Famillie und dann stirbt man. Dasselbe passiert mit meinem Kinder mit den Enkeln usw. Es ist wie ein unendlicher Kreis in dem die Menschheit/Natur immer nur lebt um zu sterben. Irgendwann werden wir höchstwahrscheinlich sterben und ich glaube nicht, dass wir mit science-fiction unsere Leben unendlich lang leben können, weil es so in der Natur liegt. Schlussendlich stirbt sehr wahrscheinlich jeder und die Taten die jeder getan hat ist Nutzlos. Das was ich erlebt habe mit den Animes wird irgendwann nur noch in meinem Kopf und dann weg sein für immer. Deswegen verstehe ich die Menschen, die das Leben gerne beenden wollen. Es braucht keinen Grund dafür, wenn einer sieht das, das Leben für sich alleine eigentlich nichts wert ist kann er das meiner Meinung nach machen. Es ist sein eigenes Leben und man muss Verständnis dafür haben. Ich meine muss man einen bestimmten Grund haben Depressiv zu sein. Ich für meinen Teil war vielleicht einsam, aber für meine Logik und für mein Verständnis ist das Leben wirklich nur Sinnlos, weil jede Tat immer irgendwann zum Tod führt. Wenn du nichts machst stirbst du wenn du erfolgreich bist stirbst du wenn du so viel Geld hast das du dir alles kaufen kannst stirbst du. Es ist egal was man erreicht hat man stirbt oder lege ich da falsch.

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Kommentare (10)

André
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Mitglied [89]

Nein, du liegst nicht falsch. Das Leben ist so ein jämmerliches Spiel und da gibt es, wie bei jedem Spiel, Gewinner und Verlierer.
Aber am Ende verliert ausnahmslos jeder alles - der Tod ist der große Gleichmacher. Er egalisiert das komplette Leben, das vorher gelebt wurde, egal, wie es gelebt wurde.
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Pünktchen

Wenn man älter wird und vielleicht auch mal Angehörige vor seinen Augen sterben sieht, bekommt man eine andere Sicht auf das Leben. Das Leben IST wertvoll, denn viele Menschen hängen am Leben, wollen nicht sterben, haben Träume und Ziele, die sie noch nicht verwirklicht haben und zack, sind sie aus dem Leben geschieden und haben nie wirklich ,,gelebt''. Ich war früher auch depressiv aber heute denke ich mir, wer bin ich mir das Leben zu nehmen, während andere sich quälen und das schlimmste Leid über sich ergehen lassen, weil sie am Leben sein WOLLEN.

Fakt ist, keiner weiß, was nach dem Leben kommt. Das ist auch so in unserer Natur festgelegt: Wenn man träumt, dass man stirbt, wacht man normalerweise auf sobald man im Traum tot ist, weil das Gehirn keine Informationen darüber hat, was nach dem Leben kommt. Hätte das Leben noch irgend einen Wert, wenn wir es wüssten? Oder würde man sich einfach dauernd umbringen, sobald einem etwas im leben nicht passt, in der Hoffnung, dass es im nächsten Leben besser wird?
Es kann sein, dass es eine Wiedergeburt gibt, es kann auch nicht sein. Ich halte es ehrlich gesagt nicht für 100% ausgeschlossen, da nach den Gesetzen der Physik Energie niemals verschwinden kann sondern sich nur an einen anderen Ort verteilt. Und wenn die Seele Energie ist, müsste das genauso sein. Aber niemand weiß, ob es eine Seele gibt oder wir nur unserer Gehirn sind und wenn, was diese Seele genau ist, ob sie Energie ist. Und wenn wir Energie sind, ob da dann überhaupt so etwas wie ein Bewusstsein drann hängt oder es sich einfach nur anders verteilt. Rein materiell gesehen sind wir eh ein Lego-Baukasten aus Atomen, die nie verloren gehen sondern sich nur jedesmal neu zusammen setzen. Vielleicht hast du hier mal ein Kohlenstoff-Atom das mal ein T-Rex war und dort eines, das mal eine Blume war.

Fakt ist auch, dass das Leben absolut scheiße und schmerzhaft sein kann. Aber das ist jedes Leben, das lang genug ist, früher oder später. Deshalb macht es keinen Sinn, sich danach zu sehnen, ein neues anderes Leben zu haben und jemand anderes zu sein. Denn dieses Leben würde auch früher oder später wehtun. Das Einzige was einem bleibt ist, immer das Beste aus seiner Situation zu machen, (und wenn es äußerlich nicht geht, dann von der inneren Einstellung) und zu akzeptieren was man nicht ändern kann. Besser ein schweres Leben mit einer positiven Einstellung als ein einfaches Leben mit einer negativen Einstellung. Es gibt so viele Menschen, die den ganzen Tag unglücklich und verbittert sind, obwohl sie objektiv gar keinen Grund dazu haben. Aber sie glauben, sie hätten einen Grund dazu, weil sie das Positive ausblenden, nicht dankbar sein können und keinen Vergleichswert zu schlimmeren Zeiten haben, da sie diese nie erlebt haben. Es hat einen Grund, warum Menschen die mal schwer krank waren und gelitten haben, oft eine weisere Sicht aufs Leben haben.

Die Frage ist auch, wenn man unsterblich wäre, hätte das Leben dann überhaupt noch irgendeinen Wert? Oder hat etwas erst Wert, wenn man begreift, dass es nicht selbstverständlich ist und nicht bis in alle Ewigkeit besteht?

Zu seiner Fage: Wenn du jemandem das Leben rettest, dann hast du ihm das Leben gerettet. Sterben wird er trotzdem irgendwann. Aber für diesen Moment hast du ihm das Leben gerettet. Und vielleicht hat er dadurch noch viele Jahrzehnte vor sich. Jahrzehnte in denen er glücklich und dankbar sein wird. Jahrzehnte in denen er auch mal traurig ist und schmerz erlebt. Jahrzehnte in denen er vielleicht andere Menschen glücklich macht, jemandem die Liebe seines Lebens schenkt, Kinder bekommt die das Leben lieben und die Welt verbessern. das Leben ist manchmal schmerz, ja. Aber Licht fällt einem nur da auf, wo vorher Dunkelheit war. Oder mit anderen Worten: einem wird erst bewusst, wie glücklich man ist, wenn die Gründe für die Glücklichkeit einmal weg waren und nicht selbstverständlich sind.

Ja, wir sterben alle irgendwann und das Leben ist nur die begrenzte Zeit dazwischen. Das muss aber nicht heißen, das alles dazwischen sinnlos und scheiße ist. Man kann es mit Sinn füllen indem man etwas findet, für das es sich zu Leben lohnt. Eine Leidenschaft. Man kann nicht alles beeinflussen aber man kann sich seine Richtung suchen.
Zwei der wichtigsten Dinge im Leben sind Dankbarkeit für das was man hat und Akzeptanz von dem, was man nicht ändern kann. Und wenn einem nichts einfällt, für das man Dankbar sein kann, dann gibt es unzählige schlimme Dinge die einem passieren könnten aber nicht passiert sind und das ist auch schon ein Grund dankbar zu sein. Und das dritte ist, niemals etwas als Selbstverständlich sehen. Weder Gesundheit, noch das Dach über dem Kopf, noch den einen guten Freund und erstrecht nicht das Leben an sich.
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@Pünktchen:

Ich habe unten deine Antwort auf meine Frage eingefügt. Wie ich schon oben gesagt habe. Ich rette ein Leben. Er kann jetzt Jahrzente weiterleben und andere Menschen glücklich machen. Er stirbt irgendwann und dann die Menschen die glücklich werden sterben auch und immer so weiter. Wieso erhalten wir uns eigentlich so unsinnig am leben. Ich weiss was du meinst dass man dankbar sein muss dafür was man hat ich bin ja sogar sehr glücklich. Aber für mich persönlich und meinem Verständnis macht es null Sinn wieso wir überhaupt so hart kämpfen um am Schluss nichts zu haben.

Ich verstehe deine Sichtweise ganz gut aber diese "Todesfunktion" ist wie sinnlos. Ich gehe stark davon aus dass wir nie unendlich leben können. Falls die Wissenschaft richtig liegt sind wir sowieso bald in "mehrere hundertjahre" wegen dem Klimawandel bösse gesagt tot. Ich will ja nicht alles negativ sehen, aber es ist meiner Meinung nach Sinnlos.

Noch eine letzte Frage: Wie stehst du zum selbstbestimmten Tot. Würdest du einem Menschen erlauben wenn er wirklich zu 100% sicher ist dass er gerne nur bis 30 Leben will und bis dahin keine Kinder und keine Frau etc. macht und sich dann friedlich umbringen will. Ist das okay oder schwachsinn? ich meine wie oben genannt wird die Aussage dass man andere Menschen glücklich macht ja begründet sinnlos.

Zitat:"-
Zu seiner Fage: Wenn du jemandem das Leben rettest, dann hast du ihm das Leben gerettet. Sterben wird er trotzdem irgendwann. Aber für diesen Moment hast du ihm das Leben gerettet. Und vielleicht hat er dadurch noch viele Jahrzehnte vor sich. Jahrzehnte in denen er glücklich und dankbar sein wird. Jahrzehnte in denen er auch mal traurig ist und schmerz erlebt. Jahrzehnte in denen er vielleicht andere Menschen glücklich macht, jemandem die Liebe seines Lebens schenkt, Kinder bekommt die das Leben lieben und die Welt verbessern. das Leben ist manchmal schmerz, ja. Aber Licht fällt einem nur da auf, wo vorher Dunkelheit war. Oder mit anderen Worten: einem wird erst bewusst, wie glücklich man ist, wenn die Gründe für die Glücklichkeit einmal weg waren und nicht selbstverständlich sind.
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sanny
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Mitglied [3316]

Wie geht das denn die Kommentare von Mittags noch nicht Aktiviert.Und der eben nach 21.00 Uhr. Ist Aktiviert??.
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Mein Altersruhe Sitz Toskana

DuHastRecht

Ja das Leben ist sinnlos. Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.
Es geht um die Seele und die lebt immer (oben eben). Ein Teil der Seele geht in einen Körper von oben runter wenn sie will und lebt hier auf der Erde, weil gerade dieser Teil der Seele eine bestimmte Erfahrung hier auf der Erde im Leben machen möchte, um seine ganze Seele (die oben immer noch ist, also der ganze restliche Teil) zu vervollkommnen.
Manche glauben auch an Karma, also dass man das erlebt, was man in Vorleben selbst "an Schuld" angehäuft hat, das wiederfährt einem dann selbst in diesem Erdenleben.
Letztlich muss jeder selbst rausfinden wofür er lebt und warum und was es ihm bedeuten könnte bzw. was seine Aufgabe ist. Das hat nichts mit weltlichen Dingen wie Kapital anhäufen usw. zu tun oder der Wirtschaft zu dienen, aber bitte sehr jedem das Seine, es gibt sehr viele niedrig schwingende Energiewesen hier auf der Erde und jeder kann leben wie er will.
Das Leben verlängern davon halte ich auch nichts, die in Pflegeheimen usw. unverantwortlich ist das alle nur um des Lebens willen zum Leben zu zwingen echt nicht.
Aber bei dieser Politik wundert einen gar nichts mehr. In der Schweiz gab es schon vor Jahrzehnten Dignitas.
Gehe doch mal bei yo tub auf "tahuti tv" dann auf "alle wiedergeben" und dann suche nach dem Vortrag: "Dumme Menschen gibt es sie wirklich" da wird das mit den Bewusstseinsstufen auch erklärt etwas .
Ansonsten etwas mit Spiritualität beschäftigen, Paul Meek, alles Mögliche gibt es dazu im Internet, spirituelle Bücher/Zeitschriften. Dann findest Du Deinen Weg sicher aber Du bist ja schon auf einem sehr guten Weg, da Du selbst hinterfragst. In England kann man sogar Parapsychologie studieren!
Nur Du selbst kannst Deinem Leben einen Sinn geben. Wie auch immer das aussieht. Können ganz einfache kleine Dinge sein. Z. B. was man als kleines Kind sehr gerne getan hatte und mochte, das gibt schon einen guten Hinweis auf das was Deine Seele möchte und erfüllt.
Viele haben Ihre Aufgabe im Leben auch schon sehr frühzeitig erfüllt und bleiben trotzdem noch etwas auf der Erde, manche kommen auch nur so aus Lust und Laune auf die Erde (obwohl sie nicht mehr müssten) um den Menschen oder der Natur zu helfen, das sind dann die Erdenengel. Finde Deine Wahrheit viel Glück.
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DuHastRecht am 09.09.2020, 22:05 Uhr.

Pünktchen

@--:

,,Aber für mich persönlich und meinem Verständnis macht es null Sinn wieso wir überhaupt so hart kämpfen um am Schluss nichts zu haben.''

Gegenfrage. Gäbe es überhaupt irgendeinen Grund für irgendwas zu kämpfen, wenn das Leben unendlich wäre? Warum sollte man sich überhaupt für irgendetwas Mühe geben, was man erreichen möchte, wenn man das auch noch in 500 oder 1000 Jahren erreichen kann. Heute habe ich keine Lust, mache ich morgen. Oder in 10 Jahren oder in 500 Jahren... Was hätte dann überhaupt noch einen Wert? Wow, jemand hat 6 Jahre Medizin studiert? Womit hat er die restlichen 7000 Jahre seines Lebens verschwendet? Der kleine Pimpf von 30 Jahren hat eine Olympiamedaille? Wen interessierts, mein Nachbar hat mit seinen 5000 Jahren schon 700 davon im Keller.
Vielleicht hat etwas erst dann Wert, wenn es schwer ist und wenn man viel dafür opfern muss.

Vielleicht darf man sich auch nicht so sehr unter druck setzen, mit dem Wunsch etwas großes erreichen zu MÜSSEN und einen Sinn finden zu MÜSSEN. Vieles ergibt sich im Laufe des Lebens, ohne dass man bewusst etwas dazu tut.

Zu deiner Frage. Ich kann niemandem verurteilen, was richtig und was falsch ist. Aber lass dir gesagt sein: Depressionen sind eine Falle, eine Einbahnstraße. Denn was immer man tut, solange man depressiv ist, ist man auch 100% davon überzeugt, dass es niemals besser werden wird, das man für immer in diesem dunklen Keller gefangen ist und es niemals wieder besser werden kann, egal was irgendwer sagt. Das ist nämlich eines der Dinge, was die Krankheit Depression ausmacht: Man ist davon überzeugt dass es absolut unmöglich ist, dass es je besser wird. Das ist aber die Stimme der Depression, nicht die der Realität. Und diese Stimme sagt absolut nichts darüber aus, was wirklich ist und sein wird und hat auch keinen Einfluss auf das Schicksal. Sie kann dich maximal dazu bringen, dass du dich selber in einen Teufelskreis begibst, indem du allem aus dem Weg gehst, was dir Freude macht und nurnoch machst, was Depressionen fördert.

Ich empfehle dir, dir professionelle Hilfe zu suchen. Das machen sehr viele, auch wenn die wenigsten darüber reden. Glaub mir, ich arbeite im Gesundheitssystem und in den Krankenakten sehe ich eigentlich fast nie jemanden, der noch nie irgendwo in psychologischer Behandlung war. Und das sind alles ganz normale Leute mit ganz normalen Problemen, keine Irren. Das ist normal und nichts, wofür man sich schämen muss, eigentlich etwas, was viel weniger tabuisiert sein sollte.
Und Depressionen sind eine Krankheit. Hätte man 3 Jahre Lang Fieber würde jeder früher oder später zum Arzt gehen. Warum sich dann also jahrelang psychisch quälen? Das einzige was dumm ist ist, sich in einem Raum mit 10 Leuten zu befinden und sich als einziger keine Hilfe zu suchen, weil man denkt, die 10 anderen machen es auch nicht, obwohl sie es machen aber mit niemandem drüber reden.
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Freigeist

@DuHastRecht: ,,Ja das Leben ist sinnlos. Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst."

Das widerspricht sich.

Wer anfängt über den Sinn des Lebens nachzudenken, lebt nicht wirklich.
Aber es wird höchste Zeit, dass sich die Menschen mehr mit der Vergänglichkeit auseinandersetzen. Denn wie der/die TE sagt, es erwischt irgendwann uns alle. Und wer das verdrängt, steht irgendwann voller Angst da und sieht die Welt über sich zusammenkrachen.
Wir sollten den Tod in unser Leben miteinbeziehen ,,dürfen", aber leider wird er (staatlich/kirchlich?????) ausgegrenzt!

Ich frage mich bis heute, warum es in anderen Ländern möglich ist, seine Verstorbenen mit nach Hause zu nehmen, nur in Deutschland nicht. Speziell die Urne meine ich. Wenn das möglich wäre, würde so manche(r) Hinterbliebene zumindest noch das Gefühl haben, der/die Verstorbene ist nicht ganz weg. Ich finde das überhaupt nicht pietätlos, weil ich wirklich an die noch vorhandene Energie glaube. Und, auch wenn das nur noch tote Materie ist, der Mensch ist ja noch da, nur nicht mehr in seiner Vollkommenheit. Alles Leben, was erlischt, ist ja trotzdem noch irgendwie da. Dieser Gedanke beruhigt mich z.B. ungemein.

Und ich denke, dass so manch psychologische Betreuung gar nicht nötig wäre, wenn der (selbstbestimmte) Tod ein Teil des gesellschaftlichen Lebens sein dürfte.

Ich glaube, erst wenn wir selbstbestimmt leben dürften (was leider Gottes absolut nicht der Fall ist, auch wenn uns das eingetrichtert wird), erst dann hat unser Leben auch seinen Sinn.
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SparkyPlayer
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Mitglied [57]

Behalt das Pseudo deepe gelaber bei dir
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:PePeLaugh:

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von John F.u.r.z am 11.10.2020, 21:28 Uhr.

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