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Mediale Wortgefechte

Mit Besorgnis verfolge ich das Kriegstreiben in der Ukraine. Ich leide mit und frage mich, was an diesem Krieg anders sein soll als am 1., 2. WK, dem Vietnam-, Irak- oder sonstwas für einem Krieg, in welchem Menschen nicht in der Lage waren, Konflikte ohne Waffengewalt zu lösen und Menschenleben auf dem Gewissen haben.

Ich verfolge viele Nachrichten/-sender außerhalb und teilweise auch innerhalb des Internets um zu verstehen, bin jedoch auch äußerst skeptisch über diese und jene mediale Ausage.

Zum Beispiel verfolgte ich gestern die Worte von Annalena Baerbock sehr intensiv und lese heute früh eine Schlagzeile im Netz, die davon spricht, dass unsere Außenministerin geäußert haben soll, dass Deutschland "mehr Waffen an die Ukraine geliefert haben soll als bekannt ist". Habe ich was überhört? Kann jemand diese Behauptung erhärten?

Auch verfolgte ich einen Sender, der immer wieder diese Rede zeigte, und die Journalistin stellte einer "Militärspezialistin" Fragen bzgl. bestimmter Aussagen von Frau B. - nur wurde eine Aussage an einer bestimmte Stelle abgebrochen und dann irgendwelche Fragen gestellt, die, meinem Gefühl nach, die Gesamtaussage von der Außenministerin verzerrte. Und wenn eine Militärexpertin den Kanzler nicht kapiert, im Gegenzug aber selber meint, dass die Bundeswehr tatsächlich nicht mehr viel Kapazität hat, aber trotzdem irgendwo noch Reserven schlummern... Also bitte, was erzählt die Frau für einen Schwachsinn? Was ist das für eine Expertin?

Mich besorgt diese eine Schlagzeile insofern, weil Putin davon eh in Kenntnis gesetzt wird und ich frage mich ernsthaft, um welche Waffen "mehr" es sich handeln soll, was mit diesen "Mehrlieferungen" passiert ist und wo genau sie eingesetzt wurden/werden - wenn das stimmt?
Dementgegen spräche doch ganz klar, dass der Bundeskanzler nachwievor schwere Waffenlieferungen ablehnt? Keiner
müsste sich die Frage stellen, warum - hat Putin doch eindeutig davor gewarnt, dass, sobald sich die NATO in seine "Operation sowieso" einmischt, dies verheerende Folgen für uns/die NATO bedeuten würde.

Warum sollte lt. "deutschen Medien" also Frau Baerbock so eine gravierende Äußerung, die sich ja iwi eindeutig gegen die Ansicht des BK in Zusammenarbeit mit der EU richten würde, getätigt haben?

Oder pinkeln die eigenen Medien Deutschland ans Bein??

Was verstehen die anderen Parteien, die sich gegen Scholz wenden, denn nicht an seinem Festhalten, keine scharfen Waffen an Unraine zu liefern?

Ich will ja verstehen, aber ....

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Kommentare (3)

Guru
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Mitglied [359]

Jeder Krieg fängt immer damit an, dass man nach Ende der Diplomatie dann anscheinend keinerlei Lösung mehr findet und alles in Gewalt, Chaos und kompletter Zerstörung endet und du hast absolut Recht. Alle Kriege gleichen sich dann irgendwo fast auf einer Linie. Ich glaube, dass muss und kann man als friedvoller Mensch nicht mehr verstehen.
Einher geht auf jeden Fall Flucht und Elend, teilweise allergrößte Not in der eigenen Bevölkerung. Ob das jetzt 1,2Wk, Korea, Kambodscha, Vietnam, Israel, Afghanistan und halt alles was man noch dazu zählen kann, einschließlich den ganzen neumodischen Scheiß, der sowieso schon abläuft.

Mir ist jetzt nicht bekannt, was unsere Außenministerin genau gesagt haben soll und was die Medien daraus machen. Muss ich noch genau recherchieren, und/oder noch einmal genauer explizieren.

Eines steht aus meiner Sicht aber fest. In solchen Zeiten (Krieg) werden definitiv beide Konfliktparteien ihre Propaganda verbreiten. Das bedeutet für Außenstehende (uns), dass es sehr schwierig sein wird, die wirkliche Wahrheit zu erfahren. Du hast auch unsere Medien angesprochen und auch diese sehe ich sehr kritisch, denn es kann erst einmal überhaupt nichts wirklich belegt werden.


"Mich besorgt diese eine Schlagzeile insofern, weil Putin davon eh in Kenntnis gesetzt wird und ich frage mich ernsthaft, um welche Waffen "mehr" es sich handeln soll, was mit diesen "Mehrlieferungen" passiert ist und wo genau sie eingesetzt wurden/werden - wenn das stimmt?"

Mich besorgt das insofern überhaupt nicht, weil es klar ist, dass wir keine schweren Waffen liefern KÖNNEN. Man müsste die Soldaten in der Ukraine erst einmal darauf ausbilden. Überhaupt, man müsste die gesamte Ausrüstung erst einmal über die Grenze bringen und neuste westliche Militärtechnik erfordert außerdem, dass man nicht nur die Technik, sondern die gesamte Logistik mit einbezieht (Wartung usw.). Dauert alles viel zu lange, bis das Equipment dann wirklich einsatzbereit wäre.

"Was verstehen die anderen Parteien, die sich gegen Scholz wenden, denn nicht an seinem Festhalten, keine scharfen Waffen an Unraine zu liefern?"

Die CDU hat soweit ich weiß einen Antrag gestellt, dass eben diese Waffenlieferung auch direkt aus Deutschland gestellt werden kann. Ich stelle das aber auch in Frage, ob es überhaupt etwas für die Ukraine bringen würde. Ergo, Scholz hat Recht.


Davon einmal ganz abgesehen, was die reinen Kriegspartein angeht.

1. Der Angriffskrieg von Herr Putin geht mal gar nicht! Klare Sache.
2. Herr Selenskyj hat auch definitiv nicht das Recht, Deutschland wegen angeblicher Unterlassung anzuklagen.
3. Wir haben die Ukraine schon lange vor Ausbruch des Krieges unterstützt.
4. Unsere alte Regierung war damals dann doch sehr weise (Merkel), weil nämlich sie es war, welche die Aufnahme verweigerte. Ansonsten hätten wir jetzt schon den dritten Weltkrieg.
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Otto

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von bellefeelf am 29.04.2022, 00:13 Uhr.
Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Schlag zu! am 29.04.2022, 19:14 Uhr.

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