Dampf ablassen!

Ärger abbauen. Frust loswerden. Darüber diskutieren.

Misanthrop

Ich hasse Linke

Ich bin mit Leib und Herz Kapitalist und ich hasse jeden Radikallinken, Sozialfascho oder Kommunisten oder generell alle, die von einer Verstaatlichung von Produktionsmitteln träumen.
WACHT AUF!
Menschen sind egoistische, kapitalorientierte Lebewesen und nicht so hilfsbereit. Man produziert, um zu verkaufen und nicht aus Mitleid. Wer Medikamente, Impfungen oder etwaiges nicht bezahlen kann, der verreckt halt, das ist so.
Auch das ganze Geheule über die steigende Armut, MACHT WAS AUS EUREM LEBEN. Setzt halt mit 20 noch kein Kind zur Welt und sucht euch Berufe, die sich lohnen anstatt rumzuheulen, das man auf einem Kind sitzt und nicht mehr arbeiten kann. Kinder sollte man NUR (freiwillig) bekommen, wenn man sich das ohne staatliche Hilfe leisten kann.
Aber Nein, bei den Linken ist Neid auf Besitz ja der Antrieb der Propagandamaschinerie. Da hocken die gescheiterten Sozialfaschos vor der Glotze und denken sich "Boah, son CEO bekommt ja viel Geld im Monat, das könnte ich ja viel dringender gebrauchen als der"
Was jemand braucht, interessiert keine Sau!
Und wenn diese von Gier und Neid geprägten Forderungen nicht in Erfüllung gehen, zieht man halt mal marodierend durch die "Bonzenviertel" in wahlweise Frankfurt oder Hamburg und zündet alles an, was teuer aussieht, frei nach dem Motto "Wenn ich das nicht haben kann, solls keiner haben"
ALLE AN DIE WAND STELLEN SOLLTE MAN DIE UND EINFACH DRAUFSCHIEßEN!
Der hat dafür gearbeitet, und wenn er jetzt die Früchte einstreicht, weil er was aus sich gemacht hat, wer kann sich dann noch erdreisten, ihm ein Großteil des Geldes abzunehmen und irgendwelchen gescheiterten Existenzen zukommen zu lassen?!

Es ist einfach nur schade ums Geld.

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Kommentare (56)

AfDWähleraus...

Na endlich mal jemand, der angefangen hat nachzudenken .
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Kuku

Unterschreibe ich so.
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Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

Na dann will ich mal hoffen, dass du ausschließlich privat kranken- und rentenversichert bist, um nicht von unserer Solidargemeinschaft zu profitieren. Und wehe, du bist kein autarker Alleinversorger, zumal all unsere billigen Grundnahrungsmittel ebenfalls staatlich subventioniert werden und das passt schließlich so gar nicht in dein Konzept.
Dampf ablassen wird echt zur Müllkippe für unausgegorene Gedanken.
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Kuku

@Lärmgeplagte:
"Na dann will ich mal hoffen, dass du ausschließlich privat kranken- und rentenversichert bist, um nicht von unserer Solidargemeinschaft zu profitieren."

Bin ich aufjedenfall. Ist auch ein besserer Service und man wird tatsächlich in Krankenhäusern bevorzugt behandelt.
Die billigsten Grundnahrungsmittel kauft man sich auch nicht wenn man genug Geld zur verfügung hat. Diese ganzen Supermarkt-Ketten verkaufen eh nur minderwertige Qualität.

Ich finde man sollte zudem selbst entscheiden wofür man Steuern zahlt, es nervt einfach alle Arbeitsfaulen Sozialschmarotzer mit zu ernähren.

Es jammern eh immer nur die welche im Leben nichts erreicht haben und deswegen kaum Geld haben, sind dann auch die selben Leute welche heulen wie unfair das System ist und sich darüber aufregen das Anzugträger mehr verdienen, obwohl die eh nur das Geld vom Boden pflücken. (In ihrer Vorstellung).
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DeletedUser
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Mitglied [924]

@Lärmgeplagte: Volle Zustimmung !
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Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

@Kuku: Öhm, du warst nicht gemeint, sonst hätte ich dich markiert.
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-Penner-
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Mitglied [1153]

"Es jammern eh immer nur die welche im Leben nichts erreicht haben"

Da hast du vollkommen Recht.
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Penner schreibt nur eingeloggt! Der Orden des Penners sucht neue Mitglieder! Wie wird man Mitglied beim Orden des Penners?Sag 2-mal Orden des Penners und schon bist du ein offizielles Mitglied! Unsere Ehrenmitglieder:Bernard,Herbertinski,Donald Trump,Golum,der Arsch mit den Ohren,der Fisch mit der Sense,Doktor Jes&No,Darth Wilma Ficken,Imperator Dai Muddah,Mr.Furz,der Hausmeister mit dem Cordhut,Gibffx,Behindi,der blöde Bogenschütze,Dr.Dämlich und Kapitän Weichei! Nachtrag:Der Orden des Penners hat schon mehr als 1,5 Millionen Mitglieder! Bald werden wir die ganze Welt erobern👏!

Patient

@Kuku:

,,Bin ich aufjedenfall. Ist auch ein besserer Service und man wird tatsächlich in Krankenhäusern bevorzugt behandelt.''

Das unterschreibe ich so definitiv nicht! Ich war selber lange Jahre privat krankenversichert und habe freiwillig zu einer Gesetzlichen gewechselt.
Wenn man privat versichert ist, verdienen Ärzte mehr an einem. Das hat Folgen mit sich wie, dass Ärzte absichtlich fehldiagnosen schreiben, einem Behandlungen und Medikamente verschreiben die man nicht braucht. Behandlungen absichtlich länger hinauszögern, als es sein muss um ihren gut bezahlenden Privatpatienten lange zu behalten. und mit solchen Dingen haben sie bei mir mutwillig körperlichen Schaden angerichtet. Und das war auch kein Zufall oder versehen. Wenn dir von 8 Privatärzten 8 verschiedene Diagnosen gestellt werden, mit extrem langen teuren Behandlungen und von 8 Gesetzlichen 8 mal die Selbe, die kaum aufwändig ist.
Mir hat sogar mal ein Zahnarzt den halben Zahn weggebohrt, obwohl ich nie Karies hatte. Was man im Nachhinein an den damaligen Röntgenbildern noch feststellen konnte.
Als Privatversicherter kannst du zu Privatärzten gehen. Was macht 95% der Privatärzte aus? Sie sind nur Arzt geworden um möglichst viel Geld zu verdienen (würden sie helfen wollen, würden sie nicht ausschliesslich die patienten behandeln, an denen sie mehr verdienen) oder haben ihre Zulassung als gesetzlichen Arzt verloren. Nein danke.
Ich habe nur unter meiner privaten krankenkasse gelitten. Und der Präsentkorb und das grössere Zimmer im Krankenhaus sind mir bleibende körperliche Schäden und Misshandlungen, damit die Ärzte mehr Geld am Patienten verdienen, definitiv nicht Wert!
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𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

Misanthrop, du sprichst mir mit deinen Zeilen aus der Seele:

"Ich bin mit Leib und Herz Kapitalist und ich hasse jeden Radikallinken, Sozialfascho oder Kommunisten oder generell alle, die von einer Verstaatlichung von Produktionsmitteln träumen."

Ich bin ganz deiner Meinung. Nur die Linken die von echter Freiheit keine Ahnung haben sehen das natürlich mit ihrer verschwommenen Brille anders.

"Aber Nein, bei den Linken ist Neid auf Besitz ja der Antrieb der Propagandamaschinerie. Da hocken die gescheiterten Sozialfaschos vor der Glotze und denken sich "Boah, son CEO bekommt ja viel Geld im Monat, das könnte ich ja viel dringender gebrauchen als der"
Was jemand braucht, interessiert keine Sau!
Und wenn diese von Gier und Neid geprägten Forderungen nicht in Erfüllung gehen, zieht man halt mal marodierend durch die "Bonzenviertel" in wahlweise Frankfurt oder Hamburg und zündet alles an, was teuer aussieht, frei nach dem Motto "Wenn ich das nicht haben kann, solls keiner haben"

Du hast meine vollste Zustimmung. Leider gibt es genug Neider oder Unterstützer von sozialistischen Raubmassnahmen die das natürlich nicht wahrhaben wollen.

"Der hat dafür gearbeitet, und wenn er jetzt die Früchte einstreicht, weil er was aus sich gemacht hat, wer kann sich dann noch erdreisten, ihm ein Großteil des Geldes abzunehmen und irgendwelchen gescheiterten Existenzen zukommen zu lassen?!"

Ganz genau. Es ist eine absolute Frechheit das so manch einer denkt er könnte anderen ihre Ernte (ihre Früchte) einstreichen.

@Lärmgeplagte: So stimmt das nicht. Wenn man sich halt nicht die Zeit nimmt die richtigen Bücher zu lesen dann wundert es mich nicht, dass man sich keine Welt jenseits der heutigen sozialistischen Struktur (die erst für Armut sorgt) vorstellen kann.
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США убийственный режим. Вашингтон разжигает насилие, кровопролитие и хаос на всем Ближнем Востоке! Мы должны убедиться, что этот убийственный режим США, наконец, уничтожен!

lukas
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Mitglied [1862]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏:
@TE:

Da haben sich ja zwei gefunden...

Neid ist ganz sicher nicht der Antrieb der Linken. Gibt doch genügend wohlhabende Linke, wieso sollten die neidisch sein?
Und von Verstaatlichung von Produktionsmitteln und Enteignung sind die heutigen Linken auch ziemlich weit entfernt.
Was ist den bitte gegen hohe Reichensteuern einzuwenden? Vorrausgesetzt es trifft die Richtigen und nicht jemanden der monatlich 10.000 verdient.
Wenn ich jährlich 10 Millionen verdienen würde, hätte ich kein Problem damit 9 Millionen abzugeben. Bei CEOs ist das noch schlimmer, die können sich ja quasi alles erlauben, Unternehmen an die Wand fahren und entlassen werden "nur" 2.000 Fliesbandarbeiter. Gleiches gilt für völlig überbezahlte Sportler, Schauspieler und Musiker, was verdienen denn Messi und Ronaldo seit Jahren? 60 Millionen dafür, dass sie einen Ball ins Tor schießen und hinterziehen dann 4 Millionen Steuern - die haben in ihrem Leben jeder schon über eine halbe Milliarde verdient und wollen dann noch 4 Millionen am Fiskus vorbeischleusen, einfach abartig.

Und wenn mal irgendwo die Erde bebt spenden sie mal EINE Million oder die Superreichen rufen die Normalbevölkerung zu Spenden auf.



Ich empfehle mal ein paar Interviews mit Sarah Wagenknecht, von allen Politikern in Deutschland hat die definitiv am meisten Durchblick, muss selbst ich als jemand der eigentlich eher der FDP nahesteht anerkennen.

Linke haben die Probleme der heutigen Zeit schon vor 20 Jahren "prophezeit" - Bankenkrisen, Globalisierung, War on Terror, Flüchtlingsströme usw.... es waren Linke die von Anfang an dagegen waren/sind bzw. vor den Systemfehlern gewarnt haben.

Auch jetzt sind es Linke die z.B. zukünftige sog. Klimaflüchtlinge vorraussagen, während Rechte das Thema als unwichtig abwiegeln. Soll also niemand sagen es hätte keine Warnungen gegeben wenns so weit ist.
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Alexander Ovechkin - https://youtu.be/E82oUXP6Hng

Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏: Dito! Die "richtigen" Bücher gibt es wohl für beide Seiten... War selbst auch mal absoluter Kapitalismusbefürworter und fand Linke einfach nur peinlich und zum Kotzen. Dann habe ich das gemacht, was Lukas hier empfiehlt und schon sieht die Welt ganz anders aus.

Dieses Märchen vom selbst erarbeiteten Wohlstand gilt höchstens für den Mittelstand, aber definitiv nicht für Superreiche und den alten Geldadel - hab da meine Diplomarbeit drüber geschrieben, also weiß ich wovon ich rede. Die Elite reproduziert sich seit Generationen selbst und bleibt ausschließlich untereinander... das daraus resultierende Erben hat nichts mit erbrachter Leistung zu tun, von daher ist da ein Scheißdreck selbst erarbeitet worden!

Und von Neid ist bei überzeugten Linken auch keine Spur. Als ob da irgendwer scharf drauf wäre, sich an anderen zu bereichern und sie auszubeuten. Und sorry, aber anders wird das große Geld einfach nicht gemacht. Auch Gier ist eine Neigung, die nur äußerst schwache und niedere Gestalten überfällt. Alles immer nur für sich selbst zusammen zu raffen, ist doch keine Kunst. Aber so zu leben, dass es allen (diejenigen, die sich an geltende Regeln halten) gut geht, erfordert eine weitaus höhere Geisteshaltung sowie Verständnis von Menschlichkeit und Güte.
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***Signatur entfernt***

lukas
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Mitglied [1862]

@Lärmgeplagte:

Weiß eh nicht wieso immer gleich alle denken Links = antikapitalistisch ??
Früher vielleicht, aber das ist doch über dreißig Jahre her, so blöd wäre heute kein Linker mehr diese Fehler nochmal zu wiederholen. Heutige Linke sind nur gegen den jetzigen Kapitalismus.
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Alexander Ovechkin - https://youtu.be/E82oUXP6Hng

EssigimAuge

@lukas:
Gut Gesprochen.
@lukas:
Das glauben soviele
Ich bin für denn Kapitalismus aber wähle die PDS

Der TE wäre sicher auch Bedingungsloses Grundeinkommen obwohl er es auch bekommen würde.
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𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@lukas: «Neid ist ganz sicher nicht der Antrieb der Linken.»

Doch die bei den meisten linken ist das so.

«Gibt doch genügend wohlhabende Linke, wieso sollten die neidisch sein?»

Da sieht man ja schon wieder die Doppelmoral der Linken. Wasser predigen und Wein trinken. Solche Leut hab ich gern.

«Und von Verstaatlichung von Produktionsmitteln und Enteignung sind die heutigen Linken auch ziemlich weit entfernt.»

Nur weil sie das nicht mehr so direkt ansprechen heisst das noch lange nicht das sie ihre Einstellung verändert haben. Linke treten für eine starke Regulierung der Wirtschaft ein. Das kommt einer indirekten quasi Verstaatlichung, einer schleichenden durch die Hintertür gleich.

«Was ist den bitte gegen hohe Reichensteuern einzuwenden?»

Alles was auf zwang basiert finde ich unmoralisch. Entweder jemand gibt freiwillig was ab oder nicht. Alles andere ist eindeutig ein grober Eingriff ins Privatleben.

«Wenn ich jährlich 10 Millionen verdienen würde, hätte ich kein Problem damit 9 Millionen abzugeben.»

Du sprichst von dir. Aber das sehen nun mal noch längst nicht alle so die viel verdienen. Ich finde es absolut falsch anderen Vorschriften zu machen wie viel sie zum Zahlen haben. Wir sind alles Individuen jeder kann und soll seine Entscheidungen selbst treffen. Wenn jemand freiwillig so viel am Fiskus abtreten will dann soll er das tun. Aber Zwang anzuwenden nur weil es Leute gibt die auf seine Kosten sich ein schönes Leben machen wollen sehe ich als äusserst verwerflich und unmoralisch an.

«Bei CEOs ist das noch schlimmer, die können sich ja quasi alles erlauben, Unternehmen an die Wand fahren und entlassen werden "nur" 2.000 Fliesbandarbeiter.»

Das finde ich genauso unmoralisch und verwerflich. Das Problem liegt halt an den jeweiligen Grossunternehmen. Kleinere mittelständische Betriebe können sich so eine Unternehmenspolitik sicherlich nicht erlauben. Das beschädigt schliesslich ihren guten Ruf.

«Gleiches gilt für völlig überbezahlte Sportler, Schauspieler und Musiker, was verdienen denn Messi und Ronaldo seit Jahren? 60 Millionen dafür, dass sie einen Ball ins Tor schießen und hinterziehen dann 4 Millionen Steuern - die haben in ihrem Leben jeder schon über eine halbe Milliarde verdient und wollen dann noch 4 Millionen am Fiskus vorbeischleusen, einfach abartig.»

Ich finde nicht, dass man das vergleichen kann. Selbst ich finde diese hohen Gehälter für einige Sportler, Schauspieler und Musiker übertrieben. Aber bedenke es gibt sehr viele Sportler, Schauspieler und Musiker die noch längst nicht so viel verdienen wie ein Profifussballer, über die Landesgrenzen hinaus erfolgreicher Musiker oder ein Hollywood-Schauspieler. Ausserdem ist es jedem Fussballklub selbst überlassen wie viel ihm ein Spieler wert ist. Das gilt selbstverständlich auch für andere Sportvereine, Plattenlabels und Filmstudios.

«Und wenn mal irgendwo die Erde bebt spenden sie mal EINE Million oder die Superreichen rufen die Normalbevölkerung zu Spenden auf.»

Ja das machen sie um sich in Szene zu setzen. Ich finde es ebenfalls eine absolute Frechheit das wirklich Superreiche die Masse zum Spenden aufrufen. Dennoch sollte man sich nicht von den paar wenigen Superreichen allgemein gegen Reiche aufhetzen lassen.

«Ich empfehle mal ein paar Interviews mit Sarah Wagenknecht, von allen Politikern in Deutschland hat die definitiv am meisten Durchblick, muss selbst ich als jemand der eigentlich eher der FDP nahesteht anerkennen.»

Die Linken können immer gut kritisieren solange sie nicht selbst an der Macht sind. Aber von Wirtschaft und Unternehmensführung haben sie allerdings gar keine Ahnung. Die würden das Land komplett an die Wandfahren, wenn sie das Ressort Wirtschaft überhätten.

«Linke haben die Probleme der heutigen Zeit schon vor 20 Jahren "prophezeit" - Bankenkrisen, Globalisierung, War on Terror, Flüchtlingsströme usw.... es waren Linke die von Anfang an dagegen waren/sind bzw. vor den Systemfehlern gewarnt haben.»

Die Linke mag vor gewissen Dingen gewarnt haben, dass stimmt. Aber andere Linke wie zum Beispiel Labour haben sich aktiv am «War on Terror» beteiligt. Ich möchte da nur an Bushs-Pudel Blair erinnern. Jeder der sich etwas mit Banken bzw. mit der Politik der Zentralbanken beschäftigt hat schon vor zwanzig Jahren eine Warnung zurecht ausgesprochen. Und diese Ökonomen waren sicherlich nicht alle links gerichtet. Die Flüchtlingsströme waren dank der einerseits aggressiven Kriegspolitik und anderseits der völlig fehlgeschlagenen Entwicklungshilfe auch abzusehen. Jeder der sich die damalige aber auch die heutige Politik rational anschaut würde zu dieser Diagnose kommen. Viele Wirtschaftsliberale und Rechte haben auch davor gewarnt. Aber ihnen schenkte man im Gegensatz zu den Linken einfach kein oder nur wenig gehör.

«Auch jetzt sind es Linke die z.B. zukünftige sog. Klimaflüchtlinge vorraussagen, während Rechte das Thema als unwichtig abwiegeln. Soll also niemand sagen es hätte keine Warnungen gegeben wenns so weit ist.»

Das mit dem Klima ist so ne Sache in der ich nicht die vorherrschende politische Meinung vertrete. Wie auch immer. Fakt ist rot-grün unter Schröder hat sich aktiv am Krieg gegen Jugoslawien beteiligt. Wie jeder Krieg hat auch dieser wieder genügend Flüchtlinge erzeugt. Ausserdem war rot-grün verantwortlich für die Einführung von Hartz4. Sozial sieht anders aus. Auch danach hat sich die SPD nicht mit Ruhm bekleckert. Sie sind schliesslich zusammen mit Kanzlerin Merkel verantwortlich für die illegale Grenzöffnung 2015 die eindeutig gegen das Grundgesetz verstoss und das wurde von mindestens einem Richter bestätigt. Selbst danach hat die SPD nichts dazu gelernt. Man sieht doch das die sozialistischen Parteien das Land zerstören. Da nützt es dann wiederum auch nichts das dann die Linke diese Zustände kritisiert. Sind doch schliesslich sozialistische Parteien für den Niedergang Deutschlands sowie dessen Wirtschaft verantwortlich. Am schlimmsten ist das ewige kuschen vor dem Ausland. Die Milliardenzahlungen von VW und co. haben der Wirtschaft einen immensen Schaden erbracht. Mit einem zukünftigen Dieselverbot wird es noch schlimmer werden.

«Heutige Linke sind nur gegen den jetzigen Kapitalismus.»

Das glaube ich nun wirklich nicht. Ausserdem sollte man sich wirklich mal die Frage stellen ob das heutige Wirtschaftssystem überhaupt noch was mit einer freien Marktwirtschaft zu tun hat.

Ich dachte jedenfalls immer das in einer freien Marktwirtschaft gewinne privatisiert und Verluste privatisiert werden. Das heisst also im Klartexte das Unternehmer selbst verantwortlich für ihren Gewinn oder ihre Verluste sind und nicht das der Steuerzahler für die Verluste aufkommen muss. Sogeschehen ist es aber im Zuge der Finanzkrise nicht. Dort musste der Steuerzahler einige Grossbanken vor dem finanziellen Ruin/Kollaps retten. Für mich ist deshalb klar, dass es sich bei diesem Wirtschaftssystem ganz sicher nicht um eine freie Marktwirtschaft handelt.

@Lärmgeplagte: «Dieses Märchen vom selbst erarbeiteten Wohlstand gilt höchstens für den Mittelstand, aber definitiv nicht für Superreiche und den alten Geldadel - hab da meine Diplomarbeit drüber geschrieben, also weiß ich wovon ich rede.»

Das glaube ich dir sofort. Ich bin mir durchaus bewusst das es genügend Leute gibt die sich ihren Wohlstand nicht selbst erarbeitet haben. Aber wie du so schön selbst erwähntest gilt das nicht für den Mittelstand. Der wäre allerdings als erstes von einer Reichensteuer betroffen. Der Geldadel würde sich auch dann zur helfen wissen. Der einfache Unternehmer hätte den Schaden und würde ausgepresst wie eine Zitrone werden. Selbst wenn tatsächlich der Geldadel betroffen wäre müsste man sich auch dann die Frage stellen ob es moralisch richtig ist ihnen das Geld das sie vererbt bekommen haben einfach so weg zu nehmen. Unabhängig wie jemand in den Besitz des Geldes gekommen ist bleibt dann immer noch die Frage im Raum ob das Geld wirklich besser beim Staat aufgehoben wäre als bei den eigentlichen Besitzern. Derzeit sieht man ja ein ähnliches Problem ganz gut in Südafrika. Ist es wirklich moralisch richtig Grundstücke von weissen Landbesitzern zu enteignen? Entschädigt das wirklich die Verbrechen der Apartheid? Würden die «neuen» Grundstückbesitzer wirklich in der Lage sein gewinnbringend «ihre» Farmen zu führen? Oder würde das alles ganz nach hinten los gehen? Ist der Sohn für die Taten seines Vaters oder seiner Vorväter verantwortlich? Macht man Unrecht wieder gut mit neuem Unrecht? Genauso sollte man sich die Frage stellen ob die nicht so ganz wohlhabenden Schichten überhaupt in der Lage wären mit ihrem plötzlichen Reichtum umzugehen. Das und einige Fragen mehr sind die die ich mir selbst stelle.

«Die Elite reproduziert sich seit Generationen selbst und bleibt ausschließlich untereinander... das daraus resultierende Erben hat nichts mit erbrachter Leistung zu tun, von daher ist da ein Scheißdreck selbst erarbeitet worden!»

Das sehe ich selbst als sehr kritisch an. Ich bin mir aber bewusst das genau diese selbsternannten «Eliten» den Staat kontrollieren bzw. selbst Staatsvertreter sind oder sich mit Geld Gesetzesentscheidungen kaufen können. Da stellt sich dann zwangsläufig die Frage ob genau diese Kreise es jemals zu lassen würden das sie wirklich von einer Reichensteuer betroffen wären. Ich denke eher nicht. Treffen wird es wie immer der Mittelstand und schlussendlich auch den Rest der Bevölkerung. Mit Reichensteuer schafft man sich keinen Wohlstand. Wo hat der Staat jemals Wohlstand geschaffen? Bietet der Staat Dienstleistungen oder Produkte an? Oder ist es nicht so dass der Staat Wohlstand durch seine unternehmerfeindliche Politik zerstört? Den heutigen Lebensstandard hat sich die Masse selbsterarbeitet und was macht der Staat? Der kommt um die Ecke nur um sein Händchen auf zu halten. Ich sehe den Staat der eindeutig das Werkzeug dieser reichen «Elite» ist als der Hauptmotor der Zerstörung der Wirtschaft an. Schlussendlich wird man mit noch mehr Sozialismus genau das erleben was die Bürger der DDR schon einmal erlebt haben. Nahrungsmittelknappheit der dann offensichtlich zu sehen sein wird, wenn der normale Ottonormalverbraucher wieder vor leeren Einkaufsregale stehen wird.

«Und von Neid ist bei überzeugten Linken auch keine Spur. Als ob da irgendwer scharf drauf wäre, sich an anderen zu bereichern und sie auszubeuten.»

Das glaube ich nicht. Die wollen doch in erster Linie Wohnstand umverteilen. Das ist bereits schon an andere bereichern ohne dass sie dafür wirklich was getan zu haben. Linke sind faul und wollen sich ihre Faulheit noch bezahlen lassen. Das dies moralisch nicht richtig ist habe ich hoffentlich bereits deutlich gemacht.

«Auch Gier ist eine Neigung, die nur äußerst schwache und niedere Gestalten überfällt. Alles immer nur für sich selbst zusammen zu raffen, ist doch keine Kunst. Aber so zu leben, dass es allen (diejenigen, die sich an geltende Regeln halten) gut geht, erfordert eine weitaus höhere Geisteshaltung sowie Verständnis von Menschlichkeit und Güte.»

Neid und Gier sind beides verwerfliche Neigungen. Wer davon betroffen ist wird schlussendlich sich selbst und andere schaden. Aber jeden der das grosse Geld macht zu unterstellen gierig zu sein sehe ich dann doch etwas sehr gewagt an. Das wäre ja in etwa so wie wenn ein Topverdiener jeder der weniger verdient gleich unterstellen würde er sei von Neid zerfressen. Keiner kommt auf die Idee das einer der etwas mehr auf dem Konto hat als der Durchschnitt ebenfalls sehr viel für seinen Gehalt leisten muss. Viele denken der bekommt das einfach so vom Himmel geschenkt. Dabei muss er genauso hart arbeiten wie diejenigen die etwas weniger verdienen. Unternehmer und Manager zum Beispiel haben viel Verantwortung. Wenn sie ihren Job gut machen dann haben sie ein angemessenes Gehalt verdient. Das nicht jeder gleich verdienen kann liegt wohl auf der Hand. Aber ein fairer Unternehmer würde seine Mitarbeiter sicherlich nie unter Wert bezahlen. Sonst hätte er bald keine mehr, weil sie zur Konkurrenz gehen würden....
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США убийственный режим. Вашингтон разжигает насилие, кровопролитие и хаос на всем Ближнем Востоке! Мы должны убедиться, что этот убийственный режим США, наконец, уничтожен!

lukas
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Mitglied [1862]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏:

Ob eine Reichensteuer mit Zwang zu tun hätte, ja oh die armen armen Multimillionäre... Mir ist bewusst, dass es auch Künstler, Musiker, Sportler gibt die wenig verdienen, aber die habe ich doch gar nicht gemeint. Mir kommen echt gleich die Tränen wie soll der Ronaldo nur seine Ganzkörperrasuren bezahlen wenn ihm von den 60 Millionen nur 5 bleiben? Nein so ein menschenunwürdiges Dasein, ach was sag ich, ein Dahinvegetieren kann man dem doch nicht zumuten. Wenn er statt Lamborghini einen einfachen Porsche fahren muss! Unzumutbar!
Es gibt da so eine South Park Folge, in der die illegal Musik downloaden und deshalb die Musiker streiken weil sie durch den "Verlust" ein Jahr warten müssen bis sie sich den Swimmingpool vergolden lassen können.

Mit einem Punkt hast du sogar recht: der Staat ist ne richtige arme Sau, ne Dreilochstute die von Eliten vergewaltigt wird.
Jetzt gibts zwei Möglichkeiten das zu unterbinden:
- den Staat abschaffen (dein Lösungsvorschlag), aber bedenke: nur weils keinen Staat mehr gibt verschwinden Eliten nicht.
- die Position des Staates gegenüber diesen Eliten stärken



Der Mittelstand wäre nicht von einer Reichensteuer betroffen wenn man die einfach so gestalten würde, dass eben dieser Mittelstand (und natürlich die Unterschicht) davon ausgenommen sind. Ohne aus Steuern generierte staatliche Aufwendungen würde doch die Unterschicht noch mehr verarmen als eh schon. Der Staat kann da mal gar nix dafür oder glaubst du etwa der gibt gerne jährlich Milliarden aus um diese Leute zu versorgen?
Ohne staatliche Zuwendung würden die in Trailerparks oder Zeltstädten hausen, USA lässt grüßen.

Ich rede ja auch nicht von SPD und Labour, vor allem da die schon lange nicht mehr links oder sozial sind. Echte Linke mein ich, wie gesagt Wagenknecht, Noam Chomsky sowas in die Richtung.


Natürlich haben wir hier Kapitalismus, google mal Stamokap.



Und an den fairen Unternehmer dem seine Mitarbeiter am Herzen liegen und der ihnen deshalb faire Löhne zahlt, das glaubst du doch selbst nicht... Die würden uns alle durch Roboter ersetzen, wenn die Technik so weit wäre, da geb ich mich keinen Illusionen hin. Das gilt selbst für die Chefs von Kleinstbetrieben, ich hab schon Geschichten gehört...
Nur durch staatliche Regeln und Gesetze gibts zB überhaupt sowas tolles wie Kündigungsschutz, Arbeitszeitenregelung und und und die AG-Seite würde das alles doch am liebsten aufheben, so schauts aus.
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Alexander Ovechkin - https://youtu.be/E82oUXP6Hng

Karl Detlef H...

@lukas:

Zu der South Park Folge.

Es gibt ja wirklich Leute, die in ihrem Beruf auf sehr viel Musik angewiesen sind. DJs zum Beispiel und Tanzlehrer. Und der durchschnittliche, nichtprominente, DJ und Tanzlehrer verdient im Monat nicht so viel Geld, wie er für Musik ausgeben müsste, würde er alles legal kaufen. Es ist einfach so. Deswegen profitieren Dienste wie Spotify momentan gut. Genauso lächerlich ist es, wenn Tanzvideos bei YouTube gesperrt werden, weil die Musikrechte fehlen. Der Tänzer versucht da nicht Geld mit fremder Musik zu verdienen. Er Tänzer will seine eigene Arbeit darbieten, das tanzen. Und das geht nicht ohne musik. Oder soll er die jetzt auchnoch selbst komponieren?
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Karl Otto Pet...

Das dumme an der Gema ist auch, dass sich Künstler und ,,Künstler'' erst bei der Gema anmelden müssen, damit ihre Musik gesperrt wird.
Dann gibt es einige ,,Künstler'' aus Deutschland, die gar keine Bekanntheit haben und ihre gesamte Musik in Deutschland überall sperren, sodass niemand sie je finden wird. Und im Ausland eh keinen deutschsprachige Musik interessiert. So dass sie auch nie Bekanntheit erlangen werden. Finde den Fehler.

Ps: hab meinen Namen von eben vergessen
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Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏: Wo hast du denn den Quatsch her, dass die Linke (Partei) ausgerechnet den Mittelstand stärker besteuern will? Im Gegenteil, der soll doch entlastet werden, indem eben die Superreichen genauso ihre 40% vom Einkommen abdrücken wie jeder andere Normalverdiener. Nur das ist fair! Nix mit Schlupflöchern im Steuerrecht oder irgendwelchen Auslandskonten... wer hier seine Einnahmen nicht besteuern will, sollte vom deutschen Markt verbannt werden und zusehen wie er anderweitig Profite generiert. Allen voran Großkonzerne wie Amazon und Konsorten... machen hier die fette Kohle und zahlen nix an Steuern, weil der Hauptsitz in irgendeinem Steuerparadies liegt - so geht das nicht! Und wenn ein deutsches Unternehmen seine Produktion ins billige Ausland verlagert hat, dann darf es gefälligst nicht mehr mit 'Made in Germany' werben. Mal gucken, ob der Kunde das noch weiterhin unterstützt.

Und irgendwie müssen wir mal klären, von welchen Linken du hier überhaupt sprichst. Kommt mir nämlich so vor, als ob du Linksradikale meinst und die Idioten können wirklich nur Steine schmeißen. Das ist jedoch nur eine kleine Randgruppe, mit der echte Linke genauso wenig zu tun haben wollen. Wirf da mal bitte nicht alle in einen Topf. Und selbst bei diesen radalierenden Linksradikalen ist Neid kein Motiv - die wollen einfach bloß alles ohne Sinn und Verstand kaputt hauen. Im Ernst, schlag dir mal diese Neid-Idee aus dem Kopf, das ist viel zu simpel gedacht. Und dass Linke faul sind, kann ich so auch nicht stehen lassen. Die beschäftigen sich halt einfach nicht mit so banalem Scheiß wie Karriere und Kohle scheffeln, sondern versuchen auf ihre Art die Gesellschaft zu verbessern und die Umwelt zu schützen. Und das alles auch noch unentgeltlich in Eigeninitiative. Faul geht anders! Wenn jemand nun mal nicht an kapitalistische Grundwerte wie Gewinnmaximierung durch Selbstausbeutung glaubt, dann wird man wohl kaum daran partizipieren. Und wirklich faule Menschen gehen in jedem System unter, egal ob Kapitalismus, Sozialismus oder Hippie Kommune... außer man ist verbeamtet.
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𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@lukas: «Ob eine Reichensteuer mit Zwang zu tun hätte, ja oh die armen armen Multimillionäre...»

Doch, dass tut sie. Unabhängig davon was man jetzt von Multimillionären hält.

«Mir ist bewusst, dass es auch Künstler, Musiker, Sportler gibt die wenig verdienen, aber die habe ich doch gar nicht gemeint.»

Ich weiss das du sie nicht gemeint hast. Ich habe das nur erwähnt, weil ich davon überzeugt bin das es die am ehesten treffen wird anstatt denen die ihr gerne an den Kragen (an den Geldbeutel) gehen würdet.

«Mit einem Punkt hast du sogar recht: der Staat ist ne richtige arme Sau, ne Dreilochstute die von Eliten vergewaltigt wird.
Jetzt gibts zwei Möglichkeiten das zu unterbinden:
- den Staat abschaffen (dein Lösungsvorschlag), aber bedenke: nur weils keinen Staat mehr gibt verschwinden Eliten nicht.
- die Position des Staates gegenüber diesen Eliten stärken»

Ich denke schon, wenn man den Staat abschafft das man dann gleichzeitig den Einfluss des Geldadels verringern bzw. beenden würde. Immerhin hätten die dann kein Monopol mehr und müssten sich in einer freien Marktwirtschaft beweisen das heisst sie müssten etwas leisten um Marktführer zu werden und müssten die Konkurrenz gleichzeitig auch noch mit ihren Produkten und dessen Qualität übertreffen können. Das würden die nie im Leben schaffen. Den die meisten von ihnen sind doch gar keine Unternehmer und bieten keine Produkte oder Dienstleistungen an.
Wie will man den die Position eines Konstruktes (Staat) das eben dieser Geldadel konstruiert hat um das einfach Volk auszunehmen gegenüber diesen Interessensgruppen stärken? Wie soll das funktionieren? Wenn man nach ihren Spielregeln spielt kommt man gewiss nicht weiter. Erst wenn man ihre unfairen Spielregeln wieder aushebelt kann sich schlussendlich etwas Positives für uns alle entwickeln.

«Der Mittelstand wäre nicht von einer Reichensteuer betroffen wenn man die einfach so gestalten würde, dass eben dieser Mittelstand (und natürlich die Unterschicht) davon ausgenommen sind.»

Wie gesagt diejenigen die an den Schalthebeln der Macht sind, sind sicherlich nicht daran interessiert das ihre Macht (und ihr Vermögen) unter solch einer Steuer leiden müssen. Deshalb ist für mich klar das so eine «Reichensteuer» letztendlich immer die treffen wird die es eigentlich laut der Propaganda der Sozialisten nicht treffen sollte.

«Der Staat kann da mal gar nix dafür oder glaubst du etwa der gibt gerne jährlich Milliarden aus um diese Leute zu versorgen?»
Er muss doch den Anschein erwecken das er doch irgendwas für diese Wählergruppe tun würde. Das ist alles nur blosses Kalkül, reine Taktik um die Massen hinters Licht zu führen. Dabei wird nur das mindeste getan und die Leute leiden mehr als wenn sie unter freien Bedingungen selbst für das verbessern ihrer Situation etwas tun würden. Ausserdem macht der Staat damit ganze Bevölkerungsgruppen abhängig von ihm. Wie sollen die jemals emanzipiert und selbstständig werden? Dieses System wird schlussendlich alle in den Ruin treiben. Es ist doch jetzt schon voll überlastet. Das kann und wird nicht gut gehen. Der Staat schafft sich immer wieder seine Probleme selbst um dann die Massen mit einem rettenden Konzept das immer mit noch mehr staatlicher Einmischung und Bevormundung zu tun hat wieder einzufangen. Das ist ein ewiger Kreislauf und die meisten verlieren offensichtlich mit der Zeit den Durchblick über diese perfide Taktik.

«Ohne staatliche Zuwendung würden die in Trailerparks oder Zeltstädten hausen, USA lässt grüßen.»

Glaub mir die USA ist in allen Dingen Trendsetter. Alles was in den USA jetzt passiert wird in ein bis zwei Jahren auch zu uns rüber schwappen. Die Preise werden auch bei uns soweit steigen das man dann als armer arbeitender gezwungen sein wird in Zelten zu leben.

«Echte Linke mein ich, wie gesagt Wagenknecht, Noam Chomsky sowas in die Richtung.»

Auch wenn die hin und wieder mal was politisch Richtiges sagen, heisst das allerdings noch lange nicht das sie sich ökonomisch auch auskennen würden. Das sind zwei Paar Schuhe. Die Linken haben von Wirtschaft leider absolut keine Ahnung. Die verkaufen euch immer noch durch die Hintertür den Kommunismus.

«Natürlich haben wir hier Kapitalismus, google mal Stamokap.»

Kein wunder das die Linke die sich absolut, wenn es um das Ressort Wirtschaft geht nicht auskennt behauptet das wir heute in einer kapitalistischen Gesellschaft leben würden. Wie sollen die sonst den ausgelutschten Sozialismus/Kommunismus wieder bei der Bevölkerung schmackhaft machen.

«Und an den fairen Unternehmer dem seine Mitarbeiter am Herzen liegen und der ihnen deshalb faire Löhne zahlt, das glaubst du doch selbst nicht...»

Ja in diesem System sicherlich nicht. Aber in einer echten freien Marktwirtschaft müssten sie das tun. Sonst wären sie schnell weg vom Fenster. Die Verbraucher sind schliesslich nicht so blöd und würden bei einem Unternehmen etwas kaufen das seine Mitarbeiter unfair bezahlen würde. Die Mitarbeiter wären schneller weg als die bis drei zählen könnten. Da es keinen Monopolisten gebe würde es automatisch eine breitere sowie mehr Auswahl an Jobs für alle Arbeitnehmer geben. Das würde viele unsere heutigen Probleme lösen. Und das ganz ohne staatlichen Zutuns.
«Nur durch staatliche Regeln und Gesetze gibts zB überhaupt sowas tolles wie Kündigungsschutz, Arbeitszeitenregelung und und und die AG-Seite würde das alles doch am liebsten aufheben, so schauts aus.»

Dafür braucht es keinen Bevormunder namens Staat. Jeder Erwachsene kann selbst für sich sprechen. Er kann seine Entscheidungen selbst treffen. Er entscheidet mit wem er Verträge abschliesst und zu welchen "Konditionen" er sie abschliesst. Der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber können sich selbst um Themen wie Kündigungsschutz, Arbeitszeitenregelung einig werden. Das wird dann individuell so dass beide Seiten davon profitieren vertraglich geregelt werden. Dafür braucht es keinen Mittelsmann Staat. Der ist völlig überflüssig bei diesem Prozedere....
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США убийственный режим. Вашингтон разжигает насилие, кровопролитие и хаос на всем Ближнем Востоке! Мы должны убедиться, что этот убийственный режим США, наконец, уничтожен!

𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@Lärmgeplagte: «Im Ernst, schlag dir mal diese Neid-Idee aus dem Kopf, das ist viel zu simpel gedacht. Und dass Linke faul sind, kann ich so auch nicht stehen lassen.»

Ich bin davon überzeugt das Neid ihr Hauptantriebsmotor ist. Das Linke faul sind haben sie auch schon des Öfteren bewiesen. Man schaue sich nur die ganzen SPD und Grün-Politiker an die nichts anderes können als vom Geld der Steuerzahler zu leben. In einer echten freien Markwirtschaft würden die untergehen. Und das auch noch zurecht.

«Die beschäftigen sich halt einfach nicht mit so banalem Scheiß wie Karriere und Kohle scheffeln, sondern versuchen auf ihre Art die Gesellschaft zu verbessern und die Umwelt zu schützen.»

Wo haben linke die Gesellschaft verbessert. Ausser gegen Reiche zu hetzen und die Gesellschaft mit ihrem ewigen Geschlechterkampf und kulturmarxistischen Gender-Unsinnspolitik zu zerstören können die nichts. Auch die sogenannte Refugees-Welcome-Krise geht aufs Konto dieser Kulturzerstörer und antiweissen-Selbsthasser. Die Umwelt schädigen sie auch mehr als sie ihr Helfen mit ihren dämlichen Elektroautos. Ich kann an diesem Gesocks jedenfalls gar nichts Gutes erkennen. Besonders die Antideutschen und 68 sind der planke Horror. Adorno und Co. sind des Abendlandes Untergang.

«Wenn jemand nun mal nicht an kapitalistische Grundwerte wie Gewinnmaximierung durch Selbstausbeutung glaubt, dann wird man wohl kaum daran partizipieren.»

Die freie Marktwirtschaft hat doch gar nichts mit Selbstausbeutung zu tun. Wie ich des Öfteren schon erwähnte leben wir ganz bestimmt nicht in so einer freien Marktwirtschaft. Das Grundübel ist nicht die Freiheit ein Unternehmen zu gründen, anschliessend seinen Ertrag oder gegebenenfalls seine Verluste zu privatisieren. Dieses System kommt ganz gut ohne staatliche Subventionen aus. Die Probleme liegen ganz wo anders. Genau weil diese freiheitlichen Spielregeln von ein paar Monopolisten ausgehebelt werden haben wir heute diese ungleichen Wettbewerbsschädlichen Zustände. Aber wenn man das offensichtliche nicht sehen will kann man es auch nicht angehen.
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𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@lukas: P.S. Das was die Linke unter Stamokap versteht kommt der Definition des Korporatismus (Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht) ziemlich nahe. Das hat mit Kapitalismus jedenfalls so viel zu tun wie Fliegen mit Honig. Lenins sogenannter «Monopolkapitalismus» ist auch nichts anderes als in Wahrheit Korporatismus. Die Linke versteht also den Unterschied zwischen freien Markt und korporatistischen Monopolen nicht.
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𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@lukas: Noch was zum Lesen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit einer der Hauptgründe unserer heutigen ökonomischen Probleme: https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/708112/James-Turk_Wir-erleben-eine-Krise-des-Sozialismus
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Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏: Eeeyyy, mit dir zu diskutieren, ist, als wäre man in einem völlig verdrehten Paralleluniversum, wo genau das Gegenteil von dem gesagt wird, was eigentlich wahr ist. Du hast in allem so eklatant unrecht, dass es einfach sinnlos ist hier weiter zu schreiben.

Nur noch so viel: du willst den Staat komplett abschaffen? Na dann viel Glück dabei! Denn ohne Staat, auch kein Rechtsstaat... ohne Polizei und Strafverfolgung ist die Elite und sonstige Wichser, die der Menschheit bisher nur auf den Schlips getreten sind, nämlich als erstes dran. Wir hätten hier Wilden Westen und das arme Fußvolk würde sich mit aller Gewalt das zurück holen, was wir ein Leben lang entbehren mussten. Zudem wären wir auch noch in der absoluten Überzahl - da hilft auch keine Gated Community samt Privatarmee! Deutschland würde brennen, Unternehmen fliehen, das totale Chaos überall... deine kleine alberne Schreckens-Utopie vom reinen Kapitalismus hätte somit überhaupt keine Existenzgrundlage!!!
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Bernard am 03.03.2018, 17:36 Uhr.

𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@Lärmgeplagte: "Du hast in allem so eklatant unrecht, dass es einfach sinnlos ist hier weiter zu schreiben."

Das sagen die linken immer, wenn sie mit null Argumenten punkten können. Beschäftigt euch mit Ökonomie als andere Menschen auf den Geist zu gehen!
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Bernard am 03.03.2018, 21:45 Uhr.

𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@Bernard: Echt schade das sich niemand die Zeit nimmt die Bücher die ich euch mal empfohlen habe durchzulesen. Ich kann ja verstehen das nicht jeder die Zeit hat. Man könnte sich wenigstens die Zeit nehmen um den verlinkten Artikel durchzulesen. Dann würde man zumindest die Hauptursache der letzten Finanzkrisen verstehen. Und wie gesagt das sind nicht bloss alles meine Worte oder Gedankengänge. Das sind die Worte und Gedanken von bedeutenden Ökonomen.
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Bernard am 03.03.2018, 22:15 Uhr.

Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏: Als AfD-Wähler bin ich so ziemlich das Gegenteil eines klassischen Linken, aber jut... und wenn dir mein zweiter Absatz nicht als Totschlagsargument aufgefallen ist, dann solltest du dich auf eine mögliche Leseschwäche untersuchen lassen.

Ökonomie bzw. der Kapitalismus ist nicht das Allheilmittel für jedwedes Problem auf dieser Welt. Ich sehe darin eher die Wurzel allen Übels, weil es den Menschen all seiner Grundbedürfnisse beraubt. Es ist somit unsinnig sich allzu sehr in Teufels Werk zu vertiefen. Mir hat Adam Smith schon vollkommen ausgereicht. Und die Hintergründe zur Finanzkrise sind auch keine hochtrabenden Staatsgeheimnisse - dazu gab's schon etliche Dokumentationen, Artikel, Bücher... hab sogar ein richtig gutes Theater Stück dazu gesehen. Es ist nun wirklich nichts Besonderes dahingehend bescheid zu wissen.

Find ich immer besonders drollig, wenn so junger Idealist gerade irgendein Thema für sich entdeckt hat und nun die ganze Welt damit belehren möchte, ohne selbst wirklich fundiertes Wissen darüber zu haben.
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Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏: So, hab mir jetzt mal deinen ach so tollen Online Artikel durchgelesen...

1. sind solche Online "Zeitschriften" nicht die Seriösesten.

2. quaselt darin ein Typ rum, der einfach nur sein eigenes windiges Finanzprodukt bewerben will.

Und 3. trägt dieser Artikel somit absolut nichts zu unserer Debatte bei, weil's einfach ne extrem schwache Quelle ist.
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𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@Bernard: Ich schreibe hier nicht nur unter zwei sondern unter mehreren Namen. Warum ich das tu ist eine gute Frage. Ehrlichgesagt würde wahrscheinlich die Antwort nicht sehr befriedigend sein.
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Sven

Links oder rehts, beides Mist. Dem Deutschen Volk fehlt es einfach nur an Weitsicht und einem Hauch an gesundem Menschenverstand. Egal ob Einwanderungspolitik oder Mitgliedschaft in der EU, beides Vorreiter sozialistischer Verbreiuung, die nur einigen einen Nutzen bringen. Ich bin seit knapp 25 Jahren selbständig und betrachte mich keineswegs als Kapitalist, auch wenn es nur eine Systembezeichnung ist.

Links schafft sich doch gerade selbst ab, nehmen wir mal die liebe Sahra- Partei, es will doch so gar keiner, weil es eben nicht real ist und vor allem in diesem Land nicht umgesetzt werden kann. Piep Piep Piep, wir haben uns alle lieb oder was? SPD, bedarf gar keiner Ansprache, soviel verlogene Windfahnenpolitik ist doch untragbar. Dennoch gehen immer wieder einige Idioten los und wählen Ihren eigenen Henker. Mein Gott, die Mitarbeiter sind mein höchstes Gut, es gibt keine besseren und es wird, wenn wir in der Schul- und Sozialpolitik so weitermachen, auch nie wieder bessere geben.
Also echte Mitarbeiterausbeutung kann heute nur noch dort stattfinden wo ein leichtes Defizit an Bildung vorherrscht und das sich mit der Sozialverbreiung schön regeln. Die begreifen aber auch nicht, dass genau dese Schicht das Hamsterrad am laufen hält und diese Leute dafür täglich ackern gehen. Ohne Menschen die was anpacken, sich bilden, Verantwortung oder auch unternehmerische Verantwortung tragen, würde hier gar nichts mehr laufen.
Und da ist der nächste Haken, die Industrie wird gesponsort, Waffenexporte, Autoindustrie usw. und die verlagern Ihre Arbeitsplätze dann schön ins Ausland. Vorwiegend in Länder, die nicht der EU angehören, bis auf vielleicht Spanien und Italien, mit dem Rüstungsschrott. Den würden Menschen mit gesundem Menschenverstand in der heutigen Zeit im Übrigen auch nicht brauchen. Und da sieht der kleine Sozi dann in die Röhre und kapiert es nicht Der Mittelstand ist der Motor unserer Gesellschaft und der wird massiv durch EU- Vorschriften, welche die Vollidioten In Brüssel und Berlin auch noch sofort und falsch umsetzen, vollends ausgebremst.

PS: Ich habe noch nie im Leben eine der großen Parteien gewählt, denn das sind Verbrecher

Kerninhalt: LINKE sind die größeren Idioten

L.G. Sven
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𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@Lärmgeplagte: «Als AfD-Wähler bin ich so ziemlich das Gegenteil eines klassischen Linken, aber jut...»

Das stimmt. Da gebe ich dir recht. Aber würdest du ohne die Einwanderungskrise wirklich AfD wählen? Da bin ich mir nämlich nicht so sicher.

«Ökonomie bzw. der Kapitalismus ist nicht das Allheilmittel für jedwedes Problem auf dieser Welt.»

Das mag sein. Dennoch muss man zugeben das ein echter freier Markt Wohlstand für alle Schichten schaffen würde.

«Ich sehe darin eher die Wurzel allen Übels, weil es den Menschen all seiner Grundbedürfnisse beraubt.»

Das Hauptproblem der Kritiker (Gegner) des freien Marktes liegt darin das sie eigentlich gar nicht wissen wie eine freie Marktwirtschaft wirklich funktioniert. Die meisten denken ja sie würden in einer leben. Sie verwechseln (freilich aus Unkenntnis) Kapitalismus mit Korporatismus.

«Und die Hintergründe zur Finanzkrise sind auch keine hochtrabenden Staatsgeheimnisse - dazu gab's schon etliche Dokumentationen, Artikel, Bücher... hab sogar ein richtig gutes Theater Stück dazu gesehen. Es ist nun wirklich nichts Besonderes dahingehend bescheid zu wissen.»

Es geht nicht darum ob es jetzt besonders ist das man darüber Bescheid weiss. Wichtig ist das man die Ursache versteht. Nur so kann man sich wappnen vor der nächsten Krise die mit Sicherheit kommen wird. Die Menschen müssen endlich aufwachen und verstehen was hinter ihrem Rücken für ein böses Spiel gespielt wird.

«Find ich immer besonders drollig, wenn so junger Idealist gerade irgendein Thema für sich entdeckt hat und nun die ganze Welt damit belehren möchte, ohne selbst wirklich fundiertes Wissen darüber zu haben.»

Ich habe nie behauptet das ich schon alles weiss. Man lernt ja bekannterweise sowieso nie aus. Vor einigen Jahren war ich selbst überzeugt vom Sozialismus. Erst als ich mich mehr mit dem Thema Ökonomie beschäftigte merkte ich das ich komplett daneben lag und mich hauptsächlich von Neid leiten habe lassen. Ich bin froh das man mir die Augen geöffnet hat. Den Tatsachen ins Auge zu schauen befreit vor Illusionen. Mir ist auch klar das viele das nicht verstehen werden, weil sie einerseits nicht aus ihren Denkmustern können aber anderseits auch nicht dazu bereit sind sich selbst einzugestehen das sie falsch lagen. Viele wollen sich von Grund auf nicht mit gewissen Themen befassen, weil die Mehrheit ihnen einredet sie würden eine Grauzone betreten. Jeder muss schlussendlich selbst wissen ob er seine Komfortzone verlassen oder in dieser weiter verweilen möchte.

«1. sind solche Online "Zeitschriften" nicht die Seriösesten.»

Das ist sicherlich oft so. Ich denke dennoch das jeder selbst entscheiden kann wie es sich mit diesem Artikel verhält.

«2. quaselt darin ein Typ rum, der einfach nur sein eigenes windiges Finanzprodukt bewerben will.»

Ich sehe eher jemanden der warnt und unsere heutigen Probleme analysiert. Von einem windigen Finanzprodukt ist hier definitiv nicht die Rede.

«Und 3. trägt dieser Artikel somit absolut nichts zu unserer Debatte bei, weil's einfach ne extrem schwache Quelle ist.»

Ich finde nicht das die Quelle extrem schwach ist. Sie ist sogar Mainstream, was will man mehr? Aber meiner Meinung nach ist sowieso nur der Inhalt wirklich wichtig. Auf den sollte man sich fokussieren und nicht nur auf die Zeitschrift die den Inhalt publiziert.
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𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@Sven: Sehe ich absolut ganz genauso. Du hast meine vollste Zustimmung. Schade das die Mehrheit so blind ist und nicht sieht wie sehr sie von der Parteienpolitik verarscht wird.
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lukas
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Mitglied [1862]

@

Wieso würfelst du eigentlich die Begriffe Sozialismus, Marktwirtschaft und Korporatismus durcheinander oder erfindest sogar neue Bedeutungen?

So wie du das hier mal erklärt hast ist: Sozialismus Gewinne sozialisiert, Verluste sozialisiert

Korporatismus Gewinne privatisiert, Verluste sozialisiert

Kapitalismus Gewinne privatisiert, Verluste privatisiert.





Ich hab jetzt mal das Internet nach brauchbaren Begriffserklärungen durchforstet und nichts davon trifft zu. Nur weil unser zahnloses Stäätchen mal ganz zaghaft versucht in die Wirtschaft einzugreifen haben wir hier noch lange keinen Sozialismus.

Oder gibt es hier etwa eine staatlich gelenkte Planwirtschaft mit dem Ziel negative soziale Auswirkungen des Wirtschaftens zu verhindern? Na dann verfehlen die ihr Ziel aber völlig, sozial positiv entwickelt sich hier nämlich gar nichts.


Und welche Verluste werden denn hierzulande sozialisiert, nur weil Banken aus Steuergeldern gerettet wurden? Ich habe von Wirtschaft keine Ahnung, aber hätte man etwa reihenweise Banken abnippeln lassen sollen? Das hätte doch noch UNKALKULIERBARERE Folgen gehabt, oder nicht?



Wohlstand für ALLE wird es eh in keinem System geben.
Da ist es egal ob Kapitalismus oder Sozialismus.
Es wird immer leute geben die zu blöd, zu faul oder physisch bzw. psychisch nicht (mehr) für Arbeit geeignet sind bzw. nur niedrigstbezahlte Jobs haben. Ist nur die Frage wie man die zufrieden hält oder deren Situation bessert:

Der Sozi baut denen Plattenbautsiedlungen mit dem Geld derer, denen es zum Arsch raus kommt.

vs

Der Kapitalist würde die im Trailerpark vegetieren lassen und an ein Wunder glauben.

Muss jeder selbst entscheiden was ihm von den 2 Optionen besser gefällt. Also mir eher Option 1.

Außerdem gehts hier ja nicht nur um Arbeitslose, sondern auch um Gehaltsaufstocker, um Mietzuschüsse, um Rentner und und und. Was glaubt ihr denn was ihr mal als Rente bekommen werdet, also mit 1.000 € ist man wohl mal gut bedient, da werden einige froh sein wenn die bösen Linken dann regieren und der Staat nochmal 500 € zur Rente drauflegt oder es bezahlbare Rentnerwohnungen gibt und bezahlbare medizinische Versorgung und Altenpflege.

Die Rechten juckt das doch alles nicht solangs nur keine Kuffnucken und Neger hier gibt die und die Kinder nicht schwul gemacht werden.

Ja, ohne das Thema Islam, Flüchtlinge und Migration aus der dritten Welt wäre die AfD jetzt auch nicht bei ca. 15 % sondern wie 2013 irgendwo bei 5 % - das Thema ist natürlich auch nicht unwichtig aber das ist auch das einzige wo Rechte vernünftiger sind als Linke, ansonsten hat rechts ggü. links auf ganzer Linie verschissen.


Und nochmal: Niemand fordert hier Zwangsenteignungen und Unternehmensvetbote und schon gar keine Gesetzgebung die den Mittelstand zusätzlich belastet, der sollte sogar entlastet werden, ich stelle mir da so ein nach oben hin steigendes Einkommensteuermodell vor 1.000 - 15.000 € Monatsverdienst 5 %, 15.000 - 50.000 = 10 %, 50.000 - 100.000 = 20 %, 100.000 - 500.000 = 40 %, ab 500.000 = 65 %. Ist nur als Beispiel zu verstehen.



Natürlich kann jeder seinen Arbeitsvertrag selbst aushandeln, was gutes holt man da aber nur raus wenn man was zu bieten hat. Welche Qualifikation hat denn eine Wurstverk.... äh Fleischereifachverkäuferin, womit könnte die bei einer Vertragsverhandlung punkten? Die kann 100 g Salami auf +/- 10 g genau abpacken, da kannst dir ja vorstellen was die in einer absolut freien Marktwirtschaft verdienen würde.
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Alexander Ovechkin - https://youtu.be/E82oUXP6Hng

Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏: Sagen wir's mal lieber so rum: gäbe es die AfD nicht, würde ich vermutlich gar nichts wählen. Da wird zumindest eine meiner Interessen gewährt.

Wieso ignorierst du hier dauernd Fakten?! Lukas hat dir bereits erläutert, was geschehen würde, wenn ein reiner Kapitalismus vorherrschen täte. Sämtliche Arbeiterrechte würden abgeschafft werden, die Details dazu kannst du weiter oben ja noch mal nachlesen. Der sogenannte sich selbst regulierende Markt bedeutet im Endeffekt nichts anderes als Raubtierkapitslismus der schlimmsten Sorte. 'Friss oder stirb' lautet dann die Devise... Menschenskinder, das hatten wir doch alles schon. Und selbst hier und jetzt gibt es immer noch etliche Branchen, die sich trotz gesetzlicher Vorgaben weigern den Mindestlohn zu bezahlen. Sicherlich gibt es auch Unternehmer wie Sven, aber die sind offensichtlich in der Unterzahl.

Und noch mal zum Artikel: lies dir mal die Kommentare drunter durch... da steht, dass der Typ bloß deswegen so viel Systemkritik äußert, damit er sein digitales Gold an den Mann bringen kann. Deshalb windiges Finanzprodukt, weil er den Leuten nicht mal echtes Gold als Alternative zu flukturierenden Währungen anbietet.
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Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

@lukas: Kuffnucken... war mir noch nicht bekannt, klingt aber sehr geil. Ich werde es hier im Norden mal verbreiten.
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lukas
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Mitglied [1862]

@Lärmgeplagte: Berlin ist doch Osten
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Alexander Ovechkin - https://youtu.be/E82oUXP6Hng

André
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Moderator [422]

@lukas:

Ja, sicher, aber wenn sie sich auf deinen Wohnort (Bamberg) bezieht, dann ist es irgendwie schon nördlich, obwohl es eigentlich östlich ist. ;)
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Beachtet bitte die Regeln von Dampf-ablassen.net!

lukas
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Mitglied [1862]

@flagada: Ich komm nicht aus Bamberg.
Viel weiter südlich, eher WUG.
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Alexander Ovechkin - https://youtu.be/E82oUXP6Hng

Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

@lukas: Nja, aber von Bayern aus gesehen, liegt doch quasi alles nördlich. Und laut Wetterbericht ist Berlin im Nord-Osten Deutschlands gelegen. Ham wa somit alle recht.
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𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@lukas: @Lärmgeplagte: Ich sehe das ich euch nicht mehr überzeugen werde. Am besten man liest sich mal die Bücher durch die ich in einem anderen Thread erwähnt habe. Dort wird das ganze sicherlich besser erklärt als ich es jemals erklären könnte.
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lukas
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Mitglied [1862]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏:

Diese Bücher werde ich ganz sicher nicht lesen, da ich von Libertarismus (Anarchokapitalismus) gar nichts halte




Im Gegenteil zu dir will ich hier keinen Systemwechsel und auch kein Ende des Staates. Ich bin mit dem Leben hier eigentlich sehr zufrieden, sagen wir mal zu 85 %. Mir würden einige Veränderungen schon reichen und wenn die neue Groko jetzt wider erwarten doch gute Arbeit leistet find ichs auch gut und dann kann die Merkel von mir aus auch regieren bis sie 100 ist.
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Alexander Ovechkin - https://youtu.be/E82oUXP6Hng

Bernard
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Mitglied [1594]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏: Warum willst du jedem diese Bücher unterjubeln? Also mir ist mein Geld zu schade, um Bücher zu kaufen, die mich nicht einmal ansatzweise interessieren und die von einem kleinen Spinner geschrieben wurden, der viel Geld damit verdient, dass sich unzufriedene Menschen in ihren Wunschträumen verlieren.
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𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏
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Mitglied [28]

@lukas: Das wundert mich nicht. Als bekennender Zionist und Unterstützer westlicher (hauptsächlich US-Amerikanischer) Geopolitik kannst du dich natürlich nicht mit dem Libertarismus anfreunden.

Totalitär sind eher die Ideologien Sozialismus/Kommunismus und Faschismus. Und das sind und wahren alles Ideologien die einen starken Staat forderten und immer noch fordern. Der Libertarismus ist das absolute Gegenteil davon. Aber es wundert mich nicht das Neokonservative das natürlich anders sehen. Wenn man ihre Kriegspolitik kritisiert und nicht fröhlich im Lobgesang des Hasses auf die von ihnen verhassten Regierungen und deren Aushängeschilder miteinstimmt dann wird man selbstverständlich selbst zur Zielscheibe ihres abgrundtiefen Hasses. Aber damit können und müssen echte freiheitliebende Menschen leben.

@Bernard: Du musst sie ja nicht gleich kaufen. Man kann Bücher auch ausleihen, wenn man will. Aber ich sehe du hast kein echtes Interesse daran. Wer nicht will der hat schon. Aber es ist absolut lächerlich Menschen die mehr ökonomischen Sachverstand besitzen als die Mehrheit als Spinner zu bezeichnen. Und nein damit bin nicht ich gemeint. Sondern diejenigen die diese Bücher geschrieben haben.
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Bernard
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Mitglied [1594]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏: Das ist wahr, ich habe daran keine Interesse. Ich lese sehr gern, nur müssen mich die Bücher interessieren. Und deine Kommentare zu diesem Thema haben mich eher abgeschreckt, so viel dazu.
Heutzutage kann doch jeder Trottel ein Buch veröffentlichen, selbst, wenn man über fünfzig Schattierungen der Farbe Grau fantasiert, mit etwas Glück landet es in einer Buchhandlung.
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lukas
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Mitglied [1862]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏:

Äh nein... meine anti-libertaristische Haltung korreliert nicht mit meiner pro-israelischen Haltung. Soll heißen: Ich könnte auch als antizionistischer Iraner nichts mit Libertarismus anfangen.

Auch das "hauptsächlich US-Amerikanischer" kann ich so nicht stehen lassen. Eigentlich bin ich nämlich mehr so der anglophile Typ, im Gegensatz zu den USA haben die Briten immerhin Niveau, Stil und Sitte.
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Alexander Ovechkin - https://youtu.be/E82oUXP6Hng

Misanthrop

@Lärmgeplagte: das bin ich auch, kanns mir ja auch leisten.
Aber ich zahle brav steuern für diese scheiß scheiß Solidargemeinschaft, also warum sollte ich nicht auch was davon haben? Also das mit dem Selbstversorger ist Bullshit.
Ich zahle ja steuern, damit der Markt in Form von Subventionen vergewaltigt wird.
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lukas
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Mitglied [1862]

@𐌆𐌏𐌋𐌋𐌉𐌍𐌏:

So. Ich hab mich jetzt mal etwas in das Thema Libertarismus und diese Vorstellungen eingelesen.
Ich stelle dir jetzt mal einige Fragen dazu und da du von der Sache ja so überzeugt bist wirst du mir die doch sicher beantworten können. Mit einem erneuten "lies diese Bücher" lasse ich mich nicht vertrösten, du hast sie doch gelesen, oder etwa nicht?

Gated Communitys (GC) gibt es bereit: Das sind abgeschottete Wohnsiedlungen für Leute mit ganz viel Geld, die man irgendwo auf der grünen Wiese baut. Wer sichs nicht leisten kann, kommt da nicht rein, oder wäre das kostenlos?
Übrigens wohnt der Großteil der Menschheit in Städten und Dörfern, wie es also funktionieren soll daraus GC zu schaffen ist mir ein Rätsel, vor allem da der überwiegende Teil der Bevölkerung das eben NICHT möchte.
Wir halten fest: Libertäre möchten über Jahrhunderte gewachsene Formen des menschlichen Zusammenlebens (Staat, Stadt, Dorf) zugunsten einer bloßen Idee aufgeben. Damit sind die doch nicht besser als irgendwelche linken Theoretiker (die du so oft kritisierst) und trotzdem hängst ausgerechnet du dieser Idee an...

Nächster Punkt: Strafrecht.
Klar könnte man innerhalb der GC alles über Verträge regeln. Nur was geschieht dann mit dem Täter, wenn innerhalb der GC zB jemand vergewaltigt oder mordet? Gibts dann in der GC einen Knast? Oder wird der dann rausgeworfen und muss sich als Vagabund durch die Welt schlagen. Was wäre eigentlich wenn jemand außerhalb der GC ein Verbrechen begeht? Oder sind diese GC so umfangreich gestaltet, dass man sie nie wieder verlassen muss? Wenn ich aber ins Kino gehen möchte und es innerhalb der GC keines gibt? Ist außerhalb der GC dann rechtsloses Gebiet oder gelten da die 10 Gebote? Und auf dem Weg dorthin werde ich ausgeraubt und abgestochen? Dummerweise ist dieser Raubmörder aber nicht Teil meiner GC und akzeptiert unsere vetraglichen Regeln nicht, vielleicht kommt er wo anders her, aus einer GC in der Mord und Raub legalisiert sind, was dann?


Geld, wie schauts eigentlich damit aus? So ganz ohne Staat, womit bezahle ich? Gibt es dann in jeder GC eine eigene Währung oder wird dort Tauschhandel von Waren und Dienstleistungen praktiziert? "Biete 10 Wassermelonen für Analbleaching"
Oder gibt es eine für alle GC einheitliche Währung?
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Alexander Ovechkin - https://youtu.be/E82oUXP6Hng

Слава Росси́я
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Moderator [3245]

@lukas:

So es stört euch hoffentlich nicht wenn ich mal kurz den Account wechsle.

«Wieso würfelst du eigentlich die Begriffe Sozialismus, Marktwirtschaft und Korporatismus durcheinander oder erfindest sogar neue Bedeutungen?»

Wie kommst du den auf die Idee das ich Begriffe durcheinandergebracht oder neue Bedeutungen für sie erfunden hätte? Begriffe durcheinanderbringen und neue Bedeutungen zu erfinden ist wohl eher eine Spezialität von linken. Aber da der linke Duktus heutzutage vorherrschend ist wundert es mich nicht das so manch einer zur gegenteiliger Annahme kommt. Ich habe lediglich die Behauptung aufgestellt das der linke Begriff «Staatsmonopolistischer Kapitalismus» eher zur Definition von Korporatismus passen würde als zu Kapitalismus. Aber das ist nur meine Meinung und die gibt es bis jetzt soviel ich weiss im Internet (oder sonst irgendwo?) noch nicht.

«So wie du das hier mal erklärt hast ist: Sozialismus Gewinne sozialisiert, Verluste sozialisiert

Korporatismus Gewinne privatisiert, Verluste sozialisiert

Kapitalismus Gewinne privatisiert, Verluste privatisiert.»


Stimmt, so habe ich es erklärt. Und was soll daran jetzt zu beanstanden sein?


«Ich hab jetzt mal das Internet nach brauchbaren Begriffserklärungen durchforstet und nichts davon trifft zu.Nur weil unser zahnloses Stäätchen mal ganz zaghaft versucht in die Wirtschaft einzugreifen haben wir hier noch lange keinen Sozialismus.»

Wirtschaftlich gesehen sind wir noch nicht vollständig im Sozialismus. Ich hatte ja bereits in einem anderen Thread gesagt das ich unsere jetzige Wirtschaft als Mischung von Korporatismus und Sozialismus betrachte.

«Oder gibt es hier etwa eine staatlich gelenkte Planwirtschaft mit dem Ziel negative soziale Auswirkungen des Wirtschaftens zu verhindern?»

Unser System läuft viel subtiler. Aber schau dir mal die Länder an in denen es Planwirtschaft gab. Dort funktionierte gar nichts. Die Menschen standen vor leeren Supermärkten. Der Staat kann nicht gleichzeitig den Preisregulieren und festsetzen. Das funktioniert nicht.

«Äh nein... meine anti-libertaristische Haltung korreliert nicht mit meiner pro-israelischen Haltung.»

Ok, das hätte ich ehrlichgesagt nicht gedacht. Ich habe eher vermutet das dies einer der Hauptgründe sein könnte warum du den Libertarismus ablehnst.

«Eigentlich bin ich nämlich mehr so der anglophile Typ, im Gegensatz zu den USA haben die Briten immerhin Niveau, Stil und Sitte.»

Das hätte ich eigentlich wissen sollen. Du hattest so etwas Ähnliches ja schon des Öfteren erwähnt.

«Ich hab mich jetzt mal etwas in das Thema Libertarismus und diese Vorstellungen eingelesen.
Ich stelle dir jetzt mal einige Fragen dazu und da du von der Sache ja so überzeugt bist wirst du mir die doch sicher beantworten können.»

Ich weiss zwar nicht in welchem Buch und wie weit du dich schon eingelesen hast. Wenn du es zu Ende liest wirst du sicherlich viele deine Fragen beantwortet bekommen.

«Gated Communitys (GC) gibt es bereit»

Das es solche Communitys bereits gibt habe ich auch schon in einem anderen Thread (genaugenommen müsste es sich um den Thread «Waffen recht» handeln) bestätigt.

«Wer sichs nicht leisten kann, kommt da nicht rein, oder wäre das kostenlos?»

Nein das wäre nicht kostenlos. Wer arbeitet der wird sich das auch leisten können. Dahingegen sehe ich kein Problem.

«Übrigens wohnt der Großteil der Menschheit in Städten und Dörfern, wie es also funktionieren soll daraus GC zu schaffen ist mir ein Rätsel, vor allem da der überwiegende Teil der Bevölkerung das eben NICHT möchte.»

Die wo das nicht möchten müssen auch nicht so einer Community beitreten. Das ist schliesslich kein auf Zwang basierendes kollektivistisches System. Dörfer und Städte könnten sich zu solchen Communitys umfunktionieren bzw. durch so eine verwaltet werden.

«Wir halten fest: Libertäre möchten über Jahrhunderte gewachsene Formen des menschlichen Zusammenlebens (Staat, Stadt, Dorf) zugunsten einer bloßen Idee aufgeben.»

Nur weil libertäre das Herrschaftsinstrument Staat beenden wollen heisst das noch lange nicht das sich die Menschen nicht in Städten oder Dörfern organisieren dürften bzw. würden.

«Klar könnte man innerhalb der GC alles über Verträge regeln. Nur was geschieht dann mit dem Täter, wenn innerhalb der GC zB jemand vergewaltigt oder mordet? Gibts dann in der GC einen Knast? Oder wird der dann rausgeworfen und muss sich als Vagabund durch die Welt schlagen.»

Derjenige der sich nicht an die Community-Regeln hält wird selbstverständlich bestraft. Wie diese Strafe aussieht entscheidet die jeweilige Community. Straftäter müssen vom Rest der Gruppe isoliert werden. Durchaus wird es solche Einrichtungen wie den Strafvollzug geben.

«Was wäre eigentlich wenn jemand außerhalb der GC ein Verbrechen begeht? Oder sind diese GC so umfangreich gestaltet, dass man sie nie wieder verlassen muss?»

Kommt drauf an wie freiheitlich die meisten Menschen sein werden. Wenn sich die Freiheit durchsetzt dann werden sich ganz viele Menschen in Gated Communitys organisieren. Das heisst es wird nicht nur eine, sondern viele solche Communitys geben. Wenn sich die Freiheit nicht durchsetzt und der glaube an Herrschaft wieder zurückkehrt dann wird sich der Rest sicherlich wieder in Staaten wiederfinden. Aber ich denke letzteres würde die Menschen nicht zufrieden stellen, wenn sie dann den Fortschritt der sich innerhalb einer Gated Community viel schneller entwickeln wird als unter einem Monopol wie dem Staat sehen werden. So eine Community wird sicherlich alles haben was das Herz begehrt, man wird also nicht gezwungen sein sie wieder zu verlassen.

«Wenn ich aber ins Kino gehen möchte und es innerhalb der GC keines gibt? Ist außerhalb der GC dann rechtsloses Gebiet oder gelten da die 10 Gebote?»

Wie gesagt sollte sich überall der freie Markt durchsetzen werden Menschen vertraglich alles Nötige für ein friedliches Zusammenleben nach dem Nicht-Aggressions-Prinzip regeln. Rechtslose Gebiete könnte es geben aber das wären Grauzonen in denen keiner leben wollen würde und deshalb würden solche Orte nicht Lage bestehen bleiben. Eine gute Gated Community wird sicherlich auch Kinos haben. Dennoch wird man sicherlich nicht nur auf die in der Gated Community angewiesen sein. Um eine wirklich freie Gesellschaft garantieren zu können ist selbstverständlich klar, dass es keine Abschottung, keinen Protektionismus geben dürfte. Das heisst es muss sichergestellt werden das die Märkte frei agieren können.

«Und auf dem Weg dorthin werde ich ausgeraubt und abgestochen? Dummerweise ist dieser Raubmörder aber nicht Teil meiner GC und akzeptiert unsere vetraglichen Regeln nicht, vielleicht kommt er wo anders her, aus einer GC in der Mord und Raub legalisiert sind, was dann?»

Eine Gated Community in der Raub und Mord legalisiert wäre würde gegen das Nicht-Aggressions-Prinzip verstossen. So eine Community wird es in einer Welt die sich an das Naturrecht hält nicht geben. Wenn man das Nicht-Aggressions-Prinzip richtig versteht dann ist einem hoffentlich klar das man sich selbstverständlich zu Wehr setzen darf, wenn man angegriffen wird.

«Geld, wie schauts eigentlich damit aus? So ganz ohne Staat, womit bezahle ich?»

Statt staatliches (genaugenommen handelt es sich hierbei um Fiatgeld der Zentralbanken) gebe es verschiedene Möglichkeiten. Warum nur eine Währung, warum nicht viele? Diese Währungen sollten aber alle eines gemeinsam haben. Sie müssen mit einem realen Wert (zum Bespiel Gold) gedeckt sein. Andernfalls wären sie nicht besser als das heutige Fiatgeld.

«Gibt es dann in jeder GC eine eigene Währung oder wird dort Tauschhandel von Waren und Dienstleistungen praktiziert? "Biete 10 Wassermelonen für Analbleaching"»

Da kommt mir das Sprichwort mit den Äpfeln und Birnen in den Sinn. Tauschhandel kann nur funktionieren, wenn man mit etwas tauscht was similären Wert hat. Also wäre das «Tauschen» von zehn Wassermelonen für Analbleaching sicherlich nicht möglich.

Alle Antworten entstammen meiner persönlichen Meinung nach meinem jetzigen Wissensstand. Etwaige Fehler oder Falscherklärungen hauptsächlich in Bezug auf Gated Communitys bzw. dem Leben in einer freiheitlichen Welt können nicht ausgeschlossen werden. Wer sich deshalb unabhängig von meinen Erklärungen informieren will kann dies unter dieser Website tun: http://charleskrueger.de/libertarismus-fuer-anfaenger/

Noch ein link der sich noch eingehender mit den wichtigsten Fragen zum Thema Libertarismus beschäftigt: http://charleskrueger.de/fragen/

Zum Abschluss noch die Erklärung warum Steuern Raub sind: http://charleskrueger.de/steuern-sind-raub-einfach-erklaert/...
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Was haben Thilo Sarrazin, Thomas de Maizière, Bernd Lucke, Lothar Höbelt und Alice Schwarzer gemeinsam? Sie wurden alle von linksextremen Studenten/"Aktivisten", die von teilen der Politik als "Zivilgesellschaft" gepriesen werden bei ihren Vorlesungen gestört, zuvor wurden Veranstalter bedroht. Das sagt sehr viel über die Debattenkultur in der BRD, aber auch in der "Republik Österreich aus.

Слава Росси́я
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Moderator [3245]

@lukas: Noch ein sehr guter Artikel der sich mit dem Thema Steuer aus rechtlicher Sicht befasst: https://libertaer.wordpress.com/2013/11/21/steuern-sind-kein-diebstahl/
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Lärmgeplagte
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Mitglied [3039]

Gated Community - wenn ich das schon lese... Es gibt kaum ein besseres Beispiel, das Scheitern einer Gesellschaft zu demonstrieren. Dazu gibt's ne prima Dokumentation, aber den Namen müsste ich auf meinem Rechner suchen.
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***Signatur entfernt***

Слава Росси́я
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Moderator [3245]

@Lärmgeplagte: http://libertarian.blogsport.de/2013/09/27/warum-mich-gated-communities-interessieren/
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Was haben Thilo Sarrazin, Thomas de Maizière, Bernd Lucke, Lothar Höbelt und Alice Schwarzer gemeinsam? Sie wurden alle von linksextremen Studenten/"Aktivisten", die von teilen der Politik als "Zivilgesellschaft" gepriesen werden bei ihren Vorlesungen gestört, zuvor wurden Veranstalter bedroht. Das sagt sehr viel über die Debattenkultur in der BRD, aber auch in der "Republik Österreich aus.

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 06.03.2018, 23:05 Uhr.

Слава Росси́я
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Moderator [3245]

@Lp8+Magnum: Ich weiss zwar nicht mit welchen komischen Leuten du dich in der Vergangenheit herumgetrieben hast und deswegen meinst hier wieder einmal über zu reagieren. Ich habe dir jedenfalls schon des Öfteren gesagt das, wenn es dir nicht passt du das Thema ignorieren kannst. Auch habe ich dir gesagt das du lernen sollst andere Meinungen zu akzeptieren sowie das ich meine wegen dir oder irgendwelchen anderen Internet-Usern nicht ändern werde. Es gibt absolut keinen Grund wieder ausfällig zu werden. Lass in Zukunft deine aggressiven Unterstellungen bleiben. Das ist nämlich das einzig negative an dieser sonst eher sachlichen Diskussion.
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Was haben Thilo Sarrazin, Thomas de Maizière, Bernd Lucke, Lothar Höbelt und Alice Schwarzer gemeinsam? Sie wurden alle von linksextremen Studenten/"Aktivisten", die von teilen der Politik als "Zivilgesellschaft" gepriesen werden bei ihren Vorlesungen gestört, zuvor wurden Veranstalter bedroht. Das sagt sehr viel über die Debattenkultur in der BRD, aber auch in der "Republik Österreich aus.

lukas
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Mitglied [1862]

Ich hatte eigentlich gedacht mit diesen ganzen Fragen die ich da aufgeworfen habe könnte ich dich "knacken." Ich habe diese Fragen ja eigentlich nur gestellt um dir zu zeigen wie unumsetzbar das alles ist, aber du schaffst es wirklich auf alles eine für dich befriedigende Antwort zu finden.

Wir wissen doch beide, dass das niemals so passieren wird. Für dich tut mir das sogar leid, da du von der Sache echt überzeugt scheinst und deshalb dauerhaft enttäuscht sein wirst.

Wie du siehst kommen deine Vorschläge hier nicht so gut an, mich wirst du damit jedenfalls nicht überzeugen. Also von meiner Seite erkläre ich die Diskussion hiermit für beendet.

@Слава+Росси́я:
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Alexander Ovechkin - https://youtu.be/E82oUXP6Hng

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