Dampf ablassen!

Ärger abbauen. Frust loswerden. Darüber diskutieren.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

FDP-Busen will Hartz4 Empfänger zum Spargelstechen verpflichten!

Kaum hat das Jahr 2019 begonnen, schon wird von dem FDP Politiker Herr Busen eine Hetze gegen den Hartz IV Empfänger unternommen. Keiner hat Unterstützung vom Staat verdient, jeder der gesund ist, kann Spargelstechen gehen. In was für einer Welt leben unsere Politiker eigentlich? Wenn man die so reden hört, dann lebt jeder von denen fern von jeglicher Realität. Nicht die Hartz IV Empfänger sind das Problem in Deutschland, sondern, dass wir einen Niedriglohn haben, der ein gerechtes, soziales Leben völlig unmöglich gemacht hat. Die Reichen in Deutschland werden vom Staat unterstützt, sie kriegen Steuerermäßigungen und billige Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt, aber trotzdem sind viele Hartz IV Empfänger daran schuld, weil diese angeblich nicht arbeiten gehen wollen, während ein Arbeitnehmer in Vollzeit für sie aufkommen muss! Was ist das denn für eine Aussage? Das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun. Die Hetze gegen das Schlusslicht in der Bevölkerung geht also weiter, weil die sich am wenigsten wehren können. Und wenn ich so manche Kommentare lese, dann könnte ich kotzen.

Es ist eine Lüge, dass Hartz IV Empfänger mehr im Monat zum Leben haben und deshalb nicht arbeiten gehen wollen, als jemand, der Vollzeit arbeiten geht. Oft hat der Arbeitnehmer, der Vollzeit arbeiten geht nicht viel mehr zum Leben, weil sein Stundenlohn im Niedriglohnfaktor liegt. Niedriglohn wird definiert als ein Arbeitsentgelt eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers, das sich knapp oberhalb oder unter der Armutsgrenze befindet. Liegt sie darunter, ist dem Arbeitnehmer trotz Voll-Erwerbstätigkeit eine angemessene Existenzsicherung nicht gewährleistet. Die Grundsicherung ist bei einem Hartz IV Empfänger auch zu niedrig angesetzt, deshalb sind diese auch arm, denn eine angemessene Existenzsicherung ist auch hier nicht gewährleistet. Wer also immer noch behauptet, dass es einen Hartz IV Empfänger besser hat, der hat immer noch nicht verstanden, wie unsere Regierung auf Kosten der Arbeitslosen und Arbeitnehmern Millarden Euros einspart. Fakt ist auch, dass viele Hartz IV Empfänger arbeiten gehen und aufstocken müssen. Und jetzt ratet mal, woran das wohl liegt. Richtig: am Niedriglohnfaktor!

In Deutschland findet eine systematische Ausbeutung der Langzeitarbeitslosen und der Arbeitnehmer statt, die weiterhin gut funktioniert, weil die Schuld immer bei denen gesucht wird, die nichts für diese Ungerechtigkeit können, aber laut Herrn Busen, Herr Lindner ect, dafür verantwortlich gemacht werden. Die Wirtschaft in Deutschland läuft ausgezeichnet, aber der Gewinn wird nicht gerecht verteilt. Der kleine Verdiener wird ausgebeutet, während der reiche Arbeitgeber sich die Hosentaschen - dank der Unterstützung unserer Regierung - weiterhin vollstopfen kann, der weiß schon gar nicht mehr, wohin mit dem ganzen überflüssigen Euros, trotzdem will er immer mehr und nichts davon abgeben.

Herr Busen Verdienst beträgt fast 10.000€ im Monat, bezahlt von Steuereinnahmen. Wo ist da die Gerechtigkeit, dass Herr Busen den Menschen - deren Existenzsicherung nicht gewährleistet ist - keine Unterstützung geben will, weil diese Menschen, die in großer Not sind gefälligst arbeiten gehen sollen? Wieso darf Herr Busen von Steuereinnahmen leben die weit über den Niedriglohnfaktor liegen und ein in Not geratener Mensch nicht? Herr Busen klopft große Sprüche, weil es immer noch genug in der Bevölkerung gibt, die seine Meinung vertreten und das genauso sehen. Diese Vorgehensweise funktioniert wunderbar, man nehme die Schwachen (Armen) aus der Bevölkerung, stelle sie am Pranger und betitelt sie mit lauter Vorurteilen und schon ist der schuldige Faulenzer gefunden, der die Schuld trägt, dass andere für ihn arbeiten gehen müssen.

Herr Lindner meinte doch auch großkotzig, dass 4,1 Millionen Hartz IV Empfänger nicht arbeiten gehen wollen. Wie kann das denn sein, wenn wir angeblich nur über 2000.000 Millionen Arbeitslose haben? Wenn ich das zusammenzähle, dann sind es bei mir jetzt schon über 6000.000 Millionen Arbeitslose und es fehlen noch einige in der Arbeitslosenstatistik (Asylanten).

Ich habe kein Verständis für die Menschen in Deutschland, die der Meinung sind, dass alle Hartz IV Empfänger nicht arbeiten gehen wollen. Jedem sollte klar sein, dass es nicht für alle Arbeitslosen eine Arbeit gibt. Und ein Fachkräftemangel gibt es in Deutschland auch nicht. Der Arbeitgeber (es gibt natürlich auch Ausnahmen) ist nicht bereit seine Fachkraft anständig zu bezahlen, deswegen holt die Regierung regelmäßig billige Arbeitskräfte aus dem Ausland (bevorzugt Osteuropa). So spart der Arbeitgeber wieder sehr viel Geld, während uns erzählt wird, dass dies nur geschieht, weil uns angeblich Fachkräfte fehlen würden. Dass das auf Dauer auch nicht gutgehen kann, sieht man zum Beispiel an dem Fachkräftemangel im Alten- und Pflegebereich, wo der Verdienst und die Arbeitszeiten unzumutbar sind und am Menschen - der dringend Hilfe benötigt - sowieso gespart wird, da alles rein wirtschaftlich gerechnet wird.

Auch das die Krankenkassen wirtschaftlich arbeiten ist nicht in Ordnung, das Geld gehört nicht denen sondern den Versicherten, aber auch hier wird es einfach toleriert.

Genauso wenig wird auf RTL2 das reale Leben eines Hartz IV Empfänger gezeigt. Wer wirklich glaubt, dass jeder Hartz IV Empfänger den ganzen Tag faul auf der Couch liegt, ein Kind nach dem anderen bekommt, oder den ganzen Tag trinkt oder Drogen zu sich nimmt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Entweder kennt er persönlich keinen Hartz IV Empfänger, oder er hat aus dem Bekanntenkreis einen als Vorbild, der sich so verhält und kehrt deshalb auch alle anderen Hartz IV Empfänger - genauso wie viele Politiker - unter einem Teppich!

Ein Hartz IV Empfänger, der in Geld schwimmt, ein dickes Auto hat und eine dicke Goldkette oder teure Markenklamotten trägt, der betrügt den Staat, der sollte dringend angezeigt weden. Hartz IV ist zum Leben einfach zu wenig! Und man sollte nie vergessen, jeder kann in Hartz IV landen, denn genau das wird in Zukunft auch passieren, weil der Abbau weiterer Arbeitsplätze geplant ist. Dann werden auch diese Menschen einer Hetzjagd ausgesetzt sein und an dem Pranger gestellt, obwohl sie - wie viele andere Hartz IV Empfänger auch - nichts dafür können.

Den Hartz IV Empfänger für den Niedriglohnfaktor an den Pranger zu stellen - für den er nicht verantwortlich ist - und bluten zu lassen, das ist einfach sehr unfair und ziemlich ungerecht. Wer jetzt immer noch nicht verstanden hat, dass der Hartz IV Empfänger nicht das Problem in Deutschland ist, dem ist echt nicht mehr zu helfen!

In Deutschland wird regelmäßig der Armutsbericht und die Arbeitslosenstatistik verschönert. Auch die zunehmende Gewalt gegen Frauen wird verharmlost und noch vieles mehr. Da fragt man sich echt, wie lange wollen wir uns noch in Deutschland belügen und für dumm verkaufen lassen? Und wie lange soll das schwächste Glied in der Bevölkerung noch für das Versagen unserer Politiker herhalten, während die regelmäßig ihre Diäten erhöhen?... [Melden]


Kommentare (163)

Tim12

Herr Busen XDDDD
Aber ja das ist asozial von ihm

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General

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass wir 7,5 Millionen Hartz 4 Empfänger haben. Was für eine Schande, das dann immer nur von 2 Millionen Arbeitslosen die Rede ist. Viele von den Arbeitslosen werden auch noch durch langjährige Arbeitslosigkeit psychisch krank und haben in der Politik so gut wie keine Lobby im Gegensatz zu der Autoindustrie, die mit Samthandschuhen angefasst wird.

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Henry11

Was erwartet man von einem ,,Herrn Busen''.

@General:

Alles um die Statistiken zu beschönigen und Deutschland im internationalen Vergleich besser darzustellen.

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Abigail
★★★

Mitglied [284]

Lieber TE! Ich danke Dir für diesen Beitrag. Du sprichst mir aus der Seele. Ich rege mich auch jedes mal über diese verkackte Sendung auf. Die zeigen da (natürlich) nur die Extremfälle. Die Leute, die versuchen mit dem wenigen über die Runden zu kommen und trozdem ein sauberes und ordentliches zu Hause haben, die fallen unter den Tisch, wäre ja auch langweilig für die Zuschauer, die dumm genug sind zu gleuben, das alle so sind.
Und zum Thema Niedriglohn, mein bester Freund war lange Zeit Arbeitslos, bis ihm das Jobcenter ein Jobangebot gemacht hat. Das nennt sich "Service für lokale Arbeit" oder so ähnlich. Er bekommt einen Job mit leichten Tätigkeiten bei vollem Lohn, er hat so ca. 1600€ netto. Alles gut und schön, aber nach zwei Jahren ist er wieder Hartz 4, weil er nach 2 Jahren keinen Anspruch mehr auf diese Stelle hat (es sollen alle mal dran kommen)und weil er wärend dieser Zeit nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlt. Also gibt es nach zwei Jahren kein ALG 1 sondern er rutscht sofort wieder in Hartz4.
Das ist doch Verarsche am Bürger, Hartz 4 Empfänger sind doch nicht weniger wert als andere!!!!

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Ja, das nennt man wohl den Overkill

Abigail
★★★

Mitglied [284]

Und was noch viel schlimmer ist, wenn du nicht mehr arbeiten kannst, weil du gesundheitlich nicht mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten kannst, dann hast du noch weniger als ein Hartz4 Empfänger. Dann bekommst du Erwerbsminderungsrente und musst dir wieder Unterstützung vom staat holen und das ist noch weniger als wenig. Kein Wunder das so viele Menschen nachts durch die Straßen laufen und im Müll wühlen, Flaschen sammeln oder betteln gehen.
Trauriges Deutschland, aber Hauptsache unsere Steuergelder werden den dicken, fetten politikern und Unternehmern in den Arsch sgesteckt.

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Ja, das nennt man wohl den Overkill

Gegenlärm
★★★

Mitglied [157]

Also, wenn die lärmende HARTZ4-Tussi über mir mal zum Spargel-Stechen verdonnert würde, fände ich das recht erholsam. Aber wenn die erstmal auf den Spargel gekommen ist, geht das Gestöhne von ihr vielleicht auch ohne ihre Herrenbesuche weiter...

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Nachbarschaftsgeschädigt!

Abigail
★★★

Mitglied [284]

@Gegenlärm:Was erlaubst du dir? Solche Leute wie dich, sollte man sperren!!!! Wer sagt, das ich Hartz4 bin?? Und wenn, ich war es , ja kann desswegen gut mitreden. Vielleicht kannst du das irgendwann auch mal, ich wünsche aber niemanden etwas schlechtes :-)

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Ja, das nennt man wohl den Overkill

Gegenlärm
★★★

Mitglied [157]

@Abigail
Sorry, das war jetzt aber echt ein Missverständnis. Mit "Tussi über mir" meinte ich meine lärmende Nachbarin, die über mir wohnt (s. meine Beiträge in anderen Threads) und nicht dich.

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Nachbarschaftsgeschädigt!

Abigail
★★★

Mitglied [284]

Ahhhhh, o.k.! sorry! fühlte mich angesprochen!

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Ja, das nennt man wohl den Overkill

Einfach sauer

@Abigail:
Ja, das ist wirklich krass in Deutschland, wie mit den Hartz IV Empfänger umgegangen wird. Die müssen regelmäßig für das Handeln/Versagen unserer Politiker gerade stehen - schließlich waren sie es doch, die zugelassen haben, dass der Niedriglohn in Deutschland eingeführt wurde. Ein Hartz IV Empfänger ist in der Bevölkerung nichts mehr wert, also treten diese Politiker weiter auf ihn ein, obwohl er schon längst am Boden liegt. Solange es genug Menschen in der Bevölkerung gibt, die alles unserer Regierung blind glauben, wird das immer so weiter gehen! :((

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Gegenlärm
★★★

Mitglied [157]

@Abigail
DAS wäre in der Tat dann krass. Ich kenne dich ja gar nicht, und ich würde mich auch nie über HARTZ4-Empfänger im Allgemeinen lustig machen, sondern eben nur über solche Personen, die schwer den Eindruck hinterlassen, dass sie keinen Bock auf Arbeit haben. Und das kommt bei dem Verhalten meiner Nachbarin in der Wohnung über mir echt so bei mir an. Wäre sie nachts nicht so derart laut mit ihren Männern und Wutanfällen, würde es mich ja nichts angehen. Aber so 'ne Runde Spargel-Stechen könnte sie vielleicht mal dazu bewegen, nachts - wie ich auch - zu schlafen.

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Nachbarschaftsgeschädigt!

Abigail
★★★

Mitglied [284]

@Einfach+sauer: meine Nachbarin ist 59 jahre alt (davon35 Jahre gearbeitet) und gesundheitlich wirklich kaputt. Bandscheibenvorfälle, COPD und durch die jahrelange Arbeitslosigkeit in psychiatrischer Behandlung. Das Jobcenter lässt sie aber einfach nicht in Ruhe, trotz aller Nachweise von sämmtlichen Ärzten, interessiert es das Jobcenter herzlich wenig und versuchen sie ständig in Arbeit zu drücken, die sie nicht ausüben kann. Sie hat aus lauter verzweiflung einen Minijob angenommen, wo sie 1 mal in der Woche für 3 Stunden putzen geht, sie hat versucht in Rente zu gehen, aber leider ist der Antrag abgelehnt worden, da die der Meinung sind, sie wäre noch nicht krank genug. Das ist ein Witz. Wenn du in ihre Wohnung kommst, ist alles blitz blank und keine Spur von assozialem Verhalten. Im Gegenteil, sie hilft sogar noch aus, wenn man mal 2 eier oder etwas Zucker braucht und sie verlangt nichts zurück. Aus ihren Kindern sind anständige, hart arbeitende Menschen geworden und nur weil der Mann sich vor einigen jahren von ihr getrennt hat, ist sie in dieser Situation. Manchmal, lade ich sie zu mir nach oben zum Essen ein, weil sie mir so leid tut, aber das ist ihr unangenehm und sie schämt sich. Das macht mich so traurig, das solche Leute nicht zur Ruhe kommen dürfen und die faulen Schweine, die ihren Arsch nicht hochkriegen, obwohl sie könnten, sind für mich daran mit schuld. ich bin froh, das ich erst mal aus dieser Spirale rausgekommen bin, aber nach 2 Jahren ist man sowieso wieder Arbeitslos, weil die Firmen einen nicht unbefristet übernehmen, mal sehen.@Gegenlärm: Das ist auch so eine, die mit schuld daran trägt, das Hartz4 Empfänger abgestempelt werden.

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Ja, das nennt man wohl den Overkill

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@Gegenlärm: Ich kann ja nachvollziehen, wenn man durch ständigen Lärm total gefrustet ist, was ich aber nicht verstehen kann, warum man das an allen Hartz IV Empfänger auslassen muss. Deine Nachbarin von obendrüber macht dir offentsichtlich das Leben schwer, aber was können die anderen Hartz IV Empfänger dafür? Was haben dir die anderen Hartz IV Empfänger denn getan?

Meine Nachbarin nervt mich auch mit ihrer lauten Musik und sie lebt auch von Hartz IV, aber deswegen schiebe ich keinen Frust gegen alle anderen Hartz IV Empfänger, die können doch nichts dafür, dass sich meine Nachbarin nicht rücksichtsvoll verhält.

Das ist ein gutes Beispiel, was ich anprangere, jemand der anscheinend von Hartz IV lebt und kein soziales Verhalten aufweist, sorgt dafür, dass auch andere - die auch darauf angewiesen sind - unter einem Teppich gekehrt werden. Kein Wunder also, dass solche Politiker wie Herr Busen das ausnutzen und alle Hartz IV Empfänger als arbeitsfaul darstellen, obwohl das nicht der Tatsache entspricht, aber das wird sehr gerne unter dem Teppich gekehrt.

Es geht auch nicht darum, dass die Hartz IV Empfänger nicht arbeiten gehen sollen, sondern, wie ungerechtfertigt Herr Busen dem Menschen, der in Not geraten ist - die Hilfe verweigern will - weil diese durch Arbeit ihr Leben unterhalten sollen, obwohl es nicht für jeden Arbeit gibt, oder viele die auch arbeiten gehen trotzdem noch aufstocken müssen, das liegt am Niedriglohnfaktor! Mit welchem Recht also, darf Herr Busen sich ein schönes Leben durch Steuereinnahmen machen - ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen - während er einem Hartz IV Empfänger die Hilfe ganz entsagen will? Wo ist das gerecht? Findest du das wirklich in Ordnung, dass sich unsere Politiker - die auch nicht ihrer Arbeit nachkommen sind - sondern mehr mit Sprüchen, Streitereien und Abwesenheit - im letzten Jahr geglänzt haben, sich auf Kosten der Steuerzahler ein schönes Leben machen, obwohl sie auch für den Niedriglohn verantwortlich sind und deshalb viele in Hartz IV rutschen?

Unsere Politiker - Herr Busen hat es deutlich gesagt - kümmern sich nur noch um die Wirtschaft und um die Reichen in Deutschland, das normale Volk ist denen doch scheiß egal. Findest du das in Ordnung, dass die Menschen, die dringend Unterstützung brauchen keine erhalten sollen, obwohl die Wirtschaft in Deutschland ausgezeichnet läuft?

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von André am 03.01.2019, 17:00 Uhr.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@Abigail: Ja, es gibt sehr viele Hartz IV Empfänger die sich in so einer Situation befinden und sich auch dafür schämen, obwohl sie eigentlich keinen Grund dazu haben. Dass man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, das kann doch wirklich jedem von uns passieren, davor ist doch keiner geschützt. Für solche Menschen ist es eine Demütigung, von daher ist es nicht weiter wunderlich, dass solche Menschen unter psychische Erkrankungen leiden. Es gibt immer mehr Menschen, die eine psychische Erkrankung haben, wenn man ständig Unmenschlichkeit durch das Jobcenter, andere Behörden oder durch unsere Politiker erfährt, dann bleibt so etwas nicht aus.

Die Hartz IV Empfänger müssen einen Seelenstriptease hinlegen, sich ständig rechtfertigen und beleidigen lassen. Mit welchem Recht? Ein Hartz IV Empfänger hatte mal ein Leben, Ersparnisse und Zukunftspläne, das alles wurde ihnen genommen, als sie Hartz IV beantragen mussten. Das ist einfach nicht gerecht und lässt mich echt wütend werden. Es kann doch nicht sein, dass jeder Mensch in Deutschland erst einmal selbst in diese Situation kommen muss, damit er die Wahrheit erkennt. Unsere Politiker müssen sich keine Sorgen machen, die werden nie in Hartz IV - dank der Steuereinnahmen - landen, obwohl sie ihre Arbeit auch nicht machen, zumindest da, wo es so dringend nötig wäre!

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FDP-Titties

Die nehmen damit übrigens den Gastarbeitern die Jobs weg. Kenne einen Spanier, der sich als Jugendlicher fürs Spagelstechen in Deutschland beworben hat.

Antworten

Abigail
★★★

Mitglied [284]

@Einfach+sauer: Mir ist mal gesagt worden ,was ich denn erwarten würde von Hartz4. Ob ich verlange einmal im Jahr in den Urlaub zu fliegen oder mir davon ein Auto kaufen will!? Natürlich nicht, aber ich bin ein Mensch mit einer Geschichte und hatte vorher acuh mal ein geregeltes und finanzeill besseres Leben und verlange nur Respekt und Hilfe. Hilfe in eine geregelte angemessene und sichere Arbeit zu kommen. Und nicht einfach auf Biegen und brechen einen in Arbeit drücken.

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Ja, das nennt man wohl den Overkill

Sven

Liebe Leute mir geht es gut, ich bin selbständig und sage nur eins: So lange Ihr diese Leute (Politiker, egal ob lokal oder überregional) wählt, wird sich in diesem korrupten Land nichts ändern. Und ich wähle seit vielen Jahren weder SPD noch CDU oder gar FDP oder womöglich die Grünen. Diese Ausbeutungspoitik ist gewollt und leider von vielen Deppen geduldet. H4 hat nur manchmal was mit faulen Arschlöchern zu tun, bestimmt nicht immer. Aber auch hier gilt, wenn mann es den Menschen zu einfach macht, erntet man eben dass was man verdient und das hat nichts mit kranken oder psychisch labilen Menschen in Form eines H4- Empfängers zu zun, sondern mit denen, die ermuntert werden, dieses Sozialsystem zusätzlich zu schröpfen und das auf Kosten der Bedürftigen. Es liegt definitiv an der weichgespülten desolaten Politik ud da muss grundlegend aufgeräumt werden. Das Problem ist, dass die scheiße, die wir vielleicht absetzen, ebenfalls nur neue Kosten verursacht und wieder neu gezüchtete Scheiße in Form von Staatsidioten (Politikern und Bediensteten) nachwächst. WIR sind gefragt sonst heulen wir hier in 20 Jahren noch über die gleichen Themen. L.G. Sven und Euch allen ein gesundes 2019

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sanny
★★★★

Mitglied [685]

Abigail/Kenne es wieder so ein Thema! Sollte man unterscheiden,die Nix Schaffer, Faulenzer. Und die ,die Arbeit suchen.
Das Job Center, mal ausgenommen die Assis, geht als so vor wie bei deiner Nachbarin,fand /finde ich auch scheiße.

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

FDP-Titties

@sanny:

Ja das stimmt. Arbeitslos ist nicht gleich arbeitslos. Es gibt die, die Arbeit suchen, aber keine finden. Die die behindert oder krank sind oder krank waren, was sie in ihrem ,,Karrierebau'' zurück geworfen hat. Die, die Mütter von vielen Kindern waren und danach dem Arbeitgeber ,,zu alt''. Oder die, die allgemein ,,zu alt'' sind. Die, die eine Ausbildung/ ein Studium in einem Feld haben, was nicht viel gesucht wird oder als Teilzeitkraft ausgenutzt werden. Die, die einfah nie Chancen und Möglichkeiten hatten, weil sie vielleicht mit 13 zufällig gerade auf einem Boot über den Ozean geschippert sind um in einem anderen Land sicherheit zu finden... und und und.

Tja, und dann gibt es Leute wie mein Nachbar, die den ganzen Tag Online Casino spielen.

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FDP-Titties

(...ich frag mich echt, warum jemand busen mit nachnamen heißt. muss da nicht irgendwer irgendwann gedacht haben, wir nehmen lieber den namen des partners an? außerdem darf man den auch ändern lassen, wenn der namen einen, zitat, ,,der lächerlichkeit preisgibt''. also meine vorfahren haben unseren nachnamen ändern lassen, und der war nicht ansatzweise so eindeutig zweideutig...)

-Innerer Monolog Ende-

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von lukas am 04.01.2019, 03:48 Uhr.

lukas
★★★★★

Mitglied [1629]

@FDP-Titties:
Die rechte 😍 *FDP gewählt*

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"Der Eiserne Feliks" - Hüter der sozialistischen Revolution und Erbauer des Sozialismus, getreuer und prinzipienfester Führer der bolschewistischen Partei an der Seite Lenins und Stalins

sanny
★★★★

Mitglied [685]

FDP-Titties/dein Nachbar Faulenzer ??;wenn ja dann wieder so eine faule Assi -Sau.
Für den Bezahlt wird, wenn er den ganzen Tag Online Casino spielt ,Ja wenn er mal was Gewinnt das Job -Center
holt sich das ,freut mich dann .Ist dann zu Unrecht Erhaltene Leistung ,/en.
Wird dann alles schön gegen Gerechnet.

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

Immunbiologe

Dann muss man eben was vernünftiges lernen und einen hohen Schulabschluss vorweisen. Sonst hat man meiner Meinung nach Pech gehabt, wenn man nicht gut verdient. Und ich kenne viele Leute, die genug verdienen und das auch zurecht, weil sie sehr viel Zeit und Geld darin investiert haben sich eine Firma aufzubauen. Wenn man dann mit einem Hauptschulabschluss nur 8 Stunden an der Kasse sitzt und nichts Höheres anstrebt, dann hat man das große Geld auch einfach nicht verdient. Wenn du als Harz IV Empfänger mehr Geld bekommst als wenn du arbeiten gehst, hast du entweder einen extrem beschissenen Job oder Schulden etc. In meinem Bekanntenkreis verdienen viele 1500 Euro netto oder mehr. Die haben sich alle hochgearbeitet und tragen in ihrem Beruf sehr viel Verantwortung. Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass es kein Harz IV mehr geben sollte. Eine Summe von 300 irgendwas im Monat ist nichts und mit Leuten, die mit einem Job noch weniger verdienen würden habe ich Mitleid. Mit knapp 400 Euro im Monat würde ich niemals auskommen und alles erdenkliche tun um Geld zu verdienen.

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sanny
★★★★

Mitglied [685]

Immunbiologe/Schule /Lernen klar!! Studium oder eine Lehre ,muss die Person selbst entscheiden.
Und jetzt mal zum dem ersten deiner Aussage, es muss ja auch Menschen geben die diesen Job machen ,sonst keine Bäckerei
Supermarkt usw.Und zum zweiten,!!!War doch ein Witz du schreibst gut Verdienen (1500E) oder mehr .???
Für das Geld würde ich nicht mal aufstehen ,also bitte ich meine das weil du schreibst hochgearbeitet,usw.
Witzig

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

bingenervt

Typisch deutsche Neidgesellschaft. Da werden die ärmsten Schweine der Gesellschaft in Gruppen unterteilt (arbeitswillig=gut, arbeitsunwillig=asozial).

Ich arbeite zum Beispiel weil ich gerne fette Autos fahre, in den Urlaub fliege und sexsüchtig bin (mehr Geld=mehr Frauen). Wenn ich diese Ansprüche nicht hätte, würde ich auch hartzen und hätte dabei auch kein schlechtes Gewissen. Allerdings definiere ich mich im Gegensatz zum größten Teil der Gesellschaft auch nicht durch meine Arbeit. Sie ist für mich lediglich Mittel zum Zweck.

Nun kann man argumentieren, dass Menschen in einem Angestelltenverhältnis für die Arbeitslosen aufkommen müssen. Ihr glaubt aber doch wohl im Traum nicht daran, dass die Politiker auf dieses Geld verzichten würden wenn es gar keine Arbeitslosen gäbe. Es würde dann einfach für Schwachsinn ausgegeben werden. Vielleicht für eine zusätzliche Sendung des Musikantenstadl im ÖR oder für eine noch strengere Normierung von Salatgurken. Ein Hartzer kriegt 400€ fürs nichts tun und ist gesellschaftlich stigmatisiert. Ein Politiker kriegt ungefähr das 20-30-fache ohne dabei wesentlich mehr zu leisten. Die zynische Forderung von diesem Waschlappen von Politiker hätte auch von einem Gauleiter aus dem dritten Reich stammen können („Arbeit macht frei“ und so).

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sanny
★★★★

Mitglied [685]

Wie willst du den wenn du sag mal 900-1100 E Miete bezahlst,dann noch Leben.Und die Mietpreise sind nicht zu hoch
angesetzt.In Heidelberg (okay) ist halt das Zentrum sag ich mal ,vergl bar mit München ,Hamburg.
Ich wohne in Heidelberg.

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

FDP-Titties

@sanny:

Naja, ich bin zwar noch Student und hab nicht so viel Ahnung. Aber wie viel muss man verdienen, in diesem Kackstaat, um 1500 Netto über zu haben? 3000€? Versich das mal als Einstiegsgehalt. Ich finds auch eine Dreistigkeit sondergleichen. Man muss ja heutzutage schon mindestens 1000€ Miete hinblechen, um nicht komplett in einer asozialen Gegend zu wohnen. Ich lebe als Student von 650€ im Monat für Miete usw. Und ich hasse es. 350€ gehen allein für diese Ghetto 1-Zimmr Wohnung drauf. Aber wenn ich glück habe, kann ich bald in eine Studenten-WG. Da laufe ich dann hoffentlich nicht solchen drogenabhängigen Online Casino Süchtigen mit einer sehr echt aussehenden Schusswaffe über den weg.

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sanny
★★★★

Mitglied [685]

FDP-Titties/Dich hab ich ja auch nicht gemeint siehe oben war für Immunbiologe /
Ja Student wenn du mal ein Arbeitsplatz hast Verdienst du dann bestimmt sehr gut .
Und ja leider in dem Kackstaat wie du schreibst ,brauchst schon so 2500€ das es geht und dann zu zweit wie bei uns
reicht .

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

sanny
★★★★

Mitglied [685]

Bin genervt/ Auch ein Lebensstil ,wenn es dir so passt ,gl nicht auf lange Sicht.
Hast da mal die Schnauze voll.

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

Gegenlärm
★★★

Mitglied [157]

@Einfach sauer
Ich wünsche es auch NUR meiner Nachbarin, NICHT den anderen HARTZ4-Empfängern.

@Abigail
Deine Nachbarin ist eine fleißige Frau. Leider hat das auch das Jobcenter erkannt, und deshalb lässt es sie nicht in Ruhe. Sicher hat sie durch ihre langjährige Arbeit einen guten Lebenslauf, und darum reißen sich die gierigen Zeitarbeitsfirmen.
Ich hoffe, deine Nachbarin hat sich ihre Krankheiten vom Arzt attestieren lassen. Dann kann sie vielleicht die Jobs, die unzumutbar sind, ablehnen. Aber das ist natürlich auch ein ziemlicher Nervenkrieg.

Jemand, der hingegen keine Ausbildung hat und seit dem Hauptschulabbruch herumlümmelt, ist für das Jobcenter nicht vermittelbar. Deshalb wird er in Ruhe gelassen.
Traurig, aber wahr.

Antworten

Nachbarschaftsgeschädigt!

sanny
★★★★

Mitglied [685]

Da ist leider auch was dran.

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

Gegenlärm
★★★

Mitglied [157]

@FDP-Titties
Bis auf die Sache mit der Studenten-WG stimme ich dir vollkommen zu. Leider sind bei uns im Viertel einige WGs dermaßen asig, dass es schon kaum noch einen Unterschied zu einer eigenen Wohnung im Asi-Viertel macht. Also guck dir die Leute gut an bevor du in eine WG ziehst.

Antworten

Nachbarschaftsgeschädigt!

FDP-Titties

@Gegenlärm:

Ja davr habe ich auch angst. War auch schon da. und es ist auch keine wg im eigentlichen sinne sondern eher ein kleines Studentenwohnheim mit Gemeinschaftsbad ud Küche.
Aber momentan wohne ich neben einem Geisteskranken und hier will ich nur weg.

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I-Love-Austria
★★★

Mitglied [127]

Servus.

Ich hab mir der Einfachheit nur die ersten Zeilen durchgelesen, aber kann trotzdem schon sagen, dass es mit Großdeutschland immer mehr den Bach runtergeht! Ich weiß, Österreich ist auch nicht das gelobte Land, aber im Vergleich zum Großdeutschen Reich kommt mir mein Österreich noch um einiges gescheiter vor!

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Wenn mir Langweilig ist, gehe ich auf Forum2Null :-D

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@I-Love-Austria: Ja, das kann ich nachvollziehen. Deutschland hat die Menschenwürde und den Respekt voreinander völlig verloren, jetzt wird eine Hetzjagd auf die Menschen veranstaltet, die sich eh am wenigsten wehren können. Und warum? Weil unsere tollen Politiker wie Herr Busen, Herr Lindner und Herr Spahn ect. einfach nicht ihre Arbeit tun, dafür aber mit Vorurteilen um sich werfen, weil sie dem Menschen, der am wenigsten hat, am wenigsten gönnen, während sie sich von den Steuereinnahmen ein schönes Leben machen können, ohne irgendwelche harten Bedingungen zu erfüllen, damit sie auch einen Anspruch auf ihren Verdienst haben.

Die müssen nicht ihre Menschenwürde abgeben, sondern können ungestraft Menschen in der Öffentlichkeit verurteilen, von dessen Lebensbedingungen sie keine Ahnung haben, weil sie sich nie damit befasst haben, das werden solche Politiker auch nie tun, das würde ja auch Arbeit bedeuten!

Und das ist der Unterschied, während das normale Volk tatsächlich arbeiten gehen muss, um Geld zu verdienen, haben die das nicht nötig. Und wenn sie in den Ruhestand gehen, haben die keine Sorgen wie sie als Rentner im Monat um die Runden kommen! Die werden sich nie an der Tafel anstellen müssen, damit sie nicht hungern müssen.

Antworten

FDP-Titties

@I-Love-Austria:


Also ich als Deutscher bin von außen betrachtet schon der Meinung, dass Österreich etwas besser ist, als Deutschland. Beide sind nicht das gelbe vom Ei. Vielleicht wären Norwegen und Schweden bessere Länder. Zumindest wirkt es so. Aber da ist das Wetter extrem scheiße.

Antworten

Gegenlärm
★★★

Mitglied [157]

Habe mal gehört, dass die Rentner in Österreich nicht Falschen sammeln gehen müssen, sondern von ihrer Rente leben können. Vielleicht kann das jemand bestätigen?

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Nachbarschaftsgeschädigt!

I love Rente

@Gegenlärm:

Habe mal gelesen, dass die Rente in Österreich doppelt so hoch ist, wie in Deutschland. (40% vom letzten Gehalt vs. 80%) Das würde dann bedeuten, dass man sich davon tatsächlich auch so unwichtige Dinge wie Essen und Miete leisten könnte.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Hans Kollmeyer am 11.01.2019, 22:45 Uhr.
Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Großer Busen am 13.01.2019, 13:12 Uhr.
Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Großer Busen am 13.01.2019, 13:16 Uhr.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@Sven: Wahre Worte, aber genau da liegt doch das Problem. Du kannst keinen der Parteien wählen, die tun doch eh nur noch etwas für die Reichen und für die Wirtschaft. Unsere Politiker sind Wirtschafts-Marionetten, nur danach wird gehandelt, das eigene Volk ist denen scheiß egal, das darf sich bis zur Rente gesundheitlich kaputt schuften, denn ohne uns läuft es dann ja auch nicht, das ist der einzige Grund, warum wir noch gebraucht werden.

Unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel läuft seit Jahren mit Scheuklappen durch die Gegend, oder sitzt die Probleme stur aus, denn das eigene Volk interessiert sie nicht und alle anderen aus der CDU auch nicht. Die glänzen - wie alle anderen Parteien auch - nur mit Nichtstun, wenn es um die Bedürfnisse und um die Forderungen aus dem eigenen Volk geht.
Die SPD ist unten durch, selbst Schuld, da sie ihre eigenen Wähler verraten haben.
Die Linken sind nur für Ausländer - dass diese auch von HartzIV leben sollen - das geht mal gar nicht, das eigene Volk ist denen auch scheiß egal.
Die AFD redet nur dummes Zeug, da bekommt man Ohrenkrebs.
Die Grünen machen ein auf Umwelt, fliegen dann aber selbst sehr lange mit dem Flugzeug in den Urlaub, ansonsten sind auch nur die Reichen-Wähler von Interesse.
Auch bei der FDP besteht Ohrenkrebsgefahr, reden auch nur dummes Zeug, ansonsten sind auch nur die Reichen-Wähler von Interesse.

Die Regierung steht für und unterstützt:

- unfaire Gehalt- und Lohnzahlungen;
- den viel zu niedrig angesetzten Stundenlohn;
- 450€ und 1€ Jobs;
- Vermieterhaie;
- höhere Strompreise;
- Erhöhung der Mehrwertsteuer;
- den Wachstum von Armut ( mit voller Absicht falsch berechnete Grundsicherung vom ArbeitslosengeldII, anstatt 20% werden nur 15% berechnet und danach munter weiter heruntergerechnet, bis eine Grundsicherung von 424€ erreicht ist, trotz steigender Preise von Lebensmitteln, Strom ect.);
- für ihre regelmäßige Erhöhung von Diäten;
- Ermäßigungen von Steuern für die Reichen;
- billige Arbeitskräfte für die reichen Arbeitsgeber;
- dass die Krankenkassen wirtschaftlich handeln dürfen, dabei gehört das Geld den Versicherten;
- das manipulieren von Arbeitslosenstatistiken, Armutsberichten ect;
- das Verplempern von Steuereinnahmen durch sinnlose Maßnahmen, die nicht dabei helfen eine Arbeit zu finden;
- für Sanktionen bei ArbeitslosengeldII Empfänger, obwohl die schon weniger zum Leben haben, als ihnen eigentlich zustände;
- Gewalt an Frauen (zum Beispiel: Vergewaltigung durch mehrere Männer);
- Unfähigkeit, Asylbewerber/Ausländer, die gegen unsere Gesetze verstoßen konsequent auszuweisen;
- Sparmaßnahmen bei der Polizei und Bundeswehr;
- Unmenschlichkeit im Umgang mit alten Menschen (Alten- und Pflegeheimen);
- gehen Banken bankrott oder irgendwelche Wirtschaftsbosse, so werden diese von der Regierung mit Geldzahlungen in Millionen Höhe unterstützt, während sie den Armen des Landes nicht mal eine Erhöhung von 10€ gönnen;
- Hetze gegen HartzIV Empfänger, irgendjemand muss ja für ihr Versagen hinhalten.

Wir müssten alle auf die Straße gehen und streiken, allerdings ohne Gewalt, aber so laut, dass auch im Ausland bekannt wird - wie die Regierung nicht nur an den Armen in Deutschland spart, sondern auch versucht, das Volk gegeneinander aufzuhetzen, obwohl sie das Problem sind. Nur so kann sich etwas ändern! Meinst du nicht auch?

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Gegenlärm
★★★

Mitglied [157]

Bitte auch die Altersarmut beachten. Renten (=Steuern) müssen versteuert werden. Leute, die ihr Leben lang geschuftet haben, müssen Flaschen sammeln gehen, und dann wird auch noch diskutiert, ob sie den Ertrag davon versteuern sollen.

Enteignung ist auch noch so ein Thema. Hat man eine Immobilie und wird durch Krankheit arbeitsunfähig, wird man zum Zwangsverkauf gezwungen bevor man Hartz4 erhält. Da muss man echt beten, niemals Krebs oder Ähnliches zu kriegen, sonst sind nicht nur Gesundheit und Job weg, sondern gleich die ganze Existenz. Wie soll man da bitte genesen?

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Nachbarschaftsgeschädigt!

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 14.01.2019, 14:25 Uhr.

Einfach sauer

@Gegenlärm: Das waren nur einige Beispiele, das ist eine lange Liste des Versagens unserer Regierung, deswegen sind die Rentner auch bei der Steigerung von Armut dabei, wird von unseren Politikern eifrig gefördert😤.

LG Einfach sauer

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 14.01.2019, 14:33 Uhr.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

Ganz einfach, der Staat spart dabei Geld zahlen zu müssen, solange du noch über Mittel verfügst um dich ernähren und deine Miete zahlen zu können. Der wirklich tragische ist dabei, dass man nicht sein Haus oder sein Auto so schnell verkauft bekommt, damit man Geld zum Leben hat, aber interessiert auch nicht das Jobcenter.

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Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@Gegenlärm: Das ist eine sehr lange Liste, habe nicht alles aufgezählt, sonst wäre ich nie fertig geworden, aber ihr könnt sie gerne fortsetzen. Die Armut der Rentner gehört zu: Vergrößerung der Armut in Deutschland.

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Gegenlärm
★★★

Mitglied [157]

@hc130
Meine Vermutung: Der Staat hofft, dass der Betroffene bis zum Aufbrauch des Verkaufserlöses entweder abgenippelt oder soweit wieder intakt ist, dass man ihn an eine Zeitarbeitsfirma vermitteln kann. Dann hat der Staat gespart.

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Nachbarschaftsgeschädigt!

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

Sobald du HartzIV beantragst wirst du zur billigen Arbeitskraft, musst jede Ausbeutung annehmen sonst drohen Sanktionen. Und wer will schon hungern oder obdachlos werden?

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Gegenlärm
★★★

Mitglied [157]

@Einfach sauer
"Sobald du AG1 (!) beantragst, wirst du zur billigen Arbeitskraft" bitte!
Ich habe vor Jahren mal kurz AG1 bezogen. Da wurde mir beim Amt gesagt, dass ich 2,5 Stunden Anfahrt pro Strecke (!!) bei einem Gehalt von 800 Euro netto zu akzeptieren hätte.
Dann wurde ich angemotzt, weil ich mich nur in großen Unternehmen beworben hatte. Ich solle das vergessen und mich lieber bei Zeitarbeitsfirmen bewerben.

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Nachbarschaftsgeschädigt!

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 14.01.2019, 15:16 Uhr.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@Was sollte also der Staat davon haben, einen Menschen so psychisch in den Abgrund zu stürzen?
Okay, ihr kennt euch mit Sicherheit doch besser aus, das waren nur Gedanken, dich ich persönlich in Erwägung ziehen würde.

Wenn dieser Mensch durch seine psychische Erkrankung erwerbsunfähig wird, muss er zum Sozialamt wechseln, die dann die Grundsicherung übernehmen müssen, er ist also weg vom Jobcenter. Wenn dieser Mensch Pech hat, dann wird er nie wieder auf seine Füße kommen und kann keiner Arbeit mehr nachgehen, sitzt beim Sozialamt bis zu seiner Rente fest, belastet das Jobcenter nicht mehr finanziell, wieder Geld gespart.

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sanny
★★★★

Mitglied [685]

Einfach sauer /Gut gesagt ,geschrieben ! Ja auch meine Meinung.

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 14.01.2019, 20:18 Uhr.
Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 14.01.2019, 20:22 Uhr.

bingenervt

Heute gelesen, dass ein Jobcenter Geld zurück verlangt hat weil ein Erbe zu schnell ausgegeben wurde. Das Gericht hat der Arge zugestimmt (!) und dem Leistungsempfänger vorgehalten, dass die Bedürftigkeit selbst herbeigeführt wurde weil er rechnerisch - statt 2 - auch 7 Jahre mit dem Erbe hätte auskommen können wenn er am Existenzminimum gelebt hätte. Lässt sich als realitätsfremder Paragraphenreiter natürlich leicht sagen... Armes Deutschland.

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Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [2940]

@Einfach+sauer: Sozialamt gibt es doch längst nicht mehr. Wer dauerhaft erwerbsunfähig ist, wird vom Jobcenter in die Frührente gedrängt (Hauptsache raus aus der Statistik) und erhält dann schlimmstenfalls tatsächlich nur Grundsicherung, welche dann mit Wohngeld aufgebessert werden kann. Weil das natürlich unschön ist, hat man jetzt die EU Rente eingeführt, da kommt aber im Prinzip exakt die gleiche Summe bei raus.

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Und jetzt etwas zur Entspannung... https://www.youtube.com/watch?v=vmDDOFXSgAs

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

Wenn man vorher HartzIV bekommen hat und als erwerbsunfähig erklärt wird, wird man zum Sozialamt verwiesen, dort bekommt man das gleiche Geld zum Leben, der einzige Unterschied ist, dass die Kontoauszüge nicht alle 6 oder 12 Monate vorzeigt werden müssen. Wohngeld steht keinem zu, der vorher ArbeitslosengeldII bezogen hat und sein Geld danach vom Sozialamt bezieht. Arbeiten gehen darfst du als Sozialempfänger auch nicht. Nur durch ein Ärztliches Attest lässt sich bescheinigen, dass ein psychisch kranker Mensch wieder arbeitsfähig ist, wenn er erst einmal als erwerbsunfähig anerkannt wurde. Das sind dann Laufereien und haufenweise Behördengänge, will dieser Mensch wieder als erwerbsfähig gelten, dann fängt die Lauferei von vorne an.

Ich kenne eine Person, die musste das mitmachen, da hat ihr der Mitarbeiter vom Sozialamt gratuliert, dass sie wieder als erwerbsfähig galt. Diese Person musste auch den ersten Monat das Geld vom Sozialamt zurückzahlen, das konnte sie in Raten machen, sonst hätte sie den Monat ohne Geld dagestanden, danach bezog sie ganz normal das Geld vom Sozialamt. Die Betriebskosten- und Heizkostenabrechnung musste natürlich auch abgegeben werden und wurde mit dem Geld verrechnet.

Man kommt aus dem Teufelskreis nicht mehr heraus und geholfen wird dir beim Sozialamt auch nicht. Wer glaubt, dass es dort einem psychisch kranken Menschen besser geht, der irrt sich gewaltig. Nur das Vorzeigen der Kontoauszüge und der Druck jede unzumutbare Arbeit oder Maßnahme anzunehmen, fällt weg, aber ansonsten steht die Person mit ihren Problemen genauso alleine da, als wäre sie noch beim Jobcenter. Niemand fühlt sich verantwortlich zu helfen oder eine wirkliche Unterstützung zu sein, man ist ganz allein und muss zusehen, wie man klarkommt!

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Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@Lärmgeplagte: Da irrst du dich. Das Sozialamt gibt es nach wie vor. Das Jobcenter schickt niemanden in Rente, das dürfen die gar nicht, dazu haben die keine Befugnis.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 14.01.2019, 22:41 Uhr.

Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [2940]

@Einfach+sauer: Hmm, aber hieß es nicht im Zuge der Agenda 2010, dass das Arbeitsamt und Sozialamt zusammen gelegt wird, sodass beides jetzt als Jobcenter weiter existiert? Weil, im damaligen Sozialamt waren ja die ganzen Langzeitarbeitslosen und andere hoffnungslose Fälle untergebracht und die wollte man wieder in die Pflicht nehmen, weshalb das Sozialamt in seiner eher hinderlichen Funktion nicht mehr erwünscht war. Was ist denn deren jetzige Aufgabe?

Ja natürlich darf das Jobcenter niemanden in Rente schicken, aber wenn junge Menschen nachweislich nicht mehr arbeiten können, dann wird man von den Sachbearbeitern durchaus dazu gedrängt. Die wollen schließlich nicht ewig auf unvermittelbaren Dauerbeziehern hocken bleiben.

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Und jetzt etwas zur Entspannung... https://www.youtube.com/watch?v=vmDDOFXSgAs

Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [2940]

@bingenervt: Hab ich grad etwas anders gelesen. Der Typ hat ein Erbe von 200 000 Euro binnen nur 2 Jahren versoffen und verprasst. Das macht einen Lebensstandard von 8300 Euro im Monat, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Und als das Geld weg war, wollte der Typ wieder zurück in Hartz IV, was der Staat ihm nun verweigert. Finde ich nun wirklich nicht allzu verkehrt. Mit so viel Geld hätte man sich eine solide Existenz aufbauen können, sich irgendwie selbstständig und unabhängig machen, anstatt den ganzen Tag in der Kneipe zu hocken. Oder zumindest angemessen sparsam damit umgehen, wenn man von vorne herein plant weiterhin arbeitslos zu bleiben. So viel Dekadenz ist einfach ungehörig, wenn am Ende der Steuerzahler wieder einspringen muss.

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Und jetzt etwas zur Entspannung... https://www.youtube.com/watch?v=vmDDOFXSgAs

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 05:29 Uhr.

bingenervt

@Lärmgeplagte

Das sehe ich allerdings anders. Entscheidend sollte sein, ob AKTUELL Bedürftigkeit vorliegt oder eben nicht. Was in der Vergangenheit war, hat weder ein Gericht noch das Jobcenter zu interessieren. Wenn man anfängt so zu argumentieren wie das Gericht in diesem Fall, spricht man den Bürgern das Recht auf ein menschenwürdiges Leben ab indem man Schlupflöcher für die Jobcenter schafft. Eine gefährliche Entwicklung wie ich finde denn damit öffnet man Tür und Tor für schwachsinnige Bescheide von minderbemittelten Behördenmitarbeitern:

„Wenn Sie vor zehn Jahren die Beförderung ihres damaligen Arbeitgebers angenommen hätten, hätten sie bis heute theoretisch 200€ im Monat sparen können. Deswegen sind sie jetzt erstmal für ein halbes Jahr gesperrt und müssen auf der Straße leben.“

Der Mann hatte offensichtlich ein Alkoholproblem und kann nicht mit Geld umgehen. Ihm deswegen das EXISTENZMINIMUM zu kürzen ist meines Erachtens mit dem Grundgesetz nicht vereinbar und auch aus moralischer Sicht absolut verwerflich.

Der Staat hat keinen Erziehungsauftrag, das vergessen anscheinend die meisten. Vermutlich weil es hier kaum wirklich mündige Bürger gibt. Da kommt die staatliche Nanny grade recht... Da kann sich der selbstgefällige Richter dann schön als Papa aufspielen, der dem dummen Bürger die Welt erklären muss. Einfach nur ekelhaft.

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Gegenlärm
★★★

Mitglied [157]

@hc130
Meine Eltern müssen ihre Rente versteuern. Sehe das immer auf der Abrechnung. Und da ist kein Nebenjob im Spiel. Ja, das ist Doppelbesteuerung.

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Nachbarschaftsgeschädigt!

Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [2940]

@bingenervt: Doch, das interessiert das Jobcenter sogar sehr genau was in der Vergangenheit war! Die gesamte Zusammenarbeit mit dem Sachbearbeiter basiert letztendlich auf dem eigenen Lebenslauf. Und sämtliche Finanzverhältnisse werden sowieso als erstes geprüft. Und Gerichte dürfen sich ebenfalls für die Geldquellen unserer Mitbürger interessieren, andernfalls hätten sie keine Chance gegen Steuersünder und all die mafiösen Verbrecherbanden aus der dritten Welt.

Ja, die Bedürftigkeit liegt vor, ist in dem Fall aber nicht nur selbstverschuldet, sondern wurde bewusst mit Kalkül herbeigeführt. Dieser Taugenichts war ja vor dem Erbe auch schon am hartzen und dachte sich dann wohl 'Joah schön, denn hau ich mal ordentlich auf die Kacke und lasse es mir so richtig gut gehen... und wenn die ganze Kohle futsch ist, halte ich einfach wieder beim Staat die Hand auf.' Nö, so nich Freunde. Da hält es jemand einfach für selbstverständlich auf anderer Leute Kosten zu leben und genau das ist der Grund für den strengen Richterspruch. Damit soll sicherlich ein Exempel statuiert werden und im Prinzip ist ein solches Signal längst überfällig, wenn man bedenkt wie populär mittlerweile diese Mentalität der Daueralimentierung geworden ist. Wo bleibt denn da die Moral gegenüber dem arbeitenden Bürger, der dafür aufkommen muss?

Und sorry, aber Alkoholismus entschuldigt meiner Meinung nach rein gar nichts!!! Der Dumme wird schließlich auch nicht milder bestraft oder gar verschont, nur weil er die Tragweite seiner Handlungen nicht bedacht hat. Außerdem hätte man sich auch billig besaufen können, anstatt monatlich 8000 Tacken inna Kneipe zu lassen. Das ist einfach mal eine absurd hohe Summe, von der andere Menschen trotz Arbeit nur träumen können! Es geht hier grundsätzlich um die bodenlose Unverhältnismäßigkeit seiner Ausgaben. Hätte er von 2000 Euro im Monat gelebt und wäre dann nach 5 Jahren wieder beim Jobcenter aufgetaucht, hätte hundertprozentig niemand was zu beanstanden gehabt. Das wäre aus meiner Sicht seine persönliche Bringschuld gegenüber der Gesellschaft gewesen.

Und zum Thema Erziehungsauftrag: doch, den hat der Staat auch. Das zieht sich sogar durch allerhand Institutionen, ob direkt oder indirekt. Wer sich selbstverschuldet in ein Abhängigkeitsverhältnis begibt, der muss auch hinnehmen, dass Vater Staat das alleinige Sagen hat und die schlechte Erziehung seiner Schützlinge sanktionieren darf.

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Und jetzt etwas zur Entspannung... https://www.youtube.com/watch?v=vmDDOFXSgAs

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@hc130:

Es kommt darauf an, wie alt du bist, wenn du als erwerbsunfähig gilst. Die Person, von der ich geschrieben habe, war da gerade mal Anfang dreißig, in dem Alter bekommst du keine Rente. Also kriegst du, bis du deine Rente dann tatsächlich erhältst vom Sozialamt Geld, da du nicht mehr arbeiten gehen darfst. Du bekommst erst einmal eine vorläufige Erwerbsunfähigkeit erstellt, die alle paar Jahre geprüft wird.

Die Person, von der ich geschrieben habe, war ja vorher auch arbeiten, hatte da eine vorläufige Rente von 300€ erreicht, die wurde natürlich auch angerechnet. Als sie wieder als erwerbsfähig galt, musste sie sich vom Sozialamt bescheinigen lassen, dass sie ab dem 01.05. 20.. kein Geld mehr vom Sozialamt erhält, sonst hätte sie kein ArbeitslosengeldII beantragen können. Du siehst, die beiden Behörden arbeiten vollkommen unabhängig voneinander.

Heutzutage ist es nicht mehr so, dass du Rente beantragst und sie aus gesundheitlichen Gründen auch sofort durch bekommst. Ich kenne ganz viele Menschen, die haben schwer Rheuma oder wirklich schwere körperliche Einschränkungen, aber Rente bekommen sie trotzdem nicht, ihnen wird weiter zugemutet arbeiten gehen zu können. Und Menschen, dir nur ein paar Jahre vor ihrer Rente stehen und nicht mehr aus gesundheitlichen Gründen arbeiten gehen können, kriegen ihr Geld auch vom Sozialamt, auch hier, der gleiche Betrag wie beim ArbeitlosengeldII und die vorläufige Rente wird natürlich angerechnet.

Wenn du Glück hast, und deine Rente nicht so klein ausfällt, sodass du nur Wohngeld beantragen brauchst, um davon leben zu können, bleibt dir das Sozialamt erspart. Aber die Rente der Person, von der ich geschrieben habe, war zu klein, sie hätte von dem Zuschuss des Wohngeldes nicht leben können, es wäre einfach zu wenig gewesen. Und das das Sozialamt deine Miete bezahlt, hast du auch keinen Anspruch auf Wohngeld. Und genau das ist doch der Knackpunkt, für uns alles sieht es mit einer guten Rente sehr schlecht aus, sollte der Stundenlohn so niedrig bleiben, wir arbeiten bis zum Umfallen und werden nicht dafür belohnt, sondern landen im Armut.

Wir alle sitzen im Boot und werden gnadenlos absaufen, weil es so von unserer Regierung gewollt ist. Und damit wir nicht auf sie losgehen, suchen sie sich die Schwachen aus der Bevölkerung, damit sie jemanden haben, dem sie die Schuld geben können, um von sich selber abzulenken. Funktioniert doch wunderbar, die HartzIV Empfänger sind schuld, dass alle anderen Nicht-Durchblicker soviel arbeiten müssen, um die faulen Säcken und ihr angebliches Nichtstun zu unterstützen. Schwarze Schafe gibt es überall, das will ich auch gar nicht schönreden, aber darum geht es nicht, sondern darum, dass wir alle eine düstere Zukunft vor uns haben.

Es gibt leider immer noch genug Menschen in unserer Bevölkerung, die genau so denken, die nicht erkennen, dass wir alle gnadenlos untergehen, wenn wir nicht endlich aufwachen und einen Zusammenhalt bilden, damit sich in Zukunft endlich was in Deutschland ändert! Wir müssten unserer Regierung zeigen, dass sie mit uns nicht mehr so umgehen kann, dass wir uns nicht mehr von ihr hinters Licht führen lassen. Unsere Wirtschft läuft ausgezeichnet und trotzdem spart die Regierung an den Teil der Bevölkerung, der auch seinen Teil dazu beigetragen hat: An den Arbeitnehmern, egal, ob im Moment arbeitslos oder nicht!

Herr Busen hat es deutlich gesagt, am liebsten hätte es die Regierung so, dass auch die ArbeitslosengeldII Bezieher keine Unterstützung erhalten sollen, dann sparen sie eifrig Geld und können ihre Diäten weiter erhöhen. Noch trauen sich nicht alle aus der Regierung das auch laut auszusprechen, aber die meisten von denen, hätten mit Sicherheit nichts dagegen. Das Problem ist nur, es lässt sich nicht einfach umsetzen, weil Millionen von HartzIV Empfänger, da wären auch die Aufstocker bei, denn von dem Geld was sie verdienen, könnten diese auch nicht ohne staatliche Unterstützung leben, würden sich nicht einfach auf die Straße legen und sterben, sie würden um ihr Leben kämpfen, sie hätten nichts mehr zu verlieren. Und zu verdanken hätte man es unserer Regierung und allen Menschen aus unserer Bevölkerung, die der Meinung waren, das ArbeitslosengeldII sei zu hoch, man soll schließlich arbeiten gehen, jeder findet Arbeit, wenn er arbeiten will, Faulheit soll nicht unterstützt werden, obwohl die meisten davon auch eingezahlt haben und aus verschiedenen Gründen ArbeitslosengeldII beantragen mussten.

Tut sich nichts, wird es immer so weitergehen und wir lassen noch in zehn Jahren unseren Ärger den freien Lauf!

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Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@hc130:

Ich habe dir mal etwas zusammengefasst, hoffe du kannst etwas damit anfangen. (???)

Seit 1. Januar 2005 ist das Alterseinkünftegesetz in Kraft. Demnach gilt bei Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung die nachgelagerte Besteuerung, auch Rentensteuer genannt.

Wie viel Rente Sie tatsächlich versteuern müssen, hängt ausschließlich vom Jahr Ihres Renteneintritts ab:

Wer 2005 und früher in Rente gegangen ist, muss 50 Prozent seiner Rente versteuern;
ab 2006 sind 52 Prozent der Rente steuerpflichtig;
ab 2007 sind es 54 Prozent;
ab 2016 sind es 72 Prozent;
ab 2017 sind es 74 Prozent;
ab 2018 sind es 76 Prozent;
ab 2040 wird jeder Rentner seine Rente zu 100 Prozent versteuern müssen.

Aktuell müssen Rentner also nur einen Teil der Rente versteuern. Der Teil der Rente, der nicht versteuert werden muss, wird Rentenfreibetrag genannt. Das sind 2018 immerhin 24 Prozent der Rente. Der Rentenfreibetrag richtet sich übrigens nur nach dem Jahr Ihres Rentenbeginns.

Im Klartext: Wer bereits 2004 in Rente gegangen ist, hat einen Rentenfreibetrag von 50 Prozent der Jahresbruttorente 2005. Der Rentenfreibetrag ist ein fester Eurobetrag, der in den Folgejahren unverändert bleibt - auch wenn die Rente durch Rentenanpassungen steigt.
Übrigens:

Auch der Bundesfinanzhof (BFH) hält die Besteuerung von gesetzlichen Altersrenten für verfassungskonform. In mehreren Urteilen kamen die obersten Richter zu dem Schluss, dass durch die Rentenbesteuerung grundsätzlich keine verfassungswidrige Doppelbesteuerung vorliegt.
Wann muss ich als Rentner eine Steuererklärung abgeben?

Sie als Rentner müssen dann eine Steuererklärung abgeben, wenn Ihre Jahresbruttorente über dem Grundfreibetrag liegt. Dieser Grundfreibetrag wird vom Gesetzgeber immer mal wieder angepasst, hier eine Übersicht der letzten Jahre:
Jahr Grundfreibetrag (Ledige) Grundfreibetrag (Verheiratete)
2018 9.000 Euro 18.000 Euro
2017 8.820 Euro 17.640 Euro
2016 8.652 Euro 17.304 Euro
2015 8.472 Euro 16.944 Euro
2014 8.354 Euro 16.708 Euro
2013 8.130 Euro 16.260 Euro
2012 8.004 Euro 16.008 Euro
2011 8.004 Euro 16.008 Euro
2010 8.004 Euro 16.008 Euro
2009 7.834 Euro 15.668 Euro
2008 7.664 Euro 15.328 Euro
2007 7.664 Euro 15.328 Euro

Einen schnellen Überblick gibt Ihnen auch unser Video zum Thema Rente und Steuern:

Wichtig: Jeder Rentner muss eine Steuererklärung abgeben, wenn das Finanzamt ihn dazu auffordert. Anderslautende Mitteilungen des Finanzamts vor 2005 sind durch das Alterseinkünftegesetz hinfällig. Unser Rat: Erhalten Sie eine entsprechende Aufforderung vom Finanzamt, sollten Sie zügig reagieren. Das Finanzamt wird sonst Ihre steuerliche Situation schätzen – und das kann zu empfindlichen Steuernachzahlungen führen. Abhängig von der Höhe der Nachzahlungen kann außerdem ein Verspätungszuschlag oder Zwangsgeld festgesetzt werden.
Welche Steuersätze gelten für mich als Rentner?

In Deutschland wird die Einkommensteuer nach dem progressiven Steuersatz berechnet. Für Rentner wie für Arbeitnehmer heißt das: Je höher das Einkommen, desto höher ist der Steuersatz.

Bis zu 9.000 Euro Jahreseinkommen
Sie als alleinstehender Rentner müssen keine Einkommensteuer zahlen. Ehepaare in Rente zahlen keine Einkommensteuer bei einem Jahreseinkommen von bis zu 18.000 Euro.
9.001 Euro bis 13.469 Euro Jahreseinkommen
Sie als alleinstehender Rentner müssen mit einer Einkommenssteuer zwischen einem Prozent und 7,2 Prozent rechnen. Für Ehepaare in Rente gilt der gleiche Steuersatz bei doppelt so hohem Jahreseinkommen.
13.470 Euro bis 52.881 Euro Jahreseinkommen
Sie als alleinstehender Rentner zahlen zwischen 7,2 und 26,5 Prozent Einkommensteuer. Für Ehepaare in Rente gilt der gleiche Steuersatz bei doppelt so hohem Jahreseinkommen.
52.882 Euro bis 250.730 Euro Jahreseinkommen
Sie als alleinstehender Rentner müssen 26,5 bis 38,7 Prozent Einkommensteuer zahlen. Für Ehepaare in Rente gilt der gleiche Steuersatz bei doppelt so hohem Jahreseinkommen.
Ab 250.731 Euro Jahreseinkommen
Sie als alleinstehender Rentner zahlen den Spitzensteuersatz von 45 Prozent. Ehepaare in Rente müssten ein Jahreseinkommen von mehr als 501.462 Euro beziehen, um den Spitzensteuersatz von 45 Prozent zu zahlen.

Ein Beispiel: Walter bekommt aktuell 20.000 Euro Rente im Jahr. Weil er 2005 in Rente gegangen ist, muss er 50 Prozent davon versteuern. Das sind 10.000 Euro. Walter und seine Ehefrau haben keine weiteren Einnahmen und liegen damit unter dem jährlichen Grundfreibetrag von 18.000 Euro für Ehepaare. Sie müssen keine Einkommensteuer zahlen.

Wäre Walter unverheiratet, würde er mit 10.000 Euro zu versteuernder Jahresrente knapp über dem Grundfreibetrag von 9.000 Euro für Singles liegen. Für 1.000 Euro müsste Walter Einkommensteuer zahlen, also ungefähr zwischen einem und 7 Prozent. (Ein Hinweis zu unserem Beispiel: Rentenanpassungsbeiträge bleiben hier unberücksichtigt.)
Übrigens:

Stirbt die Ehefrau von Walter, so wird ihm im Todesjahr noch der doppelte Grundfreibetrag gewährt. Das gilt auch für das Folgejahr – erst im zweiten Jahr nach dem Tod des Ehepartners wird Walter vom Finanzamt einzeln veranlagt. Für ihn gilt dann nur noch der einfache Grundfreibetrag von 9.000 Euro.
Dank Rentenerhöhung plötzlich steuerpflichtig - was nun?

Jedes Jahr zum 1. Juli legt die Bundesregierung die Anpassung der Renten fest. So wurden 2016 die Renten um etwa fünf Prozent erhöht. Auch 2017 durften sich die Ruheständler freuen: Zum Juli konnten sie mit etwa zwei Prozent im Westen bzw. 3,6 Prozent im Osten mehr rechnen. Einige Rentner fürchten nun, dass sie durch die Rentenerhöhung plötzlich Steuern zahlen müssen. Doch diese Sorge ist meistens unbegründet.

Ein Beispiel: Bernhard ist Single, wohnt in Mannheim und bekommt 1.450 Euro Rente im Monat. Da er vor 2005 in Rente gegangen ist, muss er 50 Prozent seiner Rente versteuern, also 725 Euro. Das sind 8.700 Euro im Jahr. Damit liegt er 2017 unter dem Grundfreibetrag von 8.820 Euro. Er muss keine Steuern zahlen. (Ein Hinweis zu unserem Beispiel: Rentenanpassungsbeiträge bleiben hier unberücksichtigt.)

Im Sommer 2017 wurden jedoch die Renten für die alten Bundesländer um 2,0 Prozent angehoben. Mit der Rentenerhöhung bekommt Bernhard nun 29 Euro mehr, also insgesamt 1.479 Euro im Monat. Damit steigt sein Jahreseinkommen auf 17.748 Euro:

Jan. – Juli: 1.450,00 Euro Rente x 6 = 8.700,00 Euro

Juli – Dez.: 1.479,00 Euro Rente x 6 = 8.874,00 Euro

8.700,00 Euro + 8.874,00 Euro = 17.574,00 Euro - 8.700 Euro (steuerfreier Teil) = 8.874,00 Euro

Bernhard übersteigt den Grundfreibetrag 2018 nun um 54 Euro. Damit ist er zunächst zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Es bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass Bernhard auch Steuern zahlen muss, denn von seinen Jahreseinnahmen kann er jetzt noch beispielsweise Krankheitskosten, Spenden und sogar Werbungskosten abziehen.
Muss ich als Rentner zusätzliche Einnahmen versteuern?

Ja, egal ob Sie eine gesetzliche Altersrente oder andere gesetzliche Renten beziehen – auf zusätzliche Einkünfte sind Steuern fällig, sobald Sie mit Ihrem Einkommen als Alleinstehender über 9.000 Euro im Jahr liegen. Wie hoch die Steuern tatsächlich sind, hängt dabei auch von der Art der Einkünfte ab. Denn Einnahmen aus selbständiger oder nicht selbständiger Arbeit, aus Vermietung und Verpachtung, aus privaten Renten oder Kapitaleinnahmen werden steuerlich unterschiedlich behandelt.
Welche Steuervorteile gibt es für Rentner?

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Rente finanziell aufbessern wollen oder neu in Rente gehen, in den kommenden Jahren müssen immer mehr Ruheständler auf Ihre Rente Steuern zahlen. Doch genau wie Arbeitnehmer können auch Sie als Rentner Ihr zu versteuerndes Einkommen senken, etwa mit sogenannten Freibeträgen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Steuervorteile für Rentner:

Sonderausgaben
Dazu gehören zum Beispiel Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder auch zur privaten Haftpflichtversicherung und Spenden. Mehr dazu in unserem Steuer ABC Was sind Sonderausgaben?.
Außergewöhnliche Belastungen
Dazu gehören zum Beispiel Arzt- und Medikamentenrechnungen, Krankheits-, Pflegeheim- oder Beerdigungskosten. Mehr dazu in unserem Steuer ABC Was sind außergewöhnliche Belastungen?.
Werbungskosten
Dazu gehören zum Beispiel Gewerkschaftsbeiträge oder Kosten für einen Renten- oder Versicherungsberater. Mehr dazu in unserem Steuer-Tipp Rentner können Werbungskosten von der Steuer absetzen.
Behinderten-Pauschbetrag
Steuerlich entlastende Freibeträge gibt es auch speziell für behinderte Rentner. Der Behinderten-Pauschbetrag deckt alle regelmäßigen Kosten ab, die typisch für die Behinderung sind. Dazu gehören zum Beispiel Kosten für Medikamente oder für den erhöhten Wäschebedarf. Die Höhe des Pauschbetrages richtet sich nach dem Grad der Behinderung. Mehr dazu in unserem Steuer ABC Was ist der Behinderten-Pauschbetrag?.
Altersentlastungsbetrag
Rentner, die über 64 Jahre alt sind, können mit dem Altersentlastungsbetrag Ihr zu versteuerndes Einkommen um gegebenenfalls maximal 1.900 Euro im Jahr senken. Wie hoch der Altersentlastungsbetrag für Sie ausfällt, hängt von Ihrem Geburtsjahr ab. Haben Sie zum Beispiel im Jahr 2009 Ihren 64. Geburtstag gefeiert, erhalten Sie einen Altersentlastungsbetrag von maximal 1.520 Euro. Eine Übersicht dazu können Sie hier einsehen: Einkommenssteuergesetz (EStG) § 24 Altersentlastungsbetrag. Wichtig: Für alle, die nach dem 1. Januar 1975 geboren sind, entfällt der Altersentlastungsbetrag.

Übrigens:

Wenn Sie als Rentner die volle Rente beziehen und einen Minijob - auch 450-Euro-Job genannt - ausüben, müssen Sie darauf keine Steuern zahlen. Anders kann das aussehen, wenn es um einen sozialversicherungspflichtigen Nebenberuf geht. Alle Details dazu erfahren Sie in unserem Artikel Flexirente: Die wichtigsten Regelungen auf einen Blick
Zahle ich als Rentner auch Soli und Kirchensteuer?

Ja, wie alle übrigen Steuerzahler in Deutschland kommen 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und 8 bis 9 Prozent Kirchensteuer zur Einkommensteuer hinzu. Weitere Details zu Kirchensteuer und Soli erhalten Sie in unserem Überblick Das wird Arbeitnehmern vom Lohn abgezogen.
Betrifft die Rentenbesteuerung nur die gesetzliche Rente?

Nein, die Rentenbesteuerung gilt nicht nur für Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern auch Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und die Hinterbliebenenrente. Schlechte Nachrichten auch für private Altersvorsorgler: Auch die Riester-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist im Rentenalter voll steuerpflichtig und wird mit dem persönlichen Steuersatz versteuert....

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 14:01 Uhr.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

Was ich nicht verstehen kann, dass Drogen- und Alkoholabhängige auch einen Anspruch auf ArbeitslosengeldII haben, die sind meiner Meinung nach gar nicht erwerbsfähig und gehören zum Sozialamt. Ein Mensch der von Drogen oder Alkohol abhängig ist, der ist doch gar nicht in der Lage einer Arbeit nachzugehen.

Wenn sie einen erfolgreichen Entzug hinter sich haben und gefestigt sind, das ist was anderes, auch wenn es keine Garantie dafür gibt, dass derjenige für immer clean oder trocken bleibt.

Aber würden diese Menschen ihr Geld vom Sozialamt beziehen, dann könnte so mancher aus der Bevölkerung nicht mehr behaupten, dass alle ArbeitslosengeldII Bezieher saufen, faul und dreckig sind.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 14:07 Uhr.

Sven

Noch 4,5 Jahre und ich verkaufe den ganzen Scheiß hier, an irgendeinen Idioten (davon gibt es gemäß Landags- und Bundestagswahlen ja genug), der weiterhin diesen Dreck mitmachen möchte, sich darüber freut wie gut unser Sozialsystem funktioniert, wie hoch unser Bildungsstand ist, welche innere Ordnung hier wirklich herrscht, wie sinnhaft unsere Gesetze sind und sich in der Bevölkerungsenge mit all dem Schwachsinn, auch noch wohlfühlt. Lemminge braucht dieses Land und täglich werden neue geboren. Nach uns die Sinnflut. Ich möchte meinen Lebensabend in ruhiger Atmosphäre verbringen und lieber mit bekannter Korroption leben, als von eiem Staat ausgebeutet zu werden, den man unternehmerisch seit 40 Jahren unterstützt. Dieses Land und die dazugehörige Politik, sind das Irrenhaus von Europa. Aber scheinbar merken es nicht mehr so ganz viele. Früher gabs den Traktoristen, heute nennt sich der Vorarbeiter einer Gärtnerei Bachelor für Garten und Landschaftspflege mit 7 Jahren Theoristudium, der ggfs. mit 30 sein erstes Geld verdinet. OHHHHH Gott. LG. und ich mag dennoch viele Menschen dieser Erde (insbesondere wenn sie mehr als 3 Kilometer von unserem Grundstück leben). Lg. Sven

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 14:14 Uhr.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@hc130:

Es geht mir nicht darum, dass diesen Menschen nicht geholfen werden soll, sondern darum, dass diese Menschen aufgrund ihrer Sucht gar nicht in der Lage sind einer geregelten Arbeit nachzugehen und deshalb sollten sie nicht - meiner Meinung nach - zu den ArbeitslosengeldII-Empfängern gehören, sondern von anderer Stelle Hilfe erhalten.

Das Jobcenter ist denen keine Hilfe, die machen Druck oder stecken sie in irgendwelchen sinnlosen Maßnahmen, gehen sie nicht hin, weil sie völlig überfordert sind damit, dann hagelt es Sanktionen!

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 14:19 Uhr.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@hc130:

Der erste Schritt wäre, dass diese Menschen auch erkennen dass sie süchtig sind. Der zweite Schritt wäre, dass sie sich Hilfe und Unterstützung suchen, nur die finden sie nicht beim Jobcenter und auch nicht beim Sozialamt. Aber haben sie erkannt, dass sie im Moment erwerbsungfähig sind und das auch durch ein Ärztliches Attest bescheinigt wird, werden sie zum Sozialamt geschickt.

Es bringt nichts, wenn man einen süchtigen Menschen zum Entzug zwingt. Wobei, ich weiß gar nicht, ob das Jobcenter das Recht hat, einen Süchtigen zum Entzug zu zwingen. (???) Vorstellen kann ich es mir absolut nicht und meiner Meinung nach dürfen sie auch keine Befugnis dafür haben. Wie siehst du das?

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 14:40 Uhr.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

Es gab auch mal einen Fall, der ist arbeitslos geworden und einige Monate später sind seine Eltern gestorben, die hatten ein Haus. Das Jobcenter hat sich die Hände gerieben, jetzt wurde ihr Kunde dazu verdonnert das Haus so schnell wie möglich zu verkaufen, es gab nur einen Haken bei der Sache, er hatte es nicht allein geerbt. Er hat noch zwei Geschwister, die das Haus nicht verkaufen wollten und er alleine konnte das schlecht bestimmen. Die Folge für den Kunden war, trotz dass er nicht über Geld zum Leben verfügte, bekam er kein Anspruch auf ArbeitslosengeldII, das Jobcenter drängt heute noch, dass er das Haus verkaufen soll, dass seine anderen beiden Geschwister - die nicht vom Jobcenter abhängig sind - das nicht wollen, ist nicht von Interesse!

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bingenervt

@Lärmgeplagte

Dass es die Jobcenter interessiert, was in der Vergangenheit war, ist mir bewusst. Mir geht es aber darum, dass es sie nicht zu interessieren hat. So weit ich weiß, müssen Empfänger von ALG2 Kontoauszüge, etwaige Spardepots usw. usw. offenlegen. Das reicht um zu sehen ob jemand bedürftig ist oder nicht. Punkt. Wir leben in einem Sozialstaat, also muss ein Leben am Existenzminimum gewährleistet sein. Wer entscheidet denn, ob die Bedürftigkeit selbst herbeigeführt wurde? Du? Ein Richter? Sorry aber das ist einfach falsch.... Wo zieht man die Grenze? Nach der Logik hätte man auch sagen können, dass er auch keine 1,50€ am Tag für ein Bier vom Aldi hätte ausgeben dürfen weil es zum überleben eigentlich nicht notwendig ist.

Du redest von mafiösen Strukturen in der dritten Welt aber was ist mit den mafiösen Strukturen in der deutschen Politik und Wirtschaft? Da werden Milliarden verschwendet.

Warum hackst du auf den schwächsten Menschen der Gesellschaft rum mit der Argumentation, dass du für sie aufkommen musst? Für die Politiker und für die Vetternwirtschaft der deutschen Industrie gibst du viel mehr deines Gehalts her, obwohl die schon mehr als genug haben und außer scheiße zu verzapfen und sich selbst zu profilieren nicht mehr leisten als ein Hartzer.... Im Bundestag sind regelmäßig die Hälfte der Sitze leer. Wird den Politikern dann auch das Gehalt gekürzt? Nö.


Und wenn du denkst, dass es die Aufgabe des Staates ist, erwachsene Menschen zu erziehen, kann ich dich nur bemitleiden. Vielleicht brauchst du eine Zwangsnanny, aber ich kann darauf gerne verzichten. Aber beschwer dich später nicht wenn der Richter dir irgendwann vorschreiben will, wie du dir nach dem Kacken den Arsch abzuwischen hast (Kannst du das eigentlich alleine oder muss es dir irgendein Führer vorher erklären?)

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bingenervt

@Einfach sauer

Das ist dann aber wieder was anderes. Wenn jemand ein Grundstück erbt, endet die Befürftigkeit weil er zu Vermögen gekommen ist. Da kann ich das Jobcenter verstehen. In diesem Fall hätten die Geschwister seinen Anteil ausbezahlen müssen. Das hätte er sich dann notfalls eben vor Gericht erstreiten müssen weil es ihm als gesetzlicher Erbe zusteht.

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Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@hc130:

Ich würde zuerst zum Arzt meines Vertrauens gehen und nicht zum Jobcenter. Seit wann können die Mitarbeiter eines Jobcenter beurteilen, ob jemand süchtig ist? Die sind schon mit psychisch kranken Menschen total überfordert, viele werden gar nicht ernst genommen.

Der Arzt bescheinigt die Sucht und stellt ein Ärztliches Gutachten aus, damit geht der Suchtkranke zum Jobcenter und legt es dort vor, kann der Suchtkranke aufgrund seiner Erkrankung nicht arbeiten gehen, wird er zum Armtsarzt geschickt, der dies dann bestätigt.

Die Person, von der ich geschrieben habe, ist auch nicht zum Jobcenter hin und die haben gleich einen Amtsarzt eingeschaltet, sondern ihr gesagt, dass sie von ihrer Psychaiterin oder ihrem Psychiater eine Ärztliche Bescheinigung brauchen, die bestätigt, dass sie wirklich an einer psychischen Krankheit leidet, weil sonst könnte jeder daherkommen und das behaupten. Danach wurde sie auch nicht zum Amtsarzt geschickt, das war nur der Fall, als sie ein paar Jahre später aufgrund ihrer psychischen Erkrankung nicht mehr arbeitsfähig war, das musste dann der Amtsarzt bestätigen.

Ansonsten weiß das Jobcenter, dass sie eine psychischen Krankheit hat und ihr nicht alles zuzumuten ist. Was glaubst du, was eine Psychaiterin oder ein Psychaiter macht, wenn das Jobcenter das Ärztliche Attest nicht anerkennen würde? Die nehmen den Laden auseinander. Der Amtsarzt sieht dich doch nur einmal, der ist gar nicht in der Lage zu beurteilen, ob eine psychische Erkrankung oder Suchterkrankung besteht, von daher immer erst zum Arzt deines Vertrauens gehen und der erste Schritt ist getan.

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Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@bingenervt:

Das hätten der eine Bruder gerne getan, aber er hat über das Geld nicht verfügt, zumal er seinen Bruder und seine Schwester auszahlen hätte müssen. Die Eltern sind überraschend gestorben und die Geschwister dementsprechend noch ziemlich jung.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 15:01 Uhr.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@hc130:

Ach was, ehrlich? Der Amtsarzt wird vom Jobcenter beauftragt, das zu untersuchen, arbeitet aber nicht für die? Widerspruch! Der Amtsarzt ist verpflichtet, unabhängig von der Meinung des Jobcenters seine Diagnose zu stellen, das kann man auch verlangen. Aber ein Amtsarzt wird doch nicht, wie ein Hausarzt von den ArbeitslosengeldII Beziehern besucht. Das wäre es ja, wenn ein Arbeitsloser eine Grippe hat muss er zum Amtsarzt, damit der bescheinigt, dass dieser auch krank ist? Absoluter Schwachsinn!

Der Amtsarzt wird nicht jedes Mal eingeschaltet, besonders dann nicht, wenn ein Ärztliches Attest von einem Facharzt vorliegt. Was will der Amtsarzt dagegen tun? Behaupten, dass das Ärztliche Attest eine Lüge ist? Was glaubst du, was dann passieren würde? Richtig, das würde richtig Ärger geben? Hast du es jetzt verstanden, wie ich das gemeint habe?

Wenn ein ärztliches Attest von deinem Arzt über eine Krankheit vorliegt, dann ist es schwachsinnig, zusätzlich den Amtsarzt, der für das Jobcenter arbeitet, einzuschalten. Der Amtsarzt ist doch nicht über alle anderen Ärzte erhaben und kann allein beurteilen, außerdem herrscht hier in Deutschland immer noch freie Ärztewahl.

Die Person, von der ich erzählt habe, hatte auch mal einen Job abgelehnt, weil dieser sie seelisch zusehr belastet hätte, sie sollte sich den Ärger und die Sorgen von Arbeitslosen neun Stunden am Tag anhören. Ihr Arbeitsvermittler verlangte daraufhin eine Ärztliche Bescheinigung, dass sie das aufgrund ihrer psychischen Erkrankung nicht tun kann. Sie ist also zu ihrem Psychiater hin, der hat es bescheinigt und die Sache war erledigt. Sie hat keine Sanktionen bekommen und musste auch nicht zum Amtsarzt.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 15:26 Uhr.

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@Einfach+sauer: @hc130:

Ich gehe mal davon aus, dass der Arzt deines Vertrauens dir weiterhilft und dir sagt, wo du für deine Suchterkrankung Hilfe und Unterstützung bekommst. Es gibt für Alkoholiker ja auch die Entgiftung, dann ist man eh erst einmal stationär untergebracht. Und was das finanzielle angeht, so nehme ich an, dass es wahrscheinlich auf den Zeitraum ankommt, den man ausfallen wird. Ist es für länger, dann nehme ich an, dass das Sozialamt für die weiteren Zahlungen zuständig ist, ansonsten wahrscheinlich weiterhin das Jobcenter, aber da müsste ich mich auch schlau machen, wie das geregelt ist.

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Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@hc130:

Noch mal, ich habe nicht davon geredet, dass es reicht, wenn dein Hausarzt bestätigt, dass du arbeitsunfähig bist und dann brauchst du nicht zum Amtsarzt, sondern davon, dass es völlig ausreicht, wenn ein Facharzt dir bestätigt, dass du eine psychische Erkrankung hast, in so einem Fall wirst du nicht noch mal extra zum Amtsarzt geschickt, das wäre schwachsinnig.

Der Amtsarzt wird eingeschaltet, wenn du beim Jobcenter eine Ärztliche Bescheinigung einreichst, dass du zurzeit nicht arbeitsfähig bist (psychische Erkrankung/ Sucht ect.), das wird dann von diesem untersucht und bestätigt, denn der überlegt sich gut, ob er einen Facharzt wirklich in die Quere kommen will, zumal dieser das viel besser beurteilen kann. Von daher sollst du ja auch immer alle ärztlichen Unterlagen mit zum Termin bringen, das erleichtert dem Amtsarzt auch schneller eine Diagnose stellen zu können. Der schickt dann die Beurteilung zum jeweiligen Arbeitsvermittler, der ihm den Auftrag erteilt hat und gut ist.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 15:53 Uhr.

sanny
★★★★

Mitglied [685]

Hc130/Hi Du gehst Arbeiten bist 6 Wochen Krank (am Stück) zahlt der Arbeitgeber (-6Wochen.)
Dan die Krankenkasse -höchstens 18 Monate, und gl 55 % vom Brutto Lohn.
Und dann das Arbeitsamt Regel -15Monate.60%-63%,vom letzten Gehalt

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@hc130:

Jetzt haben wir es beide! ;))

Ja, nach 6 Wochen bekommst du Krankengeld, das kannst du maximal bis zu 18 Monaten bekommen. Wobei ich nichts von den Amtsärzten der Krankenkasse halte, denn die arbeiten tatsächlich nur für die Krankenkassen und stellen die Diagnose nicht unabhängig von denen, was ich nicht richtig finde, aber das ist ein anderes Thema!

Das wäre ja auch eine absolute Frechheit, wenn der Amtsarzt vom Jobcenter jede Ärztliche Bescheinigung eines Facharztes in die Luft zerreißen könnte. Dass das Jobcenter eine Ärztliche Bescheinigung benötigt, damit die körperlichen oder seelischen Erkrankungen auch tatsächlich vorhanden sind, ist auch völlig in Ordnung, sonst könnte ja wirklich jeder behaupten, dass er krank sei.

Aber trotz allem wird auf diese gesundheitlich vorbelasteten Arbeitslosen nicht weniger Druck vom Jobcenter gemacht, besonders dann nicht, wenn man an einem Arbeitsvermittler gerät, der keine Ahnung von psychischen Erkrankung hat. Einer hat mal zu der Person gesagt, von der ich erzählt habe, dass sie nicht so sensibel sein soll, das wäre wir doch alle mal, das sagt ja schon alles. Die meisten sind einfach nicht geschult oder viel zu schlecht.

LG Echt sauer :))

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Sven

@hc130: Moin, jupp, dazu ist das hier ja mal ganz gut. Ich Danke Dir für Deine Unterstützung Echt! Aber dat is doch alles nich mehr normal oder wat (Watt). Und all diese hyper- gestressten Menschen, regen sich über Kinder und wei0 ich auf.
Icke ick kenn Dir nich, bis awer wi ick globe nen Guten. L.G. Sven

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Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [2940]

@bingenervt: Bitte was?! Seit wann gehört man mit einem BAR Vermögen von 200000 Euro zu den Schwächsten der Gesellschaft???

Du verallgemeinerst hier zu viel. Mir geht es ganz allein um den geschilderten Fall. Dass anderweitig noch etliche Missstände innerhalb unserer Politik vorherrschen, ist Fakt, relativiert aber noch lange nicht unser konkretes Beispiel. Da ist doch einfach mal der gesunde Menschenverstand gefragt, das hat rein gar nichts mit Staatsunterwürfigkeit zu tun. Es liegt nun mal ein eklatantes Fehlverhalten zugrunde, wo der Richter vollkommen zu Recht entschieden hat, dass das der Steuerzahler ausnahmsweise mal nicht ausbaden muss.

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Und jetzt etwas zur Entspannung... https://www.youtube.com/watch?v=vmDDOFXSgAs

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 17:35 Uhr.
Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Blödmann am 15.01.2019, 17:39 Uhr.
Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 17:41 Uhr.
Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 15.01.2019, 17:51 Uhr.

sanny
★★★★

Mitglied [685]

Nicht ganz! etwas Kompliziert (kann das nicht alles schreiben exakt )wird ein Roman.
Schau mal im Internet !,Vorsicht wegen Doppel Steuer (zu zahlen).Bankgeb : auch teuer usw
Lg.sanny

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [2940]

@hc130: Ich glaube, da musste noch zwei Nullen hinten dran hängen, bevor man allein von den Zinsen leben kann.

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Und jetzt etwas zur Entspannung... https://www.youtube.com/watch?v=vmDDOFXSgAs

Lp8 Magnum

@Einfach+sauer:

Wenn Du etwas kopierst,bitte immer Quellenangaben angeben.

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SozialPatriot

Das Problem ist, viele Leute haben davon keine Ahnung, werden durch die Medien desinformiert, haben keine Zeit, sich zu informieren, die sehen erst, wie es wirklich ist, wenn sie sich selbst in so einer Situation befinden. Und heutzutage glaubt eh jeder nur noch jeder das, was er glauben will. Biegt sich die Fakten zurecht. Teilweise sogar gegen die eigenen Erfahrungen. Und was die Leute dann erst für Parteien wählen, meine Güte. Kenne eine Person, die die FDP wählt, aber sich dann über besch...eidene Arbeitsbedingungen bei verschiedenen Aushilfsjobs beklagt, wo sie knallhart nur den Mindestlohn bekommt, und schimpft dann über AfD und sogar über die Linke, von wegen das wären gefährliche Parteien. Gefährlich höchstens für das derzeitige System, die Machthaber. Da kann man einfach nur noch den Kopf schütteln. Die wenigsten Menschen können logisch denken. Sonst würde es auf dieser Welt nicht so zugehen. Die Hartz-IV-Empfänger selbst scheinen fatale Fehler zu machen, nicht richtig nachzudenken. Laut Umfragen würde ein nicht geringer Teil von denen CDU und FDP(!) wählen- und außerdem würde die Mehrheit von denen die Sanktionen gut finden. Wo bleibt da bitte der Verstand? Und es gibt tatsächlich welche, die waren selbst schon vorübergehend Betroffene, finden das System aber trotzdem nicht schlecht. Überhaupt handeln doch die Arbeitnehmer gegen ihre eigenen Interessen. Was auch die Folge jahrzehntelanger Gehirnwäsche ist. Man muss sich das mal vor Augen führen: Das hier soll eine Demokratie sein- 90+X% Arbeitnehmer, Kinder, Rentner und nur wenige Prozent Selbstständige/Unternehmer. Das ist doch absurd. Hier wird Politik gemacht gegen die Interessen von 90% der Bevölkerung, und diese ach so tolle Bevölkerung unterstützt das auch noch. Ist das nicht Sadomasochismus? Ach, der Menschheit ist einfach nicht zu helfen. Nur wenige Individuen ragen heraus aus der grauen Masse an denkunfähigen Lebewesen.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 16.01.2019, 04:18 Uhr.

Hundesohn

Ja biste deppart oder?

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 16.01.2019, 05:06 Uhr.
Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 16.01.2019, 05:52 Uhr.

sanny
★★★★

Mitglied [685]

Hc130 Hi P Konten gl ,bis 1200 € nicht Pfändbar.
Lebensversicherung gilt auch als Einnahmen Einkommen ,geht der Stadt dran.
Tipp vorher Kündigen und (lass es Verschwinden):

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Mein Altersruhe Sitz Toskana

Abigail
★★★

Mitglied [284]

@sanny: Wenn ich mich da mal kurz einmischen darf, aslo: Sparguthaben darfst du 750 € + 150€ pro Lebensjahr gespart haben und deine Lebensversicherung oder eine private Rentenversicherung zählt zu den Ersparnissen. Ausserdem dürfen die vom Jobcenter nicht an die Altersvorsorge gehen, bei der Lebensversichreung wird dann gerechnet, wenn du über diesen oben genannten Satz liegst, muss entschieden werden ob es sich lohnt diese zu kündigen. Alles schon erlebt.

Antworten

Ja, das nennt man wohl den Overkill

Abigail
★★★

Mitglied [284]

@sanny: Achso, 1200€ ist nicht ganz richtig, ich glaube der Selbstbehalt liegt so bei 1081€. Das Amt darf erst mal garnix pfänden, die fordern lediglich deine Kontoauszüge an um zu gucken, was du für "geheime" Einnahmen du hast. Die können sich bei den Banken Auskunft holen, wo du überall Konten hast, aber mehr auch nicht. Auch schon erlebt...

Antworten

Ja, das nennt man wohl den Overkill

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@SozialPatriot:

Also die meisten ArbeitslosengeldII Empfänger sind für Sanktionen? Wo haste das denn her? Das bezweifle ich sehr stark. Niemand will sanktioniert werden, wenn seine Existenz eh schon bedroht ist. Haben die das auf RTL2 erzählt?

Und viele ArbeitslosengeldII Empfänger trauen sich nicht, sich gehen das unmenschliche System zu wehren, aus Angst, nachher die Hölle im Jobcenter durchmachen zu müssen. Wenn schon Politiker und auch in der Bevölkerung viele gehen sie hetzen, dann müssen sie ja davon ausgehen, dass sie von keiner Seite Unterstützung erhalten werden.

Es müssten nicht nur die Arbeitslosen auf die Straße gehen, sondern auch alle Arbeitnehmer, die ausgebeutet werden. Es müsste ein Zusammenhalt geben, denn nur gemeinsam sind wir stark. Aber es tut sich nichts, alle lassen sich für einen Niedriglohn ausbeuten, während sich die Reichen und unsere Politiker sich die Taschen weiter füllen.

Antworten

Abigail
★★★

Mitglied [284]

Eigentlich sollte man mal wirklich einen Aufruf starten und die Menschen dazu bewegen auf die Straße zu gehen. Wenn ich überlege, das das Sicherheitspersonal an Flughäfen 20 € Stundenlohn fordert und das werden sie wahrscheinlich auch noch bekommen und wir sitzen vor unseren PC´s, regen uns in einem Forum auf und dann gehen wir heute Abend ins Bett und morgen geht der ganze Mist wieder von vorne los. Wenn wir nichts verändern, wer dann?

Antworten

Ja, das nennt man wohl den Overkill

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@Abigail: @Abigail:

Ja, wir müssten alle auf die Straße gehen und streiken, gegen das Verhalten der Politiker, die uns wie Dreck behandeln, während sie sich mit den Reichen die Taschen auf unsere Kosten immer weiterfüllen. Die sparen an den Menschen, die eh schon nichts mehr haben (Arbeitslose, Rentner ect.), wollen den immer weniger als Unterstützung geben, obwohl unsere Wirtschaft ausgezeichnet läuft. Die Arbeitnehmer, die nur den niedrigen Stundenlohn bekommen, sind nicht besser dran, die meisten müssen aufstocken und sind auch im HartzIV-System gefangen. Dieser Kreislauf lässt sich nicht unterbrechen, wenn nichts unternommen wird!

Früher war es möglich, dass ein Elternteil arbeiten ging und dieser seine ganze Familie ernähren konnte, heute ein Ding der Unmöglichkeit, wenn du nur den Niedriglohn bekommst. Miete, Strom, Lebensmittel werden immer teurer und der Gürtel zum Leben immer enger.

Kennt sich jemand damit aus, was zu beachten ist, wenn man streiken will?

Antworten

Abigail
★★★

Mitglied [284]

@Einfach+sauer: Du meinst eine Demo!? erst müsste man genug Leute zusammen bekommen, die mitmachen und dann muss man überlegen wo und das muss dann bei der Stadt angemeldet werden.

Antworten

Ja, das nennt man wohl den Overkill

Sven

@hc130: Vollkommen richtig. Es gibt allerding noch mehrere Beispiele das mehrfachen Versteuerung. Das Deutsche Steuersystem soll ja angeblich eines der Besten sein ??? Allerdings nur für den Staat, nicht für die die das Geld für unseren Schwammkopf da oben verdienen. Mich wundert es persönlich, dass manche Staatsdiener (nicht die Exekutive) morgens überhaupt noch in den Spiegel sehen können? Klar sollte man dagegen etwas tun, nur viele lassen es eben so wie es ist. L.G. Sven

Antworten

Lp8 Magnum

@Einfach+sauer:

Interessant,dass gerade Du diese Frage stellst.

Ein Streik ist fast immer "geregelt" und unterliegt nicht zu wenig,diversen Auflagen (gesetzlich) ,b.z.w,läuft (wenn) in guten Bahnen ab,oder auch nicht.

Es ist das letzte "Druckmittel" der Arbeitsnehmer über die Gewerkschaften oder Formationen überhaupt,denn alleine ist man praktisch ein "Nichts" .

Wie viele gibt es hier bitte im Forum,die auch einen Arbeiter Streik durchlebt haben,oder miterlebt haben..?

Antworten

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 17.01.2019, 23:02 Uhr.

Lp8 Magnum

@hc130:

Meinst Du mich persönlich ?
Wir haben damals im Kollektiv gestreikt.
Gut 200 Mitarbeiter.


Punkt 1 & 2 zusammen.
Was denn sonst !

1) Arbeiter Streik,das Recht dazu ,Druck auszuüben.
2) Um dadurch etwas zu bewirken.

Legitime Form in Dl !
Sollte / könnte aus meiner Sicht auch durchaus noch bissiger durchgeführt werden.

Das Problem ist wirkl.dass aber auch viele verkennen,wie viele Firmen selbst am ex-min hängen.
Das können sich hier glaube ich von einigen Phantasten nicht ansatzweise vorstellen....

Antworten

Lp8 Magnum

@hc130:

Beide sind im Grundgesetzt verankert.

So oder so,alle beide !

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 18.01.2019, 10:22 Uhr.
Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von G.A.Y-heilt am 18.01.2019, 10:26 Uhr.

Lp8 Magnum

@hc130:

War nicht persönlich gemeint.
Habe mich wohl falsch ausgedrückt.

Genau so ist es und verhielt sich bei unseren Streik auch.
Is ja eh meistens der Fall...

Antworten

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@Lp8+Magnum:

Nun ja, ich denke mal, wenn man ständig nur hier schreibt, was in Deutschland falsch läuft und das auf Kosten derer die sich eh am wenigsten wehren können, passiert nichts. Von daher wäre ein offizieller Streik wohl besser, allerdings habe ich noch nie einen angeführt.

Ich weiß, dass es dazu Gesetze gibt, die man einhalten muss und ein gewaltsamer Streik kommt für mich nicht in Frage, Gewalt ist nie eine Lösung.

Herr Lindner von der FDP hat ja mal wieder von besten gegeben, dass alle HartzIV Empfänger nicht arbeiten gehen wollen und deswegen Sanktionen zwingend notwendig sind. Aber da war auch wieder - laut Bericht - ein HartzIV Empfänger, der angeblich eine Arbeit abgelehnt hätte, weil sie ihm keinen Spaß gemacht hätte und er dafür sanktioniert wurde. Das kann es auch nicht sein. Wenn die Bezahlungen und Arbeitsbedingungen stimmen, da bin ich mir ziemlich sicher, würde jeder diese Arbeitsstelle annehmen, damit er vom Jobcenter wegkommt. Wieso werden im Fernsehen und in Berichten meistens ArbeitslosengeldII Bezieher gezeigt, die entweder nicht arbeiten gehen wollen und gute Arbeitsstellen ablehnen oder welche, die den ganzen Tag nur faul auf der Couch liegen, rauchen und Bier trinken?

Angeblich will auch über die Hälfte in Deutschland die Sanktionen behalten, da packe ich mir am Kopf. Dann behält das Jobcenter weiterhin die Oberhand und kann nach Lust und Laune den Arbeitslosen weiter unter Druck setzen, wenn dieser einen Job ablehnt, weil dieser sehr schlecht bezahlt wird oder eine Maßnahme ablehnt, die ihm eh nichts bringt, weil er sie zum gefühlten 5000000 Mal macht.

In Deutschland haben anscheinend immer noch nicht alle begriffen, dass sie auch davon betroffen sind, wenn ihnen in Zukunft die Arbeitslosigkeit droht. Dann gehören sie auch zu denen, die angeblich nicht arbeiten gehen wollen und werden unmenschlich unter Druck gesetzt. So etwas macht mich echt sehr wütend.

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Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [2940]

@Einfach+sauer: Haha, meinste den Dicken bei Maischberger? Hab ich auch gesehen und dachte mir: Na toll, da haben die extra nen Klischee-Hartzer dahin gesetzt, um sämtliche Vorurteile zu bestätigen... der hat auch leider nicht besonders klug geantwortet, sodass Lindner ihn locker vorführen konnte.

Ich selbst bin beim Thema Sanktionen extrem zwiegespalten. Einerseits ist es eine absolute Schweinerei Menschen dadurch in die Obdachlosigkeit zu treiben. Andererseits muss mangelnde Kooperation (Termine versäumen, Bewerbungen verweigern, Maßnahmen abbrechen...) ja irgendwie geahndet werden, sonst könnten wir hier direkt auf das BGE umstellen. Und die meisten Menschen schreckt das tatsächlich derart ab, dass sie alles dafür tun, um ja nicht erst in Hartz IV zu landen. Ich weiß auch nicht, mir ist da noch kein gesunder Mittelweg eingefallen.

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Und jetzt etwas zur Entspannung... https://www.youtube.com/watch?v=vmDDOFXSgAs

Einfach sauer
★★

Mitglied [61]

@Lärmgeplagte:

Was ich nicht gut finde ist, dass die Sanktionen auch als ungerechtfertigtes Druckmittel vom Jobcenter missbraucht werden kann. Es wird auch denen ständig mit Sanktionen gedroht, die immer ihrer Pflicht bisher nachkommen sind, es gibt da keine Unterschiede und das kann es meiner Meinung nach einfach nicht sein.

Wieso können alle für die schwarzen Schafe bestraft wrden? Wobei ich beim Thema Ablehnen eine ganz andere Sicht der Dinge habe. Jemand der zum 5000000 Mal eine Maßnahme aufs Auge gedrückt bekommt, die bisher nie dabei geholfen hat eine Arbeit zu finden, die sollte er ablehnen können, ohne, dass ihm Sanktionen drohen. Es ist nachgewiesen, dass diese angeblichen Maßnahmen, die dabei helfen sollen eine Arbeit zu finden, nur dem Maßnahmenleiter und dem Jobcenter zugute kommt. Der Teamleiter vom Jobcenter bekommt 2000€ Bonos, wenn er genügend Arbeitslose in eine Maßnahme steckt und dabei geht es nicht darum dem ArbeitslosengeldII Bezieher zu helfen, sondern sich zu bereichern. Und die Arbeitslosenstatistik wird dadurch auch verschönert, die eine reine Lüge ist. Der Maßnahmeleiter freut sich auch, der verdient sich durch die Steuerverschwendung eine goldene Nase. Gerne arbeitet das Jobcenter mit dem Maßnahmeträgern zusammen, lohnt sich für beide Seiten, nur nicht dem Arbeitslosen, der muss jeden Mist mitmachen, wenn er keine Sanktionen verpasst bekommen will.

Die Arbeitslosen, die einen Niedriglohn-Job haben, nehmen anderen Arbeitnehmer die Arbeit weg, weil diese mehr Gehalt-Ansprüche hätten, werden also genauso wie alle anderen Arbeitnehmer ausgebeutet, lehnen sie den Job ab, dann bekommen sie Sanktionen verpasst und in der Öffentlichkeit heißt es dann, dass die HartzIV Empfänger nicht arbeiten gehen wollen. Das ist doch der totale Widerspruch, aber das wollen die meisten aus der Bevölkerung nicht wahrhaben. Abgesehen davon, kommen so die Arbeitslosen nicht vom Jobcenter weg, weil sie nie genug verdienen, um davon leben zu können.

Ausbeutung dank Niedriglohn und wer profitiert davon? Ich bestreite nicht, dass es schwarze Schafe gibt, aber das ist nur ein ganz geringer Teil, viele gehen auch arbeiten und müssen dank des Niedriglohns aufstocken, aber das vergessen immer viele aus der Bevölkerung und sehen dann nur die Arbeitslosen, die angeblich nicht arbeiten gehen wollen und stellen automatisch alle zusammen an den Pranger.

Dank Herrn Lindner, Herrn Busen und Co. funktioniert das doch hervorragend. Nur, wenn man selbst in dieser Situation erst mal gelandet ist, versteht man, wie das System diese Menschen ausbeutet und sie dazu benutzt werden, dass die Bevölkerung gegen sie hetzt. Die HartzIV Bezieher sind nicht schuld daran, dass es den Niedriglohn gibt und schon gar nicht sind sie schuld daran, dass viele Arbeitnehmer nicht mehr wissen, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen.

Es kann nicht sein, dass viele denken, dass sie weniger haben, weil sie für einen HartzIV Empfänger angeblich arbeiten gehen müssen, der nur auf der faulen Haut liegen will, das ist totaler Quatsch. Herr Busen, Herr Lindner und Co. verdienen im Monat durch Steuereinnahmen fast 10.000€, die müssen sich keine Sorgen machen, dass sie Kürzungen erhalten, wenn sie nicht arbeiten, dort sitzt ihnen keiner im Nacken und droht ihnen mit Sanktionen. Wie oft ist der Bundestag unbesetzt oder über die Hälfte der Plätze frei? Die Politiker machen was sie wollen und erhöhen in aller regelmäßigkeit ihre Diäten, während die HartzIV Bezieher ständig unter Druck gesetzt werden und Angst haben müssen obdachlos zu werden.

Wenn es schon Bestrafungen geben soll, dann doch bitte für alle und nicht nur für die, die eh schon am wenigsten haben und niemandem etwas wegnehmen.

Und was man auch nie vergessen sollte, es gibt nicht für jeden eine Arbeit, es gibt mehr Arbeitslose als Arbeitsplätze!

Jeder kann in HartzIV landen, wenn er nicht vorher ausgesorgt hat, dazu muss er vorher ordentlich verdient oder Aktien oder Ähnliches angelegt haben. Viele Arbeitnehmer sind auch in Zukunft betroffen, denn der Staat will weitere Arbeitsplätze durch Roboter ersetzen, dann sitzen noch mehr im HartzIV-Boot. Wir alle sind dann daran selbst schuld, weil wir es nicht anders gewollt haben, schließlich haben wir die Regierung gewähren lassen, dass es soweit gekommen ist. Die Reichen und unsere Regierung werden sich die Hände reiben, denn die werden weiterhin ein unbeschwertes Leben haben, während der Rest der Bevölkerung in Armut leben muss. So sieht unsere Zukunft aus, das kann man nicht mehr verleugnen!

Und dieses HartzIV-System das Sanktionen verhängt soll also die Lösung darstellen, dass sich jeder um Arbeit bemüht, obwohl es nicht genug Arbeitstellen gibt? Findest du das nicht verlogen?

Antworten

Lp8 Magnum

@Einfach+sauer:

Ich war das letzte mal vor 17 Jahren arbeitslos.
Ich kann Dir aus Erfahrung sagen,das war damals schon keine lustige Angelegenheit.Wenn ich schon daran denke,was für Jobs die einen vermitteln wollten,kriege ich heute noch zu viel.,zumal ich die "dafür" auch nie gebraucht habe.Ich habe mir meine zukünftigen Arbeitsstellen immer selbst rausgesucht.Zum Glück kamen die bei mir nicht auch noch auf die Idee,mich in irgendeine Maßnahme zu stecken.
Die Gesetze u.s.w dürften sich seit dem eh noch verschärft haben,kann da also soweit wohl nicht mehr ganz mitsingen,aber unter den heitigen Bedingungen,muss ich das auf keinen Fall noch einmal haben....

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Lärmgeplagte
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Mitglied [2940]

@Einfach+sauer: Ja natürlich sind die meisten Maßnahmen nichts anderes als teure Beschäftigungstherapien. Aber seitdem ich hier im Forum immer öfter lesen muss, dass dauerarbeitslose Assi-Nachbarn andere Leute nachts am Schlafen hindern, finde ich es gar nicht so verkehrt, wenn man diejenigen zu Maßnahmen verdonnert, damit die sich auch mal einen normalen Tag-Nacht-Rhythmus angewöhnen.

Übrigens ist es nicht zulässig jemanden immer wieder in die gleichen Maßnahmen zu stecken, wenn diese nicht in Arbeit fruchten, das kann man sehr wohl ablehnen. Oder wenn deine Bewerbungen wirklich makellos sind, dann hat der Sachbearbeiter auch keine rechtskräftige Grundlage dich in ein Bewerbungstraining zu stecken. Die müssen derlei Ausgaben ja schließlich im Fall der Fälle vor dem Bundesrechnungshof rechtfertigen können. Diese ganze Sanktionsmaschinerie funktioniert ja ohnehin nur deshalb, weil die Leute ihre Rechte nicht kennen und sich schon mal gar nicht wehren.

Du fragst: ,,Wieso können alle für die schwarzen Schafe bestraft werden?" Ganz ehrlich, ich glaube die Anzahl der schwarzen Schafe, sprich dreistfauler Arbeitsverweigerer unter den Hartz IV Empfängern, liegt mittlerweile locker bei 50%. Das ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung und sicherlich gibt es nicht genug Arbeitsplätze für alle Betroffenen... aber der Trend sich dauerhaft in der sozialen Hängematte einzunisten, ist merklich gestiegen, gerade unter jungen Leuten ohne Schulabschluss oder Ausbildung. Von daher muss irgendein Strafsystem existieren, das solche Totalausfälle in den Arbeitsmarkt hineinzwingt.

Auf der anderen Seite sind da natürlich auch noch Leute, die wirklich nichts für ihre Situation können, weil da der Arbeitsmarkt nicht mitspielt. Also Arbeitssuchende ab 50, die nur äußerst ungern eingestellt werden, weil die einfach teurer sind... oder Mütter mit Kind(ern) - will erst recht keiner, weil unflexibel... oder wenn man mitten auf dem Land wohnt, wo es faktisch kaum Arbeit gibt... das sind aber kooperierende Leute, die sich ernsthaft und verzweifelt um Arbeit bemühen und sowas sieht der Sachbearbeiter auch. Folglich werden diese weißen Schäfchen weitestgehend von Sanktionen verschont. Es sitzen ja schließlich nicht bloß herzlose Sadisten im Jobcenter, die ihre Vermittlungsstatistik um jeden Preis steigern wollen. Von daher denke ich, dass Sanktionen in den meisten Fällen schon die Richtigen treffen.

Von daher würde ich die Sanktionen beibehalten. Mir wäre es weitaus wichtiger, dass sich im Gegenzug die Löhne allesamt so weit erhöhen, sodass sie sich deutlich vom Hartz IV Gesamtbetrag unterscheiden. Denn wenn sich der Staat schon das Recht vorbehält seine Bürger in Arbeit zu zwingen, dann soll man gefälligst auch vernünftig davon leben können. Es geht nicht, dass nur wir kleinen Leute unter der Knute stehen. Der Staat muss gleichermaßen die Wirtschaft in die Pflicht nehmen, damit es zunächst überhaupt genug Arbeit für alle gibt.

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Einfach sauer
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Mitglied [61]

@Lärmgeplagte:

Nur zu deiner Information, es sind nicht nur HartzIV Empfänger die ihre Nachbarn mit Lärm belästigen, es gibt viele die der Meinung sind, dass sie das Recht aufs laute Musik hören haben, wenn sie die ganze Woche arbeiten waren. Bei einer meiner Freundinnen wohnt einer unter ihr, der eine 40 Stunden Woche hat, auch nicht von ArbeitslosengeldII leben muss und der Ansicht ist, dass er nach der Arbeit seine Musik aufdrehen darf.

Dann bei einer anderen Freundin ist er ein Frührentner der eine gute Rente hat, auch da ständig laute Musik-Partys. Man kann nicht automatisch davon ausgehen, dass es sich bei den Krachmachern immer um HartzIV Empfänger handelt.

Es gibt auch noch genug andere unsoziale Menschen in der Bevölkerung, die absolut nichts mit HartzIV zu tun haben.

Und was das ankämpfen gegen unfaire Sanktionen angeht, was glaubst du, wie lange es dauert bis es vor Gericht geht? Monate bis Jahre! Bis dahin wird derjenige sanktioniert und ihm droht im schlimmsten Fall die Obdachlosigkeit. Viele haben mit ihren Klagen auch Recht bekommen, aber damit ist die Hölle beim Jobcenter nicht beendet sondern sie geht erst richtig los.

Rechte haste keine, eine Maßnahme abzulehnen nur weil du bestimmte Qualifikationen schon hast, das ist kein Grund, es folgen trotzdem Sanktionen, schließlich will der Teamleiter vom Jovcenter seinen Bonos abkassieren.

Man hört immer wieder das ganz viele Klagen gegen das Jobcenter eingereicht werden, weil falsche Bescheide gestellt wurden, wichtige Unterlagen verschwunden sind, oder ungerechtfertigt Sanktionen verhängt wurden.

Es gibt auch Millionen, die kein HartzIV beantragen, weil sie sich dieses unmenschliche System nicht antun wollen.

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Lärmgeplagte
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Mitglied [2940]

@Einfach+sauer: Weiß ich doch, meine laute Nachbarin geht auch arbeiten. Vermutlich. Mir ging es doch bloß um die vielen Beispiele aus dem Forum, sollte keine Pauschalisierung sein

Genauso wenig solltest du jeden Sachbearbeiter über einen Kamm scheren. Glaub mir, da sitzen noch genug Leute im Jobcenter, die gerne Milde walten lassen und erst in allerletzter Konsequenz Sanktionen erteilen - schweren Herzens sogar.

Am Ende hängt der Umgang mit einem selbst vom eigenen Verhalten ab. Und wie gut man informiert ist. Man kann sich bei der Teamleitung beschweren und den Sachbearbeiter wechseln. Und wenn man das Wörtchen Anwalt nur erwähnt, sind die gleich am Kuschen und plötzlich scheißnett. Wäre es wirklich so easy peasy mit Maßnahmen und Sanktionen um sich zu schmeißen bis jeder Arbeitslose kapituliert, dann hätten wir keine mehr.

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icke

Hab mal eine Bekannte zu einem Bewerbungsgespräch (organisiert/zwangseingeladen durch die örtliche Arbeitsagentur) auf einen Spargelhof gefahren. Dort waren etwa 30 Arbeitslose/HartzIV-Leute versammelt, die den verbalen Ergüssen des Geschäftsführers lauschten. Dieser erklärte, dass die Arbeitslosen jeweils am frühen Vormittag und am späten Nachmittag Spargel stechen sollten. In der Zwischenzeit sollten sie nach Hause fahren und nicht auf dem Spargelhof herumlungern, da sie dort eigentlich unerwünscht seien. Ein Bewerber fragte nach den Kosten für die 4 Busfahrscheine pro Tag (2x zum Spargelhof hinfahren und 2x zurückfahren), der Geschäftsführer erklärte das der Bewerber das Geld dafür selber aufbringen muss. Eine andere Bewerberin fragt nach flexiblen Arbeitszeiten, weil sie ihre Kinder morgens in die Kita bringen muss. Der Geschäftsführer erklärte, dass auf Kinder und Familie keine Rücksicht genommen werden könne. Ihre Kinder solle sie sich sonst wo hin stecken.
Daraufhin erklärten einige männlichen Bewerber, dass sie alkoholabhängig seien und während der Arbeit immer Bier und Schnaps trinken müssten. Der Geschäftsführer erwiderte, dass aus Gründen des Arbeitsschutzes jeder Genuss von Alkohol auf dem Betriebsgelände strikt untersagt sei. Danach schieden die männlichen Bewerber aus dem Bewerbungsprozess aus.

Einige der Bewerberinnen kommunizierten, dass sie sich aufgrund ihrer voluminösen Oberweite auf dem Spargelfeld nicht richtig bücken können, die großen, schweren Brüste würde das Spargelstechen unmöglich machen. Die Männer lachten, andere Bewerberinnen klagten über Bandscheibenprobleme und defekte Kniegelenke.

Nach einer Stunde waren alle 30 Bewerber ausgeschieden, durch die Tür strömte eine neue Gruppe Arbeitsloser/HartzIV-Leute hinein.

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Einfach sauer
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Mitglied [61]

@Lärmgeplagte:

Wenn das Thema nicht so ernst wäre, dann hätte ich laut losgelacht. Die Mitarbeiter vom Jobcenter werden also ganz nett und zahm, wenn der Kunde mit einen Anwalt droht, laut deiner Erfahrung? Dann erkläre mir mal, warum so viele gegen das Jobcenter klagen?

Meine Freundin wurde nie sanktioniert, weil sie ihrer Pflicht immer nachgekommen ist und weiter nachkommt, trotzdem musste sie an einer sinnlosen Maßnahme teilnehmen, die sie bereits schon öfters durchhatte, aufgrund dessen wollte sie ablehnen, sofort wurde ihr mit Sanktionen gedroht. Da sie auf das wenige Geld angewiesen ist und es sich nicht leisten kann von noch weniger zu leben, hätte sie die Maßnahme, die ein weiteres Mal nichts gebracht hätte durchgezogen, wenn sie vorher nicht schon schwer erkrankt gewesen wäre.

Die verschiedenen Arbeitsvermittler waren nett, aber das heißt gar nichts, wenn der Teamleiter seinen Bonus von 2000 Euro kassieren will, dann muss sein Mitarbeiter dafür auch sorgen, sonst droht ihm Ärger, das ist den meisten Arbeitsvermittlern nicht wert, sich für einen Kunden einzusetzen, der eh nie eine Arbeit finden wird, weil er zu krank, zu alt oder ihm die Qualifikationen fehlen. Dafür seinen Job riskieren? Das tun nun wirklich die wenigsten.

Und Sanktionen sind nicht die Lösung alle an Arbeit zu bekommen, es ist bekannt, dass es nicht genug Arbeitsstellen gibt. Und es ist auch bekannt, dass nur ganz wenige nicht arbeiten gehen wollen, das sollte doch wirklich inzwischen jeder kapiert haben.

Sanktionen werden benutzt um jeden Kunden zu drohen, sollte er nicht bedienungslos Befehle ausführen, und genau da liegt das Problem. Nicht jeder, der auf das Geld angewiesen ist, kann damit warten, bis er mit seiner Klage erfolgreich war.

Jemand der nicht arbeiten gehen will, dem ist egal, wenn er sanktioniert wird, aber im Fall meiner Freundin sieht es anders aus, sie will arbeiten und versucht alles um eine Arbeit zu finden, aber sinnlose Maßnahmen helfen ihr nicht weiter, dann ist es nicht richtig, wenn mit Sanktionen gedroht wird, obwohl sie sich noch nie hat etwas beim Jobcenter zu Schulden kommen lassen, da hilft es ihr auch nicht, wenn die Arbeitsvermittler nett sind!

Falls du wissen willst, was in so einer Maßnahme abläuft, die angeblich dabei helfen soll an Arbeit zu kommen: Es werden Rätsel gelöst, Spaziergänge gemacht, Spiele im Kreis gespielt und Sätze vervollständigt. Bewerbungsgespräche geführt, die an der Realität vorbeigehen und keiner ernst nehmen kann. Wo hilft das dabei eine Arbeit zu finden?

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Einfach sauer
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Mitglied [61]

@icke:

Das ist meisten so, dass dort Bewerber landen, die gar nicht für die Arbeitsstelle geeignet sind, obwohl sogar Herr Busen gesagt hat, dass das eine Arbeit nur für gesunde Arbeitslose sein soll.

Spargelstechen ist körperlich sehr anstrengend, da sollte man richtig fit sein und vor allem sollte die Bezahlung stimmen, tut es aber auch nicht, aber es werden sich schon Arbeitslose finden, die sich ausbeuten lassen müssen, stehen - dank unserer Regierung - genug zur Auswahl!

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 23.01.2019, 05:49 Uhr.
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Lärmgeplagte
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Mitglied [2940]

@hc130: Ja, aber du sagst es doch selbst: Spargelstechen ist Saisonarbeit... heißt, ab spätestens Ende Juni sitzt man wieder im Jobcenter und das auch noch mit kaputten Knochen, weil der Job selbst junge Körper herausfordert. Damit kommt man jedenfalls nicht in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis. Macht also wenig Sinn sich das anzutun.

Ich bin mal als Kind mit zum Spargel stechen während der Ferien inna Lüneburger Heide... kann ich nicht empfehlen, das geht schon super früh am Morgen los, wenn es draußen noch richtig kalt ist. Vor allem muss man ja überhaupt erst auf diese Felder raus fahren, was ohne Auto schwierig ist.

Und warum ist Spargel so verflucht teuer, wenn da nicht mal ein vernünftiger Stundenlohn bei rauskommt?!

@icke: Die Story ist echt der Knaller! Wieso zur Hölle schickt das Jobcenter ausgerechnet Mütter und Alkis zu derlei Bewerbungsveranstaltungen??? Da ist doch von Vorne herein klar, dass die nicht in Frage kommen! Und ja, Frauen mit dicken Brüsten haben Probleme beim Bücken, das geht richtig auf den Rücken. Hier icke ooch, hab seit Samstag nen scheiß Hexenschuss.

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Lärmgeplagte
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Mitglied [2940]

@Lärmgeplagte: Sorry, aber das Diskutieren mit dir macht wenig Sinn, wenn du meine Beiträge nicht richtig liest. Deine Aussagen drehen sich immer nur im Kreis. Ich sage ja nicht, dass die Dinge, die du beschreibst nicht passieren. Aber ich habe auch Freunde mit allerhand Erfahrungen mit dem Jobcenter und diese widersprechen eben deiner Pauschalisierung, man würde da ausschließen am kürzeren Hebel sitzen. Vielleicht liegt es auch daran, dass Akademiker sich nicht so leicht in diese Opferrolle begeben und sich eigenständig über ihre Rechte informieren. Dazu gibt es sogar spezielle Foren im Internet, man braucht nicht immer gleich nen Anwalt, obwohl das wahrlich Wunder wirkt. Und gratis sind die auch noch, weil der Staat das bezahlt.

Nochmal: diese ganzen Drangsalierungen lassen sich durchaus umgehen, sonst hätten sich nicht derart viele Leute im Hartz IV System dauerhaft bequem eingerichtet. Da schadet nicht mal so ne blöde Maßnahme, die ist schließlich nach 6 Wochen vorbei und schon kann man wieder chillen.

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Lärmgeplagte
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Mitglied [2940]

@hc130: Hab mal kurz recherchiert und Spargelstecher kriegen tatsächlich nur den Mindestlohn und das bei Akkordarbeit. Das macht nicht mal 1400 Brutto. Folglich lebt man davon Netto nach wie vor auf Hartz IV Niveau. Hmm... nu darfste selba ma überleg'n, ob man dadurch tatsächlich aus H4 rauskommt. Ganz ehrlich: ich würd zuhause bleiben.

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.-)))))))))))...

@hc130: ich weiß es nicht genau, aber ich glaube bei ca. 1000 € ist Schluss mit Hartz. Also, kann man sich gut vorstellen, das man dann auch auf Hartz4 Niveau ist. Gut man kann noch Wohngeld beantragen, aber das ist auch nicht besonders viel.
Und trotzdem sehe ich das genau wie Lärmi, das mit dem runterschrauben ist einfacher gesagt als getan, denn ich glaube nicht, das du JEDE Arbeit machen würdest. Im Prinzip ist es wirklich egal, was du verdienst, aber nicht um jeden Preis. Keiner geht gerne mit Bauchschmerzen arbeiten ob gut oder schlecht bezahlt.
Ich verstehe nur nicht, warum dir das nicht schon mal in den Sinn gekommen ist, klingt stark nach Pauschalisierung!

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 23.01.2019, 14:58 Uhr.

;-))))))))))))

@hc130: O.k. ganz langsam. Also, je mehr Personen im Haushalt leben, desto mehr Anspruch besteht, logisch! Kindergeld wird dir Anteilsmäßig angerechnet, bedeutet: ein Teil des Kindergeldes wird dir vom Regelsatz abgezogen.
Wohngeld UND Hartz4...geht nicht.
Wenn du arbeiten gehst, darfst du quasi von deinem Lohn 30% behalten, der Rest wird die vom Regelsatz abgezogen.
Wenn du zu zweit bist, dann wird alles aufgeteilt, Miete halbe halbe, Gas Halbe halbe und so weiter.
Und glaube mir, du würdest NICHT alles annehmen, was das Jobcenter dir auf`s Auge drücken will. Aber die Erfahrung muss man erst mal machen und diese Gefühl kennenlernen.

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Einfach sauer
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Mitglied [61]

@hc130:

Ganz einfach, weil der Niedriglohnfaktor doch uns alle betrifft. Niemand kann seinen Lebensunterhalt ohne staatliche Unterstützung finanzieren, wenn er nur den Niedriglohn verdient. Und das ist doch das große Problem, warum die Armut in Deutschland immer mehr wächst. Ich rede nicht nur von den Deutschen aus der Bevölkerung, sondern von allen aus der Bevölkerung, die arbeiten gegangen sind und auch einen Anspruch auf Unterstützung haben.

Wieso nur Deutsche aus der Bevölkerung angeblich dort hingeschickt wurden, das weiß ich doch auch nicht, da frag mal beim Jobcenter nach! Vielleicht waren sich alle anderen zu schade so ausgebeutet zu werden und haben sich gleich krank gemeldet? Ich könnte es verstehen, sich sein Körper für eine so schlecht bezahlte Arbeitsstelle zu zerstören, wer ist so dumm? Das machen nur Menschen, die das körperlich auch können, die haben kein Problem damit, sich der Herausforderung zu stellen, trotzdem sollten die sich nicht für einen Hungerlohn bezahlen lassen, aber genau das ist meistens der Fall!

Und es machen meistens die aus dem Ausland diese Arbeit (Spargelstechen), weil sie hier noch mehr verdienen als im eigenen Land. Warum glaubst du denn, kommen viele aus Osteuropa und arbeiten hier im Pflegebereich? Das ist doch das beste Beispiel. Uns wird hier im Land vorgelogen, das Deutschland unter Fachkräftemangel leiden würde, damit sie billige Arbeitskräfte - zum Beispiel aus Polen holen können - die dann unseren Fachkräften die Arbeit wegnehmen. Unsere Fachkräfte wollen anständig bezahlt werden, für die Arbeit, die sie leisten müssen, aber das braucht der Arbeitgeber, dank der Unterstützung der Regierung, nicht tun, auch in diesem Bereich wird wirtschaftlich gehandelt. Hast du mal mitbekommen, wie es in Alten- und Pflegeheimen zugeht? Das ist eine Katastrophe und man kann nur beten, dass man dort nie landet. Es ist menschenunwürdig wie dort mit den kranken und alten Menschen umgegangen wird.

Ich finde, für schwere Arbeit sollte jeder das Recht haben gut bezahlt zu werden. Wenn alle so weiterdenken: Hauptsache Arbeit, dann werden Millionen, wenn sie in Rente gehen, in Armut leben müssen, weil wir uns das haben bieten lassen. Es geht nicht nur um die Arbeitslosen, sondern auch um die Arbeitnehmer, die ein Hungerlohn für ihre zuverlässige Arbeit bekommen, während sich die Reichen und unsere Regierung die Taschen weiterhin mit viel Geld füllen.

Unserer Witschaft geht es ausgezeichnet! Warum sollen nicht alle die arbeiten gehen und gegangen sind etwas davon abbekommen? Die meisten Arbeitslosen haben doch auch Jahre eingezahlt, haben aber trotzdem nicht das Recht, wenn sie auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, auch anständig davon leben zu können? Wozu zahlen wir dann Steuern, wenn uns der Staat bei Arbeitslosigkeit in die Armut treibt? Mal darüber nachgedacht?

Ich verstehe das nicht, die Armut wächst in Deutschland, jeder regt sich darüber auf, aber trotzdem sollen sich die Arbeitnehmer und Arbeitslosen vom Staat ausbeuten lassen, damit sie sagen können: "Ich arbeite"? Es gibt doch noch soviel mehr im Leben außer der Arbeit, aber darauf haben wohl die kein Recht mehr, die aus was für Gründen auch immer, arbeitslos geworden sind? Das sehe ich anders, jeder der schon Steuern gezahlt hat und in die Arbeitslosigkeit geraten ist, hat ein Recht auf staatliche Unterstützung ohne dafür an den Pranger gestellt zu werden!

Ich kann nichts Verwerfliches daran finden, wenn jemand für seine schwere körperliche- und seelische Arbeit auch fair bezahlt werden will, anstatt sich ausbeuten zu lassen. Es ist ein Teufelskreis, billige Arbeitskraft die aufstocken muss, die wird keine gute Rente erhalten. Was hat also der Arbeitnehmer oder der Arbeitslose davon, wenn er arbeiten geht und trotzdem seine Rente in Armut verbringen muss? Nichts! Unsere Regierung und die Reichen haben etwas davon, sie haben sehr viel Geld dadurch gespart und das auf Kosten des Kleinverdieners! Findest du das richtig?

Und es sind nicht mal 2% Arbeitslose, die sich in der sogenannten sozialen Hängematte ausruhen, auch wenn so mancher Politiker das Gegenteil behauptet.

Arbeitslosigkeit kann uns alle treffen, und in Zukunft wird es noch mehr Arbeitslose geben, da viele Fachkräfte durch Roboter ersetzt werden sollen. Die dürfen sich dann auch die Vorurteile anhören, vonwegen, dass sie nicht arbeiten gehen wollen und sich in der sozialen Hängematte nur ausruhen, dabei trifft sie an ihrer Arbeitslosigkeit genauso wenig die Schuld, wie bei den meisten Menschen, die von ArbeitslosengeldII leben müssen.

Und für gebildete Menschen sind sinnlose Maßnahmen eine Demütigung, mehr schreibe ich nicht mehr dazu, das sollte jeder verstehen können.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 23.01.2019, 15:21 Uhr.

Lärmgeplagte
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Mitglied [2940]

@hc130: Das ist unterschiedlich. Der Regelsatz von 424 Euro ist bundesweit gleich. Aber die Mieten sind in jedem Bundesland und von Fall zu Fall anders, genauso wie der bewilligte Höchstbetrag, den das Jobcenter übernimmt. In der Summe müsste man durchschnittlich ein Nettoeinkommen von ca. 1000 Euro erwirtschaften, damit sich Arbeit zumindest ansatzweisen lohnt. Der Nettobetrag hängt aber auch wieder ganz individuell von der Steuerklasse ab.

Was du jetzt konkret wissen willst, nennt sich Aufstockung und das ist auch wieder total unterschiedlich geregelt. Da kann ich dir keine konkrete Summe nennen. In der Regel gilt: wer trotz Arbeit weniger verdient als wenn er Hartz 4 beziehen würde, der darf dann aufstocken oder natürlich Wohngeld beantragen.

Kommenmtar Nr. 2: Hmm, okay... also ich würde mit meinen 35 Jahren und einem Universitätsdiplom definitiv nicht für 1000 Euro Netto arbeiten gehen. Das wären nur 100 Euro mehr als Hartz 4, welche wiederum von der GEZ und einem Monatsticket komplett gefressen werden. Sorry, lohnt sich Null! Da geh ich lieber zum Fitness und lese entspannt meine Bücher, als mich mit Arbeit für nichts und wieder nichts zu quälen. Das ist absolutes Totalversagen seitens der Politik.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 23.01.2019, 17:22 Uhr.

gismo

Dann Flaschensammler um die Rente aufzubessern

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Lärmgeplagte
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Mitglied [2940]

@Einfach+sauer: Nicht mal 2%!? Wo hast du denn das her? Ich glaub, wenn man schon allein die ganzen Sozialhilfe-Dynastien aus Berlin Marzahn zusammen rechnet, kommt man locker über 2%.

@hc130: Dann weißt du nicht was Schmerzen sind. Oder bist einfach noch zu fit und jung. Nein, jeden Job würde ich sowieso schon mal nicht machen, wenn es die Gesundheit belastet. Und für den Mindestlohn erst recht. Wie gesagt, ich habe frühzeitig allerhand Anstrengungen vorgenommen, damit ich einen fair bezahlten Sitzjob machen kann und eben nicht jeden Dreck machen muss.

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Einfach sauer
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Mitglied [61]

@Lärmgeplagte:

Die Agenda 2010 und das Hartz-System gelten bei einigen Experten als wirtschaftliches Erfolgsmodell. Nachdem Deutschland in den 2000er Jahren noch als “der kranke Mann Europas” galt, sorgten die Reformen der rot-grünen Regierung von Gerhard Schröder für einen Aufschwung, der bis heute anhält – so das Narrativ.

Doch das Hartz-IV-System hat auch seine Schattenseiten. Für die “Wiener Zeitung” hat der deutsche Soziologe Gerhard Bäcker in einem Interview nun seine Kritikpunkte an den Schröder-Reformen dargelegt.

Bäcker hält sich im Interview nicht mit Kritik zurück. Das sind seine drei größten Einwände gegen das Hartz-IV-System.

► 1. Die Hartz-Reform habe einen enormen Niedriglohnsektor geschaffen.

Der “Wiener Zeitung” sagt der Soziologe:

“Ziel der damaligen rot-grünen Bundesregierung war es – und das hat Bundeskanzler Gerhard Schröder explizit so formuliert –, einen breiten Niedriglohnsektor zu schaffen, in dem Menschen dazu gezwungen sind, egal unter welchen Umständen, einen Job anzunehmen.”

Die Fakten zeigen: Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und des deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) arbeiten rund 7,5 Millionen Deutsche in Minijobs. Deutschland habe den größten Niedriglohnsektor Westeuropas, heißt es in dem Bericht.

► 2. Die Menschen bleiben im Niedriglohnsektor hängen.

Mit Minijobs und Zeitverträgen wollten die Architekten der Agenda 2010 dafür sorgen, dass Menschen schnell Arbeit finden – und die Jobs als Sprungbrett für besser bezahlte Arbeit nutzen.

Soziologe Bäcker sagt dazu:

“Dieser Wunsch hat sich aber nicht erfüllt. Empirische Befunde zeigen, einmal in diesen Jobs bedeutet, immer in diesen Jobs. Deshalb ist das gesamtökonomisch gesehen eine Vergeudung von Humankapital.”

Eine weitere Studie der Hans-Böckler-Stiftung zeigte kürzlich zum ersten Mal, wie groß die Gruppe derjenigen in Deutschland ist, die in prekären Beschäftigungen feststecken. Demnach arbeiten rund vier Millionen Menschen über mehrere Jahre in perspektivlosen Jobs mit geringem Einkommen und mangelnder sozialer Absicherung!!!

(Die Gruppe von Arbeitslosen, die von Herrn Lindner und Co. als arbeitsfaul bezeichnet wird, weil sie sich angeblich in der sozialen Hängematte ausruhen wollen. Wie kann das sein? Inzwischen sind es ein paar mehr, die in aussichtlosen Jobs gefangen sind. Das errechne dann mal in Prozent, wenn über die Mehrheit der Arbeitslosen in einem aussichtslosen Job gefangen ist, wie kann es dann sein, dass diese Menschen als arbeitsfaul bezeichnet werden, obwohl sie einer Arbeit nachgehen? Von Einfach sauer hinterfragt!)

Ein Sprungbrett ist für sie nicht in Sicht.

► 3. “Hartz IV macht Familien arm”.

Das größte Problem sieht der Soziologe für Hartz-IV-Empfänger, die über Jahre in dem System feststecken.

Bäcker sagt dazu:

“Hartz IV macht Familien einkommensarm – und sie bleiben das auch. Es kommt am Arbeitsmarkt zu erheblichen Vermittlungsproblemen, zu weniger sozialer Teilhabe.”

Einige Gruppe seien besonders gefährdet, nicht mehr aus dem Hartz-IV-System entkommen zu können: ältere Arbeitslose, Alleinerziehende oder Menschen mit ausländischem Pass.

Das alles sorge dafür, dass die Zahl der Hartz-IV-Empfänger seit Jahren mit rund sechs Millionen stabil bleibe. Statistiken zeigen: Die Dauer der Arbeitslosigkeit steigt seit Jahren.

Hartz IV ist für Bäcker also alles andere als eine Erfolgsgeschichte. “In der Mitte der Gesellschaft herrschen nun Abstiegs- und Verlustängste und ein Vertrauensverlust in den Sozialstaat vor”, sagt er im Interview mit der “Wiener Zeitung.”

Der Soziologe gibt zwar zu: “Die Arbeitslosigkeit ist in Deutschland massiv gesunken.”

Schiebt dann aber hinterher: “Aber um den Mythos gleich auszuräumen: nicht wegen, sondern trotz Hartz IV.” Es gebe heute in Deutschland keine Massenentlassungen, weil der Wirtschaftsaufschwung im Land anhalte.

Auch der österreichische Ökonom Markus Martenbauer sagte der HuffPost in einem Interview zu dieser Frage: “Die gute Wirtschaftsentwicklung in Deutschland ist ja vor allem Ergebnis der starken Exportwirtschaft. Sie ist also vor allem auf die Industrie zurückzuführen und nicht auf den klassischen Niedriglohnsektor.”

Sollte Hartz IV daher abgeschafft werden? Bäcker fordert Reformen des Systems. Etwa, dass Arbeitslose länger die Arbeitslosenhilfe beziehen können. Und die Fördermaßnahmen für alle Arbeitslosen vereinheitlich werden.

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Lärmgeplagte
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Mitglied [2940]

@Einfach+sauer: Das weiß ich doch alles längst, hab schließlich selbst Soziologie studiert und stimme all dem ja auch in vollem Umfang zu.

Trotzdem ist das keine adäquate Antwort auf meine Frage, wie du darauf kommst, dass die Gesamtzahl aller Nutznießer angeblich bei unter 2% liegt.

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Einfach sauer
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Mitglied [61]

Soso, Bügergeld anstatt Hartz IV will die Frau Nahles 2025 einführen, an den Beträgen der Grundsicherung von ArbeitslosengeldII soll sich nichts ändern, wäre sonst den Arbeitnehmer gegenüber unfair, die für wenig Stundenlohn arbeiten gehen müssen, Faulheit soll nicht belohnt werden!

Frau Nahles ist genauso der Meinung, wie andere Politiker auch, die Hartz IV Empfänger für den Niedriglohn in Deutschland verantwortlich zu machen und glaubt damit bei den Wählern zu punkten.

Die Arbeitnehmer verdienen so wenig, weil unsere Regierung den Niedriglohn unterstützt und die Grundsicherung von Hartz IV ist so niedrig, weil sie von unserer Regierung regelmäßig heruntergerechnet werden, und nicht, weil die Arbeitslosen einfach nicht arbeiten gehen wollen.

Wer das immer noch nicht verstanden hat, wie sich die Regierung aus der Verantwortung für den Mist, denn sie seit Jahren bauen, drücken wollen, dem ist echt nicht zu helfen.

Für die Menschen, die unverschuldet arbeitslos und in Armut leben müssen ist kein Geld da😡, aber für unfähige Politiker, die schlechte Arbeit leisten gibt es Diät Erhöhungen und ein nicht gerechtfertigtes Gehalt von Steuereinnahmen.

Man sollte alle Politiker um 75 Prozent sanktionieren, die ihre Arbeit nicht machen, der Geldbetrag, der dadurch gespart wird, könnten zu denen fließen die am wenigsten haben: Rentner und Arbeitslose und an Arbeitnehmer, die nur einen Niedriglohn erhalten. Da kommt ne Menge zusammen, da unsere Politiker ihre Arbeit nicht machen, wenn es um faire Bezahlung und um ein soziales würdiges Leben geht, das beweisen sie jeden Tag aufs Neue!

Menschen die einbezahlt haben, haben das verdammte Recht auf Unterstützung und auf faire Bezahlung für ihre Arbeit!

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lukas
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Mitglied [1629]

Wie mich Arbeitslose ankotzen. Die würden bei mir nur gekochte Kartoffelschalen zu fressen kriegen und sonst nix. Schießt die doch auf den Mond rauf, sollen die da oben rumfaulenzen. Hartz IV ist viel zu gut für das pack

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"Der Eiserne Feliks" - Hüter der sozialistischen Revolution und Erbauer des Sozialismus, getreuer und prinzipienfester Führer der bolschewistischen Partei an der Seite Lenins und Stalins

lukas
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Mitglied [1629]

@lukas:
Am ALLERSCHLIMMSTEN sind arbeitslose Rumänen. Wenn ich die hier im Ort schon rumlaufen sehe. Sowas schimpft sich Europäer.

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"Der Eiserne Feliks" - Hüter der sozialistischen Revolution und Erbauer des Sozialismus, getreuer und prinzipienfester Führer der bolschewistischen Partei an der Seite Lenins und Stalins

Lärmgeplagte
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Mitglied [2940]

@lukas: Na na na, das hatten wir doch schon mehrfach geklärt, wo das eigentliche Europa Richtung Süd-Osten endet... und zwar exakt hinter Ungarn. Rumänien gehört doch schon quasi zur Türkei, sogar die Sprache ähnelt sich stark.

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Слава Росси́я
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Moderator [3060]

@Lärmgeplagte: Die Sprache der Rumänen soll sich stark mit der türkischen ähneln? Rumänisch gehört zu den romanischen Sprachen. Daher kann das eigentlich nicht möglich sein.

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Слава Росси́я
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Moderator [3060]

@Lärmgeplagte: Laut der deutschen Wikipedia (soweit man ihr glauben kann) gehörten Mitte des 6. Jahrhunderts weite Teile des heutigen Rumäniens zum bulgarischen Reich.

In Siebenbürgen existierten im 12. und 13. Jahrhundert von Rumänen gebildete politische Einheiten, die aber vom ungarischen Árpáden-Reich abhängig waren. Jenseits der Karpaten etablierte der rumänische Adlige Basarab I. im frühen 14. Jahrhundert das Fürstentum Walachei. War Basarab zunächst nur ein ungarischer Vasall, so wurde er 1330 nach seinem Sieg über den König von Ungarn faktisch unabhängig. Auf ähnliche Weise wurde das Fürstentum Moldau geschaffen, als der Adlige Bogdan I. seine Unabhängigkeit 1365 gegen Ungarn militärisch behauptete.

Seit dem späten 14. Jahrhundert war die Walachei außenpolitisch durch die Nachbarschaft zum expandierenden Osmanischen Reich geprägt.

Moldau musste sich während dieser Epoche sowohl gegen den Einfluss Ungarns als auch Polens wehren.

Unter dem Fürsten Ștefan cel Mare (Stephan der Große) nahm auch Moldau zeitweilig erfolgreich am Abwehrkampf gegen die Türken teil. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurden die beiden rumänischen Fürstentümer allerdings dem Osmanischen Reich gegenüber tributpflichtig, auch wenn sie ihre politische und religiöse Autonomie bewahrten.

Mitte des 16. Jahrhunderts verschwand das Königreich Ungarn als unabhängige politische Macht. Dies führte dazu, dass das Fürstentum Siebenbürgen faktisch eigenständig wurde.

Für Moldau und Walachei bedeutete dies, dass sie politisch noch stärker dem Druck des Osmanischen Reiches ausgesetzt waren und schließlich zu dessen Vasallen wurden. Den Versuch einer antitürkischen Politik unternahm Mihai Viteazul (Michael der Tapfere), der im Jahr 1600 von Mai bis September die drei von Rumänen bewohnten Fürstentümer geführt hatte. Diese Machtkonzentration dauerte aber nur vier Monate, da sie sowohl von den Nachbarstaaten als auch den internen Eliten abgelehnt wurde.

Das Osmanische Reich sicherte sich mit der Dobrudscha, dem Budschak (1538) und dem Banat (1551) weitere teilweise rumänisch besiedelte Territorien. Im 17. und 18. Jahrhundert trat die Habsburgermonarchie dem türkischen Herrschaftsanspruch entgegen. Die Habsburger gliederten Siebenbürgen (1711), das Banat (1718), Oltenien (1718–1739) und die Bukowina (1775) in ihr Herrschaftsgebiet ein.

Nach dem Niedergang Polens übte das Russische Reich, das 1812 Bessarabien in sein Herrschaftsgebiet aufnahm, als dritte ausländische Großmacht Einfluss auf die rumänischen Fürstentümer aus. Auch die Innenpolitik Moldaus und der Walachei waren durch die außenpolitische Lage betroffen, da das Osmanische Reich griechischstämmige Phanarioten als Fürsten einsetzte.

Die Vertreter der Revolution von 1848 forderten eine Vereinigung der Fürstentümer Rumäniens, wozu sich nach der Schwächung Russlands infolge des Krimkrieges eine außenpolitische Gelegenheit bot. 1859 wurde Alexandru Ioan Cuza sowohl zum Fürsten der Walachei als auch Moldaus gewählt. Am 24. Dezember 1861 schuf er eine Realunion durch die Proklamation des Fürstentums Rumänien (das sogenannte „Altreich“) mit der Hauptstadt Bukarest. Aufgrund innenpolitischer Konflikte wurde Cuza 1866 mit Billigung der Großmächte durch die Adligen zur Abdankung gezwungen und durch den deutschen Prinzen Carol I. (Karl I.) aus der Dynastie Hohenzollern-Sigmaringen ersetzt. Im Russisch-Osmanischen Krieg 1877–1878 unterstützten die Rumänen Russland, woraufhin ihre Unabhängigkeit auf dem Berliner Kongress bestätigt wurde. Zusätzlich erhielt Rumänien die Dobrudscha gegen die Abtretung des südlichen Bessarabiens an Russland. Am 26. März 1881 wurde das neue Königreich Rumänien ausgerufen.

1913 kämpfte Rumänien im Zweiten Balkankrieg gegen Bulgarien und sicherte sich im Frieden von Bukarest die südliche Dobrudscha. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 wollte Carol I. Partei zugunsten der Mittelmächte ergreifen, setzte sich aber innenpolitisch nicht durch. Unter seinem Neffen und Nachfolger Ferdinand I. trat Rumänien im Sommer 1916 der Entente bei. Auf dem damit eröffneten neuen Kriegsschauplatz eroberten die Rumänen zunächst Teile Siebenbürgens, wurden aber bald zurückgedrängt. Bis Dezember 1916 eroberten und besetzten die Mittelmächte in einer Gegenoffensive die Walachei, woraufhin Ferdinand I. und sein Regime in die Moldau fliehen mussten.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs schlossen sich am 1. Dezember 1918 (Nationalfeiertag) die mehrheitlich rumänisch besiedelten Territorien Russlands und Österreich-Ungarns Rumänien an. Dies führte 1919 zum Ungarisch-Rumänischen Krieg, der mit der Besetzung Budapests durch die Rumänen endete. In den Friedensverträgen von Versailles 1919 und Trianon 1920 wurden Rumäniens neue Grenzen anerkannt: Vom untergegangenen Österreich-Ungarn erhielt es Siebenbürgen, das östliche Kreischgebiet, die südliche Maramuresch, die Bukowina und zwei Drittel des Banats; von den Bolschewisten die das untergegangene Russland beherrschten zusätzlich Bessarabien.

Nach dem Ersten Weltkrieg hatten sich Staatsfläche und Bevölkerungszahl des neuen „Großrumäniens“ verdoppelt, wodurch es von einem relativ einheitlichen Nationalstaat zu einem Vielvölkerstaat geworden war. Etwa ein Viertel der rumänischen Staatsbürger gehörten einer der nationalen Minderheiten wie Ungarn, Deutschen, Ukrainern oder Bulgaren an. Wie andere Staaten Europas war auch Rumänien in der Zwischenkriegszeit von politischer Instabilität gekennzeichnet.

1927 wurde Kronprinz Carol zum Thronverzicht gezwungen und sein minderjähriger Sohn Mihai I.(Michael I) wurde König. Sein Vater bestieg jedoch 1930 doch noch als Carol II. (Karl II.) den Thron. Dieser errichtete 1938 eine Königsdiktatur mit der Begründung, eine Beteiligung der faschistischen Eisernen Garde an der Regierung zu verhindern.

Rumänien wandte sich außenpolitisch in den 1930er Jahren dem nationalsozialistischen Deutschlandzu. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und der sich daran anschließenden territorialen Neuordnung Europas verlor Rumänien große Gebiete seines Staatsgebietes: Im Sommer 1940 fielen an die Sowjetunion die Nordbukowina, das Herza-Gebiet und Bessarabien; an Bulgarien die Süddobrudscha; an Ungarn das nördliche Siebenbürgen (Zweiter Wiener Schiedsspruch). Carol II. ging nach diesen Verlusten ins Exil.

General Ion Antonescu baute eine Militärdiktatur auf und trat den Achsenmächten bei. Während des Zweiten Weltkriegs beteiligte sich Rumänien 1941 am zunächst erfolgreichen deutschen Feldzug gegen die Sowjetunion, wodurch die ein Jahr zuvor verlorenen Gebiete wieder rumänisch wurden.

Die erfolgreiche Offensive der Sowjetunion im August 1944 führte zum Sturz Antonescus und zum Frontwechsel Rumäniens. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erhielt es zwar Nordsiebenbürgen von Ungarn zurück, doch kamen Bessarabien, das Herza-Gebiet und die Nordbukowina wieder unter sowjetische Herrschaft. Der Hauptteil dieses Gebietes bildet heute die eigenständige Republik Moldau, der Rest ist Teil der Ukraine.

Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet Rumänien unter sowjetischen Einfluss.

Die Sozialdemokraten wurden mit der zuvor unbedeutenden Partidul Comunist din România (PCR) zwangsvereinigt, woraus ab März 1948 die Partidul Muncitoresc Român (PMR, deutsch Rumänische Arbeiterpartei) hervorging. Diese rief die Volksrepublik Rumänien aus, in der Gheorghe Gheorghiu-Dej der bestimmende Mann war. 1948 erfolgte eine letzte territoriale Abtretung, als die Schlangeninsel der Sowjetunion übergeben wurde.

Staat und Wirtschaft Rumäniens wurden systematisch nach kommunistischen Vorstellungen umgeformt: 1946 wurde das Frauenwahlrechteingeführt, 1948 die Industrie verstaatlicht, ab 1950 auch die Landwirtschaft. Mitte der 1950er Jahre verbesserte sich die wirtschaftliche Versorgungslage in Rumänien, was die innenpolitische Lage stabilisierte. Um den ethnischen Gegensatz mit den Ungarn innerhalb Rumäniens abzuschwächen, wurde 1952 in deren Hauptsiedlungsgebiet das autonome Szeklerland eingerichtet.

Am 21. August 1965 wurde unter der Führung der sich nun Partidul Comunist Român (PCR) nennenden Rumänischen Kommunistischen Partei die Sozialistische Republik Rumänien ausgerufen. Führender Mann des Landes wurde Nicolae Ceaușescu, der nach dem Tod von Gheorghiu-Dej das Amt des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei übernommen hatte.

Die Diktatur der Kommunistischen Partei, ihre „führende Rolle“, war unangefochtener als in den meisten anderen Ostblockstaaten. Weiterhin betonte Ceaușescu demonstrativ die nationale Eigenständigkeit Rumäniens von der Sowjetunion, und unternahm mehrere radikale Einschnitte in Wirtschaft und Gesellschaft.

Mittels ausländischer Kredite und durch die Umsiedlung von Teilen der Landbevölkerung in die Städte sollte das agrarisch geprägte Land mehr industrialisiert werden.

Diese Maßnahmen führten jedoch nach einigen vielversprechenden Anfängen nicht zum gewünschten Erfolg, sondern seit den späten 1970er Jahren vielmehr zu einer Versorgungskrise. Der Zusammenbruch der Volkswirtschaft und die mangelnde Bonität Rumäniens zwangen das Regime schließlich zum Export von Grundversorgungsgütern, die nun im Land selbst immer rarer wurden.

Dennoch bewahrte Ceaușescu seine Macht zunächst durch die Geheimpolizei Securitate und einen sehr ausgeprägten Personenkult. Nach dem Mauerfall und der Wende 1989 in der DDR und den anderen Staaten des Ostblocks kam es zum Umsturz.

Demonstranten forderten das Ende des mit Gewalt regierenden Ceaușescu-Regimes. Die Securitate setzte daraufhin Schusswaffen ein, während Teile der regulären Armee dem Regime die Unterstützung verweigerten und Widerstand leisteten, was zu Straßenkämpfen mit mehr als 1.000 Todesopfern führte. Nachdem sich die Armeeführung mit den Demonstranten verbündet hatte, wurde Ceaușescu am 25. Dezember 1989 vor ein Militärgericht gestellt und nach einem kurzen Schauprozess zusammen mit seiner Frau standrechtlich erschossen.

In der nachkommunistischen Zeit konnte sich Rumänien nur langsam von den Folgen jahrzehntelanger Diktatur und Misswirtschaft erholen. Vorherrschende Partei in den Jahren nach dem Umsturz wurde die sozialdemokratische PSD (Partidul Social Democrat) unter dem neuen Staatspräsidenten Ion Iliescu. Die PSD rekrutierte sich größtenteils aus den alten kommunistischen Eliten.

Außenpolitisch geriet es unter US-Einfluss und marschierte dementsprechend Richtung NATO und EU.

1996 wurde Emil Constantinescu neuer Staatspräsident, seine Partei, die christdemokratische PNȚ-CD, wurde stärkste Kraft im Parlament. Sie scheiterte jedoch bei den Wahlen 2000 an der Fünf-Prozent-Hürde, was eine Rückkehr der PSD an die Regierung ermöglichte. Iliescu wurde wieder Staatspräsident, Adrian Năstase neuer Ministerpräsident. Im Jahr 2004 trat Rumänien der NATO bei.

Bei den Präsidentschaftswahlen 2004 setzte sich Traian Băsescu durch, der sich auf eine Mitte-rechts-Koalition stützte. 2007 wurde Rumänien Teil der Europäischen Union. Im selben Jahr kam es zu einem Machtkampf zwischen Băsescu und dem Ministerpräsidenten Călin Popescu-Tăriceanu von der nationalliberalen PNL. Băsescu wurde zeitweilig vom Parlament suspendiert, kehrte aber nach einem für ihn positiven Referendum in sein Amt zurück.

Die Parlamentswahlen in Rumänien 2008 fanden erstmals entkoppelt von den Präsidentschaftswahlen statt. Die PSD und die neu gegründete PD-L gingen daraus als Sieger hervor, woraufhin ein Kabinett unter Emil Boc gebildet wurde.

Harte Sparmaßnahmen führten zu Protesten und schließlich zu einem Misstrauensvotum im Parlament. Das Kabinett Boc II trat zurück. Der frühere Außenminister Teodor Baconschi behauptete, durch die Manipulation einzelner Abgeordneter seien einige zum Oppositionsbündnis übergetreten. Staatspräsident Traian Băsescu ernannte Anfang Februar 2012 Mihai Răzvan Ungureanu zum Premierminister und beauftragte ihn mit der Regierungsbildung.

Nach weniger als drei Monaten im Amt scheiterte Ungureanus Regierung an einem erfolgreichen Misstrauensvotum im Parlament, das von den Parteien Partidul Social Democrat(PSD) und Partidul Național Liberal (PNL) eingebracht wurde.

Im Februar 2011 formten die Sozialdemokratische Partei Rumäniens, die National-Liberale Partei unter Crin Antonescu, und die Konservative Partei unter Daniel Constantin die Koalition Uniunea Social Liberală (USL, deutsch Sozialliberale Union). Victor Ponta, Leiter der USL, wurde am 27. April 2012 von Staatspräsident Traian Băsescu mit der Bildung eines Kabinetts beauftragt.

Ponta sollte die Regierungsgeschäfte einstweilen bis zur Parlamentswahl im Spätherbst führen.

Ende Juni 2012 wurde ein Amtsenthebungsverfahren gegen den rumänischen Präsidenten Traian Băsescu eingeleitet, in dem ihm massive Verfassungsverstöße vorgeworfen wurden. Die Abstimmung im Parlament führte zur Suspendierung des Präsidenten. Die Amtsgeschäfte führte indes der nationalliberale Senatspräsident Crin Antonescu. Beim EU-Gipfel am 28. und 29. Juni 2012 nahm Ponta als Vertreter Rumäniens teil, entgegen einer Entscheidung des Verfassungsgerichts, das Präsident Băsescu das Recht zugesprochen hatte, Rumänien wie bisher auch beim Gipfel zu vertreten, indem es urteilte, Traian Băsescu habe seine Befugnisse nicht überschritten. Eine Volksabstimmung zur Amtsenthebung verfehlte Ende Juli die notwendige Wahlbeteiligung, sodass Băsescu in sein Amt zurückkehren konnte.

Bei den Präsidentschaftswahlen 2014 wurde Klaus Johannis, der Bürgermeister von Hermannstadt, zum Nachfolger Băsescus gewählt. Er setzte sich in einer Stichwahl gegen Ministerpräsident Ponta durch.

2017 kam es zu wochenlangen Protesten in Rumänien gegen das nach der Parlamentswahl 2016 gebildete Kabinett Sorin Grindeanus. Sie sind der größte Massenprotest in der Geschichte Rumäniens. Als „Strippenzieher“ des Kabinetts Grindeanu und als einer der Schlüsselfiguren der Proteste galt Liviu Dragnea. Im Zentrum der Proteste standen angestrebte Änderungen des Strafgesetzbuches und eine Gesetzesinitiative zur Begnadigung von Hunderten wegen Amtsmissbrauchs angeklagten Amtsträgern. Kritiker befürchten, dass die Verordnung korruptionsverdächtige Politiker schützen würde, darunter den wegen Wahlmanipulation verurteilten Parteivorsitzenden Liviu Dragnea. Nach der Veröffentlichung der Verordnungen am 31. Januar fanden für 15 Tage in Folge in vielen Städten des Landes täglich Demonstrationen gegen die Staatsführung statt. Die vorläufigen Höhepunkte bildeten die Proteste vom 1. Februar mit landesweit etwa 450.000 Teilnehmern und die Proteste vom 5. Februar mit etwa 500.000 Teilnehmern allein in Bukarest. Der Senat sprach sich am 14. Februar einstimmig gegen die Verordnung aus. Auch das rumänische Parlament lehnte am 21. Februar das Dekret ab.

Am 21. Juni 2017 wurde Grindeanus Kabinett durch ein Misstrauensvotum der Staatsparteien gestürzt, was ein Novum in Rumänien war. Bereits am 15. Juni 2017 wurde Grindeanu aus seiner Partei ausgeschlossen. Der Parteivorsitzende Liviu Dragnea drohte weiteren Unterstützern des Kabinettes mit Parteiausschluss. Dragnea selbst ist vorbestraft. Ein Gesetz, das verurteilte Amtsträger von hohen Ämtern ausschließt, macht es Dragnea unmöglich, selber Ministerpräsident zu werden.

Das Kabinett Tudose löste am 29. Juni 2017 das Kabinett Grindeanu ab.

Am 16. Januar 2018 trat Tudose zurück. Infolge des Rücktritts von Mihai Tudose wurde der Verteidigungsminister Mihai Fifor zum Interim-Ministerpräsidenten ernannt. Am 29. Januar 2018 löste das Kabinett Dăncilă das alte Kabinett ab.

Das Kabinett Dăncilă versuchte im Juni 2018, die «Unabhängigkeit der Justiz und der Geheimdienste» einzuschränken.

Im Eilverfahren wurde die Strafgesetzordnung massiv verändert. So sollten Opfer nur noch in Anwesenheit der Täter aussagen dürfen und Fristen wurden derart verkürzt, dass Untersuchungen der Justiz kaum mehr Aussicht auf Erfolg hätten.
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Lp8 Magnum

Oh ha, wirds denn gehen.....

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Lärmgeplagte
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Mitglied [2940]

@Слава+Росси́я: Haste das jetzt ernsthaft alles raus kopiert?! Ja danke, aber ich hatte Geschichtsunterricht noch bevor es Wikipedia gab...

Also ich weiß, dass Rumänen und Türken locker miteinander quatschen können... Und mir wurde gesagt, dass die türkische Sprache ebenfalls vom Lateinischen abstammen soll, was ich allerdings nicht wahrhaben will, auch wenn's stimmen sollte.

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Und jetzt etwas zur Entspannung... https://www.youtube.com/watch?v=vmDDOFXSgAs

Слава Росси́я
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Moderator [3060]

@Lärmgeplagte: Raus kopiert und bearbeitet.

Die türkische Sprache soll vom lateinischen abstammen? Das habe ich soweit ich weiss noch nie gehört. Sprachlich höre ich da auch um ehrlich zu sein nichts raus. Vorstellen kann ich mir mittlerweile allerdings sehr vieles, wenn nicht sogar nah zu alles.

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Слава Росси́я
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Moderator [3060]

@Lärmgeplagte: Was ich auf jedenfall gelesen habe ist, dass vor Mustafa Kemal Pascha die türkische Sprache nach islamischer Tradition in der arabischen Schrift geschrieben wurde und das Mustafa Kemal diese durch das lateinische Alphabet ersetzen ließ, da es der vokalreichen türkischen Sprache besser entsprechen solle.

Ich finde um ehrlich zu sein nicht das sich türkisch und rumänisch ähnlich anhören. Eine sprachliche Verwandschaft höre ich da jedenfalls nicht heraus. Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen das sich viele türkische Lehnwörter ins rumänische eingeschlichen haben. Das resultiert aus der Geschichte her. Ich denke es gibt auch genügend Türken die in Rumänien leben. Das die sich untereinander verstehen ist deshalb klar.

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