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Antwort zu dem Großmaul " Ach komm" auf meinen Thread

Was laberst du denn für ne Scheiße ? Natürlich ist es total Kacke wenn man Down Syndrom hat. Die Kinder mit Down Syndrom sollten auf jeden Fall auf Wunsch der Eltern abgetrieben werden und das hat auch nichts mit dem Dritten Reich zu tun, weil jede Frau selbst entscheiden kann ob sie abtreiben will oder nicht.

Willst du Großmaul mir etwa tatsächlich sagen, dass es heutzutage keinen Unterschied mehr macht ob man mit Down Syndrom oder vollkommen gesund auf die Welt kommt ? Märchen kannst du deiner Oma erzählen.

Ist ja typisch, dass ihr linken Vollpfosten immer gleich mit dem Dritten Reich kommt, wenn jemand mal keine politisch korrekte Meinung hat. [Melden]


Kommentare (8)

Kotz

Ich möchte hier auch auf ''ach komm'' antworten und zwar auf folgende, hirnverbrannte Aussage:

„Und bei Gesunden nur, wenn jemand zu dumm zum Verhüten ist. “

Wie kann man nur solche dämlichen Behauptungen aufstellen? Gesunde Zellklumpen (Kinder) können aus folgenden Gründen abgetrieben werden:
• das Kondom ist gerissen, die Pille hat aufgrund von Einflüssen nicht gewirkt (ich sage nur Magen Darm)
• die Frau wurde vergewaltigt
• Der Mann hat während des Geschlechtsverkehrs das Kondom abgenommen, weil er ein egoistisches Arschloch ist und es sich ohne Kondom besser anfühlt (es gibt ganze Foren für Männer, die so etwas tun, da beraten sie sich, wie sie das Kondom unauffällig loswerden)
• die Frau ist körperlich zu schwach für eine Schwangerschaft
• die Frau wird zu einer Abtreibung gezwungen

Und jetzt kommt so ein kleiner Troll an, der es wagt, zu behaupten, Frauen wären zu blöd zur Verhütung gewesen. Ich möchte den Wicht mal in so einer Situation erleben, bevor er hier sein Maul aufreißt und jede Frau, die abgetrieben hat, als ''zu dumm zum Verhüten'' abzustempeln. Dem wäre es lieber, die Frau würde das Kind rauspressen und was danach mit dem Kind passiert, ist solchen Abtreibungsgegnern egal. Egal, ob die Eltern arm sind und nicht für das Kind sorgen können, egal, ob das Kind täglich zusammengeschlagen wird, egal, ob das Kind nie geliebt wird, weil es ungewollt ist -Hauptsache, der Zellklumpen konnte sich zu einem Menschen entwickeln und anschließend geboren werden.

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Abigail
★★★

Mitglied [300]

Ich habe zwar den ursprünglichen Thread nicht gelesen, aber ich bin bei dem Thema etwas hin und her gerissen. Auf der einen Seite kann ich manche Frauen in manchen Situationen verstehen, die abtreiben, wie von @Kotz beschrieben, denn wenn ich mir vorstelle in meiner jetzigen Situation und in meinem Alter schwanger zu werden, wüsste ich nicht, ob ich das nicht auch tun würde.
Aber auf der anderen Seite kenne ich sehr viele Frauen, die schon mal abgetrieben haben aus den unterschiedlichsten Gründen und zu 99% haben es alle bereut und haben sogar Jahre später noch daran zu knacken. Einige haben heute mehr als ein Kind und können trotzdem diese eine Lücke nicht füllen.
Ich frage mich, ob man als Mutter wirklich das Recht hat ein Leben zu beenden, auch wenn ein Fötus bis zu einem gewissen Zeitpunkt noch nicht als Leben anerkannt ist. Ich bin nicht generell gegen Abtreibung aber irgendwie würde ich mich wie ein Mörder fühlen.
Und das Thema Down Syndrom... ich habe 1,5 Jahre mit diesen Menschen gearbeitet und diese Menschen sind ziemlich glückliche und unbeschwerte Menschen und wissen, dass sie anders sind aber machen sich da nicht viel draus, denn die wollen einfach nur das Leben genießen und sich freuen und arbeiten und sind neugierig. Eigentlich sind die nichts anderes als ewige Kinder und wer einmal mit diesen Menschen etwas zu tun hatte, der wird sie ins Herz schließen. Natürlich ist es für Eltern nicht leicht ein solches Kind groß zu ziehen und es bedeutet auch eine ganze Menge starke Nerven und viele Sorgen und Stress, aber darf man ihnen die Möglichkeit nehmen zu leben? Ich weiß nicht so recht.

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Ja, das nennt man wohl den Overkill

Kotz

@Abigail: „Ich frage mich, ob man als Mutter wirklich das Recht hat ein Leben zu beenden“

Natürlich hat man als Frau, nicht als Mutter, da der Zellklumpen noch kein Kind ist, das Recht, abzutreiben. Es ist der Körper der Frau und was mit dem eigenen Körper passiert, bestimmt daher auch ausschließlich die Frau. Man nimmt auch niemandem das Leben, man ermordet niemanden. Diese Romantisierung von Zellklumpen muss endlich aufhören. Es ist kein verdammtes Kind und dieses Muttergefühl Klischee kotzt mich auch extrem an.
Nicht jede Frau hat Muttergefühle und ich kenne auch sehr viele Frauen, die abgetrieben haben und es nicht bereuen, sondern erleichtert sind. Eine Abtreibung ist die Privatsache einer Frau und niemand sollte sich überhaupt dafür rechtfertigen müssen oder darüber ausgefragt werden. Und wenn die Frau zehn Mal abtreibt, es geht niemanden etwas an. Es ist eine Unverschämtheit, dass Abtreibungen überhaupt mit einem Mord in Verbindung gebracht werden. Es ist ja wohl ein riesiger Unterschied, ob man jemanden hinterrücks absticht, erschießt oder erwürgt oder ob man einen Zellklumpen, der nichts spürt und nichts zu verlieren hat, abtreibt. Da fehlt jeglicher Respekt zu echten Mordopfern und deren Familien.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Blödmann am 15.04.2019, 18:50 Uhr.

Abigail
★★★

Mitglied [300]

@Kotz: Für mich hört sich das ein bisschen danach an, als ob du dir das etwas schön redest. Für dich ist das ein "Zellklumpen", für andere schon ein Leben. Da kann man nicht rein wissenschaftlich dran gehen. Und ich weiß ja nicht, was du für Frauen kennst, aber die scheinen sehr Gefühlskalt zu sein.
Ausserdem habe ich nicht behauptet das Abtreibung Mord ist, sondern ich habe lediglich aus meiner persönlichen Sicht gesprochen, ich würde mich als Mörder fühlen. Ich habe mich schon schlecht gefühlt als ich meine Katze hab einschläfern lassen müssen. Des weiteren entscheide ich, als Mutter diesen "Zellklumpen" abzutöten, also würde ich mich auch schuldig fühlen. Und Muttergefühle sind kein Klischee, überleg doch mal, wenn du als Frau einen Kinderwunsch hast und es klappt erst nicht und du bekommst dann nach langer Zeit die Gewissheit, das du schwanger bist, dann hast du für diesen "Zellklumpen" schon Muttergefühle.
Natürlich geht niemanden an, ob, warum und wie oft eine Frau abtreibt, aber meine Erfahrung ist, das fast alle Frauen die ich kenne, die abgetrieben haben es bereuen und das zu tiefst.
Ich denke, die Frauen, die dir erzählen, das sie erleichtert darüber sind, lügen dich und sich selbst an um nicht mit ihren Schuldgefühlen konfrontiert zu werden.
Es geht einfach und allein um die Frage, ob ein Mensch das Recht hat einem "Zellklumpen" zu verweigern zu leben. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch nicht, ob ich das schaffen würde z.B. ein behindertes Kind groß zu ziehen, aber dann würde ich denken das ich egoistisch bin.
Eine Frage hab ich, bist du männlich oder weiblich?

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Ja, das nennt man wohl den Overkill

Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [3063]

@Kotz: Ich kenne auch so einige Frauen, die abgetrieben haben und von denen hat's nicht eine bereut. Im Gegenteil, die waren überglücklich und erleichtert - von Selbstbetrug nicht die Spur! Das hat auch nichts mit Gefühlskälte zu tun, wenn kein Kinderwunsch vorhanden ist. Dieser ganze Mutter-Mythos ist ohnehin die größte Lüge, das sieht man doch an all den gewollt kinderlosen Frauen.

Und ja, ich bin der alleinige Gott und Herrscher über meinen Uterus mit allem was darin ist. Das heißt, dass nur ich darüber bestimme, ob und welches Leben lebenswert ist.

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Und jetzt etwas zur Entspannung... https://www.youtube.com/watch?v=vmDDOFXSgAs

Kotz

@Abigail: Schön reden? Oh bitte. Es ist am Anfang ein Zellklumpen, der sich erst noch zu einem Menschen entwickeln muss, bevor man von einem Leben sprechen kann. Die Frauen, die ich kenne, sind weder gefühlskalt, noch möchten sie ihre Schuldgefühle verbergen. Das ist hier nicht „Ich habe einen Psychologie Artikel gelesen und kann jetzt jeden Menschen analysieren“, jeder Mensch ist individuell, was für manche Frauen ein schwerwiegender Eingriff ist, ist für andere kein Problem. Das ist nicht gefühlskalt, manche Frauen haben einfach keine Muttergefühle, keinen Kinderwunsch. Von der Gesellschaft wird das nur nicht akzeptiert, der Frau wird immer eingeredet, sie müsse Muttergefühle und einen Kinderwunsch haben, was totaler Schwachsinn ist.
„Es geht einfach und allein um die Frage, ob ein Mensch das Recht hat einem "Zellklumpen" zu verweigern zu leben.“ Ja, Frauen sollten dieses Recht haben und man verweigert dem Zellklumpen nicht sein Recht auf ein Leben, weil der Zellklumpen kein Recht dazu hat. Der Zellklumpen ist (noch) kein Mensch, es ist ein verdammter Zellklumpen und als solcher wird er auch angesehen. Punkt. Die Frau hat das Recht, über ihren Körper zu entscheiden, es ist ihr Körper. Der Zellklumpen hat keine Rechte.

@Lärmgeplagte: Genau! Das sehe ich ganz genauso.

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Kotz

@Abigail: „Eine Frage hab ich, bist du männlich oder weiblich?“ Ich weiß nicht, was das mit meiner Meinung oder dem Thema zu tun haben soll, aber ich bin weiblich. Und nein, ich habe keine Muttergefühle und ich möchte auch keine Kinder. Mein Freund auch nicht. Würde ich jemals schwanger werden, würde ich ohne zu zögern abtreiben. Es ist mein Körper und ich entscheide, was damit passiert. Ich werde mir doch nicht mein Leben mit einem Kind ruinieren, Mutter sein kommt für mich definitiv nicht infrage, nichts ist langweiliger und nerviger, als sich jeden Tag um ein schreiendes, undankbares Kind zu kümmern. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Respekt an die Frauen, die das gerne machen und sich darum kümmern, für mich ist es nichts.

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