Dampf ablassen!

Ärger abbauen. Frust loswerden. Darüber diskutieren.

Billig

Ärger

Ich, der Psychologe, halte immer meinen Ärger im Zaum. Ich wollte mal fragen, ob das gut oder schlecht ist. Will ich einfach immer nur der Überlegene sein und wenn ja, warum und woher kommt das. Andere sind viel lockerer, labern herum usw.. Ich häng immer nur hinten dran als der verständnisvolle Professor. Manchmal könnte ich mich dafür selbst ohrfeigen. [Melden]


Kommentare (21)

Abigail
★★★

Mitglied [138]

Dann frag dich doch, was du deinen " Patienten " raten würdest! Und dann haste doch deine Antwort.

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Wenn Du nicht kämpfst, hast Du schon verloren!

Abigail
★★★

Mitglied [138]

Aber ich hätte da mal ne Frage an dich. Wie verhält man sich gegenüber einem verhaltensgestörten Menschen, der bei jedem Problem ausrastet und aggressiv reagiert? Soll man lieber das Weite suchen oder versuchen auf den Menschen beruhigend einzureden? Ich weiß, hat nix mit deinem Thread zu tun, aber mich würde deine Antwort interessieren.

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Wenn Du nicht kämpfst, hast Du schon verloren!

Heinz

Du bist kein Psychologe

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Billig

@Heinz
Es tut mir leid Dich enttäuschen zu müssen. Ich bin Professor der Psychologie, ob Dir das nun passt oder nicht.

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DerMann
★★

Mitglied [88]

Warum fragst du nicht einfach einen anderen Psychologen?

Einer der schon länger im Geschäft ist als du.
Vielleicht weiß der was da los ist!

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DerMann lässt euch nicht verhungern und bringt jedem ein Brötchen! Einfach klingeln!

Boah Psychos ey

,,Will ich einfach immer nur der Überlegene sein.''

,,Ich häng immer nur hinten dran als der verständnisvolle Professor. ''


Typisch Leute die Psychologie studiert haben.
Was willst du jetzt von uns hören? Bestätigung?

Ja, super. Du machst das, weil du so viel intelligenter bist, als alle anderen Menschen. Weil ein Psychologiestudium ja so viel mehr Wert ist, als jedes andere Studium. Psychologie kann man mindestens mit Medizin gleichsetzen. Jeder andere Akademiker ist komplett dumm gegenüber dir. Und weil du ja so unfassbar übergebildet bist, kannst du dich über jeden erheben und bist jedem gegenüber der Professor, der jedem alles erklären muss. Denn die Anderen sind dumm und wissen nichts

Ne warte. Meine eigentliche Meinung ist, dass ihr Psychos euch viel zu viel auf euer Laberfach einbildet. Und deswegen ein starkes Egoproblem habt.

Also zu deiner Frage: Ja, du willst unbedingt immer der Überlegene sein. Wie jeder, der Psychologie studiert.

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Billig

@Boah Psychos ey
Danke für Deine Meinung. Aber woher kommt dass ganze, das hast Du vergessen.

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Boah Psychos ey

@Billig:

Woher es kommt, dass sich Psychologen allen überlegen fühlen? Schön, dass du meine ehrliche Antwort hören willst.


Aus meiner Erfahrung kenne ich sehr viele Psychologiestudenten, die schon als Schüler irgendwelche Komplexe hatten. Und dann extrem stolz darauf sind, dass sie erreicht haben, Psychologie zu studieren. Und über nichts anderes mehr reden. Wie ein Veganer.

Warum dieses Fach aber, zumindest unter Psychostudenten, so ein hohes Ansehen hat, das ist mir ein absolutes Rätsel.


Ich kann diesem Fach leider bei Weitem nicht das Ansehen beimessen, welches die Psychos gerne von mir hätten. Für mich ist das ganze maßos übertrieben und überbewertet. Nicht mehr oder weniger als andere Studiengänge. Wahrscheinlich sogar sehr viel Theorielastiger. Nichts, was mich beeindruckt. (Raumfahrttechnik, das würde mich beeindrucken)
Aber das mögen die Psychos gar nicht. Die wollen einen immer beeindrucken damit, dass sie Psychologie studieren. Und sie wollen immer Anerkennung dafür vom Gegenüber. Und wenn man nur ganz normal darauf reagiert und nicht schwer beeindruckt, dann werden sie schnell wütend. Da ist immer so eine gewisse Arroganz.

Tut mir ja Leid. Wie das bei dir ist, weiß ich nicht, kenne dich nicht. Aber das ist meine bisherige ausnahmslose Erfahrung.

Warum die Leute komplexe haben? Das ist bei jedem unterschiedlich.
Einer hat viele Geschwister und meint, die anderen Geschwister hätten ja alle so viel mehr Aufmerksamkeit bekommen, obwohl er doch so viel schlauer sei,
Die nächste wurde in der Schule ausgegrenzt, weil sie einfach zu jedem total unfreundlich und unhöflich war, aber das selbst nicht gemerkt hat,
Der wieder nächste sieht aus wie eine Teenagerlesbe, benimmt sich aber wie der Obermacker schlecht hin und denkt anderen Tipps geben zu können, wie sie so männlich wirken können, wie er.
Der wieder Nächste ist eigentlich total nett aber hasst menschlichen Kontak, hat deshalb ein Fernstudium ist krankhaft übergewichtig und hat nur Freunde in Online Rollenspielen....
Jeder Mensch hat andere Gründe. Aber bis jetzt hatte jeder Psycho den ich kennen gelernt habe, einen total Schaden. Und außer dem Letzten konnte ich keinen davon ausstehen, wirklich unerträglich mit denen. Ich denke aber nicht, dass ihr Studium irgendeinen Einfluss darauf hat, dass sie so sind. Sondern dass Leute die so sind, von so einem Studiengang magisch angezogen werden. Kunststudenten haben ja auch oft bestimmte Charakterzüge. Oder IT Studenten.

Ich denke, da du Psychologie studeirt hast, hast du bestimmt selbst schon Erfahrung mit solchen Leuten gemacht. Seidenn, dass nur die neue junge Generation von Psychostudenten so ist und das früher ganz anders war. Habe aber auch schon Leute kennen gelernt, die um die 40-50 waren und Psychologie studiert haben und so dermaßen gestört waren, dass die mir echt Angst eingejagt haben.

Ja, es mag ein böses Schubladendenken sein. Aber mein Bild ist, beruhend auf meinen Erfahrungen, nicht mehr sehr hoch. Hätte ich diese ganzen Leute nie kennen gelernt, wäre mein Bild komplett neutral und unvoreingenommen. Stattdessen trage ich fast schon eine gewisse Wut gegenüber solchen Leuten in mir, weil jede Begegnung und jedes Gespräch immer unangenehm und von Egospielchen geprägt sein muss.

Tut mir Leid, wenn die Antwort komplett unhöflich und subjektiv war. Aber du hast gefragt. Ich hab geantwortet. Da ich dich nicht persönlich kenne, beziehe ich natürlich keine der Anschuldigungen auf dich persönlich. Sondern nur auf die, die ich kenne.

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Fledermausi

@TE: Hilft nix, ich glaube, du solltest dich mal auf meine Liege legen und dann gehen wir das Thema ganz in Ruhe gemeinsam durch. Was meinst du?

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Billig

@Boah Psychos ey
Ich verstehe was Du damit sagen willst. Und das mit den Egospielchen ist auch überhaupt nicht mein Ding. Bei Leuten, die das Gefühl haben, irgendwo hängen geblieben zu sein, ist das vollkommen unangebracht. Als Psychologe muss man in der Lage sein eine Diagnose zu stellen, die sehr Nahe an das herangeht, was der Hilfesuchende tatsächlich haben könnte. Ich sage bewusst könnte, da diese Diagnose nie 100%ig sein kann. Aufgrund dieser Diagnose baut sich dann die Therapie auf. Ich persönlich finde es dabei sehr wichtig, flexibel zu bleiben. Eine Behandlung ist nicht immer von Erfolg gekrönt, aber, wenn dadurch der Betroffene Erleichterung findet und das möglichst auf Dauer, dann kann man schon von Erfolg reden. Allerdings sollte der Gang zum Psychologen immer die Entscheidung desjenigen sein, der betroffen ist. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Aber die fallen nicht in mein Gebiet. Da sind z.B. die Kriminalpsychologen gefragt, denn da handelt es sich um ganz andere Kaliber. Jeder kann entscheiden in auf welchen Gebieten er arbeiten möchte.

Übrigens war Deine Antwort nicht unhöflich und ich möchte mich dafür bedanken. Dennoch muss ich unbedingt bei mir selbst noch etwas nachforschen, warum ich so ein hochtrapender, stets verständnisvoller, nach Perfektion strebender, leicht graumellierter dummschwätzender Professor der Psychologie geworden bin.

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PseudoGott

So~ ihr könnt nun meine Meinung einfach ignorieren ... ich schreibe sie einfach mal.

Ist nicht ein Psychologe auch einfach nur ein Mensch? Natürlich.

Ein Psychologe lernt die Theorie.

Durch das Studium.
Durch das Gespräch mit dem Patienten.

NIE die Praxis. Oder ...?

Wenn eine einzelne menschliche Existenz Rat sucht, dann seid IHR zur Stelle. Ihr versucht denen zu helfen ... dann aber - womöglich das, was ihr nun hier schreibt ist eure eigene Schwäche - ausgelaugte Psyche.

Die Frage stellt ihr euch dann JETZT ???

Natürlich.

Ich habe schon immer versucht psychologische Gespräche zu vermeiden. Denen mein Leid vorzuenthalten. Nicht wie ein Schwamm mein Leid aufzunehmen. Dafür seid ihr nicht da.

Ihr seid ein temporärer Punkt in meinem Leben, welcher mich auf die richtige Fährte bringen soll.

Hat ein Mensch sich aufgegeben?
Lohnt sich mein Selbst dem Abgrund hinzugeben um ihm/ihr wieder heraus zu helfen?

Der Grund (aus meiner Sicht) das ihr hier postet, wenn ihr wirklich Psychologen seid, ist, ihr habt zu viel Leid durch eure Patienten erfahren.

...

Wird das im Studium gelehrt selbst das Opfer durch eine Heldentat zu werden ...?

Antworten

PseudoGott

Muss man als Psychologe nicht sein Leben selbst geregelt bekommen und eine Toleranz zwischen Patient und sich selbst realisieren, damit man nicht von den Latschen kippt?

Da gibt es welche wo ihren Abstand zum Patienten halten und negative Bewertungen erhalten und widerrum welche, wo einem helfen, positives Feedback erhalten, aber selbst immer wieder angenagt werden vom Abgrund ...

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Abigail
★★★

Mitglied [138]

@Billig: gibst du mir bitte eine Antwort auf meine Frage? Ist wirklich ernst gemeint! Wenn du nicht willst, ist auch o.k, habe nur gedacht, das du die vielleicht überlesen hast.

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Wenn Du nicht kämpfst, hast Du schon verloren!

Billig

@Abigail
Hör mal, bei allem Verständnis, worin ich zu 99% fast 100% bin, aber Du solltest Dich mal bei mir auf die Couch legen.

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Abigail
★★★

Mitglied [138]

@Billig: kann schon sein, ich denke, das muss ich auch. Aber auf die Couch legen, das macht doch kein Psychologe mehr, ausser bei einer Hypnose, vielleicht. Aber hast du jetzt ne Antwort für mich? Ja oder nein?

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Wenn Du nicht kämpfst, hast Du schon verloren!

Billig

Na schön. Ich halte Dich für einen klugen Kopf. Deshalb brauchst Du von mir keine Antwort.

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Abigail
★★★

Mitglied [138]

@Billig: schade, wollte nur ne zweite Meinung

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Wenn Du nicht kämpfst, hast Du schon verloren!

Fledermausi

@PseudoGott:
GENAU DAS ist das, was ich mir auch immer wieder denke. Ein ganzes Berufsleben nur das Leid anderer Menschen zu durchleben ohne dass das Spuren hinterlässt, kann ich mir auch nicht vorstellen. Wie hartgesotten muss man da sein?

Sehr gut analysiert und voll den Kern der Psyche erfasst - bravo !

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Besoffene

nein

@Fledermausi:

naja. oder man ist einfach überhaupt gar nicht empathisch und einem geht das Leid anderer schlichtweg am Arsch vorbei. wurde als kind mal zwangsweise für traumatherapie zu mehreren psychologen geschickt. die haben sich einen scheiß für ihren beruf interessiert. oft habe ich sogar nur ankreuzbögen ausfüllen müssen und nichtmal mit dem psycho selbst geredet. der rest hat sich auch überhaupt nicht auf den patienten eingelassen oder interesse gezeigt.
am ende bin ich sogar traumatisierter rausgekommen, als rein. es gab eine psychologin, die ernsthaft von mir verlangen wollte, dass ich mich ausziehe um ,,zu untersuchen ob ich irgendwelche psychischen probleme damit habe, nackt zu sein.'' (war da so ca 13-14) das ist keine ärztin, ich habe vpr keinem psychologen nackt zu sein. und ich habe mich auch geweigert, damit war das thema auch aus dem raum. aber überhaupt das sowas auf den tisch kam, finde ich, je älter ich werde umso traumatisierender.
Und dann gab es noch einen jährzornigen alten Sack der die ganze Zeit rumgebrüllt und mich beleidigt hat. Und ich denke mir nur so wtf. als ich den mal gegoogled habe, habe ich nur negative rezensionen von dem gelesen. und am ende sollte ich irgendwann mal vor irgend so einer juristischen Person (Anwältin? Richterin?) alleine mit ihr in einem Raum aussagen im Gerichtsgebäude erzählen, was denn alles bei der Therapie vorgefallen sei und dass sie alle befragen, die bei ihm waren. War ja nichts, außer dass er komplett bescheuert war. Aber das war alles so eine riesen WTF situation.
für mich haben diese ganzen psychofutzis alles nur viel schlimmer gemacht und ich wünschte, ich wäre nie gezwungen worden, zu einem zu gehen. wenn ich an die zeiten mit den psychos zurück denke, macht mich das fast depressiv.
meiner erfahrung nach sind psychologen einfach nur müll und erfüllen ihren ursprünglich erdachten sinn einfach komplett gar nicht. habe von anderen betroffen auch nur das selbe gehört. irgendwie scheint niemand jemals hiilfe von einem psychologen bekommen zu haben. psychologie ist einfach nur quacksalberei und psychotherapie funktioniert nicht.

Antworten

Fledermausi

@nein:
Ganz ehrlich, das erschüttert mich, was du durchmachen musstest. Mir fehlen jetzt fast die Worte.
Aber wenn es dich irgendwie tröstet, ich war auch einmal an einem Tiefpunkt in meinem Leben angekommen und habe mich bewusst gegen einen Psychologen entschieden. Ich denke auch, dass kein Mensch helfen kann, der nicht selber Leid erfahren hat. Zuhören ist das eine, aber Hilfe...
Es mag sicher auch beherzte Psychologen/Psychotherapeuten geben, aber die Masse hat wahrscheinlich wirklich ein Imageproblem.
Ich hoffe, du hast deinen Lebensweg gefunden.

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