Dampf ablassen!

Ärger abbauen. Frust loswerden. Darüber diskutieren.

Einfach sauer
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Mitglied [75]

Missstände in Deutschland, die einfach nicht aufhören zu wachsen!

Es ist traurig, wie in Deutschland miteinander umgegangen wird. Alt werden in Deutschland ist nur noch eine Frage des Geldes. Der arme wachsende Teil in der Bevölkerung hat zu wenig, um über die Runden kommen zu können. Der Mindestlohn in Deutschland ist unser aller Untergang. Die Armut steigt weiter und endet damit, dass man im Rentenalter hungern muss, weil nicht nur die Preise für Lebensmittel weiter steigen, sondern auch die Miete und deren Nebenkosten. Auch die Krankenkassen zahlen immer weniger, viele die chronisch krank sind, wissen nicht, wie sie das Geld für ihre Medikamente, Hilfsmittel (Brille) und Pflege aufbringen können, das gilt jetzt schon für jung und alt.

Viele ziehen sich jetzt schon zurück und vereinsamen, gehen quasi vor unseren Augen zugrunde, aber wir wollen es nicht wahrhaben, das gilt auch für jung und alt (Rentner, Arbeitslose und Geringverdiener). Es wird in den Medien lieber gehetzt, am besten gegen die, die sich eh nicht wehren können (Langzeitarbeitslose/Aufstocker). Lieber andere Menschen für die Ungerechtigkeit in Deutschland beschimpfen, anstatt die Wurzel dieser Ursache anzupacken. Nicht die Arbeitslosen tragen die Schuld an den Missständen in Deutschland, sondern die ungerechte Verteilung des Verdienstes und der Sozialleistungen.

Jemand der gut verdient, hat kein Problem damit, später für eine gute Rente zu sorgen, aber ein Mensch, der nur den Mindestlohn verdient, wird auf der Strecke bleiben, er landet später in der Armut. Der Mindestlohn wird weiterhin niedrig gehalten, genauso wie die Grundsicherung vom Arbeitslosengeld II. Das ist von unserer Regierung so beabsichtigt. Sie schert sich ein Dreck darum, dass die Armut weiter wächst, denn jeder von denen hat jetzt schon durch die Steuereinnahmen ausgesorgt, während sie den Armen in Deutschland nicht mal die kleinste Erhöhung gönnen. Da wo zwingend Hilfe und Unterstützung nötig ist, wird grundsätzlich gespart. Und das mit großen Erfolg!

Schließlich gibt es genug in der Bevölkerung, die weiterhin der Meinung sind, dass sie für Langzeitarbeitslose arbeiten gehen würden, da diese sich nur in der faulen Hängematte ausruhen wollen. Auch unsere Politiker behaupten das nur zu gerne, wohl wissend, dass das eine große Lüge ist. Aber solange es noch genug Menschen in Deutschland gibt, die das tatsächlich glauben, wird die wahre Ursache für die Missstände im Land nicht bekämpft werden. Aber unsere Politiker (Herr Lindner, Herr Spahn, Herr Busen ...) und auch die Medien (Internet, RTL2 ...) lassen keine Zweifel zu, dass die Langzeitarbeitslosen selbst an ihrer Arbeitslosigkeit schuld sind. Weiß doch jeder, wer arbeiten will, der findet auch eine Arbeit.

Dabei sollte doch wirklich jeder in Deutschland wissen: Jeder Arbeitsplatz einen Arbeitnehmer, aber nicht jeder Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz, aber darüber verliert keiner ein Wort. Und klar doch, man zahlt in Deutschland auch nur für die Arbeitslosenversicherung Steuern. Dass auch viele Langzeitarbeitslose arbeiten gehen, das wird gerne ignoriert. Die Aufstocker werden in Deutschland ausgebeutet, 80 Prozent des Gehaltes wird vom Jobcenter angerechnet, man sitzt dort fest und muss sich von der Bevölkerung zu unrecht beschimpfen lassen.

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Kommentare (16)

lukas
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Mitglied [1841]

Die Leute, die zu wenig Rente haben (werden),sollten sich mal fragen WARUM?

Das ist nämlich selbstverschuldet. Deshalb hab ich mit denen auch kein Mitleid, genausowenig wie mit Hartzern.
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Sander Krabbendam

OpaH

Und ich hab komischerweise gerade heute darüber nachgedacht, dass die alle, die du jetzt nennst, auch noch von den Banken geschröpft werden mit den scheiß Kontoführungsgebühren.
Da haben die schon keine Piepen, aber dürfen den Blähapparat noch füttern, weil sie gezwungen werden, ein Konto zu führen.

"Früher war mehr Lametta!"
(Loriot - Opa Hoppenstedt)
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lukas
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Mitglied [1841]

Arbeitslosigkeit ist auch selbstverschuldet. Es wird schon seine Gründe haben wenn einer seinen Job verliert oder erst gar keinen findet.
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Sander Krabbendam

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von General am 13.05.2019, 19:45 Uhr.
Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von # am 14.05.2019, 00:38 Uhr.

Eva
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Mitglied [2992]

@lukas: das was man einzahlt ( Dein Arbeitgeber ) bekommst Du eh nicht wieder. Bei vielen ist die Rente so im Kopf festgewachsen, leg es lieber Privat beiseite dann ist es auch Deins bevor Du den Löffel abgibst.
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OpaH

@Eva:
Verstehe ich das richtig? Die Mehrheit soll sich das beiseite legen, was der "Arbeitgeber" einzahlt?
Wenn man das Geld "nebenbei" noch hätte, dann bräuchte man sich doch gar keine Sorgen um die Zukunft machen.
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Eva
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Mitglied [2992]

Die meisten sind von der gesetzlichen Rente "Gehirngewaschen" das Gekd was Du einzahlst im Monat und Dein Arbeitgeber, da mal die Augen AUFMACHEN und was Du dafür als "Rente'" wiederbekommst, vorrausgesetzt Du erlebst es, sonst freut sich der Staat . Sorry, aber NOCH genauer kann ich es nicht beschreiben. Ggf. Mal Hirn einschalten. Aber ne stimmt, die Rente reicht ja 🤭🤭🤭🤭🤭
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Eva
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Mitglied [2992]

@OpaH: @OpaH: also um so mehr Du noch zusätzlich später hast, um so mehr freut sich der Staat , das wird Dir alles angerechnet.ich bin mir sicher, ein grosser Teil wird die Rente eh nicht erleben. Krebs sei Dank. Wir gehen vorher jämmerlich zu grunde.
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Katharina
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Mitglied [426]

@Eva: Liebe Eva, als Arbeitnehmer kommst du an deine erwirtschafteten Rentenversicherungsbeiträge aber gar nicht erst ran - die werden dir VOR Lohnauszahlung automatisch mit den Steuern abgezogen. Wie soll man da also irgendwas beiseitelegen, wenn der Staat sich das als erster krallt?!

Dass man hinterher als Rentner nicht das selbe raus bekommt, was man ein Leben lang eingezahlt hat, ist mittlerweile jedem klar. Nur ändern können wir's trotzdem nicht.
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S.O.A.B.

Eva
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Mitglied [2992]

Es war auch gegen niemanden Negativ gemeint liebe Katharina .Es ist Fakt und sinn vom Staat das man am besten nicht vor 70 dran kommt. Noch besser, vorher den Deckel zu.
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Cherry

@Lukas: Arbeitslosigkeit und eine niedrige Rente sind also selbstverschuldet?
Ich glaube, du bist einfach Teil einer Generation, die alles in den Arsch geblasen kriegt und daher ziemlich wenig Respekt vor anderen Leuten hat!
Und ehrlich gesagt, tut mir derjenige leid, der dich beschäftigt.
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Abigail
★★★

Mitglied [496]

@Cherry: Solche Leute wie Lukas gibt es LEIDER zu genüge. Auch die , die behaupten, dass man mit Sozialleistungen gut zurecht kommt, diese Leute sind für mich einfach nur dumm. Wenn ich nicht weiß, was es bedeutet arm zu sein, kann ich mir auch kein Urteil erlauben.
So wie Lukas denken nur die, bei denen Berufsmäßig alles geklappt hat und die auch noch gesund sind.
Aber wenn man soetwas nicht kennt, dann sind natürlich alle selbst Schuld an ihrer Situation.
Klar, die Leute die krank sind und arbeitsunfähig sind natürlich selbst Schuld.
Die Leute deren Firma pleite gegangen ist, sind natürlich selbst Schuld, denn ab 40 wird man ja von jeder Firma mit Handkuss genommen und natürlich sind die dann auch selbst Schuld, dass sie nur Absagen bekommen.
Die Frauen, die Kinder groß gezogen haben und nur Teilzeitjobs oder Minijobs machen konnten, sind natürlich auch selbst Schuld, dass sie jetzt bei der Rente in die Röhre gucken.
Natürlich gibt es Menschen, die sich auf unserem Sozialstaat ausruhen, dass sind die, die dann auf RTL 2 gezeigt werden, bei denen sag ich auch, selbst Schuld.
Und die Dummen nehmen diese Extremfälle dann als Vorlage für ihr eingeengtes Denken, wenn sie überhaupt denken.
Unser Staat sollte einfach dafür sorgen, dass man von den Jobcentern unterstützt wird und das einem wirklich geholfen wird.
Nicht einen Job hat mir das Jobcenter vermittelt, das habe ich mir alles selbst erarbeitet und ich hatte schon viele Jobs, denn das ist auch eine Thema, wenn man in einem Betrieb 2 Jahre gearbeitet hat, gibt es kaum eine Chance auf eine unbefristete Stelle und Vollzeitjobs kannste an einer Hand abzählen.
Lukas würde jetzt sage, selbst Schuld..haste halt nicht gut gearbeitet. Ich sage Nein, denn wenn man sich mit Leuten unterhäkt, die Führungpositionen haben, dann sagen die dir das das ein ganz normaler Prozess ist, damit sie den Arbeitgeber nicht bis zur Rente an der Backe haben und denen wahrscheinlich noch Geld kostet, wenn er alt wird und öfter mal nen Krankenschein hat.
In vielen Firmen werden nur noch Leute bis 40 eingestellt und danach ist dann Schluß, da helfen auch alle Qualifikationen nichts.
Ich wünsche ja Niemandem was schlechtes, aber den Leuten, die so denken wie Lukas wünsche ich das sie auch mal in diese Situation kommen und jemand sagt.... biste doch selbst Schuld!!
Und sein Mitleid braucht keiner!
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Ja, das nennt man wohl den Overkill

Einfach sauer
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Mitglied [75]

Es ist unfassbar. Ein Freund von mir hätte eine gute Arbeitsstelle für zwei Jahre haben können, aber das Jobcenter höchstpersönlich hat das verhindert. Die Stelle war ihm bereits zugesagt worden, als einige Tage später der Arbeitsvermittler beim Termin ihm mitteilte, dass die hundert Prozent-Förderung doch nicht infrage kommt, da er die letzten Jahre nicht nur Leistungen vom Jobcenter bezogen hat, zwischendurch hat er auch gut verdient. Sein Arbeitgeber ist aber auf eine hundert Prozent-Förderung angewiesen, hat nur einen kleinen Betrieb, das weiß das Jobcenter auch. Ihm wurde also die zugesagte Arbeitsstelle wieder genommen, nur weil sich das Jobcenter an irgendwelche Regelungen gehalten hat.

Es war dem Jobcenter scheiß egal, dass er eine neue Arbeitsstelle für zwei Jahre in der Tasche hatte. Das ist doch widersprüchlich. Ständig verlangt das Jobcenter, dass jeder Arbeitslose jede Arbeit anzunehmen hat, um von denen wegzukommen und dann verhindern die das, aufgrund
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Einfach sauer
★★

Mitglied [75]

Irgendwelcher Regelungen. Die bezahlen doch sonst auch irgendwelche sinnlose Maßnahmen, die dem Arbeitslosen bei der Arbeitssuche nicht helfen. In solchen Maßnahmen werden Rätsel gelöst, oder Spiele im Kreis gespielt, die einfach nur demütigend sind.

Was ist aus dem Grundsatz geworden, auf dem das Jobcenter mit ständigem unmenschlichen Druck besteht, weil ja alle Arbeitslose nicht arbeiten gehen wollen?

Er hat sich über die Arbeitsstelle so gefreut, doch jetzt steht er wieder scheiße da, weiß nicht, wie das mit ihm weitergehen soll, es fehlt so vieles, um ein soziales Leben haben zu können.
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Einfach sauer
★★

Mitglied [75]

@Cherry und Abigal:

Auf solche Kommentare, wie die von Lukas gehe ich nicht mehr ein. Lukas hat nicht verstanden, um was es geht, das will er auch gar nicht.

Ich bin froh, dass ich meine Augen nicht vor der Wahrheit verschließe und mich nicht von irgendwelchen Medien oder Regierung blenden lasse.
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