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Milchmaus

Keine Wertschätzung

Ich finde, dass die normale Arbeiterklasse überhaupt nicht wertgeschätzt wird. Wenn mir jemand sagt, dass er Altenpfleger ist, dann habe ich großen Respekt vor der Person, weil es ein harter Job ist, den ich nicht machen könnte. Ebenso ziehe ich den Hut vor allen Leuten, die handwerklich oder allgemein körperlich arbeiten, weil ich ihre Arbeit schätze und auch als wichtig ansehe. Ich finde, dass sich schon in der Schule zeigt, dass normale Arbeiter kaum Anerkennung erhalten.

1. Wieso werden Hauptschüler, die praktisch begabt sind, wie Dreck behandelt und warum erhalten sie keine Förderung?
2. Aus welchem Grund muss man hochbegabt sein, damit die eigenen Stärken gefördert werden? Reicht nicht einfach das Interesse eines Schülers an einer Sache aus?
3. Ist ein Akademiker, der Philosophie studiert hat und nun irgendwelche Leute voll labert, wichtiger als ein Verkäufer?
4. Warum wollen Eltern häufig unbedingt, dass ihre Kinder auf das Gymnasium gehen, obwohl viele von ihnen es dort einfach nicht schaffen können? Was ist so schlimm daran, sein Kind auf einer Realschule anzumelden?

Ich verstehe auch nicht, weshalb so viele Arbeitgeber das Abitur mit Bestnoten voraussetzen, aber sich anschließend über die Praxisfähigkeiten ihrer Arbeitnehmer beschweren. Warum muss man mehrere Bücher auswendig gelernt haben, um mit Kindern umgehen zu können? (Pädagogikstudium) Ich kann auch diese ganzen Texte auswendig herunterleiern und das ändert nichts daran, dass ich für die Arbeit mit Kindern nicht geeignet bin.

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Kommentare (6)

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Das ist leider so. Wichtige Berufe werden nicht wertschätzt, außer, man verdient damit viel Geld.
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von DeletedUser am 02.08.2018, 07:01 Uhr.

Wahr

Es ist war. Fast jeder Beruf ist wichtig. Und sorgt dafür, dass diese Gesellschaft funktioniert. Was würden wir tun, wenn es keine Müllmänner gäbe, keine Kanalarbeiter, keine Bauarbeitet usw? Und während wir noch an unserem Abitur oder Studium sitzen und erst im fortgeschrittenen Alter anfangen zu Arbeiten, fangen Haupt- und Realschüler oft schon im späten Teenageralter an, unsere Wirtschaft aufrecht zu erhalten.
Deswegen finde ich die Arroganz, die manche Leute an den Tag legen, komplett verächtlich. Wer mit 25 noch bei seinen Eltern wohnt, noch nie im Leben gearbeitet hat, aber immer die teuersten Sachen besitzt und sich sein Jurastudium und den Führerschein komplett von Mama und Papa finanzieren lässt, der sollte nicht auf Leute herabsehen, die mit 18 schon ihre Malerausbildung fertig haben und auf eigenen Beinen stehen. Nicht jeder hat das Glück, von seinen Eltern auf Wolken durchs Leben getragen zu werden, auch wenn sie den Verstand hätten. Und andere haben den Verstand nicht, aber kriegen es trotzdem durch die viele Unterstützung geregelt.
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von John Fu.rz am 03.08.2018, 15:11 Uhr.

Gegenlärm

Wie Recht ihr habt. Ich habe vor jedem Beruf Respekt. Auch vor der Putzfrau (Wie würde es ohne sie aussehen?), oder gerade besonders vor ihr, weil sie einen schlechtbezahlten Knochenjob macht. Ich finde es toll, wenn Leute heutzutage überhaupt noch arbeiten gehen. In unserem Viertel wohnen soviele junge Leute, die noch nichtmal Bock auf eine Ausbildung hatten und es sich auf HARTZ4 bequem machen. Oder Dauerstudenten Ende Dreißig.
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ja

@Gegenlärm: Da hast du recht
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