Dampf ablassen!

Ärger abbauen. Frust loswerden. Darüber diskutieren.

Gnubblgnu

Drecksärztepack

Mal wieder, seit Jahren ärger ich mich mit irgendwelchen Fritzen rum! Ich gehe gar nicht in die Details, aber ich werde mal wieder total ignoriert, man hat keinen Bock ein paar Minuten zu arbeiten, lieber dichtet man irgend was zusammen, je nach Arzt der eine so, der andere so. Hauptsache irgendwas (arschteueres - der Pharmareferent ist bestimmt zufrieden) verschrieben, die Geräte ausgelastet. Und dann kommt man mit einem Fragebogen an, und weil irgend ein Aspekt nun besser ist, feiert man den großartigen Erfolg. Die fünf Sachen, die schlechter sind, werden gar nicht erfasst. Reine Symptombekämpfung. Warum macht ihr nicht gleich ne Lobotomie, ihr Profitmetzger?

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Kommentare (9)

Mundgeruch

Ja, ich habe Ärzte früher auch über alles gehasst. Gibt viele schwarze Schafe. Hat viele viele positive Erfahrungen durch Bekannte und Dozenten gebraucht, bis ich nicht mehr so eine negative Sicht hatte.
Aber das ist leider immer so. In Berufen, wo man theoretisch gesehen sehr viel Geld machen kann, sammelt sich immer menschlicher Abschaum ohne Moral. Und was da abgeht, glaubst du garnicht. Ich kenne einen, der hat seinen älteren Kollegen weggemobbt, intrigen geschmiedet, lügen verbreitet und dann auch noch seinen Patienten gesagt, der würde nichtmehr arbeiten, alles nur um seine Stelle zu bekommen. Dabei war der Ältere viel erfahrener und müsste eigentlich mehr Einfluss haben. Der ist dann irgendwann freiwillig wo anders hin gegangen, weil er das Arbeitsklima als Vergiftet wahrgenommen hat. Aber das ist Schade, dass Leute ohne Moral und Gewissen immer mit allem folgenlos davon kommen. Während die, die Moral besitzen sich verdrängen lassen, weil sie unter sowas leiden.

Habe aber auch schon Ärzte kennen gelernt, die kritisieren, dass zu oft operiert oder Medikamente verschrieben werden.

Am Schlimmsten sind Zahnärzte. Die haben maximal die ersten 2 Jahre des Medizinstudiums an medizinischem Grundwissen, wenn überhaupt (je nach Uni), verschreiben gerne mal Antibiotika ,,vorsorglich'' was multiresistente Keime fördert. Und arbeiten quasi auf Provisionsbasis, machen also gerne und oft mehr als nötig, weil sie dann auch mehr bezahlt werden und lassen sich das auch mehr zahlen, als nötig. Blöd nur, wenn sie damit an jemanden geraten, der selber medizinisches Wissen hat und Röntgenbilder lesen kann und am besten noch als Privatversicherter Akteneinsicht hat, so kommt dann alles raus. Unter Zahnmediziniern gibt es leider ganz besonders viele schwarze Schafe, weil man weniger studieren und arbeiten muss, als ein Arzt, aber dafür meistens wesentlich mehr verdient und sein Gehalt eigentlich zurecht biegen kann, wie es einem selber passt, gerade als Selbstständiger. Der moralische Aspekt ist bei Zahnärzten auch kaum bis gar nicht vorhanden, Zahnärzte behandeln dich nur, wenn du einen unangebracht in die Höhe getriebenen Preis dafür bezahlst, wenn nicht, hast du Pech gehabt. Vieles übernimmt die KK ja nicht, keine tausende von Euro= keine Behandlung. Eine Behandlungspflicht scheint nicht vorhanden zu sein. Hat der Rentner nur noch verfaulte schmerzende Zähne und kriegt nur 200€ Rente? Pech gehabt, trink halt nur noch Suppe. Da werden leidende Menschen am laufenden Band nach Hause geschickt, weil sie einen eh schon unverschämt zu hohen Preis für das bisschen am Zahn rum schleifen nicht bezahlen können. Und dann machen die, die ihre 2-3 Handgriffe im Mund erledigen, es oft nichtmal gut. Und viele Zahnärzte machen sowieso fast nichtsmehr und lassen alles von den Helferinnen erledigen, die nichtmal studiert haben.
Ich vertraue nur noch Zahnärzten, die solche Misstände selber kritisieren und mich noch nie verarscht haben, gerne auch mal das Günstigere anbieten, wenn es mehr Sinn macht.
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Asienasien

Heiler gibt es in diesem Land halt nicht jedenfalls keine die die Krankenkasse bezahlt. Einfach nicht mehr zu Ärzten gehen das ist am Besten. (Nur notfalls.) Und dann sich nur Diagnostik holen weil Behandlung eh nix taugt größtenteils. Die verdienen den Namen Heiler auch nicht deshalb nennen sie sich auch nicht so.
In Asien muss jeder Arzt draussen täglich auf sein Schild schreiben wie viele Kranke er hat. Je mehr je mehr wird er geächtet (hörte man). Da geht es noch um echte Heilung, woran der Arzt dort natürlich dann auch Interesse hat. Je weniger Kranke auf seinem Schild stehen desto größer ist sein Zulauf von kranken Menschen, weil sie wissen, dass sie bei dem auch wirklich komplett richtig heil werden dauerhaft. (Und nicht pharmaabhängig oder ähnlich.)
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Schlundgeruch

@Asienasien:

Da hätte ich ja eher Angst, dass der ein oder andere Patient dann doch ,,zufällig stirbt' damit es ein Kranker weniger ist. So richtig Sinn macht so eine Taktik ja nicht. Weil es nichts darüber aussagt, wie viele Patienten prozentual krank sind und was für eine Krankheit, also die schwere. Man kann nicht alles heilen, manches kann man nur Symptomatisch behandeln wie MS oder AIDS zum Beispiel, dafür kann man aber wenigstens den meisten Menschen die im Krankenhaus oder unter ärztlicher Aufsicht sterben palliativ einen schmerzfreien Tod bereiten und das ist auch schon viel wert.
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Hilfe schwul! am 03.05.2021, 21:23 Uhr.

Nampfdudel

Nur notfalls zum Arzt gehen geht absolut nicht im deutschen System. Für jeden Mist brauch man einen Nachweis, Tests, Diagnosen. Wenn man es selbst nicht macht wird man zum Gutachter, Ärztlichen Dienst etc. geschickt und selbst, wenn man bereits Diagnosen hat, wird gelogen, bis sich die Balken biegen. Und selbstverständlich wird zur "Behandlung" erpresst, wenn man Krankengeld/Arbeitslosengeld/Reha/Rente oder einfach nur eine korrekte Diagnose möchte. Dazu gehören auch Klinikaufenthalte, da müssen Sie alles mitmachen, inklusive Zwangsmedikation, sonst fliegen Sie raus und dann bekommen nichts mehr.

Habe ich alles schon durch. Hat Jahre(!) gedauert, bis ich korrekte Diagnosen und eine annehmbare Behandlung hatte. Erst gesund gelogen und zu einer stressigen, unterbezahlten Vollzeitstelle plus Überstunden verdonnert (Habe ich mir selbst gesucht, vier Wochen auf Probe gearbeitet, Teilzeit war abgesprochen! Und dann: Arbeitsvertrag? Handelt das Amt aus! Mindestlohn? Hamburger Modell? Greift nicht! Einstiegsgeld? Antrag verschwunden ... Umzug nicht gezahlt, ausstehende Nebenkosten nicht gezahlt) die man nicht packt, nach ein paar Monaten wieder richtig krank wird und rausfliegt etc., aber wehe, die Brüder müssten eine Umschulung zahlen, dafür war ich dann aus heiterem Himmel zu krank!
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Hm?

In Anbetracht, dass DL eines der besten Gesundheitssysteme der Welt sein will... Geh Mit ein und den selben Beschwerden zu 5 verschiedenen Ärzten, und du bekommst auch 5 verschiedene "Diagnosen", nach dem Motto, nix genaues weiß man nicht. "Dr. Google" ist genauso effizient, wie die Kurpfuscher hier in Germoney.
Dummerweise benoetigt man ja hin Und wieder mal nen Attest, bzw. ist jeder Scheiss hier verschreibungspflichtig, weshalb man doch mal seine Zeit bei so nem Arzt vergeuden muss.
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Ich mein ja nur

@Nampfdudel:

Man kann aber auch einfach eine psychische Diagnose googlen, zum Psychiater gehen und sagen "hallo ich höre stimmen." und schon bist du arbeitsunfähig. Die Mühe da nochmal nachzuhaken macht sich kein Psychiater, die arbeiten gefühlt auf Provisionsbasis. Und wirklich Nachweisen kann man psychische Störungen auch nicht. Da kann man erzählen was immer man will.
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Hm?

@Ich+mein+ja+nur: Wenn du Pech hast, bekommst du nen Unterbringungungsbeschluss, dann "darfst" du min. 6 Wochenn auf ner Geschlossenen dahinvegetieren. Und wenn die Kurpfuscher da auch noch ddr-like agieren, ist nix mehr mit chilllig "krank feiern".
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Simplicissimus

,,Hauptsache irgendwas (arschteueres - der Pharmareferent ist bestimmt zufrieden) verschrieben, die Geräte ausgelastet."

Das ist eine ganz miese Aussage, aber die hat ihren Grund.
Jedes medizinische Gerät, was am Patienten zum Einsatz kommt, bezahlen alle Steuerzahler, auch mit ihren Krankenkassenbeiträgen.
Das heißt, stehen diese Geräte nur herum und sinkt die Patientenzahl, wäre das absolute Geldverschwendung und auch nicht der Sozialgemeinschaft zu erklären.
Jetzt sollte man sich auch mal überlegen, warum Kliniken geschlossen werden. Eben darum, weil mancherorts Geräte nicht ausgelastet werden. Zwar finden die Einen, dass das nicht gerechtfertigt ist, aber Geräte kosten nun mal Geld und Kassenpatienten bringen nun mal nicht so viel Geld wie Privatpatienten, die Geräte müssen aber bezahlt werden. Ein Problem, was die gesetzlichen Krankenkassen selber schüren!

,, ...lieber dichtet man irgend was zusammen, je nach Arzt der eine so der andere so."

In der Konsequenz fast logisch, wenn auch ethisch bedenklich, wenn das bei euch so ist!
Der Eid des Hippokrates war höchstens noch in seiner ursprünglichen Form anwendbar, als die Weltbevölkerung noch überschaubar war.
Heute hat ein Arzt kaum noch die Möglichkeit, sich intensiv und mit der nötigen Zeit seinen Patienten zu widmen, da geht sehr viel unter. Zeitdruck und Fließbandarbeit verhindern die Sicht auf den Patienten.
Traurig, aber leider wahr - gute Auslastung der Geräte oder Schließung der Arztpraxis/Klinik.
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