Dampf ablassen!

Ärger abbauen. Frust loswerden. Darüber diskutieren.

otto

Mitglied [5]

Zahnärzte verdienen zu viel

Ich rege mich gerade ein bisschen aus. habe heute mit einem selbstständigen geredet, der den ganzen tag von morgens bis abends auf der Arbeit ist, und das auch anders nicht regeln könnte, finanziell. mein Zahnarzt hingegen ist auch selbstständig, arbeitet aber nur 20 Stunden die woche, lebt trotzdem ein oberklassenleben und kleidet seine Kinder ausschließlich in Designerkleidung. dann jammert er rum, er würde ja nicht genug verdienen, für einen Zahnarzt. Komm mal klar auf deinen Film, andere Leute haben weniger in einem halben Jahr um ihre Familie zu ernähren, als die Designersonnenbrille deiner kleinen Tochter kostet. und meine Mutter sitzt zu Hause mit ihren kaputten zähnen und kann sich keine Behandlung leisten. warum wird das nicht von der Krankenkasse übernommen? und warum muss das alles so unangebracht teuer sein? man kann doch die preise humaner und angebrachter gestalten, ein Zahnarzt muss ja nicht im 5-Stelligen Bereich verdienen, selbst mit der Hafte wären sie noch an der spitze der Verdiener. Man kann jetzt argumentieren, dass das Zahnarztstudium so anspruchsvoll sei, aber nichtmal Ärzte verdienen so viel, und das Studium ist noch eine ganze Ecke anspruchsvoller und länger. Und heutzutage dauert jedes anspruchsvolle Bachelor-Master Studium mindestens so lange wie ein Zahnmedizinstudium. was auch ein großes Problem ist ist, dass Zahnärzte an dem gewinn beteiligt werden sprich: bringen sie mehr geld ein, verdienen sie mehr. oder mit anderen Worten: machen sie möglichst teure Behandlungen die sie auchnoch teurer machen, als sie sind, können sie das überschüssige Geld ab einem bestimmten Prozentwert in die eigene Tasche stecken. Und dann rechnen sie gerne mal mehr ab als nötig. Ich weiß das, da ich Einsicht in meine Krankenkassenabrechnung nehmen konnte. machen übrigens auch manche Ärzte und so ziemlich alle Psychologen, bei denen allein die Terminvergabe schon 20€ kostet.
Ich finde Zahnärzte und alle anderen Berufsgruppen im Gesundheitsbereich sollten ein festes Gehalt bekommen, unabhängig von der Behandlung die sie verschreiben, um zu verhindern, dass einem Patienten mutwillig geschadet wird, um besser an ihm zu verdienen. Von 4 Zahnärzten, bei denen ich in den letzten Jahren war, haben 2 nachweislich betrogen, indem sie absichtlich falsche Diagnosen gestellt haben, denen teure Behandlungen gefolgt wären. Was auf dem Röntgenbild sichtbar und von anderen Zahnärzten bestätigt wurde.
außerdem sind Zahnärzte leider auch nicht so seriös, wie ich früher dachte.ich kenne noch 2 Zahnärzte, bei denen ich nicht in Behandlung bin. der eine hat meine Nachbarin geschwängert und verleugnet jetzt sein Kind, weil das gegen seine ehre sei, unverheiratet Vater zu sein und dann auch noch von dem Kind einer Ausländerin. ehrenlos. dann schlaf mit niemandem, zu dessen Kind du nicht stehen kannst. das arme Kind kann jetzt auch nichts dafür. und der andere ist ein richtig asozialer vollasi, der sein Abi auch erst mit Anfang 20 gemacht hat, nachdem er ein paar mal sitzen geblieben ist.

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Kommentare (17)

Julian
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Mitglied [94]

Zahnärzte SIND richtig Ärzte, nur eben keine Humanmediziner. Soviel dazu.
Und was soll an einem Medizinstudium intellektuell bitte so wahnsinnig fordernd sein?! Für Leute die gerne massig auswendig lernen und Interesse am medizinischen Bereich haben ist das sicherlich etwas, für alle anderen eher nicht. Außerdem kann hierzulande eh so gut wie keine Sau mehr Medizin studieren, wegen dem NC. Muss man halt nach Österreich gehen oder so.
Jura ist jedenfalls eine andere Hausnummer, wo die Allermeisten gerade noch nen Durchschnittsabschluss schaffen...
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XXIII

otto

@Julian:

,,Zahnärzte SIND richtig Ärzte, nur eben keine Humanmediziner.''

Nein sind sie nicht. Sonst wären sie keine Zahnärzte, sondern Fachärzte für Zahnmedizin. Im Zahnmedizinstudium wird nicht annähernd das umfassende Wissen über den menschlichen Körper gelehrt, wie im Humanmedizinstudium. An wenigen Unis werden Human- und Zahnmediziner bis zum Physikum noch zusammen unterrichtet, an den meisten ist aber selbst das Physikum der Zahnies nur eine sehr abgespackte Variante der Humanies. Was aber auch zum Teil daran liegt, dass bei den Zahnies sehr sehr viel Zeit für die praktischen Übungen drauf geht. Teilweise haben die aber sogar Kurse aus der Vorklinik erst in der Klinik oder nie. Jeder Physiotherapeut lernt in seiner Ausbildung über Humanmedizin. Während ein Zahnarzt maximal die Gesichtsmuskeln kennt. Außerdem ist Deutschland meines Wissens auch das einzige Land, indem Zahnärzte überhaupt das Wort ,,Arzt'' im Namen tragen. Und nicht Dentist aka Zahnheilkundler. Das ist das selbe wie Psychologen auch keine Psychiater sind. Und ein Facharzt für Kieferchirurgie muss auch einen Abschluss in Humanmedizin nachweisen können.
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Julian
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Mitglied [94]

@otto:

Na, was ein ,,richtiger Arzt" ist und was nicht, da scheiden sich die Geister: https://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?27087-Zahnarzt-ein-richtiger-Arzt

Fakt ist natürlich, dass das Studium der Zahnmedizin - jetzt auf den gesamten Körper bezogen - nicht so umfangreich ist wie das der Humanmedizin. Deswegen dürfen Zahnärzte ja auch nicht jedes Medikament verschreiben, Humanmediziner schon, unabhängig vom Fachbereich. Wobei es inzwischen eine Sonderregelung bzgl. der Erstverschreibung von Methylphenidat (Ritalin) geben soll - die muss mittlerweile wohl von einem Psychiater und/oder Neurologen erfolgen. Wirklich sicher bin ich mir da jetzt aber nicht, aber ich meine das letztens noch wo gelesen zu haben.
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otto

@Julian:

Okay, ich bin zwar nach wie vor inhaltlich der Meinung von dem, was ich oben geschrieben habe. Trotzdem möchte ich mich dafür entschuldigen. Weil ich gemerkt habe, dass meine Formulierung extrem unfreundlich und arrogant klingt, und sich jemand damit angegriffen fühlen könnte. Was nicht meine Absicht war. Ich hätte mich da ein bisschen gezielter ausdrücken können.
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otto

@Julian:

Naja, zu der Umfrage. Es ist Fakt, dass das Zahnmedizinstudium rein inhaltlich vom theoretischen Medizinischen Teil deutlich weniger umfasst, als das Humanmedizinstudium. Das kann man an jedem öffentlich einsehbaren Studienplan einer Hochschule rausfinden.
Das alleine ist aber natürlich nicht der Grund, jemanden als Arzt oder nicht-Arzt zu bezeichnen. Das Zahnmedizinstudium kann ja auch nicht so umfassend sein, wie das Medizinstudium, sonst hätten die ja den Medizinstudiumsumfang PLUS den Zahnmedizinstudiumumfang, und das wäre viel zu viel. Sie lernen das, was sie in ihrem Beruf brauchen und verbringen einen Großteil der Zeit mit praktischen Übungen.

Mit Nicht-Arzt meine ich halt eher, das es nicht das selbe ist. Ein Zahnarzt kann dir keine Krankheiten diagnostizieren, die sich nicht auf die Zahnmedizin beziehen. Ein Hautarzt zb könnte das schon, weil er erst Medizin studiert hat, ein Psychiater ebenfalls. Beide mussten erst das gesamte ärztliche Wissen haben, auch wenn sie es, zb als Psychiater, niemals anwenden müssen. Und konnten sich dann spezialisieren. Ein Zahnarzt spezialisiert sich quasi direkt im Studium und lässt den Rest weg. Ich weiß halt nicht, wie das in anderen Ländern gesehen wird, weil es da zum Beispiel auch Dentistry heisst und nicht Zahn-Medizin. Eigentlich ist es aber auch egal. Von mir aus kann ein Zahnarzt auch ein Arzt sein. Ich will da nicht so picky sein. Für mich ist ein Zahnarzt halt ein Zahnarzt, der sich auf den Mund beschränkt. Und wenn mein Fuß wehtut, könnte er mich nicht zum Orthopäden weiterleiten, der Hautarzt schon. Und der Allgemeinmediziner kann mir Psychopharmaka verschreiben, auch ohne Weiterbildung zum Psychiater. Und allgemein kann einem jeder Arzt alles verschreiben, wenn man ein schreiben vom entsprechenden Facharzt dabei hat. Sodass sich ein Asthmatiker im Urlaub nicht erst einen Pneumologen suchen muss, wenn seine Medikamente ausgehen.

Ist aber nur meine persönliche Meinung, das ist ja nicht zwangsläufig richtig, was ich denke.

Naja und der NC sagt auch nichts darüber aus, wie viel ein Studium wert ist. Wie in der Umfrage angesprochen. Als mein Vater jung war, konnte man noch, wenn man wollte, mit einem mittelmäßigen 2er Abschnitt Medizin studieren. Heutzutage unmöglich. Vor ein paar Jahren konnte man Zahnmedizin auch noch mit einem ganz knappen 2er Schnitt studieren. Heutzutage ist das je nach Uni verschieden und schwankt jedes Jahr. Manche kommen mit einem 3er Schnitt und wenigen Wartesemestern noch rein, an anderen Unis brauchen sie manchmal den selben Schnitt, wie bei den Medizin NCs. Dann gibt es noch sau teure NC Lose Privatunis, wo Leute, die knapp ihr Abi geschafft haben, für mehrere 10.000€ im Semester in winzigen Klassen zum Mediziner gefördert werden oder ehemalige Sanitäter und Pfleger die sich ganz ohne Abi zum Medizinstudium qualifizieren konnten. Oder Quereinsteiger, die auch nicht zwangsläufig ein gutes Abi hatten. Oder Leute mit 20 Wartesemestern. Und was Psychologie angeht, da brauchte man früher gar keinen NC, wie im Ausland teilweise immer noch nicht. Aber dann war es plötzlich total im Trend. und jetzt braucht man inzwischen auch schon einen 1er Schnitt.

Ob jemand gut in seinem Beruf ist, stellt sich eh erst im Nachhinein raus. Egal um welchen Beruf es sich handelt. Da kommt es auch nicht immer auf die Note an, wenn er zwar kein Mathe kann, dafür einfühlsam mit Menschen umgeht. Und in jedem Jahrgang gibt es ja auch immer mindestens eine Person, die sich für hunderte Eure einen Ghostwriter holt.

Naja und an sonsten denke ich, ist es halt individuell, welches Studium einem schwerer vorkommt. Zahn- oder Medizin. Medizin musst du halt extrem viel trocken auswendig lernen, aber was dann auf dem Blatt steht, steht auf dem Blatt. Bei den Zahnies und deren praktischen Prüfungen kann ja immer noch der Lehrer subjektiv beurteilen und keiner kann es im Nachhinein überprüfen, wie die Leistung war.

Beide Studiengänge gehören auf jeden fall zu den schweren und es gibt auch Gerüchte von Unis, wo die Zahnies bis zum Burn-Out geknechtet werden, was an einer Privaten zum Beispiel wohl nicht vorkommen würde. Die brauchen schließlich das Studiengeld ihrer 15 Schüler pro Klasse, um sich zu finanzieren.
Und nur weil heutzutage auch jeder Trottel wenn er Glück hat noch Jura studieren kann, heißt das ja auch nicht, das jeder besteht. So war das auch nicht gemeint. Da kann man noch locker im Studium auf die Schnauze fallen, wenn man nichts tut oder sich psychisch zu stark aus der Ruhe bringen lässt. Spätestens aber im Beruf kann man sich dann nichtmehr irgendwie durchschummeln. Da wird bezahlt, was getan wird.

Meine Aussagen sind auch weniger gegen Berufe gerichtet, als gegen individuelle Idioten, die man nicht auf die Menschheit loslassen sollte. Und wo ich mich frage, wie sowas überhaupt passieren konnte, dass man diese eben auf Menschen los lässt. Wir alle kennen das z.B. von Lehrern, die Kinder hassen.
Deshalb sollte ich aber nicht so reden, als wolle ich eine gesamte Berufsgruppe verurteilen. Das tut mir Leid. Ich habe eh gemerkt, dass es in absolut jedem Bereich schwarze Schafe gibt, selbst da, wo man es nicht erwartet. In manchen Berufsgruppen mehr, in anderen weniger....
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Gerhard Hardm...

Erst einmal ausschlagen und dann die Verhandlung.
Wieviel verdient ein Zahnarzt wohl an der ungesunden Lebensmittelindustrie ...?
Komm ich brauche Kohle, ich werde Zahnarzt.
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€€€

@Gerhard+Hardmann:
Manche verdienen 20.000€ und mehr. Durchschnitt soll angeblich bei 10.000€ liegen. Aber viele heulen rum, dass sie mit 23 Jahren direkt nach der Uni, mit einem Monat Berufserfahrung ,,gerade einmal" 4200€ einstiegsgehalt bekommen.
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€€€

Ps: Im Monat und Brutto.
Und mit jeder Weiterbildung kommt was drauf.
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Julian
★★

Mitglied [94]

@€€€:

Ja, aber das steigert sich doch nur geringfügig oder? Ich meine, in Tausenderschritten wird es wohl nicht aufwärts gehen und dann soll auch noch alles brutto sein... Da krieg ich schon wieder einen Wutanfall und Suizidgedanken noch dazu.
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Katharina
★★★

Mitglied [395]

@Julian: Nja, aber trotz der etwas höheren Ausbildung hat ein Zahnarzt nun echt keinen stressigen Job: ein Großteil der Patienten kommt mit völlig gesunden Zähnen nur zur Kontrolle... bei den Kiddies muss er hier und da mal nen Milchzahn ziehen... und ansonsten sind's halt Karies- oder Wurzelbehandlungen... die Zahnarzthelferinnen machen eh das meiste! Der kriegt erst richtig was zu tun, wenn so ein Assi mit vergammelter Gusche ne Komplettsanierung braucht, weil er sich seit 20 Jahren nicht die Zähne geputzt hat... und von denen traut sich sowieso nur ein Bruchteil zum Zahnarzt, weil die Kasse da ohnehin kaum was bezahlt. Sorry, also da gibt's weitaus belastendere Berufe auf der Welt, die wesentlich beschissener bezahlt werden.
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S.O.A.B.

Julian
★★

Mitglied [94]

@Katharina:

Mir ging es auch ausschließlich ums Finanzielle. Klar hat ein Zahnarzt einen chilligen Job. Eigentlich tun die ja fast nix und hocken echt bloß rum, wobei das ja irgendwie auch für alle Ärzte gilt, sofern man nicht gerade Chef- oder Notarzt ist. Ärzte schieben doch eigentlich ne ganz ruhige Kugel und deren Verdienst ist somit schon wieder viel zu hoch. Die Bezahlung hat sich nach der Leistung zu richten und nach sonst gar nichts!
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Julian
★★

Mitglied [94]

Wenn ich von früh morgens bis spät abends auf der Baustelle schuften täte, dann würde ich dafür ein Monatsgehalt fordern, was ein Superstar bei Real Madrid verlangt und das steht den Leuten auf dem Bau allemal zu! Ungerecht alles!!!
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XXIII

€€€

@Julian:

Julian Brutto nicht Netto. Trotzdem lächerlich, wenn man es mit anderen Berufen vergleicht.

Ein Arzt hat, je nach Fachgebiet sicher mehr zu tun, als ein Zahnarzt. Obwohl es da natürlich auch Fachgebiete gibt, wo der Arzt selbst irgendwie nicht wirklich viel macht. Der grosse Unterschied zum Zahnarzt ist aber, dass Jungärzte nach dem Studium erstmal alle Fachgebiete durchlaufen müssen, und da teilweise 24 Stundenschichten oder länger mit schlafen in der Mittagspause und Rufbereitschaft haben. Rufbereitschaft gibt es dann eh, wenn sie später in Krankenhaus arbeiten und Ärztlicher Notdienst Zeiten usw. Arbeiten an Feiertagen... Sowas gibt es bei Zahnärzten ja nicht. Und wie du schon sagst, machen Zahnarzthelferinnen mit ihrer Ausbildung eh fast den kompletten Job und der Zahnarzt schaut am Ende nochmal drüber.
Also ein junger Arzt der gerade von der Uni kommt macht bei weitem mehr, als ein junger Zahnarzt (oder allgemein ein Zahnarzt) für weniger Gehalt.
Also von allen geregelten und gut bezahlten Berufen die es so gibt, ist Zahnarzt sicher mit Abstand der Entspannteste.
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Lp8 Magnum

@Julian:

Ich stimme Dir 100% zu, was das angeht.
Hast Du auch nicht nur 1mal gesagt.
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Katharina
★★★

Mitglied [395]

@€€€:

,,Und wie du schon sagst, machen Zahnarzthelferinnen mit ihrer Ausbildung eh fast den kompletten Job und der Zahnarzt schaut am Ende nochmal drüber."

Das habe ich gesagt.
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S.O.A.B.

bissfest

Es gibt unheimlich viele Jobs wo man denken könnte, die schieben 'ne ruhige Kugel und kriegen ihr Geld in den Arsch geblasen.

Ich glaube nicht, dass ZÄ überbezahlt sind. Hier wird außer Acht gelassen, dass sich der ZA die Materialpreise ja nicht einfach ausdenkt. Es gibt ja nicht umsonst die Gebührenordnung der Zahnärzte. Und alles, was eine Praxis nicht selber anbieten kann, wird außerorts angefertigt und angeliefert. Das Endergebnis, eine Kauleiste die blinkt, liefert ein guter Zahnarzt.
Und doch ist es eine Not, wenn man nicht kauen kann. Also ist ein Zahnarzt in gewisser Weise auch ein Notarzt. Sogar dann, wenn durch reine Äußerlichkeiten die Psyche eines Menschen derart leidet, dass er soziale Kontakte wegen seines hässlichen Aussehens meidet oder weil er deswegen keinen Job findet. Auch ein hausgemachtes Problem unserer Gesellschaft! Kannst du kein schönes Lächeln vorweisen, bist du abgeschrieben.

Also für mich findet die Bezahlung eines Zahnarztes schon iwi ihre Berechtigung. 10mal mehr sogar als die eines/er Mitarbeiters/in mit einem Stundenlohn von 13 bis 14 Euro, der/die 8mal am Tag für 5 bis 10 min auf Kosten der nichtrauchenden Kollegen eine durchziehen geht, während ein Zahnarzt sein Bestellbuch abarbeiten muss. Würde er die Handlangerarbeiten der ZMA auch noch machen müssen, wären die Warteschlangen um einiges höher.
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von # am 08.10.2019, 16:58 Uhr.

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