Dampf ablassen!

Ärger abbauen. Frust loswerden. Darüber diskutieren.

raus bist du

Wenn die Fassade nach außen immer wichtiger war...

Wer kennt das noch ?
Man lernt zuhause dass man immer freundlich lächeln muss und jeden Nachbarn freundlich grüßen, auch Fremde.
Aber innerhalb der Familie ist es eher kühl und ruppig - was aber niemand wissen darf.

Wenn eins der Kinder sich gegenüber Fremden falsch verhalten hat wird sich übertrieben entschuldigt mit Geschenken und Blumen.

Innerhalb der Familie wird sich niemals entschuldigt, es ist einfach egal. Es wird auch niemals ein Konflikt angesprochen.

Andere Kinder aus der Gegend sind immer toller, besser, erfolgreicher und attraktiver. In der eigenen Familie wird sich über ein paar Kilos zuviel lustig gemacht (Mutter mit Bruder) .

Und dann soll man funktionieren, fällt auf die Schnauze und es heißt wieder : die armen Eltern, die sind doch so nett. Was für eine Schande.

Und plötzlich denkt man ich hätte mein ganzes Leben lang ANDERS , BESSER sein müssen. So wie ich bin bin ich nichts und niemand.

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Kommentare (10)

sanny
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Mitglied [3553]

@ raus bist du
Früher war das anders als heute !
Kann mich erinnern an Nachbars Kinder,.wie du es geschrieben hast.
Denke früher war das öfters so!!
Und ich finde daß war falsch .Genau wie heute
die Erziehung und Stimmung in der Familie bei denen, mit Kindern.
Zu locker ,, teilweise !
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Ich zitiere ... Ich schreibe mit Schreibfehler und mache keine Comma . Würde ich alle Briefe selbst beantworten bräuchte ich ein eigenen Comptoir. Wolfgang von Goethe. Währe Goethe so Arm wie Schiller gewesen hätte er alles selbst schreiben müssen.

gequälte Nac...

Liebe(r) raus bist du, fühl dich mal gedrückt.. ich bin genau so aufgewachsen wie du. Kann also absolut nachvollziehen, was in dir vorgeht.

Du bist mit Sicherheit nicht verkehrt. Was verkehrt ist, ist dein Elternhaus. Googel mal narzisstische Persönlichkeitsstörung und schau, ob du in der Beschreibung eventuell deine Eltern wieder erkennst. Wenn ja, empfehle ich dir dringend eine Therapie, um die Kindheitstraumen zu verarbeiten. Ansonsten wird dich das dein Leben lang wie ein böser Fluch verfolgen..
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ekel und hass

Gibt mir zum Nachdenken, was du schreibst. Ich habe eine ältere Schwester, die wünscht man echt seinem schlimmsten Feind nicht. Ich habe aus Selbstschutz vor Jahren den Kontakt abgebrochen. Sie hat inzwischen eine eigene Familie und ich habe mich gewundert, wie es irgendjemand mit ihr aushält. Aber das Ding ist einfach, sie war schon früher unter anderen immer ein völlig anderer Mensch und hat sich nur innerhalb der Familie so aufgeführt. Weil sie der Meinung ist: In der Familie kann man sich ja verhalten, wie man will, die ist ja eh immer da.

Die hat mich zum Beispiel als Kind immer geschlagen, wenn ich sie wegen irgendwas angesprochen habe, egal was. Deswegen habe ich dann immer gewartet, bis irgend einer ihrer Typen da war, wenn ich ihr irgendwas ausrichten musste. Denn dann war sie plötzlich ein vollkommen anderer Mensch und scheißfreundlich. Ich habe immer gedacht, sie verstellt sich und ist eigentlich ein furchtbarer Mensch und irgendwann werden es die Leute aus ihrem Umfeld auch merken und sich abwenden. Aber das ist nie passiert.

Inzwischen denke ich nicht mehr, dass sie sich verstellt sondern dass sie einfach verschiedenen Leuten gegenüber verschieden ist. Wie gesagt, bei unserer Familie denkt sie sich halt: ist ja scheiß egal wie man sich aufführt. Deswegen ist sie so scheiße. Bei ihrer eigenen Familie ist ihr das aber nicht egal, deswegen verhält sie sich da, wie eine nette Person. Manchmal wünschte ich, ihr Mann hätte gesehen, wie sie damals als Kind mit mir umgegangen ist. Dann hätte er sich zweimal überlegt, ob er mit ihr Kinder haben will. Aber soweit ich weiß verwöhnt sie ihre Kinder und würde die nie anpacken. Sie hat auch immer in ihren Lebensläufen damit geprahlt, dass sie ein jüngeres Geschwisterkind hat und daher verantwortungsbewusst ist und gut mit Kindern umgehen kann. Dabei hat sie mich als Kind nur misshandelt. Also wenn sie gut mit Kindern umgehen kann, dann definitiv nicht mit mir und hat es an mir auch nicht gelernt. Aber ist ja klar, wenn man das eigene Geschwisterkind verprügelt ist das was anderes, das hat schließlich keine Folgen, Aber eigentlich zeigt das doch auch etwas von Charakter, wenn man sowas macht, einfach nur weil man weiß, dass man es folgenlos kann.

Ich fand meine Kindheit mit ihr echt traumatisch und habe immer noch Wut und Hass auf sie, der wohl mein Leben lang nichtmehr vergehen wird. Am Meisten stört mich, dass sie sich zu einer chronischen Lügnerin entwickelt hat und sich alle mögliche Scheiße ausdenkt, um Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen. Sie redet ihrem Mann gegenüber auch immer wie eine anständige Akademikerin und sobald er den Raum verlässt sagt sie Sätze wie, Zitat: ,,Die Schlampen auf meiner Arbeit haben sich alle noch nicht richtig durchknallen lassen. Haben die eine zugenähte Fotze oder was?'' (Und ja, das hat sie wirklich gesagt. Auch wenn der Satz eher wie von einem Mann klingt.)
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Scarface
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Mitglied [76]

Das war hier genauso. Nach außen hin immer nett. Immer korrekt. Immer oberhöflich. Andere Kinder waren immer besser, klüger, so offen und sooo fröhlich...
Ich durfte nie lange raus. "Sonst denken die Leute, du treibst dich nur in der Gegend rum." Kontakt zu bestimmten Personen wurde untersagt. "Die ist nicht gut für dich. Spiel doch lieber mit XY." XY konnte ich aber auf den Tod nicht ausstehen und war auch total langweilig.
Viel Besuch war unerwünscht. "Das ist zuviel Arbeit."
Wenn erwachsene Gäste da waren, Onkel, Tante etc. wurde mir vor dem Besuch immer eingetrichtert, was ich erzählen sollte und was nicht.
Meine Schulnoten, die immer mieser wurden, musste ich verschweigen bzw. schön lügen.
Ich wurde jeden Tag durchgeprügelt, bei jedem Widerwort. Und es wurde sich grundsätzlich niemals, niemals für irgendetwas entschuldigt. Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass es dem Hund dort besser ging.
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Hilfe Schwul am 24.11.2020, 05:19 Uhr.

Jaso

Man muss gar nichts. Wenn Du ein Mädchen bist lass Dich mal stärken von einer Mädchen Beratungsstelle kostenlos am Telefon!
Hier grüßen Nachbarkinder (leider) jedenfalls überhaupt gar nicht. Vielleicht kennst Du eine Nachbarfamilie wo du hinkannst und dich wohler fühlst. Das machte man früher auch dann hat man deren Baby spazieren gefahren oder deren Kleinkinder kostenlos mal aufgepasst und wurde sofort liebevoll in die Familie aufgenommen und geachtet und geehrt und stets sehnsüchtig erwartet vor Freude, umarmt usw.
Schöne Fassade und nichts dahinter kennt man von der nördlichsten Grenzstadt Schleswig Holsteins.
Immer auf schön machen aber dänische Vermieter (Gesellschaften, Eigentümer) die die Buden verrotten lassen und wenn man als Einheimischer mit fester Arbeit Wohnraum braucht bekommt man nichts im eigenen Bundesland und die Stadt interessiert es nicht. "Man könne ja in ein Hotel gehen wenn man Arbeit hat" ist die Aussage. Aber hey wenigstens schön mit den Nachbarn in diesem Fall Dänen stellen. Schön Fassade aufrecht halten und bloß nichts für eigene arbeitende Bürger tun. Immerhin bringen die Grenzfahrer aus dem Nachbarland Geld in die Stadt (und treiben leider für Einheimische die Preise hoch) da die in Ihrem Land nur mega teuer einkaufen können. Das will man sich ja nicht verscherzen-Geld und Wirtschaft über alles. Einheimisch? Bleibst Du eben auf der Strecke.
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DitaktischPä...

Sorry, wenn ich mich durch diese Foren-Kommentare lese tun mir die Leute teilweise richtig Leid.
Ja anständig-respektvoll gegenüber anderen sein ist wichtig finde ich.
Aber das sieht so aus als müsstest du ein-e Schauspieler-in sein der eine Rolle spielt und nie seine realen Gefühle-Ängste auf eine gute Art und Weise Konflikte etc. miteinander bespricht. Das ist total wichtig, der Rest ist für mich fast bereits emotionale Verwahrlosung.
Es gibt Leute die über jeden Mückenstich Stundenlang besprechen müssen aber das hat ja rein gar nichts damit zu tun.
Ich kenne das, Ich bin im Heim aufgewachsen Kurz bei Pfegeeltern gewesen. Da war auch vieles sehr Bigott und Fasade. Lustig ist das Pfegevater erst jetzt sich mir gegenüber öffnet da die sich getrennt haben muss ja alles wunderbar funktioniert haben hinter der Fassade das kann auch passieren wen man nie über LebensSituationen-Konflikte diskutiert. Die haben Sich auch einen feuchten um mich geschert nur um Ihre eigenen Kinder die konnten noch so Scheisse bauen. Das ist einfach Scheisse wen niemand da ist mit dem man entscheidende Lebens Berufs Schritte Situationen diskutieren Planen kann. Als Kind ist man in einer Abhängigkeitssituation von den Eltern und wen die Scheisse-EmotionalKalt Bildungsfern sind (für letzteres habe ich noch Verständnis), hat man als Kind einfach verloren. Und es gibt Leider auch Menschen im Privaten wie auch Beruflichen die sind einfach Schauspieler hinterlistig mit mehreren Gesichtern und ich meine nicht das man Ambivalente Gefühle haben kann oder auch mal mehrere Meinungen sondern so das es eindeutig Manipulativ und Hinterfotzig ist. Leider braucht es immer Zeit um solche Menschen zu erkennen und eine- Zeit-Prozess um mit denen umzugehen und sich von Ihnen zu distanieren. Als Erwachsener ist man besser-Handlungsfähiger kann selber entscheiden mit welchen Freunden-Menschen man zu tun haben will und ich wünsche nur jedem das Sie gute Freunde finden die nicht Manipulativ oder neidgestört oder sonst was sind vorallem wen man diese Wärme-Bedingnungslose Liebe nie von den Eltern erhalten hat. Lieben Gruss an alle und liebt euch selbst und gibt niemanden anderen die Macht über eure eigenen Gefühle ausser euch selbst. Lasst euch nicht Kontrollieren vorallem Emotional und weigert euch die Opferrolle einzunehmen. Egal wie Sich der andere benimmt Ihr könnt selbst entscheiden was für ein Mensch Ihr seid und gebt niemanden die macht über euren eigenen Gefühle.
Alles Gute
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Kochlöffel

@DitaktischPädagogischeBeziehungsgestörteUnreflek:

Hey, ich komme selbst aus nicht den besten Verhältnissen und bin Halbwaise. Möchte gerne später mal Pflegekinder aufnehmen. Hast du irgendwelche Vorschläge was man tun kann, damit es besser läuft und sich das Kind wohl fühlt?
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DitaktischPä...

Erstens möglichst gleichwertig behandeln die gleichen Chancen geben die man eigenen leiblichen Kindern auch gibt. Auch fragen wie es in der Schule geht oder im Leben hinwill-beruflich und wen das Bedürfniss da ist vom Kind her auch mal darüber reden was im Moment für Lebensherausforderungen anstehen. Logisch gibt es Kinder die schwierig sind und nicht lernen etc. wollen aber so war ich bestimmt nicht. Vorallem eine gute Ablösung von der Schule zur Ausbildung danach Selbstständiges Wohnen denke ich das Alter bis 25 ist einfach wichtig. Mann muss wirklich nicht alles auf dem Silbertablett servieren und Selbstwirksamkeit wie auch Selbstständigkeit ist wichtig und muss auch erlernt werden. Wenn man die ersten 25 Jahre verkackt bzw. auf vieles einfach auf gut Deutsch gesagt scheisst, sich nicht darum kümmert muss man nicht erwarten das dass Kind einem wertschätzt, weshalb auch für was bitte ?? Was bei mir Total schief lief war ganz einfach das die sich einen feuchten kümmerten um mich- meine Bildung Ausbildung Arbeit Notwendigkeiten die Herausvorderungen des Lebens die jeder Junge Mensch-Kind hat die Sachen die es gar nicht wissen kann und auf Aufklärung angewiesen ist. Deshalb ist bei mir einiges Scheisse gelaufen, wo ich nicht ins Deatail will. Einfach keine nähe ich war-bin ein Heim-Institutions-Kind. Gleichzeitig wurde Ihren Kindern praktisch alles in den Arsch geschoben Abitur durfte wiederholt werden Arbeiten für die Kinder Abschlussarbeiten wurden erledigt oder es wurde abgebrochen eine Zweitausbildung und Fachabitur durfte alles gemacht werden. Es wurde jeder Wunsch & Sorge von den Lippen abgelesen. Sie durften mehrere Studiengänge nach Jahren abbrechen und waren noch immer die tollsten-besten-intelligentesten Kinder daran gibts einfach nichts zu Zweifeln.
Die durften auch jedes Weekend vollbesoffen scheisse sein-bauen etc. Die dürfen auch mal bei der Polizei Landen so das die Eltern notwendig waren danach können die das so erzählen was Ihre Kinder für RobinHood sind etc. völliger blödsinn. Das war einfach praktisch Bedingungslose Liebe. Es ist eigenen Kindern alles verzeihbar während ich ganz schnell in einem schlechten Licht dastehe weil ich ein HeimKind bin aber nicht 1% von dem Scheiss baute wie Ihre eigenen Kindern. Mir Gegenüber waren die völlig kalt distanziert haben sich um einen Scheiss gekümmert was meine Biografische Entwicklung angeht war ich zu 100% auf mich gestellt. Wehe wenn ich einen falschen "Mucks" gemacht hatte war ich der "böseste". Ich ging lieber zu gleichaltrigen Freunden wenn ich anliegen hatte. Nie zu den Pfelegeltern weil ich wusste die hätten mir gegenüber eine dumme, mich kalt angeschissen oder ablehnende haltung obwohl ich viel selbständiger war, früher meine Ausbildung machte-arbeitete als Ihre eigenen Kinder. Hauptsache ich komme brav zu den Abendessen spreche nie gross über mich, halte meine Fresse stelle mich zurück und Sie untereinander sprechen Stundenlang über Ihr Leben, Lästern etc. etc. und was nächstens bei Ihren Kindern im Leben ansteht. Das zieht sich bis heute durch weshalb ich mich Therapeutisch mit dem auseinadersetzte und nun die mir persönlich auch in vielen bereichen Scheissegal geworden sind und ich mich von Ihnen auf vielen emotionalen ebenen distanziere. Seither geht es mir viel besser. Das kann man als Kind-Jugendlicher nicht weil man das nicht wirklich begreift-fassen kann Worte dafür findet und irgendwie schon merkt das was anders ist, bis man erwachsen ist und bemerkt was wirklich läuft. Es gibt aber auch bessere und noch beschissenere Pflegeltern die kenne ich auch und das hat nichts mit der Einstellung des Kindes zu tun. Ich habe für mich den Frieden-meinen Umgang-Weg damit gefunden und weiss einfach das alles ist so weil ich nicht Ihr leibliches Kind bin. Es gibt einige Schlüssel Momente-Situationen im Leben und wen die Eltern-Pflegeeltern darauf Scheissen Ihren Adoptiv-PflegeKind oder einzelne eigene Kindern180% anders-schlechter behandeln, sodass sich das wie ein roter Faden durch das ganze Leben zieht, weil es nicht ihr Lieblingskind oder Leibliches Kind ist, die sind es nicht Wert Eltern genannt zu werden. Ich spreche nicht von Kriminellen etc. Kindern. Ich hatte auch einen SuperFreund das war damals mein bester Freund er ist bei den Eltern aufgewachen, der Vater war ein Alki und hat in öfters verprügelt die Treppe hinunter getreten etc. sodass dieser einen Hoden verlor. Solche ähnliche Geschichten kamen bei Ihm immer wieder vor. Da ist auch vieles andere schief gelaufen. Seine Schwester wurde von der Mutter vor dem Vater etc. in den Schutz genommen extrem bevorzugt und der Junge wurde von der Mutter Im Kleiderschrank eingesperrt und Gefühlskat behandelt etc. Dieser Beste Kumpel hatte danach eine ChronischePsychischeStörung und hat sich irgendwann umgebracht. Scheisst auf die auch wen die "Eltern" genannt werden, Kein Arschloch ist es Wert-Niemand ist es Wert sich wegen Ihm Umzubringen. Egal Wer. Das waren übrigens alles keine Ausländer wenn irgendjemand fragt. Und ich Spreche von anständigen-fleissigen Kindern. Beendet diese Emotionale Beziehung und macht ev eine Kollegialität daraus alles andere sind die nicht Wert. Und glaubt mir das sind keine Bildungsferne oder Arme Pflegeltern. Das sind Akademiker. Es gibt auch Akademiker die Saudumme Scheisse rauslassen das heisst noch lange nicht das die intelligent sind. Es gibt einfache Arbeiter die haben Kopf Herz und verstand viel mehr beieinander. Ich wollte nicht zu Pessimistisch wirken aber das war einfach eine Reale Geschichte und Ich habe wirklich freude an meinem Leben und ich mache meine Gefühle-Freude an meinem Leben nicht abhängig von ein Paar Idioten auf dieser Welt auch wen die einem nahestehen oder Vorgesetzte oder sonstwas sind....
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Kochlöffel

@DitaktischPädagogischeBeziehungsgestörteUnreflek:

Hey, danke für die ausführliche Antwort. Wir haben eigentlich einige Gemeinsamkeiten. Und glaub mir, es kann auch so mit leiblichen Eltern laufen.
Meine Eltern waren beide psychisch krank, mein Vater Alkoholiker und meine Mutter depressiv. Die waren einfach maßlos überfordert, mit 4 Kindern. Sie haben aber alles dafür getan, dass Zitat ,,Wenigstens aus der Ältesten etwas wird.'' Damit diese sich ,,im Alter um sie kümmern kann.'' Der Rest musste sehen wo er bleibt. Meiner älteren Schwester haben sie echt alles in den Arsch geschoben, damit irgendwie auf biegen und brechen etwas anständiges aus ihr wird. Wir anderen drei waren quasi auf uns allein gestellt und wurden vernachlässigt. Meine anderen beiden Geschwister sind dann auch in eine andere Familie gekommen. Und meine ältere Schwester hat dann eine Wohnung über uns von den Eltern bezahlt bekommen. Dann war ich teilweise alleine, mit einem alkoholkranken Vater und einer depressiven Mutter und es gab viel Geschrei und Gewalt. Ich habe mich zu der Zeit eigentlich nur in mein Zimmer zurück gezogen, alles abgedunkelt und immer wieder den gratis Probemonat von World of Warcraft von vorne angefangen. Irgendwann wusste ich nichtmal mehr, wann Tag und Nacht ist.

Was ist aus uns geworden? Von meinen mittleren beiden Geschwistern, die in einer anderen Familie aufgewachsen sind, hat sich einer das Leben genommen. Der andere ist ein ruhiger lieber Mensch der, auch wenn es lange gedauert hat, ein gutes Studium und einen guten Beruf hat, er will aber auf keinen Fall selber je eine Familie haben. Meine verwöhnte ältere Schwester hat einen auch ein anständiges Studium, hat auch etwas länger gedauert, arbeitet aber jetzt in einem anderen Berufsfeld und hat sich wie geplant einen reichen Typen geangelt, der sie versorgen soll, wenn sie später Kinder hat und deshalb nichtmehr arbeiten will. (ich denke das ist auch ein Muster, weil sie von den Eltern immer alles in den Arsch geschoben bekommen hat.) Nach außen hin wirkt alles perfekt aber das Problem ist, dass sie einen absoluten Scheißcharakter entwickelt hat. Sie lügt unglaublich viel um Vorteile zu bekommen, sie versucht immer Leute zu manipulieren, und wenn sie jemanden als Konkurrenz ansieht, tut sie alles um dessen Leben zu zerstören und hat dabei absolut kein Gewissen. Sie benutzt Leute nur solange, wie sie ihr von Vorteil sind, sie tut alles um im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und gönnt niemals jemanden irgendwas. Selbst wenn sie etwas total tolles hat und jemand etwas, was nur ganz okay ist, dann muss sie das trotzdem zerstören, weil es niemandem außer ihr gut gehen soll. Außerdem ist sie Sexsüchtig. Und sie hat viele falsche Gesichter. Sie hat sich auch so viele Lügengerüsste inzwischen aufgebaut, zwischen denen sie hin und her wechselt. Kurz gesagt, ich hasse sie.
Der einzige, aus dem bis jetzt etwas anständiges geworden ist, ist mein älterer Bruder. Aber ich denke dass seine Abneigung gegen eine eigene Familie und die Tatsache, dass er die längste Zeit Single war, vielleicht auch aus Verletzung resultiert ist.
Ich bin mit großem Abstand der Jüngste. Was ist aus mir geworden? Ich studiere inzwischen auch und versuche jetzt daran zu arbeiten, das in meiner Psyche wieder heile zu machen, was kaputt gemacht wurde. Ich sehe ja an meiner Schwester, wo das hinführt, wenn man zwar erfolgreich mitten im Leben steht aber nie mit sich selbst ins Reine gekommen ist. Sie ist einfach nur verbittert und gönnt niemandem irgendetwas, obwohl sie halt absolut gar keinen Grund hat, so zu sein. Aber egal, ich habe ja selber solche negativen Gedanken, wenn ich an sie denke und damit Schade ich mir nur selbst, deshalb will ich mir auch das abgewöhnen. Aber es ist halt viel Verletzung, Wut und Vertrauensmissbrauch da. Und es wäre schön, wenn sie das mal einsieht, aber sie wird sich niemals entschuldigen, das widerspricht nämlich ihrem Selbstbild perfekt zu sein. Ich wünschte einfach, ich könnte diese Wut loslassen und nichtmehr an sie denken. Denn sie hat mich von kleinauf nur misshandelt, auch körperlich, und es würde ja niemals besser werden, es ist und bleibt eine Strafe sie in seinem Leben zu haben und ich bin besser ohne sie drann.

Naja, es ist jetzt erstmal wichtig, dass ich von Grund auf an mir selbst arbeite und versuche das zu reparieren, was kaputt gegangen ist. Und ja, meine Eltern sind auch beide Akademiker. Das nützt einem aber auch nur auf dem Papier etwas. In der Schule dachte trotzdem jeder, ich sei ein Hartz 4 Kind, weil ich so verwahrlost aussah und nur alte kaputte Kleidung hatte. Aber es hat sich halt nie irgendwer um irgendwas gekümmert und mir ist es als kleines Kind sehr schwer gefallen, mich ganz alleine um mich zu kümmern, vor allem ohne Geld. War ja schon froh, dass ich mir immerhin Nudeln kochen konnte.

Aber was solls. Meine negative Vergangenheit hat dafür gesorgt, dass ich genügsam bin und mich über die kleinen Dinge im Leben erfreue und vieles, was die Meisten als riesige Kathastrophe ansehen, überhaupt nicht schlimm finde. Ich denke mir einfach, wie viel besser es mir jetzt gerade im Vergleich zu den schlimmsten Zeiten geht. Das ist Grund genug, um Glücklich zu sein. versuch es auch einmal mit so einer Sicht auf die Dinge. Außerdem schleift die harte Schule den Charakter mehr als Samthandschuhe. Und ich finde man wird dadurch schneller reifer und erwachsener, selbst wenn man vielleicht im Leben etwas weiter hinten steht, weil man vieles verpasst hat. Es zählt am Ende die geistige Reife, und nicht, ob du deinen Führerschein mit 17 oder 27 machst oder mit 25 heiratest oder vielleicht nie....
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