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ratschlag

Heimkind

Ich habe eine Riesenwut in mir gegenüber meinen Pflegeletern und weiss nicht ob und vorallem wie ich mich von ihnen trennen soll. Mir ist etwas grauenhaftes Passiert als Kind und wurde deshalb ins Kinderheim geschickt. Davor war ich ein knappes Jahr bei Pflegeletern die eigene Kinder haben und die gesammte Familie ist sehr gebildet man kan sagen Akademiker. Grundsätzlich haben Sie mich nie Adoptiert und auch nie gefördert oder sich sonst nicht interessiert was aus mir wird. Ihren eigenen Kindern gegenüber sind Sie bei jeder Kleinigkeit was Schule-Beruf oder sonstwas im leben betrifft hergerannt wie die Feuerwehr wenns brennt und das ist bis heute so obwohl die schon mehr als erwachsene Personen sind. Ich lebte bei Ihnen für ein knappes Jahr und war danach ca. 3jahre knapp bis 14 wen überhaupt alle 2 Wochenenden bei Ihnen. Ich weiss mittlerweile das Der Pflegevater mich eigentlich nicht aufnehmen wollte jedoch die Pflegemutter schon.
Wofür ich Ihnen auch sehr Dankbar bin und ich weiss das dass nicht selbstverständlich ist. Ich war nie mit Ihnen in den Ferien. Ich war sehr selten mit Ihnen bei Ihren Bekannten. Sie hatten immer innerfamiliere treffen an denen ich nie dabei war von denen sie auch nicht wollten das ich davon wusste weil sie mich vermutlich nicht verletzen wollten. Ich kenne nichtmal viele ihrer bekannten geschweige einige habe ich nie gesehen. Sie haben immer ganz klar eine Linie gezogen und mir klar das Gefühl gegeben bis hierhin und nicht weiter. Sie haben immer ganz klare Unterschiede gemacht zwischen dem wie Sie mit Ihren Leiblichen Kindern und mir umgehen zu Unterstützen zu haben. Ich war schon viel früher auf mich selbst gestellt und habe viel früher alleine eine Ausbildung gemacht als Ihre Leiblichen Kinder. Ich musste als Kind-Jugentlicher viel mehr Dreck Fressen als "normale" Kinder geschweige Ihren eigenen Kinder. Ich war in Heimen weil ich kein Elternhaus hatte wuchs mit Drogenjunkys auf die alles klauten was nicht angebunden war hatte nicht wirklich eine schöne Kindheit habe aber alles Lange sehr gut hingekriegt ohne Eltern was mich auch sehr stolz machte und ich mich über andere Muttersöhnchen sehr aufgeregt habe. Es war jedoch ein riesenkampf weil ich nie ein richtiges stabiles zuhause hatte und auch noch falsche Freunde von denen ich mich erst später trennen konnte da ich sehr labil war. Zu Ihnen ging ich oft nur als "brauch" zu Essen alles ist ja gut blablabla weil man das ja so macht aus rutine oberflächlich und des frieden Willen. Jedoch habe ich mich immer wieder grauenhaft aufgeregt über Sie und hatte eine enorme stinkwut auf Sie weil ihre Kinder angeblich ja soooo viiieel anständiger sind und soooo intelligenter und mir immer klar auch mitgeteilt wurde das ich nicht sehr intelligent bin obwohl ich schon viel früher selbstständig war als ihre Kinder was aber nur daran liegt das ich nicht ihr Leibliches Kind bin. Diese Menschen interessieren mich eigentlich nicht + das weil Sie sich um sehr vieles in Meinem Leben einen Scheiss interessiert-gekümmert haben und für Sie einfach ein anhängsel- das fünfte Rad war das irgendwo um alle Ecken irgendwo dazu gehört. Es währe das selbe wen Eltern z.bsp. eigene 3 Kinder hätten und 2 Kinder extrem in allen Lebensfragen beforzugen-kümmern würden in schulischen Sachen puschen würden das sie möglichst die Abitur in der Tasche haben beim Sport unterstützen würden die Wäsche waschen würden unterstützen bei Wohnungssuche auch noch mitfinanzieren fals die Autoprüfung beruflich notwendig ist finanzieren das höhrt nicht mehr auf eine Arbeitstelle gute Firma etc.etc.....+ Diese Kinder Sind Mittlerweile über 30 das ist bis heute noch so. Und eines der Kinder ist ihnen eigentlich Scheissegal das muss selber über die Runden kommen Hauptsache er ist ganz ruhig und kommt schöhn brav zum Familienessen. Was meint ihr dazu ??? Ich hab das Thema auch bei Ihnen gaaanz leicht angesprochen aber dan bin ich der gaaaaaaanz böööse und sie werden nur verdammt wütend.
Was meint ihr dazu ??? Sollen diese Leute mir am A vorbei gehen oder soll ich mich einfach weniger mit ihnen treffen ???
Klar sind Sie nicht meine Leiblichen Eltern.
Was würdet Ihr tun ? Was hättet Ihr für Ratschläge ?? Grüsse von Ratschlag. [Melden]


Kommentare (8)

fragend

Ich finde das ehrlich gesagt nicht in Ordnung. Wenn man ein ,,fremdes'' Kind bei sich aufnehmen will, dann sollte man das kind auch behandeln, wie sein Eigenes. Das ist der Sinn dahinter. Jemandem eine Familie zu bieten, der keine hat. Das haben deine Eltern einfach komplett falsch gemacht und da gibt es auch keine Entschuldigugn für. Dass du wütend bist, ist verständlich.
Ich kann mich auch in manchen Passagen in dich hinein versetzen. Zwar bin ich bei meinen leiblichen Eltern aufgewachsen, war aber mit Abstand das jüngste Kind. Der ,,Nachzügler'' wurd eich oft genannt. Und meine Eltern haben bei meinen großen Geschwistern noch keine Kosten und Mühen gespahrt, sie bei allem zu unterstützen. Führerschein bezahlt, bei Hausaufgaben geholfen usw. Meine Mutter hat damals sogar nicht gearbeitet um die ganze Zeit da zu sein. Als ich dann auf die Welt kam hatten meine Eltern so die Moral ,,Wir haben jetzt schon 2 Kinder großgezogen, jetzt haben wir kein Bock mehr uns so aufzuopfern.'' Ich bin dann die meiste Zeit irgendwo in den Schulhort oder in die Betreuung gekommen oder war halt alleine zu Hause oder saß bei meiner Mutter auf der Arbeit rum. Den ganzen Luxus, die Zeit, die Unterstützung usw die meine Geschwister hatten, hatte ich nie. Und ich habe mich von kleinaus so daran gewöhnt, dass es mir erst später aufgefallen ist. Mein Vater hat sogar mal gesagt, man solle sich erstmal voll und ganz darauf konzentrieren, dass aus den Ältesten was wird. Das fand ich schon ziemlich verletzend. Und grad meine Schwester wäre ohne die Unterstützung die sie bekommen hat, nichtmal annähernd da, wo sie jetzt ist. Ich musste immer alles alleine auf die Reihe bekommen. und ich wünschte, sie würden das mal sehen und wertschätzen, was ich alles schon früh selbstständig auf die Beine bekommen habe. Aber nein, meine Schwester hat sogar noch Lob bekommen, für eine Eins in einem Aufsatz, den meine Eltern für sie geschrieben haben. Ich hatte immer das Gefühl, meine Eltern waren überfordert mit ,,so vielen'' Kindern und haben vielleicht gedacht, sie können sich ernstmal auf die Älteren konzentrieren und wenn die durch sind, dann auf den Jüngsten. Aber das hat dann doch so viele Jahre mit den Ältesten gedauert, dass der Zug da bei mir schon längst abgefahren war. ich würde sagen, ich habe mich zu einem großen Teil selber erzogen. In dem ich vor allem immer geschaut habe, wie ich NICHT werden möchte. Wenn man nicht wirklich etwas zum Festhalten findet, wie man werden MÖCHTE.

Was mich mal interessieren würde ist, wie stehst du eigentlich zu der Frage, ob Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen. Das Leben, was du gehabt hast ist das was bei dem Model ,,was das beste für ein Kind ist'' in unserem Staat rauskommt. Da hast du die heterosexuellen Eltern, die eigene Kinder haben und diese besser behandeln. Wenn du jetzt zu Beispiel zwei Väter hättest, die keine eigenen Kinder haben können. Aber die sich nichts sehnlicher als ein Kind gewünscht haben, dich dann gleich adoptiert hätten, dir ein zu Hause und eine Familie geboten hätten, sich um dich gesorgt und gekümmert und dich gefördert hätten. Wie hättest du das gefunden? Hättest du das Besser gefunden, oder hätte es dich gestört, dass die Eltern dann beide das gleiche Geschlecht haben?

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kitkat
★★★★

Mitglied [941]

Manche Leute nehmen ein Kind oder mehrere in Pflege weil sie echt viel Kohle dafür kriegen.

Der Fall Chantal (11) in Hamburg : Das Jugendamt hat drogenabhängigen Leuten (ein Ehepaar) 3000 Euro im Monat gezahlt. Chantal hat eine Kopfschmerztablette im Schrank gesucht und hat versehentlich Drogen erwischt. Tot. Vorher musste sie Zeitungen austragen für ihre "Pflegeeltern".
Da fragt man sich ob die Verantwortlichen in diesem Fall blind waren.

Die leidtragenden sind letztendlich immer die Kinder.

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Lärmgeplagte
★★★★★

Mitglied [2464]

@kitkat: 3000 Tacken steuerfrei im Monat, um nur EIN Gör aufzuziehen!? Geil, da kann ich ja kündigen... wo kann ich mich für sowas anmelden???

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UND DAS IST MEIN KLINGELTON... https://www.youtube.com/watch?v=DUmq1cpcglQ

Eva
★★★★

Mitglied [930]

Gott seit dank hab ich keine Kinder, mit bleib viel Undankbarkeit ersparrt.Mein Geld geb ich lieber selber aus.

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fragend

@kitkat:

toll. Hat das jugendamt ja super hinbekommen. Aber hey, solange es Vater und Mutter waren, müssen die ja gut fürs Kind sein.

Aber 3000€, bist du da sicher? Das ist verwünscht viel Geld. Überleg mal, wie viel ein normaler Mensch dafür brutto verdienen müsste. Ich glaube im Kinderdorf bekommen die nicht mehr für 5-6 Kinder. Und die sind da übrigens fast immer bei ,,allein erziehenden'' Eltern.

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Sagt den Erze...

@ratschlag
Wenn man deinen Text so liest, hättest du ja gleich bei deinen Erzeugern bleiben können.
Warum zum Teufel hat das Jugendamt sich da nicht (mehr) mit eingeschalten? Wie unethisch ist dieser kack Staat eigentlich noch...

Jedenfalls das Einzige was ich ihr dazu raten kann ist darüber zu steigen. Wenn du dort bereits herausgekommen bist und ein eigenständiges Leben lebst, dann lasse es dir nicht länger von diesen Bastarden vermiesen. Mach einen Schlussstrich, wenn du nicht mal geldiche Unterstützung von denen erwarten kannst. Ich würde das ebenfalls so mit meinen Erzeugern halten, denn sollten die mich nicht länger geldlich unterstützen, haben sie von mir keine Höflichkeit mehr zu erwarten. Und Dankbarkeit ist eh ein Thema, das sie sich an den Arsch schmieren können.

@fragend:

"Kind bei sich aufnehmen will, dann sollte man das kind auch behandeln, wie sein Eigenes."

... behandel wie sein eigenes... Du weisst schon, der/die TE wurde nicht sehr gut von seinen/ihren Erzeugern behandelt, was ja wem aufgefallen sein muss, sonst wäre er/sie ja nicht in eine Pflegefamilie gekommen, wo er/sie wiederum scheisse behandelt wurde.

"ob Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen."

Darf ich die Frage auch beantworten? zwar tat ich das schon in der Vergangenheit aber irgendwie kann ich es nicht oft genug erwähnen:
Homosexuelle sollten, wenn sie die Kriterien mitbringen (ähnlich schlecht und gut gebildet und weltoffen sind wie linksliberale Hetenpaare) ausschliesslich zu Adoptionen zugelassen werden. Leihmutterschaft und künstliche Befruchtung (darunter fällt keine gentechnische Manipulation die zur Gesundheit des Embryos/Fötus verhelfen soll) sollte ihnen wie den Hetenpaaren absolut verboten werden, aus Gründen der Ethik.

@Eva:
Du bist so eine Ärschin - nicht weil du keine Kinder hast und keine willst, ich finde das super und super toll, wenn so was von einer Frau kommt, aber DEINE GRÜNDE! Ich meine, da schreibt schon der/die TE einen Schwall leidigen Text der klar heraustellt wie egoistisch und leidfördernd es ist sich fortzupflanzen und wie egoistisch die sind die es tun, selbst wenn sie Pflegekinder bei sich aufnehmen und du hast nur einen scheiss Satz drauf der sich um (generell ungerechtfertigte!) Dankbarkeit die von Seiten der Kinder kommen soll und ums Geld für sich ausgeben dreht.
Ganz ehrlich, was bist du für ein emotionskaltes Arschgesicht?

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Sagt den Erze...

@ratschlag

PS: Wenn du durch die negativen Erfahrungen, die du aufgrund deiner Pflegeeltern hattest, psychisch oder körperlich erkrankt bist, dann versuch den Weg einer juristischen Anklage zu gehen. Du warst zu der Zeit ja weder ein Embryo noch ein Fötus, sondern ein Kind/Jugendlicher, der weil er existiert auch verschieden Zustände erlebte, vor und während der Aufnahme in die Pflegefamilie. Du könntest also versuchen nachzuweisen, dass dir durch die Erlebnisse in der Pflegefamilie psychischer bzw, körperlicher Schaden zugefügt wurde und wenn es vom Gericht angenommen wird, bekommst du eine Entschädigung vielleicht in Höhe des Betrages, den deine Pflegeeltern für dich bekamen.
Fändest du das nicht gerecht?

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Fussel

Sei stolz auf dich selbst, Du bist TROTZ allem groß und stark geworden und nicht, weil Dir Mama den Arsch hinterher trägt!

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